Astrologie | Richtungen der Astrologie
Monumental-Stummfilm METROPOLIS von Fritz Lang
Jürgen G. H. Hoppmann
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Sonntag, 28. Januar 2001, 11:53
Die bislang gezeigte Fassungen von Fritz Langs im Jahre 1927 entstandenen Filmepos sind verkürzt und geben nicht die Originalintention des Autors wieder. In den diesjährigen Filmfestspielen in Berlin (www.berlinale.de) wird eine rekonstruierte Originalfassung gezeigt.
In enger Beziehung mit Astrologie udn Christentum, wie man auch im Johannes-Evangelium des neuen Testaments erkennen kann, werden die 7 Planeten in Form der 7 Todsünden gezeigt, und zwar einmal auf der Kathedrale von Metropolis und dann noch auf einer Schale, die die HURE BABYLON in einem Nachtklub präsentiert. Die Gestalten sind menschhaft und werden lebendig.
Das die 7 klassischen Planeten Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn in den 7 Todsünden der christlichen Kirche dargestellt sind, haben in der Zeitschrift ASTROLOGIE HEUTE Bernd. A. Mertz und in jüngster Zeit Hajo Banzhaf beschrieben.
Im Filmmuseum Berlin (www.filmmuseum-berlin.de) sind die Originalstatuetten und Masken für die Verkörperung der 7 Todsünden (Wollust = Venus, Eitelkeit = Sonne, Geiz = Saturn etc.) für Fritz Langs Film ausgestellt.
Einige am Astralmythos angelehnte Themen konnte Fritz Lang nicht in den Film realisieren. Er bemerkte einst: "In unserer ursprünglichen Fassung von METROPOLIS stellte der Sohn des Herrschers am Ende fortgehen und zu den Sternen fliegen. Im Drehbuch funktioniert das nicht, aber es was die erste Idee für FRAU IM MOND." Zu jenem Film siehe auch die Beiträge in ASTROLOGIE.DE von 25.12.2000 und 24.1.2001.
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