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Gesellschaft: Indigo-Kinder

Friedrich Maier Systemische Astrologie
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Freitag, 10. August 2001, 08:49

'Gesellschaft: Indigo-Kinder' - Beitrag von Friedrich Maier Systemische AstrologieSeit Lee Caroll und Jan Tober ihr Buch über die „Indigo-Kinder“ publizierten, ist das Thema in aller Munde. Die US-Autoren beschreiben darin eine neue, einzigartige Generation von Kindern, die zwischen Hyperaktivität und ungewöhnlicher Begabung hin und pendeln, keine Autorität akzeptieren, extrem selbstbewusst sind und oft schon große Reife zeigen. All diese Kids, die jetzt heranwachsen, haben gemeinsam: Sie sind unter dem „Einfluss“ der jüngsten Uranus-NeptunKonjunktion geboren.

Von Friedrich Maier

Seit Jahren beschäftigt sich die US-Astrologin Donna Cunningham mit den Horoskopen von hyperaktiven Jugendlichen. Es überraschte sie nicht, dass Uranus in den Charts dieser Kinder jeweils stark betont war. Stutzig wurde sie, als sie plötzlich ungewöhnlich viele Kinder-Horoskope zu Gesicht bekam, in denen Uranus und Neptun dominant standen. Zugleich sprach sie mit immer mehr Eltern, die mit ihren Kindern Probleme hatten, weil diese „so ganz anders waren“. Es scheint, als hätten die Kids ein „Nervenkostüm“, das sie für das Tempo der High-Tech-Ära fit macht, während sie heranwachsen. Ihre Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten, ist für Erwachsene nicht mehr nachzuvollziehen. Zugleich sind diese Kinder brillant, kreativ, unabhängig, selbstbewusst und allergisch gegen Autoritäten.
Tatsächlich wurden diese sog. „Indigo-Kinder“ (siehe Kasten S....) unter dem Signum der jüngsten Uranus-Neptun-Konjunktion geboren (zuerst im Steinbock, dann im Wassermann). Diese wird individuell meist noch betont durch einen Spannungsaspekt mit Sonne und/oder Mond oder aber mit den Hauptachsen AC, DC, MC und IC. Sie kann auch z.B. Teil eines Stelliums oder einer mehrfachen Konjunktion sein, oder sich eingebunden finden in ein T-Quadrat (bzw. in ein großes Kreuz) oder auch in ein großes Trigon....
Donna Cunningham legt einen Orbis von 10 Grad zugrunde. Wobei sie davon ausgeht, dass die Uranus-Neptun-Konjunktion schon Ende 1986 Kontur anzunehmen begann: mit Uranus noch im Schützen und Neptun Anfang Steinbock. Uranus ging 1988 in den Steinbock, traf sich dort mit Saturn. Das heißt, die spezifische Sub-Generation, die jetzt gerade etwas älter als zehn Jahre alt ist, wurde 1988-89 geboren mit Saturn, Uranus und Neptun nahe beieinander im Steinbock...

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