Astrologie | Richtungen der Astrologie
Mond-Saturn Teil II / Die Konstellationsbilder 4 v. 38
Peter-Johannes Hensel AstroPolarity
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Samstag, 2. April 2005, 16:43
Alle Informationen zu den Fachausbildungen innerhalb der AstroPolarity-Methode zum "APM-Berater", "APM-Coach" oder "APM-Master" in Berlin oder als Fernstudium sowie Fortbildungsangebote für professionell arbeitende Berufs-Astrologen und Interessenten anderer Disziplinen finden Sie unter www.astropolarity.de bzw. Fon 030- 75 47 90 15. ACHTUNG: AB 31. MÄRZ 2005 WIEDER NEUES ASTROPOLARITY BASISSEMINAR! Weiterführenden astrologischen Grundsatzbetrachtungen öffnen Sie sich unter www.zen-astrologie.de. *** Prolog: Dieser Artikel richtet sich an astrologisch Interessierte egal welchen Wissensstandes, kann aber auch für astrologische Laien von Interesse sein. Er beschreibt Auswirkungen, Ursachen und Lösungswege der benannten Konstellation in ihrem internen = allgemeinen Rahmen. Innerhalb eines einzelnen Geburtsbildes müssen jedoch vor allem die externen = individuellen Ursachenebenen und Lösungswege berücksichtigt werden (siehe dazu den Artikel "Das AstroPolarity-Deutungssystem")! Bei Fragen können Sie sich gerne über obige Webadresse oder Fonnummer an mich wenden. Hinweis: Bei allen Mondkonstellationen ist zu beachten, dass der Mond als Symbol der Identität (damit auch des Geschlechtlichen, welches in höchsten Maße die Identität eines Lebewesens mit prägt) bei Männern oftmals -neben der Mutter- auch den Vater darstellt. Regel: Mond symbolisiert neben dem archetypisch Weiblichen auch immer das gleichgeschlechtliche (identische!) Elternteil. Analog gilt dies auch für Feld 4 des Geburtsbildes, wo hingegen Feld 10 das gegengeschlechtliche Elternteil markiert. Dies bedeutet neben vielem anderen, dass die Vaterfigur im Geburtsbild von Männern generell eine grössere Komplexität aufweist als bei Frauen. Wie anteilig bei Männern Mutter und/oder Vater im Mond eingelagert sind, kann nur die persönliche Beratung bzw. die Lebenshistorie ergeben. Mond / Saturn - ICH BIN EINZIGARTIG, ICH BIN SCHÖN Wesensbild: Welt ohne Liebe / die Dunkelheit der Seele Inhaltsbild: Empfindungsstau (Stagnation in der Selbstfindung) Inhaltliches Zustandekommen: Krebs an Feld 10 Steinbock an Feld 4 Formbild: Das ewige Kind Formelles Zustandekommen: Saturn in Feld 4 Mond in Steinbock Mond in Feld 10 Spannung zwischen Mond und Saturn Verhaltensbild: -unentwickelt -vorgeburtlich: Angst vor dem Geborenwerden (s. Wesensbild) führt zu Depression -frühkindlich: Ungeborgenheit und Mangel an Urvertrauen. Innere, daher stille Einsamkeit -erwachsen: Suche nach .. und gleichzeitige Angst vor ... Liebe -entwickelt erwachsen: Man ist sich selbst Quell bedingungsloser Selbstliebe (Perpetuum mobile) Heilsatz: „Mutter, ich gebe Dir die Ehre“. (Bei Männern ggf. auch "Vater") - Man ehrt die unleugbare Quelle des Lebens und nimmt sich an als deren Folge. So trägt man das Leben weiter. - Erscheinungsformen (Auswirkungen): Sie haben es wahrlich nicht immer leicht. An dieser Stelle „darf kein Blatt vor den Mund genommen werden“ – selbst, wenn Sie dies gerne selbst tun oder tun würden. Denn bei dieser Konstellation geht es einerseits um ein existenzielles Problem, andererseits um eine große Herausforderung in Ihrem Leben, um eine unabschätzbare Chance! Seien Sie ehrlich: Sehr häufig empfinden Sie Ihre Gefühle als „blockiert“, als sei der freie Fluss der Lebensenergien behindert und die „Lebhaftigkeit Ihrer Lebensgeister gestört“. Der Kontakt zu Ihrer eigenen seelischen Natur, zu dem, was Sie