Astrologie | Astrologie & Spiritualität
Die Entwicklung durch die Häuser ... die Antwort ist rund !! EINLEITUNG
Andrea Moutty
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Donnerstag, 7. Mai 2009, 11:32
Die Entwicklung durch die Häuser
Nirgendwo ist die Astrologie so hilfreich wie im Leben … im Alltag. Warum?
Die Alten haben Ihr Wissen von der Natur abgeschaut. Sie waren damals noch ganz nah dran an diesem faszinierenden Geschehen. Jede Herangehensweise war über Jahrtausende erprobt. Die Zeit war im Fluss. Der Jahresrhythmus, Wachstum, Vergehen, die Zusammenhänge, Regeln, Strukturen, Rollen … alles hatte seine angestammte Ordnung.
Wurde eine Angelegenheit nach einer bestimmten Art und Weise in Angriff genommen, konnte der Verlauf vorausgesehen werden. Jede Abweichung von der erprobten Vorgehensweise der Natur jedoch barg große Gefahren in sich. Sollte die neue Idee auch nur zu einem geringen Teil nicht funktionieren, war das Leben und das Überleben der ganzen Sippe in Gefahr.
Innovationen kamen erst so richtig in der Industrialisierung in unser Leben. Mit Industrie, Kühlschrank und Einkaufszentrum konnten wir uns endlich mal Irrtümer leisten. Sie haben nicht gleich das Leben bedroht. Vielleicht ist einem Erfinder mal etwas um die Ohren geflogen. Und sicherlich hat es auch immer mal wieder Leben gekostet. Doch die klassische Familie hat das nicht betroffen. Diese benutzte den Kühlschrank erst, wenn er ausgereift im Geschäft stand.
Und zusehends nutzen wir flächendeckend Einkaufsläden. So müssen wir uns auch keine echten Gedanken darüber machen, wenn wir vergessen die Wurst in den Kühlschrank zu legen. Dann wird sie eben vergammelt in den Mülleimer geworfen – den die Müllabfuhr abholt – und mit dem Auto oder dem Fahrrad neue Wurst gekauft.
Schöne neue Zeit! Aber auch sie hat Tücken.
Denn wir haben uns so weit von dem natürlichen Ablauf der Dinge entfernt, dass wir dieses Urwissen fast nicht mehr für uns nutzen können.
Heute benötigen wir um Einkaufen zu gehen einen Kfz-Mechaniker. Denn ohne Auto können wir nicht einkaufen.
Zum Lernen benötigen wir Nachhilfelehrer und immer mehr Therapeuten. Denn die Lernschwäche schwächt unser Land von Tag zu Tag mehr.
Immer mehr (Haus-)Frauen - statt Manager - enden aufgrund der dauerhaften Überforderung durch Mehrfachbelastung im Burn Out. Da sie dies jedoch nicht benennen können oder wollen wird diese Überforderung als normal toleriert. Ab einem bestimmten Punkt lassen sich die Symptome nicht mehr aufhalten und so manche Kraftlosigkeit endet in Psychosen und Angststörungen.
Würde die Umwelt diese Mehrfachbelastungen ernst nehmen, wäre dieser Weg zu vermeiden. Leider ernten Menschen auf einem solchen Weg zusätzlich Spott.
Wir haben das Glück uns mit der Astrologie beschäftigen zu dürfen.
Hier finden wir ein Stück Anbindung an die Natur. Wenn auch zunächst in einer scheinbar sehr theoretischen Form. So ist es wichtig, diese Theorie ins Leben zu übertragen und zu experimentieren. Wer sich mit Astrologie beschäftigt kann sehr vieles leichter erleben. Zu sehr vielen Problemen und Stagnationen finden wir hier Auswege, die wir zumindest experimentieren sollten, bevor wir sie verwerfen, mit dem berühmten Satz “Das funktioniert bei meinem Problem sowieso nicht!“
Ist jedoch der Zeitpunkt gekommen, an dem wir von Problemen sprechen, haben wir bereits irgendwo eine Abkürzung auf dem empfohlenen Weg der Natur genommen. Wir haben uns nicht die Zeit genommen hin zu sehen und uns und unser Verhalten zu überprüfen, das uns in dieses Problem manövriert hat.
