Astrologie | Astrologie Grundwissen

Gleich und gleich gesellt sich gern - oder: Gegensätze ziehen sich an

Freiburg Astrologiezentrum
Verantwortlich für den Inhalt ist der oben genannte Autor/Anbieter.
Freitag, 2. Februar 2001, 23:59

Der Mensch ist ein soziales Wesen: Für eine gesunde seelische Entwicklung und für ein “erfülltes Leben” ist er angewiesen auf soziale Kontakte. Ein Mangel an zwischenmenschlichen Beziehungen in der frühen Kindheit führt zu ernsten Entwicklungsstörungen, wie die sog. Hospitalisierungsschäden von Heimkindern deutlich machen, aber auch im Erwachsenenalter kann Mangel an sozialen Kontakten die Ursache ernster seelischer Leiden sein.

Es gibt eine große Zahl von Bedürfnissen, deren Befriedigung nur durch einen anderen Menschen möglich ist: das Bedürfnis nach Zärtlichkeit etwa, aber auch das Bedürfnis nach einem Partner zum Kämpfen. Der Wunsch, angesehen zu sein oder gar bewundert zu werden, setzt ebenso menschliche Gemeinschaft voraus wie der Wunsch, für jemanden da sein zu können.

Die Bezogenheit auf andere Menschen ist also grundlegender Bestandteil der menschlichen Natur. Für mich lautet daher die Frage: Wie kann Astrologie uns helfen, das, was in Beziehungen abläuft, besser zu verstehen, wie kann sie uns helfen, Beziehungen so zu führen, daß sie unserem Wachstum, der Entfaltung unserer Möglichkeiten dienen?

Oft wird diese Frage gleichgesetzt mit der Frage, welche Menschen für den einen oder anderen Zweck am besten “zusammenpassen”. Um es gleich vorwegzunehmen: Ich meine, daß wir als Astrologen die Frage in dieser Form nicht beantworten können, denn wann kann man sagen, daß zwei Menschen zusammenpassen? Ist die Beantwortung dieser Frage wirklich eine Sache astrologischer Regeln oder nicht eher unseres persönlichen Geschmacks? Schon der Volksmund kennt zwei entgegengesetzte Antworten: “Gleich und gleich gesellt sich gern” oder aber: “Gegensätze ziehen sich an”.

Ich möchte deshalb mein Augenmerk bei der Behandlung dieser Frage in dieser Einleitung weniger auf technische Einzelheiten des Horoskops lenken, sondern mich mit der Rolle des Beraters in der Begegnung mit einem Klienten grundsätzlich beschäftigen. Worauf zielt Beratung im Falle einer Partnerschaft ab? Worin sieht der Astrologe seine Aufgabe als Berater? Es liegt auf der Hand, daß vieles dabei nicht allein typisch für den astrologischen Berater sein wird, sondern auch zutrifft für andere beratend tätige Personen.

Aspekte des Begriffs “Beziehung”

Menschen treten auf die unterschiedlichste Weise miteinander in Beziehung, der Begriff Beziehung umfaßt also sehr unterschiedliche Aspekte. Die Sozialpsychologie hat für einen dieser Aspekte den Ausdruck „Rolle“ geprägt. Der Begriff ist aus der Theaterwelt entlehnt und ist innerhalb kurzer Zeit in den umgangssprachlichen Gebrauch eingegangen: Lehrer-, Schülerrolle, Mutterrolle, die Rolle des Sündenbocks, die Rolle des Stärkeren, die Männerrolle bzw. die Rolle der Frau usw.
Eine Rolle ist durch Erwartungen gekennzeichnet, die an den “Inhaber” der Rolle gerichtet werden, sie ist Ausdruck einer “Funktion”. Rollenerwartungen beruhen auf bestimmten Konventionen: In diesem oder jenem Amt, in dieser oder jener Funktion sind bestimmte Verhaltensweisen üblich, d. h. “erlaubt”, die Umwelt soll sich darauf in gewissem Umfang verlassen können. Man kann auch “aus der Rolle fallen”, was nichts anderes heißt, als daß man bestimmte Erwartungen, die mit einer Rolle verknüpft sind, nicht (mehr) erfüllt.

Rollenerwartungen legen einen großen Teil unseres Verhaltens in Beziehungen fest, z. B. in Bezug auf Über- oder Unterordnung: So erwartet man in unserer Gesellschaft etwa von Kindern, daß sie sich den Eltern unterordnen; oder in Bezug auf die Art der Annäherung: noch heute gilt für viele die Regel, daß der Mann der “Eroberer” sei. Es liegt auf der Hand, daß wir bei der astrologischen Beurteilung einer Beziehung solche formal festgelegten Interaktionsmuster mit in unsere Überlegungen einbeziehen müssen. Sie ergeben sich nicht aus dem Horoskop, denn sie sind zeit-, kultur-, schicht- und altersabhängig.

