Astrologie | Uranische Astrologie
Carl-Gustav Jung und Mandala
Ruth Brummund
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Samstag, 31. März 2001, 08:02
Wer kennt heute nicht den Namen C. G. Jung, den Allroundman mit vielseitigen Talenten und Interessen. Wie viele der super intelligenten Menschen hatte auch er Schwierigkeiten, sich für ein Studienfach zu entscheiden. Wenn sich am 26.7.2000 sein Geburtstag zum 125 mal jährt, dann denkt die Nachwelt voller Respekt, Ehrfurcht und Hochachtung an seine Lebenswerke. Im Alter blickte er zurück auf seinen Lebensweg und schrieb in seinem Buch „Erinnerungen, Träume, Gedanken“, was ihn in der Kindheit und später am meisten beeindruckt hatte. In seinen Träumen erlebte er schon als Kind Ereignisabläufe, die er unterschiedlich empfand und durchlebte. „Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust, die eine will sich von den anderen trennen“, lesen wir in Goethes Faust, und das erkannte auch C. G. Jung. Mit dem Bewußtsein des eigenen Zwiespalts setzte er sich schon früh auseinander und bezeichnete die Gegensätze in sich mit Nr. 1 , für „Gemeinheit, Dummheit, Eitelkeit, Lügenhaftigkeit und ihrer abscheulichen Eigenliebe“, sowie Nr. 2 wie in einem Tempel, „ Hier lebte der –Andere- , der Gott als ein heimliches, persönliches und zugleich überpersönliches Geheimnis kannte.“ Als Schüler beschäftigte er sich bei seinen Aufenthalten in der Natur mit den Gedanken über seine Widersprüche in seinen Gefühlen und Handlungen. Diese Zwiespältigkeit erfüllte ihn sein Leben lang. Als weiser Mann berichtete er offen darüber. Auch wie er sich später quälte, für welche Fachrichtung er sich entscheiden sollte. Ihm ging es nicht anders, wie es auch heute noch den vielseitig Talentierten ergeht. Was sie auch im Augenblick tun, ist erfüllt von der Angst, etwas anderes versäumen zu müssen. Und so werden sie ständig in ihren Gefühlen hin- und hergerissen, wie es auch bei ihm war.. C. G. Jung fiel die Entscheidung des Berufsweges schwer. Da verhalfen ihm wieder die Träume, seine Vorstellungen klar zu erkennen. Über die Medizin kam er zur Psychiatrie und dadurch zur Psychologie. Er entwickelte eigene Therapiewege und stand im Gegensatz zu seinem Lehrer Sigmund Freud. Bald ging er seinen eigenen Weg allein und isolierte sich damit selbst immer mehr von seinem Umfeld. Die Eindrücke auf seinen Reisen und seine Forschungen auch in der Astrologie brachten ihm neue Erkenntnisse. Er legte großen Wert auf die Symbolsprache, die von den Anhängern der Alfred Witte Methode voll beherzigt wurden. Die Symbole von Planeten, Transneptunern und Bezugspunkten weisen auf Energien hin, für die jedes Symbol steht. Sie verfügen über ein breites Spektrum an Deutungen und ermöglichen dem Astrologen zu erkennen, wie gegensätzlich eine Person danach handeln kann. Die Entscheidungsfreiheit bleibt jedem einzelnen überlassen. Der Astrologe kann nur ratend zur Seite stehen. So wurden C. G. Jungs Gedanken für die Uranische Astrologie zur Basis für das Mandala, das ermöglicht, einen Menschen tiefenpsychologisch zu erfassen, um sein Verhalten und seine Handelsweisen besser verstehen zu können. C. G. Jung geboren am 26. 7. 1875 um 19.25 Uhr WT in Keßwil östliche Länge 0°35´56´´ nördliche Breite 47°33´ Deshalb möchte ich auf sein Horoskop eingehen, das mir aufgrund meiner langjährigen Erfahrung weitere Aufschlüsse zur Deutung gibt. Auf eine umfassende Charakteristik wird hier verzichtet. Es werden aber die 3 Achsen zugrunde gelegt, die vorher gedeutet hätten werden können. Es sind die SO-, MA- und ME/JU-Achsen. Die beteiligten Faktoren der einzelnen Achsen werden ausgezählt, und ihre Häufigkeiten zeigen auf dem Mandala die Punkte innerhalb des Kreises für Anwesenheit und die Ringe außerhalb des Kreises für nicht vorhanden an, im Sinne der Schattenfunktion. Schon beim ersten Blick auf das Mandala erkennen wir, daß zu den meisten Punkten innen, sich Ringe außen befinden. Das weist auf die Zwiespältigkeit hin, von einem Extrem ins andere zu fallen. C. G. Jungs Findung der Polarität von Introversion und Extraversion regte mich an, diese Bezeichnungen fürs Mandala zu übernehmen, weil die Introversion das Innenleben und die Extraversion das sichtbare Gebaren widerspiegelt. Wie oft fragen wir uns, warum macht diese Person immer wieder den gleichen Fehler , bzw. warum gelingt es ihr, immer wieder die anderen so zu faszinieren? Das Horoskop läßt bei jedem Probanten den Entwicklungsstand, den er bei seiner Geburt mitbrachte und auch die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung erkennen. Als ergänzendes Hilfsmittel dazu dient das Mandala. Die Anzahl der Punkte im Kreis zeigen die Betonungen und die Ringe außerhalb die Mängel bzw. Schwächen an. Es ist