Liebe im Horoskop - neptunische Beziehungen Teil 1 - Wenn Liebe blind macht

Kathleen Bergmann
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Donnerstag, 26. Mai 2005, 21:26

Beziehungen unter neptunischen Einfluss
1.Teil - Wenn Liebe blind macht

Sie kennen das vielleicht - Sie lernen einen äußerst interessanten Menschen kennen, zu dem Sie sich sehr stark hingezogen fühlen, vielleicht himmeln Sie ihn sogar an und fühlen sich in der Zeit des ersten Verliebtseins wie auf Wolken getragen. Doch dann stellen Sie immer mehr fest, dass derjenige in ihrer frischen Beziehung einiges an Verwirrung stiftet oder nicht mit offenen Karten spielt. Möglicherweise entzieht er sich, um dann aus heiterem Himmel wieder aufzutauchen. Sie spüren ganz genau, dass es nicht richtig ist sich erneut den Kopf verdrehen zu lassen, doch wie in seinen Bann gezogen, geben Sie sich der Vorstellung hin eines Tages die Gewissheit zu haben, er würde es ernst meinen und dieses Mal einfach bleiben.

Diese Art von Beziehungen gibt es allzu oft– aus astrologischer Sicht können sie aus verschiedenen Konstellationen resultieren, wobei Verbindungen mit Neptun sehr häufig eine wesentliche Rolle spielen.
Dabei möchte ich auf zwei neptunische Konstellationen näher eingehen und beschreiben wie und warum solche unklaren und verwirrenden Beziehungen zustande kommen, was sie unter diesem kosmischen Einfluss versprechen und tatsächliche halten.

I. Die erste Konstellation bezieht sich auf das individuelle Zeitgeschehen und spricht Neptun als Transit an, insbesondere im Quadrat oder Opposition zur Geburtsvenus. Grundsätzlich ist unter diesem Einfluss davon auszugehen, dass unsere Sicht bezüglich Liebesangelegenheiten unrealistischer und verklärter wird.
Neptun lebt in diesem Fall seine zwielichtige Seite aus, denn er verführt und blendet zugleich.
Am meisten, indem er einen glauben lässt trotz aller gefühlsmäßigen Unverbindlichkeiten den richtigen Partner gefunden zu haben.
Wir legen die Beziehung so aus wie wir sie gerne hätten, indem wir unser fixes Bild eines Idealpartners auf einen bestimmten Menschen projizieren und damit annehmen er könnte unseren Wunschvorstellungen voll und ganz entsprechen. Auch wenn einem irgendwie schon bewusst ist, dass dieses Beziehungsverhalten eigentlich alles andere als ideal ist, baut man eine Wand aus Illusionen auf.
Vor lauter Verliebtheit erkennen wir nicht den wahren Charakter der Beziehung und schon gar nicht den des Partners. Das soll nicht heißen, dieser Mensch müsse unbedingt schlecht sein, nur eben schlecht für uns. Wir sehen ihn so wie wir in gerne sehen wollen, rücken ihn ins rechte Licht ohne den Schatten dahinter wahrzunehmen.

Unter Neptuntransit begonnene Partnerschaften enden deswegen nicht selten in Enttäuschung, da erst nach Ablauf des Aspektes die verkannte Wirklichkeit unaufhaltsam zum Vorschein kommt. Wir realisieren erst zu spät, dass wir eine ganze Weile an der Nase herumgeführt wurden „ohne den Braten zu riechen“.

Klare Anzeichen eines neptunischen Trugschlusses sind ein schwer durchschaubares Verhalten des Partners, welcher z. B. sich immer dann aus dem Staub macht, wenn es an der Zeit wäre sich zur Beziehung und seinen Gefühlen zu bekennen oder er noch an einer anderen Beziehung festhält ohne die Bereitschaft klare Verhältnisse zu schaffen.

Wenn Neptun ungünstig Kurs auf die Geburtsvenus nimmt, versteht er es geradewegs in die Irre zu führen oder vollständig im Ungewissen zu lassen.
Wir suchen fieberhaft nach den Gründen für diese emotionalen Rückzieher und andauernden Geheimhaltungen, stoßen aber meist nur auf fadenscheinige Erklärungsversuche. Dabei brauchen wir eigentlich keine Antwort mehr, wenn wir uns erst mal die Frage nach der Wirklichkeit stellen. Denn genau die haben wir bis dahin nur am Rande wahrgenommen, hätte ihre Anerkennung den Wunschtraum einer idealen Beziehung doch jäh platzen lassen können.
Wir hätten uns auch eingestehen müssen, dass der vermeintliche Traumpartner in Wahrheit gar nicht zu uns passt, wir ihn auf ein Wunschbild "zurechtgeschnitten" haben, um die Idealvorstellung in der entsprechenden Person endlich verwirklicht zu sehen.

Die Beziehung, welche dann wohl oder übel an der Realität scheitert, hinterlässt schmerzhafte Spuren, solange wir nicht rechtzeitig das unehrliche Spiel und die verborgenen Absichten des Partners durchschaut haben.
Was nach dem Verblassen des schönen Scheins bleibt, ist Desillusionierung und vor allem Enttäuschung, aber heißt das nicht zu guter Letzt eine Enttäuschung enttarnt zu haben?