Um dies zu veranschaulichen, ein Beispiel: Ein starkes “Dominanzbedürfnis” bei einer arabischen Frau wird sich in ihrer Beziehung zu ihrem Mann ganz anders manifestieren, als im Falle einer europäischen Frau, da die Erwartungen, die mit der Rolle der Frau verknüpft sind, in Europa etwas flexibler sind als in Ländern des Orients.
Eine andere Möglichkeit, Beziehungen zu unterscheiden bzw. zu ordnen, wäre eine Einteilung nach ”Nähe” oder “Distanz”: Die meisten Menschen sind uns unbekannt, sie sind fremd. Auch damit hängen für das Verhalten bestimmte Erwartungen zusammen. So ist es z. B. selbstverständlich und kein Zeichen von Ablehnung, einen Fremden nicht zu grüßen. – Mehr oder weniger viele Menschen sind uns bekannt in verschiedenen Abstufungen. Mit wenigen schließlich sind wir eng befreundet und nur zu einem oder einigen wenigen Menschen pflegen wir eine intime Liebesbeziehung. Auch dieser sehr wichtige Aspekt einer Beziehung ist aus dem Horoskop nicht ablesbar: wir können aus zwei beliebigen Horoskopen auf keine Weise schließen, ob die betreffenden Horoskopeigner sich kennen oder nicht.

Ein dritter Gesichtspunkt, unter dem man eine Beziehung betrachten kann, ist die Frage nach den Bereichen, die in der Beziehung ausgelebt werden (wollen, können, dürfen, sollen) und welche ausgeschlossen sind. Aus den verschiedensten Gründen kann z. B. eine Beziehung auf die Sphäre geistigen Austauschs begrenzt bleiben, obwohl eine deutliche körperliche Anziehung besteht - und umgekehrt. Die Gründe können in gesellschaftlichen Tabus liegen, wie etwa bei einer Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern oder Jugendlichen, sie können, im umgekehrten Fall, etwa in Sprachbarrieren liegen, die einen differenzierten geistigen Austausch einschränken oder unterbinden.
Die drei bisher dargestellten Kategorien zur Beschreibung von Beziehungen sind alle in hohem Maße unabhängig vom Horoskop, lassen sich aus dem Horoskop nicht ableiten. Jeden Faktor des Partnerhoroskops werden wir unterschiedlich interpretieren müssen, je nach den “Randbedingungen” der jeweiligen Beziehung. Uns sind also, mehr noch als schon bei der Interpretation des Radixhoroskops, Grenzen gesetzt. Die Frage ist allerdings, über welchen Aspekt von Beziehungen denn das Horoskop selbst nun Aussagen erlaubt.

Das Partnerhoroskop: Der Aspekt der “Resonanz”

Meines Erachtens fällt das, was das Horoskop über eine Beziehung aussagen kann, unter den Oberbegriff “Resonanz” . Zwei oder mehrere Menschen sind, in verschiedenen Bereichen und in je unterschiedlichem Ausmaß, füreinander resonant, und die Art und das jeweilige Ausmaß der Resonanz kann ich aus dem Horoskop erkennen.

Resonant sein für einen Menschen heißt, auf bestimmte Aspekte seines persönlichen “Feldes”: sein Aussehen, seinen Habitus, seinen Blick, seinen Geruch, seine “Ausstrahlung” – auf die Atmosphäre, die ihn umgibt, zu reagieren, heißt, daß durch seine Ausstrahlung in mir etwas zum “Mitschwingen” angeregt wird.

Diese Bestimmung ist noch recht allgemein, doch sie läßt eine wichtige Folgerung zu: Ich reagiere nur auf Aspekte der Ausstrahlung anderer, für die ich Resonanzboden sein kann. D. h. es muß eine gewisse Ähnlichkeit bestehen, etwas von dem, was der andere in mir auslöst, muß also auch in mir sein, sonst kann ich nicht zum “Mitschwingen” angeregt werden. Hermann Hesse hat diese Tatsache einmal so ausgedrückt: ”Man liebt und haßt immer nur sich selbst im anderen.”

Psychologen nennen diesen Mechanismus “Projektion”: Menschen neigen dazu, Teile ihrer eigenen Persönlichkeitsstruktur auf andere Menschen zu projizieren, anderen diese Eigenschaften zuzuschreiben. Wir projizieren insbesondere solche Teile von uns selbst, die wir nicht ausleben können oder dürfen. Die Projektion unserer Sehnsüchte, d. h. der Teile, die wir in uns so gern entwickeln würden, nennen wir “Liebe”, die Projektion all der dunklen Teile unserer eigenen Persönlichkeit, die wir uns nicht eingestehen können, nennen wir “Haß”.
Diese Behauptung zu akzeptieren, ist für Klienten, wenn ich sie ihnen gegenüber ausspreche, in der Regel eine “harte Nuß”: Sie wehren sich gegen den Gedanken, daß das, was sie hassen, auch in ihnen selbst sein soll, oder gegen den Gedanken, daß ihre Liebe im Kern den nicht entwickelten Teilen der eigenen Person gilt.