ersichtlich, wodurch die Personen motiviert wird, sich so zu verhalten oder zu handeln, wie sie es tun. Stehen aber für einen Faktor der Punkt und der Ring sich gegenüber, ist eine Veränderung zur Entwicklung vorhanden. Um das Zentrum befindet sich ein gestricheltes Band, das die Abwesenheit von Venus und Cupido kenntlich macht, weil sie dann gegebenenfalls im Schatten stehen. Bei C. G. Jung also haben wir mehrere Gegenüberstellungen von Punkten und Ringen und somit ist ein großes Spektrum an Entwicklungsmöglichkeit gegeben. Die Polarität seiner Energien von Introversion ( Nr.2 seiner Zuordnung nach) und Extraversion (Nr.1) war nicht so stark ausgeprägt, wie er es in Erinnerung hatte. Er fand immer die Synthese in sich selbst und baute damit eine Brücke durch den Poseidon und den Cupido mit seiner geistigen Beweglichkeit und seiner Vorstellung vom Sozialverhalten, um trotz seiner Widersprüche zur eigenen Mitte zu finden. Links, der introvertierte Bereich wird allein durch den Merkur geprägt, denn der Apollon und Admetos stehen in ambivalenter Stellung und bringen den harmonischen Ansätzen bei einer Vertiefung der Empfindungen die Polarität des Verneinens bei Depressionen mit. Durch sein philosophisches Denken bildete sich der Lernprozeß, der oft mehr zu Belastung als Aufbau führte. Rechts nach außen strebend, weisen seine Aktivitäten auf seine Ziele hin. Energisch setzt er sich dafür ein. Seine eigene Stellung als Mensch unterliegt mehr einer gewissen Labilität, sich lieber zurückzuziehen. Daß er es nicht tat, läßt der überbrückende Teil der Synthese erkennen. Die Betonung im Geistigen resultiert aus den Leitbildern, die er im sozialen Bereich mit viel Liebe, Hingabe und Fingerspitzengefühl auslebte. Es erlaubte ihm auch, sich künstlerischen Neigungen hinzugeben , um seine innere Balance wiederzufinden. Dadurch brachte er sich selbst zur inneren Ausgewogenheit, auch wenn die Venus und der Neptun gleichzeitig in der Schattenfunktion sich durch eine gewisse Schwäche bemerkbar machten und die innere Ausgewogenheit nicht lange anhielt. Die einzelnen Bewußtseinsebenen in der Horizontalen von unten ausgehend stehen für ES das kollektive Unterbewußtsein. Darüber befindet sich das EGO für Bewußtsein und oben das SUPER EGO für Überbewußtsein. Aus dem kollektiven Unterbewußten erlebte C. G. Jung die Grenzen im Materiellen und floh in die Traumwelt, die beide die Motivation für seine Handlungen und Ziele sein sollten. Es gab aber Augenblicke, wo ihn seine Standhaftigkeit und Intuition im Stich ließen, und er dann so hart und unnachgiebig reagierte, daß man erschrecken mußte. An Leitbildern aus dem Super Ego fehlte es ihm nicht. Mit dem Merkur für sein inneres Erleben über den Weg der Ausgewogenheit durch den Poseidon für das Geistige holte er sich aus dem ES die Impulse für seine Handlungen. Er brauchte die unbewußten Impulse, um seine Energien so gezielt einzusetzen, wie es für den Augenblick notwendig war. Bewußt lag ihm der soziale Bereich am Herzen, für den er sich engagierte. Das Gemeinsame unterlag aber wieder der Zwiespältigkeit und zeigte zu wenig Ausgewogenheit bei der unterschiedlichen Impulsgebung. Gedanken, die er innerlich bewegte, versuchte er in die Tat umzusetzen, wenn es um den sozialen Bereich ging. Die Kunst der Unterhaltung, die Worte zu finden, die das Gemeinsame schafften, unterlagen großen Schwankungen. Fühlte er sich zufrieden und ausgeglichen, steckte er voller Lebenskraft, mit Ausdauer, Festigkeit und Sensibilität. Er konnte durch einen Widerstand aber derart verunsichert werden, daß er es schwer hatte, das innere Gleichgewicht zu finden. In der Abgeschiedenheit allein mit seinen eigenen Gedanken fand er die Ruhe jenseits alles Materiellen, in der Meditation. Im diesem seinem Buch erfahren wir über die Lieblingsplätze in der Natur während seiner Kindheit und später in seinem Turm, wo er Ruhe fand. Dort tankte er seine Energien auf, um seine Erkenntnisse und Erfahrungen niederzuschreiben. Sehen wir uns die Einheit von Körper Seele und Geist an, dann dürfte die geringe Betonung des Geistes eine insgesamt ausgewogene Einheit bei C.G. Jung bedeutet haben. Für mich ist C. G. Jung als Bahnbrecher für neue Wege in der Psychologie die KAPAZITÄT. Ihm verdanke ich, daß ich durch seine Schriften Impulse zur Entwicklung des Mandala erhalten habe. Jedem aufgeschlossenen Astrologen ist nur zu wünschen, ähnliche Erfahrungen mit neuen Wegen zu machen, sie zu prüfen und gegebenenfalls zu akzeptieren. Autorisierte englische Übersetzung auf: http:/finblake.home.mindspring.com/UranBeacon.htm REGELWERK NEUFASSUNG € 32.00 URANISCHE TECHNIKEN HAMBURGER ASTROLOGEN € 14.00 Software SU V2 Programm € 250.00 ruth.brummund@web.de
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