Es beginnt bereits in der Kindheit.
Wer von uns durfte denn schon die zwölf archetypischen Lebensbereiche in der Form trainieren, dass diese heute in einer angenehmen Weise in das eigene Leben integriert sind?
Eine gestärkte Entwicklung im Leben eines Menschen sollte bereits im 1. Haus beginnen. Dieses beschäftigt sich mit dem Körper, dem Auftreten, dem Ich Will.
Körper: Wir haben in der Kinderzeit zunächst das Stillsitzen gelernt. Als Erwachsener arbeiten wir dann meist in sitzenden Berufen.
Auftreten: Uns wurde als Kind beigebracht, dass das Aussehen nicht wichtiger ist als der Charakter. Und wer viel Aufmerksamkeit auf Äußerlichkeiten verwendet ist Eitel. Man solle uns schließlich mögen wie wir sind. Es käme doch nicht auf das Aussehen/die Kleidung an. Später erst erfahren wir dann, dass das ganz und gar nicht stimmt. Dass innerhalb von Sekunden aufgrund des Äußeren ein Urteil gefällt wird.
Ich Will: Ein Lieblingssatz aus einer frühen Entwicklungsphase unserer Kindheit. Und wir benutzen diesen häufig und gerne. „Ich will das Eis!“, „Ich will die Schuhe!“, „Ich will den Bär!“ Und als Echo lernen wir ganz früh wir hätten nichts zu wollen. Und man müsse immer auf die anderen achten. Am besten sorgen wir dafür, dass die zufrieden sind. Und wenn die Anderen zufrieden sind, haben wir anscheinend alles richtig gemacht.
Und so wundern wir uns dann als Erwachsene darüber, dass wir übersehen werden. Wir werden zornig und ungerecht und streiten mit anderen herum. Wenn wir genau hinschauen, wissen wir jedoch gar nicht so genau warum wir das tun. Ja, wir sind unzufrieden. Aber warum? Wenn’s im Beruf läuft, verstehen wir die Unzufriedenheit gar nicht mehr. Wieso, wir haben doch alles! Einen Job, ein Haus, Kinder und vielleicht sogar einen Partner. Und dennoch ……
Die Antwort ist rund!
Alle Probleme im Leben lassen sich auf zwischenmenschliche Verletzungen zurückführen.
Diese Verletzungen sind irgendwo und irgendwann und aus irgendeinem Grund entstanden. Auf dem Weg durch unsere Entwicklung konnten wir so bestimmte Fähigkeiten nicht stärken.
Wo Verletzung sitzt, reagieren wir mit Vermeidungsstrategien.
Denn diese Form der Verletzung soll uns nie wieder widerfahren. So haben wir die Möglichkeit zukünftig durch ein bestimmtes erlerntes Verhaltensmuster gleiche oder ähnliche Verletzungen zu vermeiden.
Eine andere Möglichkeit ist es Abkürzungen zu nehmen. Durch diese Abkürzungen müssen wir uns der entwicklungsorientierten Situation zunächst nicht stellen. So kommen wir scheinbar schneller - ohne Verletzungen - an unser Ziel. Abkürzungen sind Verhaltensweisen, in denen ich mich gerade anders verhalte, als es in der jeweiligen Situation angemessen wäre.