Besonders deutlich wurde mir die Wahrheit dieses Gedankens in den 70er Jahren im Zusammenhang mit den Terroristenanschlägen. In vielen Menschen lösten die Terroristen, u. a. wegen der Brutalität ihres Vorgehens, intensive Haßgefühle aus. Es war für mich immer wieder interessant zu sehen, wie diese haßerfüllten Menschen dann (z. B. in Fernsehinterviews) ungewöhnlich brutales Vorgehen gegen die Terroristen forderten. Auf die Diskrepanz angesprochen, gaben sie meist an, daß die Terroristen durch ihr Handeln eine solche Behandlung “verdient” hätten. Genau das aber denken die Terroristen auch von ihren Opfern.
Um einem möglichen Mißverständnis vorzubeugen: Diese Argumentation soll nicht heißen, daß ich Sympathisant terroristischer Aktivitäten wäre, ganz im Gegenteil! Was die Terroristen in mir auslösen, ist Angst und Erschütterung, allerdings keinen Haß, eher Unverständnis. Selbstverständlich erwarte auch ich ein entschiedenes Vorgehen zur Unterbindung terroristischer Aktivitäten. Doch da liegt der Unterschied: Die Projektion entlarvt sich durch den Affekt.

Dies wird deutlicher in einem weniger extremen Beispiel: Einer meiner Therapie-Klienten, ein Mann mittleren Alters, regte sich immer sehr über einen Nachbarn auf , der seinen Rasen “verkommen” ließ und auch ansonsten einen ungewöhnlich laschen und “faulen” Eindruck machte. Mein Klient war dadurch betroffen, obwohl es real keinen Grund für diese Betroffenheit gab. Die Klärung der Sachlage führte alsbald zu dem Resultat, daß mein Klient sich Zeit seines Lebens nie hatte Faulheit erlauben dürfen. Er hatte dieses Verbot, das ursprünglich ein Verbot seiner Eltern war, verinnerlicht (wie Psychologen das sagen würden), hatte es sich zu eigen gemacht. Doch die eigenen Bedürfnisse nach “Faulheit”, nach einem weniger strengen Lebenswandel, blieben in ihm bestehen, wenn auch unterdrückt. In seinem Innersten beneidete er den Nachbarn um seinen ”Mut” zur Faulheit, auch wenn er solchen Mut als Bedenkenlosigkeit oder Charakterschwäche bezeichnen würde.

Mein Klient wurde durch seinen Nachbarn mit einem Teil seiner eigenen Persönlichkeit konfrontiert, den er als Folge strenger elterlicher Erziehung selbst ablehnte. Diese Ablehnung übertrug er nun besonders stark auf seinen Nachbarn, da dieser sich über das Gebot, fleißig zu sein, einfach hinwegsetzte und sich das Leben auf diese Weise etwas angenehmer machte, als mein Klient es konnte.
Wie anders als durch Resonanz soll man erklären, daß mein Klient sich so aufregte, während seine Frau immer der Meinung war, der Garten und der Rasen des Nachbarn sei nun wirklich Sache des Nachbarn selbst.

Machen sie eine Liste all der Personen, die Sie nicht ausstehen können und eine Liste der Eigenschaften, die zu diesen Personen gehören, und Sie haben ein Inventar Ihrer “dunklen” Seelenhälfte erstellt, ein Bild Ihres “Schattens”, wie es die Psychologen nennen, gezeichnet.

Mein Klient hatte den Mond im Steinbock und den Saturn im Krebs (allerdings ohne direkte Opposition). Ich erlebe oft, daß die Qualitäten des Zeichens, in dem sich Saturn befindet, vom Horoskopeigner entweder als unangenehm empfunden werden oder aber in übertriebener Weise zur Schau gestellt werden – zwei Verhaltensweisen, die sich durchaus entsprechen.

Wir alle tendieren in unterschiedlichem Ausmaß dazu, unseren Schatten zu projizieren, die in uns selbst abgelehnten Eigenschaften am anderen zu kritisieren und ihn dafür zu bestrafen. Dabei eignet sich der andere allerdings einmal mehr und einmal weniger für diese Projektion, d. h. er zeigt die von uns abgelehnten Eigenschaften mal mehr und mal weniger stark.

Um einem verbreiteten Mißverständnis vorzubeugen: Eine Projektion ist also nicht unbedingt dadurch zu erkennen, daß unsere Wahrnehmung bestimmter Eigenschaften falsch ist, daß der Betreffende “in Wirklichkeit” diese Eigenschaften gar nicht hat, daß wir “nur” projizieren und ihm damit auch völlig Unrecht tun. Nein, eine Projektion entlarvt sich durch den Affekt, der mit der Wahrnehmung verknüpft ist: Es fällt uns schwer, den anderen einfach so zu lassen, wie er ist. Wir haben darüber hinaus nicht nur das Bedürfnis, ihn zu ändern, sondern oft auch, ihn zu “bestrafen” für das, was er tut, wir fühlen uns durch sein Verhalten provoziert und lehnen ihn dafür ab.

