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Mond-Uranus / Die Konstellationsbilder 15 v. 38

Peter-Johannes Hensel AstroPolarity
Verantwortlich für den Inhalt ist der oben genannte Autor/Anbieter.
Mittwoch, 21. Juli 2004, 14:18

'Mond-Uranus / Die Konstellationsbilder 15 v. 38' - Beitrag von Peter-Johannes Hensel AstroPolarityInformationen zu professioneller astro-psychologischer Fachausbildung in Berlin im Abendseminar oder als staatlich zugelassenes Fernstudium sowie Fortbildungsangebote für Profi-Astrologen finden Sie unter Fon 030.75 47 90 15 oder www.astropolarity.de. Dieser Artikel richtet sich an astrologisch Interessierte egal welchen Wissensstandes, kann aber auch für astrologische Laien von Interesse sein. Er beschreibt Auswirkungen, Ursachen und Lösungswege der benannten Konstellation in ihrem internen = allgemeinen Rahmen. Innerhalb eines einzelnen Geburtsbildes müssen jedoch vor allem die externen = individuellen Ursachenebenen und Lösungswege berücksichtigt werden (siehe dazu den Artikel "Das AstroPolarity-Deutungssystem")! Bei Fragen können Sie sich gerne über obige Webadresse oder Fonnummer an mich wenden. Mond / Uranus - ZU HAUSE ÜBER DEN WOLKEN Wesensbild: Empfindungsverlust Inhaltsbild: Abwehr des Empfindens, in der Folge „Eindrucksallergie der Seele“ Inhaltliches Zustandekommen: 1. Krebs an Felderspitze 11 2. Wassermann an Felderspitze 4 Formbild: Seelische, damit ursächlich erscheinende Distanz zum Mütterlichen Formelles Zustandekommen: 1. Uranus in Feld 4 2. Mond im Wassermann 3. Mond in Feld 11 4. Konjunktion, Quadrat und Opposition von Mond und Uranus Verhaltensbild: -unentwickelt -vorgeburtlich: Innerseelische Distanz der Mutter zum ungeborenen Kind im Leib. -frühkindlich: Überfürsorglichkeit oder Unbekümmertheit der Mutter bzgl. des Kindes -erwachsen: die Unnahbarkeit als Schutzreflex. Die seelische „Pergamenthaut“. -entwickelt -erwachsen: Distanzverringerung zu eigenen Gefühlen. Identitäts(wieder)findung. Heilsatz: „Ich betrachte mich aus der Nähe. Ich fühle mich geehrt. Ich bin mir nah.“. -Überwindung der Entfernung zum eigenen Inneren, damit der menschlichen Vereinzelung“. - Beschreibung: Im Mondsymbol sowie im 4. Feld assoziiert sich die Mutterfigur, durch Uranus bezug ihre Herausgehobenheit und Besonderheit. Dies kann sich in einer tatsächlichen Unkonventionalität der Mutter im Realen zeigen oder aber (häufiger) in der das Kind irritierenden seelischen Distanziertheit. Diese bedeutet konkret einen Mangel an frühkindlicher Pflege oder (aus Schuldgefühlen) eine Überschüttung mit “Liebe“ oder “gespielter Gerührtheit“. Der Mutter kann hier nicht immer Liebesfähigkeit (Identifikation) für das Kind abgesprochen werden, doch wird man immer eine unruhige und innerlich leicht herstellbare seelische Entfernung zwischen Mutter und Kind spüren können. Die “Entfernung“ wird nur dann vom Kind aufgebaut, wenn es von der Mutter seelisch bedrängt wird. In jedem Fall hat aber die massive Irritation des Urvertrauens (F4) später eine relative Gefühlsunfähigkeit zur Folge. Die archetypische Mutter symbolisiert in ihren dunklen Facetten auch das Unbewußte schlechthin, dem Erwachsenen sind dann “diese Bereiche“ notwendigerweise suspekt, schmutzig (typisch hier auch: die Angst vor Unreinheit auf allen Ebenen). Bei Jungen kann ab dem etwa 2. Lebensjahr auch der Vater das dargestellte Verhalten an den Tag legen, da das 4. Feld die Eigenidentität (gleichgeschlechtliche Bezugsperson) darstellt. Das Gesamthoroskop