Astrologie | Uranische Astrologie
Spiritualität im Horoskop
Ruth Brummund
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Mittwoch, 18. April 2001, 08:08
Zu diesem Thema hatte die DAV-Sektion Hamburger Schule aufgerufen und die Daten von Papst Johannes XXIII geboren am 25.11.1881 um 9.36 Uhr GMT in Sotto - il Monte ( 9.40° östliche Länge, 45.42° nördliche Breite) zur Verfügung gestellt. Ereignisse Wahl zum Papst 28. 10. 58, SB. 78.13 Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils 11. 10.62 SB 82.12 Tod 03. 06. 63 SB 82.51 Über den Begriff Spiritualität steht im Philosophischen Wörterbuch des Alfred Kröner Verlages lediglich: „Spiritualität, Geistigkeit, spirituell, geistig; Gegensatz: Materialität, Körperlichkeit.“ Wir haben es also mit dem immateriellen Teil eines Menschen zu tun, der mit seiner ethischen Veranlagung bzw. Haltung Aufschluß über seine Lebensweise gibt. Wir können diesen Teil des Menschen als Lebenselexier annehmen, das bei den Chinesen als das CHI bekannt ist. Der von Friedrich Sieggrün gefundene Poseidon enthält für alle diese Fragen die notwendigen Deutungen wie Geistigkeit, Weisheit, Vertrauen, Ehrlichkeit, Erkenntnisse, Klarheit, Wahrheit, Offenheit und Einsicht. Daher spielt bei diesem Thema die Stellung des Poseidon im Horoskop des Papstes eine besondere Rolle. Nach der Frage auf Spiritualität ist es notwendig, die Stellung des Poseidon in Verbindung mit den persönlichen Punkten zu untersuchen. Abb. 1 In der Zeichnung fällt sofort auf, daß hier im 90°-Grad ein Kreuz gebildet wird zwischen Poseidon und Mond horizontal einerseits und Widder, Zeus und Neptun vertikal andererseits. Das läßt sich so deuten: Geistige Inhalte werden mit psychischer Dynamik für die Allgemeinheit in der Zukunft geschaffen. Als einziger Schnell-Läufer steht der Mond, der auf den persönlichen Bezug zur Öffentlichkeit hinweist. Mit MC/JU = MC/KR = AS/UR erkennen wir seine erfolgreiche dominante Stellung, durch die er die anderen in Spannung hielt, wenn es um Reformen ging. Die gesamte Achse setzt sich folgendermaßen zusammen: PO = NE/ZE = WI = WI/NE = MC/JU = MC/KR = WI/ZE = AS/UR = MO/PO = VE/HA = ZE = NE = MO = ME/VU = NE/VU = WI/VU = ME/ZE = WI/ME = MO/KN = ME/HA = MC/HA = SO/AD = UR/PL = KN/PO = VE/VU = ME/NE = VU Sein Geist unterlag der unsichtbaren Führung. Die Unsicherheit der Allgemeinheit mobilisierte bei ihm die Energien. Der Erfolg führte zur Selbstsicherheit, weil er voll Vertrauen auf seine geistige Führung baute. Wie eine Erleuchtung erfüllte ihn die Vorstellung von Reformen. Mit Offenheit trat er an die Öffentlichkeit heran. Damit hielt er seine Umwelt in Spannung. Die Neigung zur Metaphysik gab ihm die psychische Dynamik, für seine Ziele in der Zukunft zukämpfen. Wortstark versuchte er seine Ideen durchzusetzen und in Diskussionen den Einfluß der immateriellen Welt verständlich zu machen. Mit psychologischer Geschicklichkeit wußte er klar zu formulieren, was eine geistige Gemeinsamkeit in der Öffentlichkeit von Bedeutung sein kann, wenn sich Ängste einstellten. Persönlich litt er darunter, wenn Widerstände gegen die Entwicklung seiner Reformen auftraten. Mit Ausdauer vertiefte er seine Erkenntnisse über ehrliche Beziehungen, die Macht der Liebe und deren religiöser Einflußnahme. Er vermochte, alle seine Kräfte einzusetzen, um seine Vorstellungen von der Zukunft verständlich zu machen. Allein diese eine Einstellung gibt uns so viel Hinweise über seine Spiritualität. Jedoch wollen wir noch die Halbsumme MC/PO untersuchen, um zu sehen, ob sie uns noch mehr bringt. MC/PO = SO/NE = MA/HA = PL/KR = JU/PL = MC/MO = AP/AD = SA/AD = SO/ZE = SOVU Sein Wissen über die Schwächen des Körpers oder der Menschen riß ihn zu so manchem Fehler hin. Seine Ideen von der positiven Entwicklung aufwärts in seiner öffentlichen Stellung unterlagen dem Lernprozeß, Engpässe mit aller Kraft zu bekämpfen. Als geistiges Oberhaupt der katholischen Kirche muß sich in seinem Horoskop auch eine Halbsumme dafür prägnant zeigen. Deshalb sehen wir uns seine Achse KR/PO an, um die persönlichen