Die moralische Position des Beraters

Von solchen Projektionen und den damit verbundenen Affekten sind wir natürlich auch als Astrologen selbst nicht frei. Ich berühre damit einen sehr heiklen Punkt, ganz besonders für den Fall einer Partnerberatung: Bei Auseinandersetzungen in Partnerschaften argumentieren sehr häufig beide Seiten mit moralischen Vorwürfen und versuchen, ihre Ansprüche als legitim, als moralisch gerechtfertigt darzustellen (etwa beim Problem der Treue), die Position des Partners dagegen als Unrecht hinzustellen. Es liegt nahe, daß jeder der Beteiligten dabei in die Versuchung gerät, den Berater auf seine Seite zu ziehen. Dies wird ihm auch umso mehr gelingen, je mehr sich seine moralischen Vorstellungen und seine Vorstellungen von einer “guten” oder einer “richtigen” oder auch einer “reifen” Beziehung mit den Vorstellungen des Beraters decken.

In einem solchen Fall ist der astrologische Berater in der großen Gefahr, seinen persönlichen Geschmack bezüglich der Frage, was eine gute Beziehung ausmacht, in das Gewand “kosmischer Wahrheit” zu kleiden, sich seinen Klienten gegenüber als Richter aufzuspielen, der bestimmte Ansprüche als legitim anerkennt und andere als illegitim zurückweist. Er ist in Gefahr, seine Klienten zu verletzen, statt sie mit ihrer im Horoskop ausgedrückten tiefsten Natur zu versöhnen, statt sie zum Ausleben ihrer ureigensten Individualität, zum Ausdruck ihres Wesens zu ermutigen.

Ein astrologischer Berater hat sich, wie der Psychotherapeut, jeglicher Wertung zu enthalten, soweit ihm dies von seinem Temperament her bzw. vom Ausmaß seiner persönlichen Betroffenheit her möglich ist. Und da, wo es ihm nicht möglich ist, hat er sich dazu zu bekennen, daß er nun nicht mehr als “Fachmann” spricht, sondern persönliche Wertungen und Vorstellungen einbringt, die vom Horoskop unabhängig sind.

Wir dürfen nie vergessen, daß das Horoskop für Menschen aller nur denkbaren kulturellen Zusammenhänge Gültigkeit hat. Was in der einen Gesellschaft als Tugend betrachtet wird, ist in einer anderen Gesellschaft verpönt. Der Kosmos kümmert sich aber nicht um die bei uns gerade gängigen Moralvorstellungen. Er liefert ein Bild für eine Struktur – die (Be)Wertung in “gut” vs. “schlecht” oder auch “angenehm” vs. “unangenehm” kommt immer wieder von uns, und sie fällt von Mensch zu Mensch verschieden aus. Wir können aus dem Horoskop niemals eine Schlußfolgerung über “gut” oder “böse”, nicht einmal über “richtig” oder “falsch” ableiten. Das Horoskop ist wertneutral!
Neben fundiertem fachlichen Wissen scheint mir die wichtigste Voraussetzung für einen guten Berater deshalb die zu sein, daß er seine eigene moralische Position kennt oder klärt, denn sie prägt seinen Beratungsstil. Er muß sich fragen, was denn für ihn das Wichtigste in einer Beziehung ist, worauf er denn besonderen Wert legt, was er besonders ablehnt. Diese Position muß er dem Klienten als eine persönliche Wertentscheidung durchsichtig machen, wenn es ihm nicht gelingt, sich in Bezug auf das Leben seines Klienten von solchen Wertungen frei zu machen. Die Notwendigkeit zur Klärung der eigenen Position, und das heißt meist nichts anderes als: zur Bewußtmachung der eigenen Vorurteile. Diese Notwendigkeit betrifft nicht nur astrologische Berater, sie betrifft ebenso Psychotherapeuten und Ärzte.

Wer ein älteres Lehrbuch der Psychopathologie aufschlägt, wird gerade im Kapitel über sexuelle Abweichungen bestätigt finden, wie sehr moralische Forderungen und moralische Prinzipien dort in medizinischen und psychologischen Gesundheitsbegriffen versteckt sind. Nach dem Motto, daß etwas nicht “gesund” sein kann, was unmoralisch ist, wird dort oft das als krank bezeichnet, was in Wirklichkeit nur den herrschenden Moralvorstellungen widerspricht. Lange Zeit zählte dazu etwa das Onanieren der Kinder, eine Betätigung, über deren Harmlosigkeit heute weitestgehende Einigkeit besteht.