entscheidet, wo der hier symbolisierte Wunsch nach “seelischer Unversehrtheit“ die größten Probleme aufwirft. Erscheinungsformen (Auswirkungen): Wäre die Seele eine Feder, so könnte sie mit dem Wind fliegen. Ungebunden, von allen Lasten befreit, herausgehoben aus den Niederungen der allzu vielen menschlichen Jammertäler, fern aller Bedrängnisse, mit weitem, erleichterndem Blick auf den fern zurückliegenden Horizont des Schmerzes. Sie sind eine Feder. Im innersten Wesen tragen Sie diese Leichtigkeit, diese Unbekümmertheit, diese Gelassenheit jener Menschen, die alles hinter sich lassen konnten und können, die in ihrer Herausgehobenheit geschützt sind vor den Stürmen des Lebens und die daher alle Bewunderung derer genießen, die den Untiefen, dem Schmerz und den dunklen Tälern dieses Lebens ungeschützt ausgesetzt sind. Jedoch: Alle Dinge haben zwei Seiten. Die Herausgehobenheit aus dem, was seelisch relevant ist oder was seelisch bedrängte, dürfte in vielerlei Hinsicht ihren Preis gehabt haben: Scheu (oder gar Angst) vor seelischer Nähe. Bildlich formuliert sitzen Sie auf einer Art „seelischem Schleudersitz“, der immer dann „gezündet“ wird, wenn die vielen Eindrücke des Lebens übermächtig oder zu schmerzlich werden. Ihre Seele ist ein mehr als zartes Geschöpf, sie ist zerbrechlich wie feinstes Glas, fein strukturiert wie Pergamentpapier, wenig belastbar wie die Flügel eines Schmetterlings. So wird der Schutz der Seele zur zwingenden Notwendigkeit, zu einer vorrangigen Aufgabe im Leben. Das Schicksal wusste dies bereits von Anbeginn. Wenn Ihnen das Wort „Schicksal“ nicht gefällt, dann sagen Sie einfach, dass Sie bereits als neugeborener Mensch unbewusst für den Schutz Ihrer Seele sorgten, indem Sie sie heraushoben aus dem Empfinden, dem Fühlen und Spüren dessen, was um Sie herum vor sich ging. Dies hatte zunächst und vor allem mit Ihrer Mutter zu tun. Sie dürften eine der beiden hier beschriebenen Möglichkeiten im Verhältnis zu Ihrer Mutter erlebt haben: Entweder kümmerte sie sich in einer übermäßigen Weise um Sie (aus verdrängten Schuldgefühlen heraus wurden Sie dann mit Liebe oder gespielter Gerührtheit überhäuft) – oder aber Sie fühlten sich von Ihrer Mutter vernachlässigt (Mangel an frühkindlicher Pflege und mütterlicher Fürsorge). Anhand des Geburtsbildes lässt sich bei solcher Konstellation nicht genau sagen, welche der beiden Varianten zutrifft. Im Prinzip ist das aber auch nicht so wichtig, denn in beiden Fällen kommt es zu ein und demselben weiteren Verlauf: Das Kind geht auf Distanz zur Mutter beziehungsweise wird von der Mutter auf Distanz gehalten. Resultat ist die Entfernung vom Mütterlichen als solchem, von der Mutter im Besonderen, damit – und das ist das Entscheidende – die Entfernung von sich selbst. In der Distanz zur Mutter zeigt sich von den ersten Lebenstagen bis vermutlich in die Gegenwart die Distanz zur eigenen Seele, zur eigenen Identität. Dies war und ist ein hoher Preis, mit dem die Herausgehobenheit aus den „dunklen Bereichen“ der Seele bezahlt wurde und wird. Ihrer Mutter kann zwar nicht generell die Liebesfähigkeit (das heißt auch die Fähigkeit zur seelischen Identifikation) für Sie als Kind abgesprochen werden, doch dürften Sie immer eine unruhige und innerlich leicht herstellbare seelische Entfernung zwischen sich und Ihrer Mutter spüren oder gespürt haben. Dieses Gefühl der Ferne wird von Ihnen aber in der Regel nur aufgebaut, wenn Sie sich von Ihrer Mutter in irgendeiner Form bedrängt sehen. Ist dies