Astrologie | Astrologie & Spiritualität

Gedanken zum GRÜNDONNERSTAG ~ dem Tag des JUPITERS ~

Angela Preis-Hartmann
Verantwortlich für den Inhalt ist der oben genannte Autor/Anbieter.
Donnerstag, 13. April 2006, 20:00

'Gedanken zum GRÜNDONNERSTAG ~ dem Tag des JUPITERS ~' - Beitrag von Angela Preis-HartmannGedanken zum GRÜNDONNERSTAG – dem Tag des Jupiters.

~ Die astrologischen Urprinzipien erfahren in der Osterwoche ~

Wieder einmal sind wir angelangt in der Karwoche, die den Wanderer auf dem inneren Pfade vom Palmsonntag zum Ostersonntag führt.

Verbindet man die Tage dieser besonderen Woche im Jahreskreis mit jenen Planeten, die sie bereits im Namen tragen, dann wird der Palmsonntag – der weltlichen Sonne – dem Ego, der Montag – dem Mond, der Dienstag – dem Mars und der Mittwoch – dem Merkur zugeordnet.

Die erste Hälfte der Karwoche von Palmsonntag bis zum Mittwoch sind in den Gleichnissen des Neuen Testamentes eher der aktiven, männlich eingreifenden Phase im christlichen Mythos gewidmet; was sich dem esoterisch Betrachtenden beim Lesen der Heiligen Schrift zu erschließen vermag.

Der Mittwoch der Karwoche, ist der Umschalttag. Hermes, der Merkur, der Mittler, verbindet die beiden Teile der Karwoche miteinander, indem er, wie der Name schon sagt, in der Mitte steht. Der Tag des Merkur bringt den Wechsel im Geschehen, von äußerlich laut, auf innerlich leise. Alle Gleichnisse, die wir von nun an im Neuen Testament lesen, zeigen Jesus in einer eher passiven Haltung.

Gründonnerstag – der Donnerstag, dem Donar geweiht, entspricht dem astrologischen Jupiter. Er symbolisiert die Suche des Menschen nach Einsicht und Erkenntnis.

Im christlichen Mythos sehen wir an diesem Tag, die 12 Apostel, deren Anzahl 12 ja dem Zodiak entspricht, um den Mittelpunkt – Jesus Christus – versammelt, und mit ihm das Abendmahl feiern. Jesus entspricht in diesem Gleichnis dem Punkt im Kreis, er ist der Mittelpunkt um den sich alles dreht.

Innerhalb dieses rituellen Mahles finden wir die gleichnishaften Worte – Nehmt dies, dies ist mein Blut. Nehmt dies, dies ist mein Leib. Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Wir sehen Jesus an diesem Tag in der Gestalt eines Priesters, der die Weihe dieser neuen Zeit stiftet. Doch nicht zum Gedenken, wie das Wort Gedächtnis uns vielleicht assoziieren lässt, sondern vielmehr zum – immer wieder erfahren – jedes Jahr aufs Neue.

Halten Sie einmal inne an diesem Tag? (Sofern Sie sich nicht von den vielen Besorgungen haben davon reißen lassen). Und fragen sich: Was ist mir das Osterfest? Was feiern wir da eigentlich?

Sicherlich nicht die Kreuzigung des Herrn, sondern eher die Annahme des Kreuzes. Aber vielmehr ist doch die Auferstehung aus dem Reich der Finsternis die eigentliche Grundlage dieser Festtradition im Jahreskreis.

In der Mitte der Osternachtsmesse rufen sich die griechisch-orthodoxen Christen: „Christos anesti“ – Christus ist auferstanden – zu.

Fragen wie: Was will in mir auferstehen? Nachdem ich durch die Dunkelheit gewandert bin? sollten Sie diese Tage begleiten.

Am Jupitertag erhalten wir für diesen Gang durch die Finsternis, jene Stärkung in Form eines rituellen Mahles von Brot und Wein, das die Seele benötigt, um sich den eigenen Schattenseiten zu stellen.