Ich möchte diesem m. E. ganz besonders wichtigen Punkt an einem etwas delikaten Beispiel aus meiner Praxis veranschaulichen: Vor einigen Jahren suchte mich eine Frau wegen Eheproblemen auf. Sie war seit etwa 20 Jahren verheiratet. Ihr Hauptproblem war die Brutalität ihres Mannes, der sie auch schlug. Auf mein Befragen hin wurde deutlich, daß ihr Mann sie schon seit zehn, wenn man Einzelvorkommnisse einbezog, eigentlich schon seit 15 Jahren schlug.
Für einen Moment dachte ich damals, daß diese Frau doch eigentlich einen Rechtsanwalt benötigte und fragte sie, warum sie sich diese Behandlung durch ihren Mann so lange schon gefallen ließ. Die Frau erklärte mir, daß sie mit ihrem Mann geschäftlich sehr viel aufgebaut habe, daß er aber so clever sei, daß sie sicher alles an ihn verlieren würde, wollte sie sich von ihm trennen, sie habe Angst vor der materiellen Unsicherheit, die mit einer Trennung verbunden wäre.

Die Frau schilderte mir ihre Situation als ausweglos, und ich versuchte, sie in diesem Gefühl von Ausweglosigkeit zu verstehen, wobei ich mir vornahm, ihr Selbstbewußtsein nach und nach so zu festigen, daß sie sich gegen die Behandlung durch ihren Mann zur Wehr setzen könnte oder aber stark genug würde, das Risiko einer Trennung zu tragen. Wir sprachen in vielen Sitzungen ausführlich über die Situation in ihrer Ehe und sie klagte immer wieder über das Verhalten des Mannes, seine Brutalität, Gemeinheit, über die Verwerflichkeit seines Tuns.

Ohne mich zu einem Urteil über ihren Mann drängen zu lassen, aber auch, ohne sie zu einer Trennung zu drängen oder dazu, “endlich etwas gegen solche Behandlung zu tun”, versuchte ich, mit ihr näher an das heranzukommen, was sie ihrem Manne gegenüber wirklich empfand. Gerade die Situationen, in denen er sich ihr gegenüber brutal verhielt, versuchte ich aus ihrer Warte zu verstehen, versuchte mir ein Bild zu machen, was in ihr vorging, wieso es ihr nicht gelang, dem Manne Einhalt zu gebieten.
Ganz langsam wurde mir immer deutlicher, daß mir zum Verständnis irgendetwas fehlte. Häufig kam ich in meinem Versuch, ihre Gefühle von Angst, Abscheu und Hilflosigkeit nachzuvollziehen, an einen Punkt, an dem mir ihr Verhalten widersinnig erschien.
Schließlich wurde mir langsam klar, daß sie sich mit irgendeinem Teil ihrer Seele an diesen Mann nicht trotz seiner Brutalität, sondern wegen seiner Brutalität gebunden fühlte. Als ich ihr das erste Mal vorsichtig diesen Eindruck beschrieb, war sie wütend und erregt und fragte mich, ob ich ihr etwa unterstellen wolle, daß sie masochistisch sei. Ich fragte sie zurück, ob sie es als Beleidigung empfinden würde, wenn ich es täte. Ich versuchte ihr dabei das Gefühl zu geben, daß ich nichts dabei fände, wenn sie es tatsächlich wäre.

Wir sprachen dann über ihre Vorstellungen, wie eine “gute Beziehung” auszusehen habe. Sie machte mir deutlich, wie unwürdig sie körperliche Auseinandersetzungen fand, wie sie das Verhalten ihres Mannes anwidere, ekle. Ich versuchte ihr begreiflich zu machen, daß Ekel und Faszination sehr eng beieinanderliegen, daß es oft, etwa bei Speisen, nur eine Frage der körperlichen Verfassung und der Situation ist, ob wir uns vor etwas ekeln oder ob wir es im Gegenteil gerade begehren. Besonders auffällig ist dieser Wechsel von Ablehnung und Angezogen-Werden bekanntlich auch in der Sexualität.

Ich möchte die Beschreibung der weiteren Entwicklung hier abkürzen und das nach nahezu einem Jahr sich abzeichnende Resultat beschreiben:
Die Frau wurde sich immer stärker eines in ihr liegenden Konfliktes bewußt. Auf der einen Seite hatte sie, durch ihre Erziehung begünstigt, ein Beziehungsideal der Harmonie, der Toleranz und des “vernünftigen” Austragens von Konflikten durch Gespräch und Kompromißfähigkeit. Auf der anderen Seite stand eine gärende Triebhaftigkeit, standen intensive, auch zerstörerische Affekte. Sie konnte nach und nach zulassen, daß ganz tief innen tatsächlich auch sexuelle Empfindungen durch die Brutalität ihres Mannes ausgelöst wurden, vermischt mit Ekel und Abscheu.