nicht der Fall, so bleibt das Verhältnis normal und „unangetastet“. All dies dürfte im Laufe der Jahre wahrscheinlich dazu geführt haben, dass Sie manchmal nicht mehr wussten, was Sie fühlten oder fühlen sollten. Möglicherweise fiel Ihnen dies vor allem im Unterschied zu anderen Menschen Ihrer Nähe auf, die schon reagierten (zum Beispiel mit Freude oder Traurigkeit), während Sie noch „überlegten“, was nun wohl am besten zu tun sei. Heftige, von inbrünstiger Leidenschaftlichkeit getragene, dramatische Gefühlsausbrüche sind nicht Ihre „Art“. Sie geben sich eher gefasst, kühl und wirken daher oft unbeteiligt, „nicht bei der Sache“, nicht wirklich anwesend – als wenn Sie sich weggeträumt hätten aus der gerade bestehenden realen Situation. Sie haben sozusagen die „seelischen Öffnungszeiten“ erfunden und möchten weder davor noch danach noch eigentlich auch mittendrin gerne gestört werden. Was aber, wenn es sich lohnen würde „gestört“ zu werden? Manchmal stehen nämlich Prinzen oder Prinzessinnen „in der Warteschlange“ und möchten geküsst werden oder würden Sie zumindest sehr gerne näher kennen lernen. Wäre es nicht schade, wenn Sie gerade dann Ihr Schildchen „Bin gerade nicht da – versuchen Sie es einfach später nochmal!“ rausgehängt hätten ... Vergessen Sie nicht – es geht hier um Ihre innere Einstellung, nicht um das äußere Erscheinungsbild Ihres Verhaltens. Vielleicht leben Sie ja an der Seite solch eines Prinzen oder solch einer Prinzessin. Aber sind Sie innerlich wirklich ein Paar? Wichtig: Haben Sie eine Abneigung oder Angst vor Schmutz, vor Dreck, vor irgendwelchen Ansteckungen, vor Unreinheiten, vor dem Dunkeln? Wenn dies – was anzunehmen ist – zutrifft, so symbolisieren diese Abneigungen oder Ängste Ihre eigenen, im Dunkel gebliebenen Aspekte Ihrer Psyche. Da es aufgrund Ihrer inneren Herausgehobenheit recht viele „dunkle Flecken“ geben dürfte, haben Sie eine große Aufgabe vor sich: Sie sollten diese Kammern Ihrer Seele erkunden! Da Ihnen eine gewisse „Fantasie für das Böse“ fehlt (was ja auch nicht gerade die erstrebenswerteste menschliche Eigenschaft wäre), brauchen Sie in der Regel bei der Erforschung Ihrer Seele keine Angst zu haben. Denn was können Sie denn in sich selbst anderes finden als sich selbst? Wenn Sie Angst hätten, wenn Sie vieles suspekt oder fragwürdig fänden, dann hätten Sie eigentlich vor sich selbst Angst, empfänden sich selbst als suspekt oder fragwürdig. Aber Sie sind es nicht! Sie sind einfach nur zu selten in und bei sich zu Hause (dies ist auch im ganz realen Sinne gemeint) und sollten Ihre Wohnung einfach nur ein wenig besser kennen lernen. Vielleicht ziehen Sie in Zukunft auch nicht gleich immer so schnell oder häufig um (oder in der Welt herum), sondern renovieren dafür mal lieber gründlich alles oder richten vielleicht ein Zimmer neu ein. Einfach mit der Absicht: „Diesmal bleibe ich.“ Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den seelischen Ebenen aus. Ursachen der Erscheinungsformen und Auswirkungen: In den ersten Lebensjahren kam es entweder zu einem Mangel an frühkindlicher Pflege oder zu einer seelischen Reizüberflutung durch Ihre Mutter. In der Folge werden Sie unbewusst eine große seelische Distanz in Form „seelischer Öffnungszeiten“ und rigoroser Abwehr heftiger und negativer Empfindungen aufgebaut haben. Ihr Lebensgefühl könnte lauten: „Ich bin allergisch gegen massive seelische Eindrücke, ich will daher nicht beeindruckt sein können.