Astrologie | Uranische Astrologie
Künstlerhoroskope im Vergleich
Ruth Brummund
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Mittwoch, 24. Februar 2010, 12:05
Größer als der Himalaya, als alle Wälder und Meere
ist das menschliche Herz; es ist herrlicher als
Sonne, Mond und Sterne; es ist unendlich in seiner Liebe,
unendlich wie die Gottheit; es ist die Gottheit selbst.
Heine
Einführung
Anfang der zwanziger Jahre schrieb der französische Astronom Le Verrier, dass es noch einen weiteren Planeten geben müßte. Er meinte damit den Pluto, der aber erst im Jahre 1930 entdeckt worden ist. Alfred Witte berechnete bereits im Anfang der Zwanziger Jahren die Transneptuner, indem er Fallkurven anfertigte und in vielen Horoskopen Anlagen und Ereignisse von Personen festhielt. So fand er bereits nach dem ersten Weltkrieg seine vier Transneptuner; Cupido, Hades, Zeus und Kronos. Später erkannte Friedrich Sieggrün 4 weitere Energien von Wirkkräften und nannte sie: Apollon, Admetos, Vulkanus und Poseidon.
Der Cupido und der Pluto haben annähernd die gleiche Umlaufzeit. Der Cupido braucht dazu 262,5 Jahre und der Pluto 247,7 Jahren. Das sind nur 15 Jahre Unterschied.
Bis heute wurden die Transneptuner noch nicht gesichtet, vielleicht weil sie nicht aus Materie wie die Sterne bestehen, sondern immaterielle Kraftfelder sind. Ihre Daseinsberechtigung dürfte bewiesen sein, denn ihre Wirkungsweise hat sich insofern bestätigt, als die entsprechenden Tendenzen durch sie in der Prognose zur Auslösung kommen.
Die besten Beispiele dafür liefern die Neumondhoroskope. Wenn in der Achse von S0/MO der Hades oder Admetos voll darin stehen, dann braucht man nur die Abstände von Saturn und Neptun zu suchen, um annähernd die Tage der besonders schweren kosmischen Belastungen zu finden.
Als Alfred Witte vor etwa 90 Jahren die Grundlage für dieses Systems veröffentlichte, waren seine Gedanken eine Revolution auf dem astrologischen Gebiet. Durch die Benutzung der drehbaren Scheibe ermöglichte er das Auffinden von Planeten, die in der Symmetrie zur eingestellten Achse standen. Mit dem Null-Punkt in der Mitte wurden die Abstände gleich entfernter Planeten aufgesucht, um deren Wirkungen ebenfalls mit einzubeziehen.
Die Überraschung dieser Wirkungsweise blieb nicht aus. Man beobachtete weiter, sammelte Erfahrungen und baute die Erkenntnisse aus. Jedoch fehlt bis heute noch eine Grundlagenforschung, die hiermit ihren Anfang machen will.
Wenn wir davon ausgehen, dass Gruppen von Menschen mit gleichen oder ähnlichen Berufen Hinweise darauf geben könnten, wie wir ihre Horoskope untereinander vergleichen, haben wir schon viel erreicht. Haben wir aber den Geburtstag und Geburtsort einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, dann gibt es immer wieder Zweifel über die Geburtszeit, mit der gearbeitet wurde.
Wir wissen, daß die Geburt ein Vorgang ist, der sich über einen kurzen oder auch längeren Zeitraum erstrecken kann, dem die Konzeption ca. 9 Monate vorangegangen ist. Die Entwicklung des Embryos im Mutterleib hängt bereits mittelbar mit den direkten Erlebnisphasen der Mutter zusammen. In jüngeren Jahren verkraftet eine werdende Mutter vielleicht leichter die kosmischen Einflüsse als wenn sie schon älter ist. Das heranwachsende Ernbryo unterliegt bereits einer Entwicklung, die sich durch die Geburt als selbständige Einheit in seiner Daseinsform fortsetzt.
Versuchen wir diesen Ablauf als Vergleich in der Natur zu finden. Wird aus einem fließenden Gewässer eine Wasserprobe entnommen, um sie einer chemischen Analyse zu unterziehen, dann sind auch die Zeit und der Standort anzugeben. Bei einem späteren Zeitpunkt oder zur gleichen Zeit an anderer Stelle werden ebenfalls Wasserproben entnommen und sie alle müssen miteinander verglichen werden. Die Ergebnisse brauchen sich nicht zu decken.
Es ist aber wichtig, zu wissen, dass in einem Wassertropfen schon sich die Zusammensetzung. im Vergleich zu einem zweiten unterscheidet. Dennoch diese Inhalte geben Aufschluß für weitere Folgerungen.