Ich versuchte sie in diesen Empfindungen zu ermutigen, versuchte, den Lustaspekt stärker herauszuarbeiten und ermutigte sie auch, ihrem Mann von diesen Empfindungen zu erzählen. Als sie dies nach sehr langem Zögern ansatzweise tat, reagierte er mit einem Wutanfall und beschimpfte sie. Er schlug sie von da an nicht mehr. Er hatte, so darf man m. E. wirklich sagen, die Lust daran verloren.
Ich hoffe, an diesem Beispiel ist deutlich geworden, welche große Rolle die Abstinenz des Therapeuten bezüglich moralischer Wertungen für den Prozess der Besserung einer verfahrenen Situation spielt. Wäre ich aufgrund einer eigenen moralischen Ablehnung des Verhaltens des Mannes auf die Argumente der Frau eingestiegen, hätte ich ihr nur wieder aufs neue bestätigt, daß die Interaktion natürlich “schlecht” ist, und daß der ihr völlig unbewußte Lustaspekt an dieser Interaktion natürlich “pervers” genannt werden muß und damit unmoralisch ist. Ich hätte sie also weiterhin gezwungen, diesen Aspekt vor sich selbst zu verleugnen, hätte sie gezwungen, sich weiterhin als reines “Opfer” zu sehen.

Sie wäre damit weiterhin bei diesem “Spiel” geblieben, den Mann auf unbewußte Weise zu einem Verhalten zu animieren oder es zumindest zu dulden, sich aber auf der bewußten Ebene durch die Verurteilung dieses Verhaltens von jeder „Mitschuld“ im Sinne einer Beteiligung oder Ermöglichung freisprechen zu können. Sie würde weniger über sich wissen und sie würde nie das Prinzip Pluto, das m. E. hierfür sehr wichtig ist, bewußt erlebt haben: die Rolle, die Bedeutung destruktiver Emotionen in unserem Seelenleben.
Sie ist lockerer geworden, heute, die Frau, aggressiver sicher, aber auch spontaner und lebendiger. – Warum soll sie sich schließlich nicht mit ihrem Mann prügeln?

Vier Thesen zur Partnerberatung

Nachdem durch die bisherigen Ausführungen meine generelle Haltung als Berater deutlich geworden sein dürfte, möchte ich meine Vorstellungen von einer astrologischen Partnerberatung in vier Thesen zusammenfassen.

Das Partnerhoroskop ist “Spiegel“ der Resonanzfähigkeit

Wie schon erläutert, zeigt das Partnerhoroskop, wo und in welchem Ausmaß Menschen füreinander resonant sind. Will man ein ungefähres Maß für diese Bezogenheit aufeinander, so kann m. E. die Anzahl der wechselseitigen Aspektbeziehungen des Partnerhoroskops als ein grober Anhaltspunkt angesehen werden.

Doch nicht nur wechselseitige Aspektbeziehungen machen zwei Menschen füreinander resonant: Wenn der eine Partner etwa ein Venus-Saturn-Quadrat hat und der andere Partner hat den Saturn in seinem ersten Feld, dann ist der Venus-Saturn-Partner wahrscheinlich in besonderem Maße resonant für saturnische Abgrenzungsversuche des anderen. Das Venus-Saturn-Quadrat signalisiert eine besondere Sensibilität gegenüber Ablehnung und der Saturn im ersten Feld verbreitet atmosphärisch genau die Schwingung, auf die der Partner so empfindlich anspricht.

Selbstverständlich wird die Situation dramatisiert, wenn der Saturn auf irgendeine Weise in die Saturn-Venus-Achse hineinfällt und somit die Beteiligten zwingt, sich bewußter mit der Thematik auseinanderzusetzen. Das Leid, das dann entstehen kann, hat Astrologen in der Vergangenheit dazu veranlaßt, solche Aspektverbindungen als abträglich für eine gute Partnerschaft anzusehen. Ich möchte dem meine 2. These entgegenstellen.

Kein Partnerhoroskop ist in sich “gut” oder “schlecht”

Durch Aspektbeziehungen können die belastenden, problematischen oder aber die ausgewogenen, “glücklichen” Seiten meiner Persönlichkeit zum Mitschwingen angeregt werden. Wichtig ist an dieser Stelle das Bewußtsein, daß schließlich beide Seiten zu mir gehören. Es ist wirklich “Geschmacksache”, ob man eine Partnerschaft, die die belastenden Seiten betont, deshalb als “schlecht” bezeichnen will oder von einer solchen Partnerschaft abraten will. Ich kann im Gegenteil an dieser Partnerschaft auch wachsen, weil ich vielleicht auch zur Konfrontation mit Seiten von mir gezwungen werde, die ich ansonsten gern “vergessen” würde.
Häufig werden Saturn- oder Neptunaspekte als Hinweis genommen, daß man von dieser Partnerschaft besser absehen sollte. Ich bin gar nicht dieser Meinung. Wenn ich in einer Partnerschaft die wechselseitigen Saturnaspekte zu deuten habe, dann versuche ich, den beiden zu helfen, füreinander ein “guter Saturn” zu sein. Ich versuche also, daß sie in dem entsprechenden Bereich Ihre “Saturnrolle” annehmen und sich Mühe geben, sie konstruktiv werden zu lassen. Daß Saturnaspekte mit Mühe und nicht mit euphorischen Glücksgefühlen assoziiert sind, das steht allerdings außer Zweifel. Doch auf die Dauer gesehen, kann diese Mühe sehr wohl das “Salz in der Suppe” sein.

