Astrologie | Astrologie & Kunst
Buchrezension TÖDLICHE WIDDER
Jürgen G. H. Hoppmann
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Sonntag, 8. April 2001, 14:10
Auf die Hintergründe der Buchreihe "Astrokrimis" wurde bereit vor über einem Monat in dieser Website berichtet.
An dieser Stelle sei aber noch einmal in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen, daß Eichborns Astrokrimis nichts für harmoniesüchtige und humorlose Wohnzimmer-Esoteriker sind.
Herausgeberein Thea Dorn studierte nach dem Abitur das Verhalten der Kaiserpinguine am Südpol, hielt Seminare über Philosophie an der Freien Universität Berlin, veröffentliche hoch ausgezeichnete Krimis und schrieb ein Hamburg aufgeführtes Theaterstück.
Die von ihr ausgewählten Autoren kann man durchweg als "hardboiled" bezeichnen. Das erste Kurzgeschichte "Wie man einen Widder tötet" von der amerikanischen Krimiautorin und beratenden Astrologin Tony Fennelly fängt schon ziemlich heftig an. Das ist wirklich nichts für sensible Gemüter.
Weiter geht es mit dem Astrokrimi "Schmerztherapie", den Heidi Brang unter dem Motto "Nur Widder können perfekte Serienmörder sein" verfasste. Die Astrologie ist für die geborenen Widder-Autorin der letzte Beweis dafür, dass es darauf ankommt, die Welt verschieden zu interpretieren - wenn sie schon nicht mehr zu verändern sei.
Nun denn... Wer sich trotz alledem nicht abschrecken lässt, kann die Widder-Astrokrimis für 24,80 über den Buchhandel beziehen. Weiter geht es an dieser Stelle in wenigen Wochen mit der Rezension "Erbarmungslose Stiere".
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