Beispiel: Ich habe vor mit ein neues Auto zu kaufen. Eigentlich passt es gar nicht in meinen Finanzhaushalt hinein. Und mein altes Auto hält mir auch noch immer die Treue. Aber ich hätte nun einmal gerne ein neues. So erzähle ich davon in meinem engen Freundeskreis. Und weil die es sehr gut mit mir meinen, raten sie mir davon ab. Ich hingegen - anstatt zuzuhören und meinen Standpunkt noch einmal zu überprüfen - bringe sämtliche Argumente dagegen. Denn ich möchte dieses neue Auto !! Ich habe von meinem Vorhaben berichtet, wollte jedoch gar keine Meinungen hören. Ich wollte einfach nur Bestätigung. Wenn diese nicht kommt, erkläre und belehre ich die Anderen, bis diese aufgeben und mich in meinem Willen gewähren lassen. Probleme sind zukünftig vorprogrammiert. Denn dieses neue Auto wird meine finanzielle Situation nicht entspannen. So habe ich mir durch die Abkürzung, die mir geholfen hat meinen Willen durchzusetzen, ein zukünftiges Problem erschaffen. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich mich beinahe ausschließlich mit diesem entstandenen Problem zu beschäftigen haben. Die Entwicklungsmöglichkeit die so entsteht fühlt sich also selten angenehm an.
Solche Abkürzungen stellen sich sehr oft früher oder später als Irrtum heraus. Eine Entwicklung, die wir nicht vollständig durchlaufen, wird irgendwo in unserem System eine Lücke hinterlassen. Damit diese Lücke mit Entwicklung gefüllt werden kann sind besondere Lerneinheiten nötig. Und für diese besondere Lerneinheiten sorgt das Leben dann schon.
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ??
Das Leben gibt nicht auf auch Hans immer wieder die Möglichkeit zu bieten, versäumte Lerneinheiten nachzuarbeiten. Das Risiko und das Schmerzempfinden ist bei Hans nur größer als bei Hänschen. Der Vorteil ist jedoch, dass Hans bewusster er-lebt und hoffentlich auch versteht als Hänschen.
So hat Hans – und jeder von uns – nun die wunderbare Möglichkeit, durch diese besonderen Lerneinheiten Begabungen und Talente zu aktiveren, die er schon immer hatte, vielleicht jedoch vergessen hat.
Hans – und jeder von uns – hat aber auch die Chance Eigenschaften zu trainieren, die ihm ermöglichen seinen Entwicklungsprozess zu Ende bringen.
Durch diese Prozesse wird vieles leichter, immer leichter, bis hin zu leicht.
In uns wird es ruhiger, immer ruhiger, bis hin zu ruhig.
Und so können wir unseren persönlichen Weg erfolgreicher gehen, immer erfolgreicher, bis hin zum Erfolg.
… auch Hans !!!
Wenn nun irgendetwas im Leben nicht so gelingen mag, wie wir uns das wünschen, hilft sehr oft ein Blick in den astrologischen Häuserkreis.
Mit etwas Übung erkennen wir dort unseren aktuellen (Entwicklungs-)Stand, bezogen auf ein konkretes Problem.
Wir erkennen, ob wir Häuser – und damit Lebensbereiche – nicht vollständig entwickelt haben, ob uns Entwicklungen ganz fehlen oder ob wir sogar die Abkürzung in das gegenüberliegende Zeichen vorgezogen haben. Manchmal rutschen wir sogar ein Haus zurück.
Wir Menschen haben viele Ausweichstrategien. Das ist auch völlig in Ordnung.
Denn der Weg zur eigenen Entwicklung scheint mühselig und wenig lohnenswert. Oft dauert dieser länger und ist anstrengender.
Viel leichter scheint es, auf andere und deren Versäumnisse zu schauen.
Mittel- und langfristig jedoch, wird der Weg zu sich selbst der einzige sein, der Leichtigkeit und Lebensfreude bringt … der glücklich macht.
Wollen wir uns nun anschauen, welche Theorie hinter dieser „Entwicklung durch die Häuser“ steckt. Und so kann jeder Leser und jede Leserin für sich selbst heraus finden, wie weit dieses Wissen das eigene Leben zu verändern mag.
Hierfür wünsche ich jedem, der diesen Weg zu sich selbst einschlägt, den allergrößten Erfolg und das allergrößte Glück !!!
Haben Sie viel Spaß dabei !!!
Ihre Andrea Moutty
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