Nehmen wir als Beispiel eine Beziehung des Saturns der Frau zur Zwillings-Sonne des Mannes: Wie könnte die Frau in einem konstruktiven Sinne die “Saturnrolle” annehmen, wie könnte sie ein “guter Saturn” sein? – Je nach den Verhältnissen des Horoskops könnte sie der Zwilling-Sonne zu mehr Konstanz verhelfen oder mehr “Tiefe”. Vielleicht, wenn es eine Zwilling-Sonne mit Neptun-Einfluß ist, könnte ihre Aufgabe auch darin liegen, immer wieder beharrlich auf die “realen Verhältnisse” aufmerksam zu machen oder neptunischen “Weitendrang” einzudämmen.

Wahrscheinlich neigen beide Partner zunächst dazu, sich gegen das beim anderen Wahrgenommene zu wehren: die Frau mag den Mann “undiszipliniert” nennen, der Mann die Frau “phantasielos” oder “ängstlich”. Es bedarf, um eine solche Beziehung konstruktiv werden zu lassen, der Einsicht in die tieferen Zusammenhänge, und genau das soll ja durch eine Partnerschaft und durch Saturn immer wieder bewirkt werden. Erst Einsicht ermöglicht es beiden Beteiligten, die eigene Rolle und die Rolle des anderen ohne Ressentiments anzunehmen.
Dabei zeigt die Tatsache, daß sie überhaupt aneinander geraten sind, daß sie sich anziehend finden, daß genau die Probleme, die für ihre Partnerschaft charakteristisch sind, auch die Probleme sind, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Wäre dem nicht so, so wären sie von vornherein aneinander vorbeigegangen, ohne sich wahrzunehmen. Sehr oft höre ich zwar den Einwand: “Wenn ich gewußt hätte, wie er/sie sich entwickelt, dann wäre ich die Beziehung nie eingegangen. Ich habe erst viel zu spät bemerkt, wie er/sie wirklich ist.“

Ich glaube dagegen, daß Menschen schon in den ersten Minuten sehr viel voneinander wissen. Oft vermögen sie ja auch gar nicht anzugeben, was die Beziehung ausmacht: sie werden also unbewußt von etwas angesprochen, das sie bewußt gar nicht entschlüsseln können. Es ist die Resonanz für das “Feld” des anderen, und dieses “Feld” charakterisiert die ganze Person.

Nicht Abraten von der Beziehung ist dann der Weg, sondern Bewußt-Machen, worum es geht, dem Klienten zu helfen, daß er sich klar wird.

Zudem zeigt sich immer wieder, daß das individuelle prognostische Horoskop eng verschränkt ist mit dem Partnerhoroskop. Es wird kaum jemand auf eine problematische “Saturn-Ausstrahlung” eines möglichen Partners ansprechen, wenn er gerade unter einem Jupiter-Transit steht. Er ist in dieser Phase wahrscheinlich eher für Beziehungen resonant, die die Jupiter-Aspekte seines Horoskops zum Mitschwingen anregen. Er wird auf entsprechende Menschen reagieren und daher entsprechende Erfahrungen machen – und in dieser Phase sind es auch die “richtigen” Erfahrungen für seine Entwicklung.

Das alles soll nicht darüber hinwegtäuschen, daß es trotzdem Situationen geben kann, in denen eine Trennung von einem Partner sinnvoll ist. Doch eine Trennung ergibt sich nicht aus dem Horoskop, sondern sie ist eine Entscheidung des betreffenden Paares oder eines der Partner, eine Entscheidung darüber, ob sie die Konfrontation und Auseinandersetzung weiterhin fruchtbar finden, ob sie die damit verbundene Belastung weiter tragen können und wollen. Schließlich ist sie sicher auch eine Frage des aus dem Horoskop nicht erkennbaren Entwicklungsniveaus, denn dieses Niveau legt mit fest, in welchem Maße Menschen in der Lage sind, Konflikte fruchtbar werden zu lassen und den wachstumsfördernden Aspekt sog. “unangenehmer” Erfahrungen zu erkennen. Dies leitet zu meiner dritten These.

