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2006 - Tanz auf dem Vulkan

Anspr.-Partner: Dr. H. Nitsche Wellenastrologie
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Freitag, 30. Dezember 2005, 16:06

'2006 - Tanz auf dem Vulkan' - Beitrag von Anspr.-Partner: Dr. H. Nitsche Wellenastrologie2006 - Tanz auf dem Vulkan

Ein neues Jahr beginnt. Was hat das alte gebracht? Was wird das Neue Jahr bringen?
Das sind Rückblicke und Fragen, die in der „Zeit zwischen den Jahren“ gern gestellt werden und auf Persönliches aber auch auf allgemein Gesellschaftliches hinzielen.

Interessant sind in dieser Hinsicht die „alten Prognosen“ für das Jahr 2005 und was davon eingetroffen ist und was nicht. So lagen die Prognosen für den durchschnittlichen Ölpreis bei 37,50 Dollar pro Barrel für das Jahr 2005. Tatsächlich waren es im Frühherbst fast 70 Dollar und gegenwärtig (30.12.2005) liegt der Preis ungefähr bei 60 Dollar. Das hat Auswirkungen auf Heizöl, Benzin, Diesel und Gas.
Trotz enormer Steigerung der Rohstoff- und Energiepreise setzt der DAX (Deutschere Aktien Index) seinen Höhenflug entgegen aller früheren Prognosen fort. Prognostiziert waren rund 4600 Punkte für 2005 und gegenwärtig sind 5400 Punkte erreicht. Die Prognosen liegen für 2006 bei mehr als 6000 Punkten trotz weiter steigender Rohstoff- und Energiepreise.
Das sind erfreuliche Entwicklungen der Wirtschaft nur leider nicht für die Masse der Bevölkerung, die davon größtenteils nichts spürt, wenn sie keine Aktien besitzt. Denn diese Steigerungen sind einzig und allein dem Export und der Globalisierung zu verdanken.

Neue Steuerbelastungen und eine höhere Inflationsrate wirken sich negativ auf die Einkommen der Bevölkerung aus.

Merkwürdig, zu fast der gleichen Zeit wie der DAX steigt der Preis für das Gold. Das ist ein sicheres Zeichen für Inflationsängste - da Gold ja keine Zinsen bringt - und ein untrügliches Zeichen für das schwindende Vertrauen in das Weltfinanzsystem. Die Verschuldung der Welt ist extrem geworden und sicher nie mehr rückzahlbar, aber man glaubt noch daran - im Moment noch.

Wer sind die Gläubiger dieser enormen Schuldenpyramide?
Private und institutionelle Investoren, Zentralbanken und Pensionsfonds sind die Besitzer dieser Schuldscheine.
Es gibt nur ein Problem: Für diese astronomischen Mengen von meist elektronischem Geld gibt es keine äquivalente Warenproduktion mehr.
Eine gefährliche, eine krisenhafte Situation. Riesige Vermögen entstehen in der Hand weniger Privatpersonen, während die Massen relativ immer ärmer werden.
Wir tanzen auf einem Vulkan und hoffen, dass er nie ausbricht.

Astrologisch hat die Krise im Herbst 2005 begonnen mit Mars, Jupiter und Saturn in Disharmonie. Starke Schwankungen zwischen Stabilität (Sicherheit) und Instabilität (Krisenbewusstsein) werden uns astrologisch im Jahr 2006 ständig begleiten. Dagegen wird 2005 als ein sicheres und ruhiges Jahr später einmal erscheinen, trotz seiner Tsunamis und Hurrikans.


Einen guten Rutsch und viel Glück für 2006 wünscht das Team der Wellenastrologie

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