Steht Brot symbolisch für den Körper des Menschen, so ist der Wein ein Symbol für den Geist und der Empfangende dieser Kommunion ist die Seele; womit wir die Trinität von Körper – Seele – Geist verbunden hätten; und zugleich rückgebunden an ihren himmlischen Ursprung durch die Teilhabe an der Kommunion.

Halten Sie Rücksprache mit sich, mit ihrem Inneren Selbst und stellen sich den Fragen, die diese Zeitqualität im Jahreskreis, in sich birgt.

Dann wird der Kar-Freitag, der Freyja, der Venus geweiht, für Sie vielleicht jene dunklen Anteile bereithalten, die Sie wieder einmal anschauen sollten.

Am Kar-Samstag, dem Tag des Saturns, kann aus der An-Schau unter Hilfe des Saturns, eine innere Schau in Form von Klarheit über die weiteren Lebensperspektiven werden.

Und an der Schwelle vom Kar-Samstag zum Oster-Sonntag, dem Tag der geistigen Sonne, haben wir die innere Finsternis durchwandert; uns wieder neu orientiert und sind bereit, wieder aufzustehen, wieder aufzuerstehen.

Bereichert um jene Dinge, die wir freiwillig aus unserer Verdrängung zurückgeholt haben. Ist der Schatten angeschaut, wird er lieben gelernt, begreifen wir ihn als einen Teil von uns, dann verleiht er uns Kraft und Stärke.

Und wir können von neuem beginnen. Ein Signum der Widder-Zeit. Ein neues Jahr im Tierkreis begann am 21.03. und nun zeigt sich seine Kraft in Neubeginn, Neuwerdung, Auferstehung.

Nutzen Sie die Feiertage, für eine bewusste Rückschau. Lernen Sie die Gleichnisse der Heiligen Schrift auch einmal unter der astrologischen Brille (die sicherlich nicht die einzig mögliche Betrachtungsform ist) anzuschauen und fragen Sie sich, was für Ähnlichkeiten zu meinem eigenen Verhalten kann ich darin finden.

Auf dem Weg der Selbsterkenntnis wird sich Ihnen der Schlüssel zum Verständnis in Ihrem Inneren schon bieten, denn das Innere Selbst wartet ja nur auf unsere Hinwendung und ist immer bereit uns zu helfen, und wenn wir bereit sind Hinzuhören, uns innerlich zu bereichern.

Wobei zur Übersetzung der Lebens-Signaturen die Astrologie den Schlüssel zur inneren Kammer der Erfahrung zu schenken vermag.

In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen

Gesegnete OSTERN und die Auferstehung des Lichts

Ihre
Angela Preis-Hartmann
Astrologin + Heilpraktikerin


SEMINAR-INFO:
Sollten Sie tiefer in die Inhalte der Zeitqualität des Jahreskreises einsteigen wollen, dann empfehlen sich folgende Seminare:

1.) das Eintages-Seminar zur Einstimmung auf die Osterzeit:
„Das OSTERMYSTERIUM - wieder am 31.03.2007 von 10 – 18 Uhr.

2.) Des Weiteren gibt es ein Eintages-Seminar zur Einstimmung auf die Weihenacht: „Das WEIHNACHTS-MYSTERIUM“ – wieder am 09.12.2006 von 10 – 18 Uhr.

3.) „Der hermetische Schlüssel zur Heiligen Schrift“ – ein 4-Tages-Seminar vom 30.09. – 03.10.2006 jeweils von 10 – 18 Uhr.

Weitere Infos unter: www.ars-coelestis + www.preis-hartmann.de

P.S.: Alle Rechte, Nachdruck, Weitergabe, Vervielfältigung oder wirtschaftliche Eigennutzung ohne Urheberzitat, sind in jeglicher Form, auch auszugsweise verboten.



Diese Seite wurde bisher 594 mal aufgerufen.

Für weitere Informationen zu diesem Thema bitte hier klicken.

Home