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Urprinzipien - Sprache der Seele. Teil 2

Friedrich Maier Systemische Astrologie
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Donnerstag, 5. Juli 2001, 10:23

'Urprinzipien - Sprache der Seele. Teil 2' - Beitrag von Friedrich Maier Systemische AstrologieFortsetzung des Textes vom 03.07.01.

Es ist natürlich schwer für Schulmediziner sich einzugestehen, daß sie zu Vorbeugung grundsätzlich nicht in der Lage sind. Wo keinerlei Verständnis für das Wesen von Krankheit, sondern nur der bedingungslose Kampf gegen Krankheitsbilder herrscht, kann Vorbeugung nicht klappen. Die krasse Antihaltung, die auch in den meisten Medikamenten-Bezeichnungen zum Ausdruck kommt, verhindert ein Verständnis für das urprinzipielle Wesen von Krankheit und damit auch die Möglichkeit zu wirklicher Prophylaxe. Mit Anti-biotika gegen Bakterien, Antimykotika gegen Pilze, Antipyretika gegen Fieber, Antiphlogistica gegen Entzündungen, Antihistaminika gegen Jucken, Anti-epileptika gegen Krampfanfälle, Antidepresiva gegen Depressionen, Antihypertensiva gegen hohen und Antihypotonika gegen niederen Blutdruck und vielen weiteren Antimitteln bringt die Schulmedizin ihr wahres Wesen zum Ausdruck wie ansonsten noch mit Ca-Antagonisten, ACE- und Säure-Hemmern und schließlich Beta-Blockern gegen den Streß. Wer nur hemmt, blockt und bekämpft, wird sich in dieser Antihaltung naturgemäß den Weg verstellen, das urprinzipielle Wesen eines Krankheitsbildes zu entdecken.
In den USA wird in obiger Angstsituation bei Brustkrebs, bei durch Gentest gesicherter Familienbelastung, sogar vereinzelt schon „vorbeugend“ operiert, d.h. gesunde Brüste werden amputiert, um dem Krebs den möglichen Schauplatz zu nehmen. Solch makabre medizinische Vorbeugungs-Maßnahmen, denen in Wirklichkeit jedes Maß fehlt, machen deutlich, wie verfahren die Situation ist und wie weit sich die Schulmedizin in ihrem krampfhaften Verschleierungsbemühen bzgl. ihrer eigenen Vorbeugungs-Unfähigkeit bereits verirrt hat. Würde man diese Richtung konsequent weiterverfolgen, müsste man nach und nach alles wegschneiden, bis zum Schluß nur noch ein Gehirn in Nährlösung übrigbleibt, das aller Wahrscheinlichkeit nach immer noch unter Krebsangst im Hinblick auf etwaige Gehirntumore leiden würde.
Nur ein sicheres Verständnis des dem jeweiligen Krankheitsbild zugrundeliegenden urprinzipiellen Geschehens könnte echte Vorbeugung ermöglichen. Die betroffenen Frauen müssten sich des seelischen Musters bewußt werden, das dem Brustkrebs zugrundeliegt, und sich freiwillig so verhalten, daß sie die notwendigen Themen im Bewusstsein umsetzen, statt sie dem Körper zuzuschieben. Das aber wäre für jedes Krankheitsbild notwendig, von dem sich jemand bedroht fühlt.
Betrachten wir das ganze Thema Krankheit von seiner urprinzipiellen Seite, stellt es sich als saturnines Geschehen dar. Krankheitsbilder schränken uns in unseren Möglichkeiten ein, behindern unsere freie Entfaltung, reduzieren uns im Ernstfall auf einfachste Bedürfnisse und Grundfragen des Lebens. Nach einer Krebs-, MS- oder Aidsdiagnose wird vieles unwichtig und überflüssig, ach wenn es bisher das Leben bestimmt haben mag. Urlaubsziele, Autowechsel und Karrierethemen treten plötzlich zurück hinter den grundlegendsten und einfachsten Fragen: „Woher komme ich?“ „Wohin gehe ich?“ und „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Oft kommt noch eine gewisse Einschränkung der Nahrung hinzu, gezwungenermaßen oder freiwillig mangels Appetit, und verrät, wie wenig Lebenshunger besteht; bei ansteckenden Krankheitsbildern unterziehen wir uns Einschränkungen und Exerzitien der Reduzierung, die Saturn einfordert....
Wo wir uns einem Urprinzip verweigern, wird es sich mit Nachdruck und nötigenfalls auch mit Gewalt holen, was ihm vorenthalten wurde. In einiger Hinsicht können wir in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation unseres Landes erleben, was es heisst, von Saturn heimgesucht und zwangsbelehrt zu werden. Anstatt uns freiwillig und aus Einsicht einzuschränken und auf Wesentliches zurückzukommen, versuchen wir im Gegenteil kollektiv und trotzig so zu tun, als würden wir die saturninen Zeichen der Zeit gar nicht erkennen und als habe dieses Urprinzip jedenfalls keine Rechte, an uns Forderungen zu stellen. Die Ergebnisse sind unfreiwillige und damit oft viel schmerzlichere Einschränkungen bis hin zu Krankheit, Armut und Not. Nicht nur viele Einzelindividuen kranken am Überfluss, auch Firmen und ganze Wirtschaftszweige gehen daran zu Grunde. Viele Betroffene ringen sich aus Einsicht und Not zu gemeinsamen Fastenbemühungen durch und sanieren ihren Organismus und den ihrer Firmen durch rechtzeitige Selbstbeschränkung, noch bevor Saturn ihnen das Messer ansetzt