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Filmkritik EIN GÖTTLICHER JOB
Jürgen G. H. Hoppmann
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Freitag, 9. März 2001, 18:40
Mitte April kommt ein deutscher Spielfilm in die Kinos, der viele Themen aus dem Bereich Esoterik in einer Komödie verarbeitet. Kurzbeschreibung:
Erdengott Jonathan (Thierry van Werveke), der vor 1000 Jahren selbst durch einen, sagen wir mal, nicht ganz lupenreinen Trick den Job vom Ex-Gott (Fatih Akin) übernommen hat, sucht nun dringend einen Nachfolger. 1000 Jahre sind einfach genug. Und Chefin Yolanda (Andrea Sawatzki) ist nicht gerade zimperlich, wenn es um den Abschlußbericht geht. Da heisst es, sich besser galant aus dem Staub zu machen.
Niklas (Oliver Korittke) soll der Auserwählte sein. Doch der Comic-Zeichner konnte just heute durch das hilfreiche Zutun seines Schutzengels Katinka Sirena (Heike Makatsch) mit der resoluten Pizzakurierin Tess (Tamara Simunovic) verkuppelt werden und ist schrecklich verliebt!
Und: laut Onkel Kruse (Martin Semmelrogge) stehen die Sterne gut für das neue Jahr! Wer hilft? Wie weiter? Ein wahrlich göttlicher Film!
So weit die Ankündigung des Verleihs. Göttlich kann man die Dramaturgie und Machart des Films nicht gerade nennen. Dazu sind Drehbuch und Schnitt einfach zu verworren, ist dem Erstlingswerk eines Hamburger Jungfilmers zu sehr die Distanzierung gegenüber der Esoterik anzumerken. Aber Heike Makatsch als Schutzengel ist einfach umwerfend und die Szenen, in denen sie zu sehen ist, haben Herz und Geist!
Deutschlandweiter Kinostart: 19. April 2001
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