Eine Partnerschaft ist kein „Supermarkt“

Wir neigen dazu, Partnerschaften genau so zu betrachten, wie Gebrauchsgegenstände des höheren Bedarfs. Die Eigenschaften, die der ideale Partner haben sollte, klingen oft wie die Vorzüge, die wir uns von einem Auto unserer Träume wünschen. Wir tendieren dazu, eine Partnerschaft zu reduzieren auf ihre Fähigkeit, unsere Bedürfnisse zu befriedigen, seien es Bedürfnisse nach Wärme und Geborgenheit, nach Zärtlichkeit, nach Nähe allgemein oder auch nach Anerkennung: Wie oft werden Partnerschaften begonnen, weil einer der Beteiligten sich und anderen beweisen muß, daß er diese Frau oder diesen Mann “haben” kann.
Etwas überspitzt ausgedrückt sind Partnerschaften aber nicht dazu da, uns “glücklich” zu machen (was immer das überhaupt heißen mag), sondern sie sind Chancen für Wachstum und Bewußtwerdung. Unbewußt werden Partnerschaften auch immer so gewählt – selbst wenn die bewußten Kriterien eine ganz an-dere Sprache sprechen. Wie oft höre ich jemanden sagen: “Er entspricht eigentlich gar nicht meinen Idealvorstellungen. Ich weiß gar nicht, warum ich so an ihm hänge.”

Diese Auffassung steht keineswegs im Widerspruch dazu, daß ich versuche, in einer Partnerschaft meine Bedürfnisse zu befriedigen, ganz im Gegenteil. Wir haben oft nur ein sehr “enges” Verständnis dessen, was unsere Bedürfnisse sind. Wir neigen dazu, angenehme und lustvolle Erfahrungen als im Einklang mit unseren Bedürfnissen stehend zu erleben, unangenehme und leidvolle Erfahrungen dagegen als schicksalhafte Prüfungen oder krankhafte Störung wahrzunehmen.
Wenn wir uns an einen Partner, wie auch immer „unerklärlich“, gebunden fühlen, dann ist diese Partnerschaft wichtig für uns. Natürlich muß das nicht heißen, daß wir unbedingt zusammen bleiben müssen, obwohl wir uns vielleicht gegenseitig quälen. Aber die Bindung zeigt uns, daß wir noch etwas zu lernen haben in dieser Beziehung. Wenn wir das getan haben, dann werden wir entweder frei, uns zu trennen, oder die Beziehung verändert sich. Als astrologischer Berater habe ich kein anderes Ziel, als dem Klienten zu helfen, daß er die Struktur der Beziehung und die in ihr liegenden Herausforderungen erkennt. Ich verhelfe ihm zu Klarheit, zu Einsicht in Zusammenhänge. Was er dann tut, ist seine Entscheidung.

Es gibt in einer Beziehung keine „Opfer“

Zu dieser These muß ich sogleich eine Einschränkung machen: Es gibt Beziehungen, deren Bestehen formalen Zwängen zuzuschreiben ist, wie etwa eine Beziehung zwischen Chef und Untergebenem. In solchen Beziehungen wird institutionalisierte Macht ausgeübt, der sich beide Beteiligten u. U. auch dann nicht entziehen könnten, wenn sie es wollten. Solche
Beziehungen meine ich bei dieser These nicht, bzw. ich meine von solchen Beziehungen nur die Anteile, die über diese formale Beziehung zueinander hinausgehen.

In allen anderen Fällen würde ich aber sagen, daß es in einer Beziehung immer nur zwei Täter gibt, auch, wenn einer der Beteiligten die Rolle des Opfers spielt. Es gibt in aller Regel eine unbewußte Übereinkunft beider über das Geschehen.
Sehr häufig werden z. B. Positionen des 7. Feldes im Horoskop „delegiert“. So gerät jemand mit einem Mars im 7. Feld vielleicht immer wieder an aggressive Partner oder gar streitsüchtige Partner. Jemand mit dem Uranus im 7. Feld mag immer wieder Probleme mit der (Un-)Treue seiner Partner erleben. Vergessen wir aber nicht, daß es jeweils der eigene Mars und der eigene Uranus sind, die mich auf diese Menschen ansprechen lassen. Oft ist es eben einfacher, sich auf dem Umweg über einen Partner mit einem Teil der eigenen Persönlichkeit zu konfrontieren, diesen Teil nicht als einen Teil seiner selbst erkennen zu müssen.

Diese Seite wurde bisher 765 mal aufgerufen.

Für weitere Informationen zu diesem Thema bitte hier klicken.

Werbung: Textlinks
Gratisberatung
GRATIS-Telefonberatung
Jetzt bei Anna Gudrun beraten lassen

Was bringt die Zukunft für Sie? Erfahrene Astrologen und Kartenleger wissen mehr. Jetzt GRATIS beraten lassen!


Silberschmuck

www.silberringe.de

Die Weisheit der Ägypter
Top 5 Produkte
Top Gratis Angebote
Astro TV live
Astro TV live

Jetzt live ansehen

Partner
Astroplus Demoversion

 

Follow astrologie_de on Twitter
Astrologie.de bei Twitter

Partnerrückführung und Liebeszauber

Horoskope für jeden Tag und JEDE Woche

Zukunftsberatung per SMS 

Home