Somit hat Neptun auch eine bereinigende Wirkung. Er stellt zunächst unseren Realitätssinn auf die Probe. So wunderbar die Beziehung in der ersten Zeit auch scheinen mag, sie lässt sich nicht auf Dauer verwirklichen und bleibt damit ein unerfüllter Traum.
Und das mit gutem Grund – noch während oder spätestens am Ende des Transits, wenn der Liebestraum langsam abklingt und wir aus der Realitätsflucht langsam in den Alltag zurückkehren müssen, sehen wir jenen Menschen, der uns eine Weile fast um den Verstand gebracht hätte, mit anderen Augen.
Die neptunische Zauberkraft verliert an Wirkung. Wir begreifen, dass man einen Traum nur dann wirklich leben kann und sollte, wenn er auch unseren wahren (!) Wünschen und Bedürfnissen entspricht.
Für das nächste Mal haben wir hoffentlich gelernt die Augen offen zu halten, bevor wir vor Liebe blind sind.

II. Nachfolgend möchte ich auf eine kritisch zu betrachtende Neptunstellung im Geburtshoroskop eingehen, welche ebenso klassisch für Beziehungen steht, die auf falschen Traumbildern beruhen.

Dabei handelt es sich zum einen um das Neptunquadrat oder seine Opposition zur Venus. In beiden Fällen ist mir in der Praxis ein Zusammenhang mit häufigen Täuschungen bei der Partnerwahl aufgefallen. Für den Radixeigner einer dieser Konstellationen besteht grundsätzlich eine Tendenz sich leicht täuschen zu lassen. Die betroffene Person setzt nahezu leichtfertig und blauäugig ihr Vertrauen und ihre Hoffnungen in einen anderen Menschen.
Ähnlich wie beim Transit beschrieben, führt die Fehleinschätzung des erwählten Partners zwangsläufig zu Enttäuschungen. Diese Menschen sehen nur das Gute in ihrem Liebespartner und verlieren sich dadurch leicht in vermeintlich vielversprechenden Beziehungen, welche sich nach anfänglich großer Begeisterung und emotionalen Höhenflügen zunehmend verwirrend gestalten. Der Partner will keine klaren Zeichen setzen, um der Beziehung eine Richtung zu geben und sich nicht dauerhaft festlegen. Mag die Brille noch so rosarot sein, muss der /die Getäuschte immer wieder feststellen nicht das Richtige gefunden zu haben.

Auf jeden Fall ist hier großer Handlungsbedarf angezeigt, um nicht in der „Opferrolle“ zu versinken, sich im Beziehungsgeschehen passiv zu verhalten und sich jedem Richtungswechsel des Partner bedingungslos zu fügen. Mit dieser Konstellation ist man dazu aufgefordert, selbst klare Grenzen abzustecken, um nicht ausgenutzt oder hintergangen zu werden. Der Partner hat hier nur die Rolle als sogenannter „Traumprinz“ bekommen, weil man sie ihm unverdient gegeben hat, doch das Skript für die Beziehung mit ihm können wir jederzeit selbst umschreiben.

Ebenso ist man mit einem der beiden Aspekte dazu geneigt sich in „unerreichbare“ Personen zu verlieben und sie sozusagen aus der Ferne anzuhimmeln und zu idealisieren. Diese mehr oder weniger aussichtlosen Schwärmereien legen die Vermutung nahe selbst Nähe auszuweichen, auch wenn man gleichzeitig den Wunsch nach ihr verspürt. Man vermeidet damit schon unbewusst Begegnungen, die enttäuschend ausgehen könnten.

Zum anderen steht auch eine Venus-Neptun-Konjunktion im Radix für ein problematisches Verhalten in festen Bindungen. Mit dieser Stellung ist man beseelt von einer grenzenlosen Sehnsucht nach Liebe, welche nicht selten dadurch gestillt wird, unbedacht der Verführung eines potentiellen Partners zu erliegen.
Begleitet von der ständigen Illusion einer erlösenden Liebe stürzen sie sich in Partnerschaften, von denen eigentlich nicht viel zu erwarten ist.
Ich sehe diese Konjunktion - ähnlich wie Stephen Arroyo in seinem Buch „Astrologie und Partnerschaft“ - verbunden mit häufigen Beziehungsbrüchen, die herbeigeführt werden, um vor den als einengend empfundenen Verpflichtungen jener Beziehung zu fliehen
Neptun kennt eben keine Grenzen und schon gar nicht, wenn es um Liebe geht.
Deshalb ist für Menschen mit einer Neptun-Venus-Konjunktion Liebe nur dann vollkommen, wenn sie nicht durch im goldenen Käfig einer Partnerschaft festgehalten wird. Da sie Liebe als etwas Universelles betrachten, hat sie dann nicht mehr die Macht über allem zu stehen und den Raum sich frei zu entfalten.
Kein Wunder also, dass diese Menschen höchst romantisch sind! Es fällt ihnen schwer Beziehungsalltag zu akzeptieren, und sie flüchten sich über kurz oder lang in eine neue romantische Illusion fern der belastenden Beziehungsrealität.

Anmerkung: Abschließend bleibt noch zu sagen, dass die dargestellten Aspekte in Partnerschaften sehr facettenreich erlebt werden können. Alles, was hier zum Thema Neptun/Venus beschrieben wurde, kann als „Grundriss“ einer im Transit oder Radix angelegten Bindungsproblematik gesehen werden. Bedingt durch zahlreiche andere Einflüsse können die hier isoliert betrachteten Konstellationen in ihrer Ausprägung entweder noch verstärkt oder abgeschwächt werden.
Jede Stelle, an der vom „Partner“ die Rede ist, kann und soll selbstverständlich auch stellvertretendend für „die Partnerin“ stehen.

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