Genauso dürfte eine Geburt angesehen werden. Im Entwicklungsfluß der Seele oder des ßewußtseins von Tod und Wiedergeburt fixieren wir den Augenblick, an dem Ort, wenn eine Geburt stattgefunden hat und analysieren Schnittpunkte und Planetenbeziehungen zueinander. Mit dem Beginn des selbständigen Lebens hat sich eine neue Daseinform ergeben.
Ein weiteres Beispiel für den Lauf der Zeit wäre anzuführen. Irgendwann tritt die Vorstellung von einer selbständigen Tätigkeit ein. Man beschäftigt sich mit der Literatur darüber und führt Gespräche mit Freunden und Bekannten. Auf einmal ergibt sich eine entsprechende Gelegenheit, zur Ausführung seiner Ideen. Es werden geeignete Räume gefunden, hat finanzielle Klarheit geschaffen und kann beginnen, den Plan zu realisieren.
Man schließt darüber einen Vertrag, mietet Räume an und beginnt mit der Einrichtung bis die Firma eröffnet wird.. Alles war mehr oder weniger im Fluß. Welcher Zeitpunkt könnte jetzt für die ,,Geburtsstunde" stehen? Oft nehmen wir dazu die Vertragsunterzeichnung.
Was wir auch unternehmen, ordnet sich einem Zeitablauf unter, der von uns in einem bestimmten Alter umgesetzt wird. Mit dieser Problematik der Zeitbestimmung muß sich jeder Astrologe auseinandersetzen. Diese Thematik wird aber bei den vorliegenden Untersuchungen nicht berücksichtigt. Es geht lediglich um eine Berufsgruppe.
Deshalb habe ich mich für die Untersuchung von Künstler Horoskopen entschieden, weil sie in der Allgemeinheit durch ihren Bekanntheitsgrad durch ihre Werke oder Aktivitäten von allen Berufsgruppen am meisten in Erscheinung treten. Schon diese Gruppe von Menschen ist sehr uneinheitlich. Künstler haben eins gemeinsam, sie sind mehr oder weniger in der Öffentlichkeit bekannt.
Viele Vertreter anderer Berufe können auch Künstler ihres Faches sein, aber man hört nichts von ihnen. Die Prominenz eines Künstlers hängt viel von seiner persönlichen Ausstrahlung ab, die in bestimmten Zeiten von eigenen Erlebnissen geprägt ist. Erlebt jemand das Glück und die Harmonie im privaten Bereich, dann wirkt sich das beim Schauspieler und Sänger durch sein freies ausgeglichene Verhalten in Bewegung, Mimik und Timbre der Stimme aus. Hat er aber Kummer, dann kann er eine gewisse innere Verkrampfung nicht immer ganz überspielen und projeziert dann seine Gefühle trotz großer Anstrengung nach außen.
Leiden aber gehört zur Reifung, um in der persönlichen und geistigen Entwicklung weiterzukommen. Schriftsteller und jeder andere Kreative hat es vielleicht leichter, weil das augenblickliche Erleben in die Arbeit umgesetzt werden kann. Der reproduzierende Künstler aber verfügt über eine große Menge an Sensibilität, die er für die Wiedergabe des Vorgedachten gebraucht, um sich in eine andere Person zu verwandeln und sie überzeugend darzustellen. Daher sind diese>Künstler bei eigenem Kummer besonders sensibel.
Der Begriff Künstler ist nicht klar definierbar. Die einen meinen, der Künstler ist ein Könner auf seinen Gebiet. Andere sagen, er ist ein Künder seines Fachs. Vielleicht muß er beides sein, um sich profilieren zu können.
In der Astrologie steht die Venus für Kunst. Alfred Witte deutete den Cupido ebenfalls mit Kunst. Nun gilt zu erkennen, ob sich diese beiden Faktoren durch ihre Symbolik bei Künstlern dominant zeigen.
Künstler stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit und können von uns allen erlebt, beobachtet und auch kontrolliert werden. Die Schwierigkeit für den Astrologen beruht bereits auf der Auswahl der Achsen. Jeder wird die Schwerpunkte anders sehen. Hier kommen 6 Achsen zur Untersuchung, die für die Validität eines Horoskops stehen sollen.
Zunächst war nur an eine Zusammenstellung der Halbsummen in den entsprechenden Achsen gedacht, um die Häufigkeit aller Faktoren (Planeten Transneptuner, Bezugspunkte) zu vergleichen. Jedoch ist das Thema des Orbis von + 1 bei einigen umstritten, was dazu führte, die Winkelgrößen ebenfalls zu untersuchen.