“ Wahrscheinlich wurden Sie mit einer eher geringen seelischen Belastbarkeit ausgestattet (was Sie selbst subjektiv selten so empfanden). Damit unterlagen und unterliegen Sie aber im Vergleich zu anderen Menschen in vergleichbaren Situationen einem eher geringen Leidensdruck, sind also vor einem seelischen „Super-GAU“ in aller Regel gut geschützt. Lösungen und Empfehlungen: Versuchen Sie Zeit Ihres Lebens, mehr und mehr seelische Nähe zuzulassen, geben Sie nach und nach Ihre Unnahbarkeit auf, arbeiten Sie an Ihrer „Scheu vor Nähe“! Lassen Sie immer ein wenig mehr Nähe zu, lassen Sie andere immer ein wenig näher an sich herantreten, lassen Sie sie teilhaben an Ihrem Leben. Das Prinzip des „Wissens durch Teilhabe“ ist für Sie etwas sehr Wichtiges, denn dabei geht es nicht um aus der Distanz aufgenommene Informationen, die das Wissen erzeugen, sondern um eben ein seelisches Sichöffnen, um Teilhabe am Empfinden, damit um wahre Nähe. Keine Angst, übertreiben können Sie das „Nahsein“ nicht, eine gewisse „Sicherheitszone“ wird und dürfte immer gewahrt bleiben. Das im Wesenskern recht distanzierte Verhältnis zu Ihrer Mutter kann dadurch überbrückt werden, dass Sie Ihre eigene Herkunft würdigen beziehungsweise nicht vergessen. Da Sie generell mit dem Vergessen wenig Schwierigkeiten haben, sollten Sie das Erinnern üben! Schauen Sie sich in ausgesuchten Momenten Bilder Ihrer Kindheit an, machen Sie sich klar, dass es Sie in Fleisch und Blut gibt, überzeugen Sie sich, dass Sie anwesend sind – denn auch fliegende Federn sind irgendwann einmal gelandet. Und wenn Ihnen doch wieder einmal alles zu viel geworden ist, dann gehen Sie einfach. Doch bitte nur für eine Weile, denn das Wiederkommen sollte für Sie im Laufe der Zeit genauso wichtig werden, wie das Weggehen. Um in ein Verhalten und Handeln zu kommen, das ihre Entwicklung im hier beschriebenen Lebensbereich fördert, nutzen Sie vor allem Ihre Fähigkeit der Objektivierung seelischer Zustände. Nehmen Sie -wenn es eng wird- bewusst einen angemessenen Abstand, nicht zu weit und nicht zu nah - gerade so, dass Sie die feingliedrigen Vibrationen der Seele noch spüren können. Und mit der Zeit lernen Sie, immer ein wenig näher heranzugehen, so nah, dass Sie den Geruch und die Laute der Seele vernehmen können. Alles wird neu und unerwartet sein, ein spannendes Abenteuer in einer neuen Welt ... dem Fühlen. Und wenn Sie sich dann in Ihrer Weise den Schwingungen der Seele hingegeben haben, dann legen Sie Ihre Unruhe zur Ruhe und sich selbst schlafen ... tief ... fest ... Im Vertrauen ... das Sie gehalten werden ... Auf der körperlichen Ebene lassen sich bei Berücksichtigung der Empfehlungen folgende mögliche Erkrankungen und Symptome vermeiden: nerval bedingte Hautausschläge (Neurodermitis), manisch-depressive Anlage, Gastritis, Schilddrüsenüberfunktion oder -unterfunktion, große Ansteckungsängste, Gürtelrose, Herpes labialis, leicht störbarer Schlaf. Unterleibserkrankungen bei Frauen, wobei Männer hingegen kaum somatisch auffällig sind. Bei Frauen zeigt sich zudem ein extrem hoher Prozentsatz an Somatisierung gegenüber anderen unterleibsrelevanten Konstellationen. Warum das Erkrankungsrisiko bei Mond-Uranus-Frauen so hoch ist, soll hier nicht dargestellt werden. Das gehört in einen astromedizinischen Fachartikel. Eine umfassende Darstellung des Themas erleben Sie in den Abendseminaren oder im Fernunterricht des AstroPolarity Ausbildungs & Beratungscentrums. (c) 1981-2004 Peter-Johannes Hensel
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