Astrologie | Geburtshoroskop & Persönlichkeit

Der "Stern von Bethlehem" im Horoskop von Barack Obama

Evelyn Weishäupl (Dipl.-API)
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Sonntag, 18. Januar 2009, 15:07

Eine Betrachtung des Geburtshoroskops von Barack Obama anhand der Aspektbild-Astrologie

 

Beim Geburtshoroskop des neu gewählten 44. Präsidenten der USA Barack Obama sticht sofort die hervorgehobene Konjunktion der Planeten Saturn und Jupiter ins Auge. Die enge Begegnung dieser beiden Himmelskörper (Konjunktion) findet im Horoskop von Obama im 12. Haus statt.

Barack Obama (04.08.1961, 19:24 Uhr, Honolulu HI)

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Begegnung von Saturn und Jupiter in die Kulturgeschichte als „Stern von Bethlehem“ einging, da sich in der Zeit um Christi Geburt eine Konjunktion von Saturn und Jupiter ereignete. In der antiken Sternkunde wurde das Auftreten dieser Planentenkonstellation immer mit besonderen historischen Ereignissen in Verbindung gebracht. Darüber hinaus galt Jupiter als Stern des Weltherrschers. Vor dem Hintergrund dieser Betrachtungen bekommt die Saturn/Jupiter Konjunktion des neu gewählten US-Präsidenten eine ganz besondere Dimension.

 

Der ein oder andere Leser möge nun kritisch einwenden, dass viele Menschen, die wie Barack Obama im Jahr 1961 geboren sind, eine Saturn/Jupiter-Konjunktion in ihrem Geburtshoroskop aufweisen. Zudem befinden sich etwa alle 20 Jahre Saturn und Jupiter in Konjunktion.

 

Was dieser Konjunktion jedoch bei Barack Obama eine außergewöhnliche Bedeutung verleiht, ist ihre Position als Spannungsherrscher, der persönlichkeitsprägend wirkt. Da sich die erwähnte Konjunktion bei Obama im 12. Haus und damit solitär auf der linken Seite seines Geburtshoroskops befindet, steht sie damit den restlichen, auf der rechten Seite befindlichen Planeten gegenüber. Dadurch dominiert diese Konjunktion im 12. Haus alle anderen Planeten bzw. Wesensanteile von Barack Obama. Das 12. Haus symbolisiert u. a. die tiefe Verankerung im Kosmischen und Spirituellen.

 

Bei intuitiver Betrachtung des Aspektbildes erschließt sich die Saturn/Jupiter-Konjunktion im 12. Haus als eine Art Strippenzieher und Impulsgeber, da alle Aspekte des Horoskops wie ein dynamisches Strahlenfeuerwerk von dieser Konjunktion ausgehen. Das Ganze wirkt dabei wie ein bidirektionales Zwei-Kanal-System.  Auf der einen Seite werden dabei ausgehend von Obamas 12. Hausstellung Impulse in Form von Visionen (Jupiter im Wassermann) und von einem hohen Verantwortungsempfinden geprägten Ideen (Saturn im Steinbock) mittels der verschiedenen Aspektlinien im Horoskop an die Außenwelt gegeben. Umgekehrt erfährt Obama Rückmeldungen, Informationen und Unterstützung von der Außenwelt, dargestellt durch die zurück ins 12. Haus fließende grünen und blauen Aspekte. Dieses Feedback seitens der Umwelt  kann Obama dann wiederum durch einen zeitweisen Rückzug in die Stille und Einsamkeit zu neuen Erkenntnissen und Eingebungen für eine bessere Welt verarbeiten (Jupiter im Wassermann 12. Haus).

 

Der Aszendent steht bei Barack Obama im Tierkreiszeichen Wassermann. Man kann somit sagen, dass der Geist des Wassermann-Zeitalters beim Horoskop von Barack Obama als Geburtshelfer fungierte. Das Zeitalter des Wassermanns steht in der Astrologie für einen grundlegenden Bewußtseinswandel und damit einhergehenden tiefgreifenden Veränderungen des Status Quo. Diese Zeitqualität wird durch Obamas Botschaft des Wandels (Change) aufs Beste verkörpert.

 

Den Umstand, dass sich die Menschheit am Anfang einer Zeitenwende befindet und mit Obama ein außergewöhnlicher Weltenlenker auf die Weltbühne getreten ist, spüren die Menschen intuitiv. Dies zeigt sich beispielsweise, dass von Menschen in aller Welt Heilserwartungen in  ihn projiziert werden und er teilweise wie eine Art „Superman“ mit scheinbar übermenschlichen Kräften angesehen wird. Kein Mensch kann derartige übermenschliche Erwartungen erfüllen, noch dazu bei derart gewaltigen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen, die Obama nach seinem Amtsantritt im Oval Office erwarten. Obwohl er keine großen Versprechungen macht und vor noch größeren Krisen warnt, spüren anscheinend die Menschen seine herausragende Integrität, seine tiefe innere geistige Orientierung und setzen all ihre Hoffnung auf ihn.

 

Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Vorfall in Jerusalem, als Obama während seines Israelbesuches im Juli 2008 dort weilte. Durch eine israelische Zeitung wurde der Inhalt eines Zettels bekannt, den Obama in die Ritzen der Klagemauer gesteckt hatte. Es gab in Jerusalem deswegen große Aufruhr, da es seitens der Klagemauer-Verwaltung streng verboten ist, die hier hinterlegten privaten Botschaften und Gebete an Gott öffentlich zu machen. Der Zettel wurde anscheinend von einem Religionsstudenten entwendet und an die Boulevardpresse weitergegeben. Der Inhalt des Zettels ist deshalb so bemerkenswert, da er Obamas tiefe Verbundenheit mit dem Kosmischen und Göttlichen aufzeigt.

 

Auf  diesen Zettel schrieb Obama:

 

„Gott, beschütze meine Familie und mich. Vergib mir meine Sünden und behüte mich vor Stolz und Verzweiflung. Gib mir die Weisheit zu tun, was richtig und gerecht ist. Und mache mich zu einem Instrument Deines Willens.“ (Süddeutsche Zeitung vom 28.07.08)

 

Vielleicht gibt es einen höheren Sinn bzw. eine göttliche Fügung, dass dieser Zettel bekannt wurde.

 

Es bleibt zu hoffen, dass der „Stern von Bethlehem“ Barack Obama bei der Bewältigung der epochalen Herausforderungen unserer Zeit Orientierung bietet und ihm den richtigen Weg weist.

 

 

© 2009 Evelyn Weishäupl (Dipl.-API)

Website: www.horoskop-analysen.de

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