und seine noch ungleich härteren zwangsweisen Konsequenzen durchsetzt. Bewusst angenommene Einschränkungen auf Zeit, sind viel leichter zu ertragen als spätere Zwangsvollstreckung. Was im Kleinen, beim eigenen Körper, einer kleinen, überschaubaren Firma oder einem mittleren Betrieb noch relativ gut gehen mag, weil (fast) alle Betroffenen die (saturninen) Zeichen der Zeit erkennen, entsprechend deuten und sich ihnen freiwillig beugen, läuft im Großen gerade drastisch aus dem Ruder. Selbst wenn wir uns bei solch unangenehmen Forderungen stur stellen, erfüllen wir doch noch immer die Forderungen des Saturnprinzips, denn auch Sturheit gehört hierher, wenn auch zum unerlösten Bereich dieses Archetyps. Ernten werden wir so vor allem Leid und Einschränkungen auf unfreiwilliger Ebene. Wo ein Urprinzip sich mit seinen Forderungen meldet, geht es für uns nur um die Ebene der Einlösung, nicht mehr um die Frage, ob man gehorcht oder nicht.
Auch harte Arbeit und striktes Sparen, Konzentration und Beschränkung auf Wesentliches gehören hierher, und solche Maßnahmen könnten uns durchaus aus der verfahrenen Situation retten. Sobald wir anfangen, ihm freiwillig zu „opfern“, wird uns das Saturnprinzip uns auch wieder aus seinem Würgegriff entlassen. Wo wir uns dagegen zwingen lassen, werden wir Saturn auf die lange und unerfreuliche Art und Weise kennenlernen. Insofern haben wir die Wahl zwischen rechtzeitigem Erkennen oder späterem Erleiden.
Die meisten Menschen zeichnen sich durch ihr ständiges Bemühen aus, die Belehrungsmaßnahmen des Schicksals zu unterlaufen. Entsprechend versichern sie sich gegen Unfälle und Krankheit und sogar gegen den Tod. Wenn wir einen Unfall erleiden, nähert sich uns das Uranusprinzip auf unerlöster Ebene, weil wir ihm vorher freiwillig nicht gerecht wurden. Das Schicksal, daß laut esoterischer Philosophie als das geschickte Heil (lat. salus = Heil) zu verstehen ist, läßt Uranus plötzlich und unerwartet - eben uranisch - in unser Leben einbrechen, damit wir lernen, uns mit diesem Prinzip auszusöhnen. Die Versicherung soll diesem Einbruch seine Schärfe und Brisanz nehmen. Folglich wird sich das Schicksal bei gut versicherten Leuten etwas mehr einfallen lassen müssen. Ähnlich ist das Problem bei Krankheitsbildern zu sehen. Durch Krankenversicherungen versuchen wir der Krankheit ihre Härte (Saturn) zu nehmen und so wird sich auch hier das Schicksal darauf einstellen und mehr bieten, damit wir doch noch zu unserer saturninen Lektion kommen. Die Lieblingsillusion des modernen Menschen scheint darauf hinauszulaufen, sich so perfekt gegen das Schicksal zu versichern, daß es ihm - komme was wolle - nichts mehr anhaben kann.
Da ich mich nun 20 Jahre mit dem Wesen und der Bedeutung von Krankheitsbildern beschäftige, blieibt mit kein Zweifel mehr, dass das Schicksal am längeren Hebel sitzt und kaum Probleme hat, unsere harmlosen Versicherungsmaßnahmen zu unterlaufen. Gerade in den letzten Jahren hat mir die intensive Auseinandersetzung mit verschiedensten Krankheitssymptomen deutlich gemacht, wie vielfältig die Möglichkeiten des Schicksals sind, urprinzipielle Lernaufgaben durchzusetzen.
Macht und Würde der Urprinzipien, die nach esoterischer Auffassung von Anfang an bestimmend waren und es auch weiterhin sein werden, sind unseren kleinen Kampf- und Gegenmaßnahmen himmelweit überlegen. Wie alt diese Erkenntnis ist, mag daran deutlich werden, daß schon Plato davon aus ging, daß hinter jedem Ding eine Idee stecke und auch Goethe noch völlig unwidersprochen formulierte, dass alles Geschaffene ein Gleichnis sei.
Abgesehen davon, dass wir uns durch solche Erkenntnisse viele Härten und Zwangsbelehrungen ersparen könnten, liegt darin die Chance, uns verständnismäßig neue Bereiche zu eröffnen und sie in ihren Wirkungsmöglichkeiten einschätzen zu lernen. Insbesondere die Zuordnung von neuen oder für uns neuen Therapieansätzen aus dem riesigen Fundus der Volksheilkunde dieser Welt ließe sich so leichter integrieren und einordnen.
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* vgl. auch großes Interview mit Dr. Ruediger Dahlke in merCur 5/99
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Dr. Ruediger Dahlke ist einer der maßgebenden Vertreter einer neuen ganzheitlichen Medizin. Er ist Buchautor (z.B. Krankheit als Symbol, Krankheit als Sprache der Seele, Frauen-Heil-Kunde, alle Bertelsmann) und leitet zusammen mit seiner Frau Margit das Heilkunde-Zentrum Johanniskirchen. Angeboten werden dort ganzheitliche Therapien „für Körper, Seele und Geist“. Kern des Ausbildungsprogramms ist die „Esoterische Medizin“.
Kontakt: Heilkunde-Zentrum Johanniskirchen, Schornbach 22, Hafnerhof,
D-84381 Johanniskirchen,
Tel.: 08564/819, Fax: 08564/1429

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