ganz tief im Innern letztlich ausmacht, ist oft unterbrochen, ist gestört. Vor allem dann, wenn es um negative Empfindungen geht. Man muss die Dinge beim Namen nennen, nur so verlieren sie ihre Macht über uns: Was sich in Ihnen oft so schmerzlich anfühlt, ist das Fehlen von Urvertrauen zum Leben als solchem. Sind Sie wirklich erwachsen geworden? Haben Sie sich wirklich von allem, was „damals“ war, gelöst? Ihr Geburtsbild tendiert zu einem „eher nicht“. Tiefenpsychologisch betrachtet dreht es sich bei Ihnen um seelische Ablöseprozesse von Ihrer Mutter und um die damit verbundene Aufgabe, erwachsen und eigenständig zu werden. Diese Aufgabe – wenn sie denn gemeistert ist – ermöglicht es Ihnen, ein bewusstes, freies und erfülltes Leben zu führen. Sie sollten davon ausgehen, dass Sie bereits als ungeborenes Wesen den Wunsch hatten, nicht in diese Welt hineingeboren zu werden. Dies resultierte aus einem von Ihnen bereits im Mutterleib erfahrenen „Ungeborgenheitsgefühl“ Ihrer Mutter. Und dieses Gefühl Ihrer Mutter übertrug sich auf Sie. Vielleicht fühlte sich Ihre Mutter nicht von der Familie Ihres Vaters akzeptiert oder sie war gesundheitlich (seelisch oder körperlich) sehr be- und überlastet. Vielleicht gab es auch vor Ihrer Geburt unklare Verhältnisse, etwa Wohnungsprobleme, Trennung von Ihrem Vater. Wie auch immer: Die Empfindungen Ihrer Mutter übertrugen sich schon vorgeburtlich auf Sie. Es ist wahrscheinlich, dass Ihre Geburt eher schwierig war. Trifft dies zu, so spiegelte dieser Umstand die unbewusste Angst Ihrer Mutter wider, selbst Mutter zu werden. Die schwere Geburt symbolisiert den späteren Zustand, sich nicht voneinander lösen zu können, im Guten wie im Schlimmen. So dürften Sie in einem gewissen Sinne bei einer Identifikation mit Ihrer Mutter stehen geblieben sein. Ihre daraus entstehende Befürchtung, Ihre Mutter zu verlieren, konnte oder kann sehr dominant werden. Möglicherweise begannen Sie instinktiv und frühzeitig damit, alle Verhaltensweisen, die „Disharmonie“ und „Ungeborgenheit“ bedeuteten, zu vermeiden. Sie wurden sehr ruhig, sehr artig, sehr zärtlichkeitsbedürftig, sehr rücksichtsvoll und allgemein verzichtend – aus Angst, die Mutter und damit die Liebe zu verlieren. Um dies zu vermeiden, suchten Sie – zumindest unbewusst – Gefühlsübereinstimmungen. Die gefühlsmäßige Übereinstimmung mit Ihrer Mutter führte aber wahrscheinlich zu einer gewissen Verkümmerung Ihres eigenen Selbst. Sie lernten eigene Gefühle nicht wirklich kennen, denn eigene Gefühle entspringen immer der eigenen Natur. Diese aber haben Sie zu häufig zu Gunsten Ihrer Mutter aufgegeben und zu selten schnell genug wiedergefunden. So wurden Sie von „Gefühlsübereinstimmungen“ abhängig, zunächst bei Ihrer Mutter, später bei Personen ihrer Umgebung. Die Umwelt wird Ihnen in vielen Fällen zum „erweiterten Mutterschoß“. Leben Sie nicht eigentlich mit dem Anspruch, von allem und jedem geliebt zu werden und verfallen Sie nicht in tiefe Traurigkeit, wenn die erhofften Zuwendungen ausbleiben? Sie sollten ehrlich sein! Sie befinden sich in der Gefahr, eigentlich ewig Kind bleiben zu wollen. Als Erwachsener dürften Sie daher nur schwer in der Lage sein, zum Beispiel partnerschaftlich notwendige Ablösungsprozesse innerlich wirklich zu vollziehen, also die scheinbare Geborgenheit aufzugeben. Erst wenn ein neuer Partner bereitsteht, wagen Sie den Sprung. Andererseits gehen Sie vielleicht auch bei nur geringer emotionaler Vertrautheit sehr schnell eine neue Verbindung ein. Wahrscheinlich gehören Sie zu den Menschen, die im Partner unterschwellig „das Unberührte“ suchen. Das „Unberührte“ erinnert an ein Kind, erinnert an das Kind im eigenen Innern. Ihre wunderbare Fähigkeit wird dadurch aktiviert, die Fürsorglichkeit. Sie sollten aber aufpassen, dass Sie den anderen über Ihr „Kümmern“ nicht aus seiner Erwachsenenrolle verdrängen. Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den seelischen Ebenen aus. Ursachen der Erscheinungsformen und Auswirkungen: Vorgeburtliche Angst, ins Leben hinaus geboren zu werden. Frühkindlich empfanden Sie mit großer Sicherheit einen Mangel an wahrer Zuwendung und Liebe durch die Mutter. Ihr Lebensgefühl in dieser und der folgenden Zeit: „Ich werde nicht genug geliebt! Darum muss ich ein Kind bleiben, um es der Mutter recht zu machen und um mich auch liebenswert für andere zu machen.“ Lösungen und Empfehlungen: Suchen Sie in Beziehungen nicht nur die wahre Liebe, sondern lernen Sie auch zu bleiben, wenn Sie sie gefunden haben. Oft flüchten Sie vor genau dem, was Sie so sehr suchen! Laufen Sie nicht weg, wenn in der Ferne die Liebe auftaucht. Und beherzigen Sie immer die tiefe Wahrheiten: „Wer nicht in sich selbst zu Hause ist, ist nirgendwo zu Hause.“ Und: „Wer das Dorf nicht kennt, aus dem er kommt, wird das Dorf, das er sucht, nie finden.“ Wahre Liebe finden Sie zunächst nur in sich selbst. Kein anderer Mensch, so sehr Sie auch nach ihm suchen mögen, kann Ihnen von außen geben, wozu Sie selbst einen Schritt zu machen nicht bereit sind. Das müssen Sie in aller Einfachheit und Klarheit sehen! Lernen Sie sich selbst innerlich wertzuschätzen und zu lieben! Dies ist das größte Lebensgeschenk, das Sie sich machen können, ein großes Glück. Seien Sie dankbar für das Geschenk des Lebens und nehmen Sie sich immer wieder vor, das Bestmögliche daraus zu machen. Seien Sie positiv egoistisch, kümmern Sie sich vorrangig immer erst um sich selbst! Diesen besonderen Weg der „Weisheit des Herzens“ zu gehen und dabei auch schmerzhafte Erfahrungen als zum Leben dazugehörig zu akzeptieren, wird Ihnen den ehrlichen Respekt und die Würdigung vieler Mitmenschen sichern. Lieben Sie sich so, wie Sie sind! Dann werden andere es auch tun. Um in ein Verhalten und Handeln zu kommen, das ihre Entwicklung im hier beschriebenen Lebensbereich fördert, nutzen Sie vor allem Ihre Fähigkeit der mitfühlenden Anteilnahme. Sie kommen auf diesem -oft leider auch schmerzlichen- Wege zu Ihren eigenen Wurzeln und sogar zu den Wurzeln des Menschseins ansich. Ein Königsweg, den nicht jeder gehen kann und darf! Und wenn Sie ihn gegangen sind, dann umarmen Sie sich selbst, schauen freundlich auf Ihre Seele und tun die alltäglichen Dinge des Lebens. Und vergessen Sie nicht: „Die alten Träume waren gute Träume. Sie gingen zwar nicht in Erfüllung, aber ich war froh sie zu haben.“ (Aus dem Film: Die Brücken am Fluss). Auf der körperlichen Ebene lassen sich bei Berücksichtigung der Empfehlungen folgende mögliche Erkrankungen und Symptome vermeiden: Gemütserkrankungen (bis zur endogenen Depression), Magengeschwüre, Gastritis, erhöhtes Cholesterin, häufige Unterzuckerung, Krebs – bei Frauen vornehmlich Brust- und Unterleibskrebs, bei Männern Magen- und Prostatakrebs, Milchunverträglichkeit (oft seit dem Säuglingsalter), alle Essstörungen von Mager- bis Fresssucht, Lymph- und Bluterkrankungen, Parodontose, Migräne. Eine einführende Darstellung dieser Konstellation finden Sie in Teil I. *** Eine umfassende Darstellung des Themas erleben Sie in den Abendseminaren oder im Fernunterricht des AstroPolarity Ausbildungs & Beratungscentrums. (c) 1981-2005 Peter-Johannes Hensel
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