Die Beteiligung der Faktoren in den Halbsummen bei den einzelnen Achsen lieferte uns der Computer mit Angaben der Häufigkeit, einzeln und insgesamt. Darüber hinaus wurde auch die Anzahl der Winkelbeziehungen mit Größenangabe ausgerechnet und ausgedruckt, sodaß diese Zahlen in Listen übertragen wurde. Heute gibt es ein Spezial Programm für die uranische Astrologie, wo alle Wege angefordert werden können.
Dabei stellte sich heraus, daß sich in vielen Horoskopen bei der Einstellung von 6 Achsen 2 bis 4 der Achsen miteinander deckten.
Auffällig ist die unterschiedliche Anzahl der Halbsummen bei gleicher Achseneinstellung in den verschiedenen Horoskopen. Das führte dazu, sie in einer Liste zu erfassen und optisch darzustellen, um so eine Gesamtübersicht zu erhalten.
Die Stellung der Planeten in den Häusern ist vor vielen Jahren innerhalb des Studienkreises untersucht worden. Die Planeten in den 6 wichtigen Häusern wurden zusammengestellt. Die Besetzung der 5. Häuser für Kunst, 6. Häuser für Arbeit und 10. Häuser für den Beruf ergaben keine zufrieden stellende Aussage. Das war in der Zeit, als der Computer noch nicht den Einzug in unsere astrologische Arbeit gefunden hatte.
Auf der Tagung am 27.3.1982 des Vereins „Hamburger Schule - Astrologische Studiengesellschaft e.V.“ erfuhren die Teilnehmer über unser damaliges Ergebnis. Das Resultat zeigte die Besetzung aller Häuser mit Venus und Cupido mit etwa 30%, die einen Hinweis auf den Künstler gaben. Würde der Cupido nicht einbezogen sein, läge der Anteil bei ca. 18 %.
Deshalb muß ein anderer Weg der Untersuchung angewandt werden. Es bieten sich die Achsen an, weil darin die einzelnen Bestandteile ausgezählt werden können. Es handelt sich um Planeten, Transneptuner und Bezugspunkte, die durch ihre Symbole ihre Anwesenheit zeigen.
1. Achsen-Untersuchungen
Alfred Witte war ein guter Beobachter der Natur. Dabei erkannte er überall Symmetrien, übertrug sie in die Astrologie, und entwickelte die drehbaren Scheibe. Er stellte den Zeiger darauf zwischen 2 Planeten und nannte diese Position wegen der mathematischen Grundlage die Halbsumme.
Der italienische Mönch Guido Bonatti soll im Mittelalter auch schon damit gearbeitet haben, nannte sie aber Mittelpunkt. Jedoch ist in der Literatur nur schwer eine Erklärung darüber zu finden. Alfred Witte hat uns die Arbeitsweise und das Vorgehen bzw. Deuten der Halbsummen demonstriert.
Nun soll versucht werden, meine Vorstellung über die Planetenwirkungen optisch darzustellen. Auf ihrer Bahn um die Sonne bewegt sich die Erde mit einem Neigungswinkel von 23 27'. Der Mond, Merkur und die Venus liegen in der Innenbahn alle anderen Planeten außerhalb der Ekliptik.
Die folgende Zeichnung beruht auf den Planetenstände vom 1.1.1988 um 0 Uhr UT Die Position der Erde auf der Ekliptik ist dem Buch „Astronomie für Astrologen" von John Filbey/Peter Filbey entnommen.
Die vielen Überschneidungen der Schwingungen der Planeten macht es schwierig die Halbsummen darzustellen. Aus diesem Grunde sind 2 Planetenpaare aus der ersten Zeichnung herausgezogen, um an ihnen die Wirkungsweise der Halbsummen zu zeigen. Es sind die unmittelbaren Schwingungen von Mars und Uranus, sowie von Mond und
Jupiter skizziert, um zu zeigen, daß jede Halbachse in ihren Schnittpunkten bis ins Unendliche verfolgt werden kann. Darin liegt wohl auch die besondere Wirkungsweise von 2 Planeten miteinander bei ihren Kontakten mit der Erde.
Von allen Seiten treffen die Oszillationen der Planeten direkt auf die rotierende Erde. Ihre Schwingungen überschneiden sich gegenseitig in der halben Distanz irgendwo im Kosmos und bilden ein Gemisch zwischen diesen beiden Energien, die sich als Halbsumme auf der Erde auswirken.
Wenn Sie Interesse an dieser Arbeit haben sollten, dann wenden Sie bitte sich an mich.
Ruth.brummund@web.de
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