Faktoren darin festzustellen. KR/PO = KN/HA = AS/MA = MO/JU = KN/JU = MC/UR Als geistiges Oberhaupt wußte er um die geheimnisvollen positiven Kontakten nach oben. In der Zusammenarbeit fühlte er sich ausgeglichen, wenn es um den persönlichen Fortschritt und sein inneres Glück ging. Interessant dürfte es auch sein, was er für eine Beziehung zur Frau mitbringt. Die Halbsumme Sonne und Mond wird als Fragestellung genommen. SO/MO = SO/PO = ME/VE = MC/NE = AS/OA-Rom = OM/OA-Rom Sein Gefühl gehörte dem Geistigen. Er begegnete der Liebe in Gesprächen über die Partnerschaft mit der Frau, lehnte sie aber für sich ab. Mit Leib und Seele erlebte er für sich die Partnerschaft im religiösen Bereich am Ort Rom. Grundsätzlich sind bisher schon viele Hinweise auf seine Spiritualität zu erkennen. Seine Wahl zum Papst fand mit dem Sonnenbogen von 78.13° statt. Um eine Verbindung einzugehen, wird für die Wahl der Mondknoten und Zeus genommen, die dieses Ereignis symbolisieren. KN/ZE-v = PO Bei dieser Untersuchung zeigt sich, daß seine ganze Poseidon Achse ausgelöst wurde und der vom Schicksal bestimmte Zeitpunkt seiner Aufgabe begann. Welche Motivationen haben ihn zu seinem Lebensweg geführt? Da kann uns das Mandala dienen, seinen Weg zu erkennen. Mit Hilfe eines Auszählverfahrens werden die Häufigkeiten von anwesenden Faktoren in 3 unterschiedlichen Achsen untersucht. Bei ihm sind die Achsen Sonne, Mars und die Halbsumme ME/JU zugrunde gelegt. Abb. 2. Auf den ersten Blick erkennen wir eine ziemlich gleichmäßige Verteilung von Ringen außerhalb des Kreises und Punkten innerhalb. Sie zeigen die abwesenden und vorhandenen Faktoren an. Eine Ausnahme bildet der Hades. Er ist sowohl vorhanden als auch abwesend. Das weist auf eine Ambivalenz seiner Wirkungsweise hin. Die linke Seite als Introversion zeigt durch die Faktoren in allen Bewußtseinsebenen den Apollon, der auf sein reiches Gefühlsleben, die Güte und Hingabefähigkeit hinweist. Mit dem Jupiter stand er für Gerechtigkeit und Ehrlichkeit ein. Dabei unterstützte ihn der Saturn, der seine Ernsthaftigkeit und auch Standfestigkeit auf einer stabilen Basis aufbauen ließ. Nur die Abwesenheit des Mondes läßt sich durch seine innere Haltung mit der Ablehnung zu einer Frau verstehen. Seine extravertierte Einstellung weist auf seinen selbstsicheren Auftritt hin, wenn es um den Fortschritt und die Anregung ging. Jedoch durch die Abwesenheit von Zeus, Sonne und Vulkanus blieben die Kräfte für bestimmte Ziele unwirksam. Durch sein soziales Engagement versuchte er sein reiches Innenleben mit den Anforderungen nach außen in Einklang zu bringen. Jedoch dürfte er nie frei von Unsicherheit gewesen sein. Sehen wir uns die Bewußtseinsebenen an und beginnen wir mit dem kollektiven Unterbewußten, das auf das hinweist, was aus ferner Vergangenheit an Erfahrung mitgebracht worden ist. Mars und Saturn liessen ihn konzentriert an Problemen arbeiten, die durch die Leitbilder aus dem jetzigen Leben geprägt waren und ihn unbewußt zu Gerechtigkeit und Fortschritt motivierten. Bewußt erlebte er die Harmonie in persönlichen Kreisen und mit dem Übergeordneten. Das gab ihm die Selbstsicherheit, sich sozial zu engagieren und seine Erfahrungen zu nutzen. Sollte uns auch noch die Trinität von Körper Seele und Geist interessieren, dann stellen wir fest, daß eine gewissen Ausgewogenheit bei ihm vorhanden war. Der Körper (4) ist betont gegenüber der Seele (3) und dem Geist (2). Wer sich noch an den Papst Johannes XXIII erinnert, wird durch seine imposante Erscheinung beeindruckt gewesen sein. Dennoch war seine Güte gekoppelt mit immer wieder neuen Überraschungen. Mit diesem Horoskop des Papstes haben wir ein ausgezeichnetes Schulbeispiel für den Stellenwert des Poseidon als Transneptuner im geistig esoterischen Bereich. Autorisierter englische Übersetzung http://finblake.home.mindspring.com/UranBeacon.htm REGELWERK NEUFASSUNG € 32.00 URANISCHE TECHNIKEN HAMBURGER ASTROLOGEN € 14.00 Software SU V2 Programm € 250.00 ruth.brummund@web.de
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