Astrologie | Astrologie Grundwissen
Astrologie-Software: Konstellation Jungfraumerkur / Pluto
Astrovitalis GmbH - Astro-Software (49€) und Ausbildungen (199€) www.astrovitalis.de
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Freitag, 26. Februar 2010, 20:25
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Jungfraumerkur - Pluto
Erscheinungsformen (Auswirkungen):
Kennen Sie den „starren Blick“? Und das damit oft verbundene Gefühl, von dem gebannt zu sein, was Ihren Blick auf sich zieht? Sind Sie nicht häufig teilweise in Ihren jeweils herrschenden Lebensumständen „gefangen“? Kommen Sie schwer heraus aus Situationen, in die Sie sich „selbst hinein manövriert“ haben? Fehlt Ihnen nicht des Öfteren eine Art „bewusst herbeigeführter Gleichgültigkeit“, um einmal leichter und schneller „abschalten“ zu können?
Sie dürften sich wahrscheinlich zu häufig an „Bildern in Ihrem Kopf“ orientieren, die Ihren Wahrnehmungsradius als solchen zu sehr einschränken. Sie tragen zu oft zu enge Scheuklappen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „echter selektiver Wahrnehmung“. Ihre Wahrnehmung der äußeren und auch Ihrer inneren Welt ist in solchen Augenblicken ausschließlich auf das gerichtet, was Ihrer jeweils momentanen Vorstellung entspricht. Und auch Ihr Handeln orientiert sich dann ausschließlich an diesem momentanen Wunsch. Das ist im Prinzip eine vollkommen normale menschliche Verhaltensweise, in Ihrem Fall dürfte solches Verhalten aber durch Ihre Anlagestruktur sehr übersteigert sein und viele Ihrer Lebenssituationen mitbestimmen und kennzeichnen.
Beispiel: Wenn Sie in einer fremden Stadt Brötchen kaufen wollen, so müssen Sie eine Bäckerei suchen. Ihre Wahrnehmung ist dann, während Sie durch die Straßen fahren „auf Bäckerei gepolt“. Anderes wird solange ausgeblendet (verbleibt für eine Zeit im Dunkeln), bis Sie eine Bäckerei gefunden haben. In Ihrem Fall wäre nun davon auszugehen, dass Sie in dem Zustand „Bäckerei finden“ auch dann noch bleiben, wenn Sie die Brötchen längst gekauft haben. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht eben derweil vieles andere, was im Leben auch eine wichtige Rolle spielen kann, unbeachtet bliebe. Stellen Sie sich (innerhalb dieser fiktiven Szene) einmal vor, Sie schauten weiter rechts und links nach Bäckereien während Sie Auto fahren – und ein Kind läuft auf die Fahrbahn ...
Ein anderes Beispiel: Stellen Sie sich vor (und Derartiges ist in der Realität schon oft wirklich passiert), Sie passierten mit Ihrem Auto einen Bahnübergang, blieben mit Motorschaden mitten auf den Gleisen stehen, die Schranken senkten sich, und ein Zug käme um die nahe Kurve herangerast. Ihre Wahrnehmung wird – im wahrsten Sinne des Wortes – in diesem Augenblick ausschließlich auf diesen Zug gerichtet sein, der in wenigen Sekunden ...
Sie sind also oftmals entweder „von Kleinigkeiten abgelenkt“ oder andererseits (dem gleichen Prinzip selektiver Wahrnehmung folgend) von etwas „Unvorstellbarem“ vollkommen vereinnahmt. Das Ausmaß des „Gebanntseins“ ist aber bei Ihnen in beiden Fällen gleich und nicht etwa bei der „Kleinigkeit“ geringer als bei der „Unvorstellbarkeit“! Das heißt, dass die Verhältnismäßigkeit Ihrer Aufmerksamkeit den Dingen gegenüber nicht von der Dringlichkeit oder Wichtigkeit der Dinge selbst gesteuert wird, sondern einzig von Ihrer Sie leitenden Vorstellung. Im Fall des „heranrasenden Zuges“ ist natürlich klar, dass jeder Mensch so reagieren würde. Nicht aber im Fall der „Bäckerei“.
Dadurch sind Sie prinzipiell sehr leicht von außen steuerbar und können von anderen (die das gerne ausnutzen wollen) ohne Ihr Wissen fremdbestimmt werden. Im psychologischen Jargon spricht man in dieser Hinsicht auch von „Extraversion“. In der Realität Ihres Lebens kann es dabei aber auch zu im Grunde grotesken Situationen kommen, wenn Sie sich von einer eigenen Vorstellung so vereinnahmen lassen, dass Ihr Handeln einzig von der Erfüllung eines Wunsches geleitet wird, der „eigentlich“ bereits erfüllt wurde. Zum Beispiel wenn Sie sich zu Weihnachten innigst ein Paar Strümpfe wünschen (als hätten Sie noch keine), aber bereits ca. zwanzig Paar in Ihrer Schublade liegen. Und wenn Sie dann „alles außer Strümpfen geschenkt bekommen“, sind Sie „böse“.
Natürlich sind diese ganz unterschiedlichen Beispiele „fiktional“. Doch kennzeichnen sie prinzipiell nicht die Auswirkungen Ihrer hier beschriebenen Anlagestruktur recht gut?
Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den seelischen Ebenen aus.
Ursachen der Erscheinungsformen und Auswirkungen:
Ihre stark selektive, damit in Bezug auf das Ganze eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit gründet in einer unbewussten Angst, „lebensschädigende Dinge“ in Ihrem persönlichen Umkreis zu übersehen. Damit ist auch gemeint, dass Sie dem Leben als solchem unbewusst „unterstellen“, es würde „schädigende Einflüsse“ (auch für Sie) bereithalten. Nun, diese „Unterstellung“ (man kann auch sagen „unbewusste Grundeinstellung“) ist natürlich objektiv vollkommen richtig, denn das Leben bietet dem Menschen immer Unabwägbarkeiten und Überraschungen verschiedenster Art an.
Vermutlich gab es – auch schon vorgeburtlich oder gar karmisch begründet – auch berechtigten Grund zur Besorgnis. Es mögen sich Vorgänge ereignet haben, die heute weder in Teilen, geschweige denn im Ganzen „aufklärbar“ sind. In Ihrer Anlagestruktur ist aber eine Art „bildhafter Erinnerung“ (eine Art „immanente Codierung“) abgespeichert, die sich dem zeitlichen Vergessen widersetzt. Diese bewirkt, dass bei vermeintlicher oder tatsächlicher „sich nähernder“ Gefahr Alarm ausgelöst wird. Dieser Alarm bewirkt dann das zuvor beschriebene Verhalten. Sie sind eine Art „Revierwarner“ (bezogen auf Ihr eigenes, inneres Revier wie auch auf fremde Reviere). Wenn Gefahr im Verzug ist, dann richten Sie alle Aufmerksamkeit auf diese, um auszuschließen, dass „Dinge wie damals“ noch einmal geschehen.
Das daraus resultierende Lebensgefühl lautet: „Ich muss vorsichtig sein, ich muss Fehler und Makel an mir (und anderen) aufspüren und eleminieren. Ich muss herausfinden, „woran es lag“ oder „was es war“. Sie sind wie „Sherlock Holmes“ (oder „Miss Marple“). Sie haben „eine Spürnase“ in die Wiege gelegt bekommen (und auch gleich aufgesetzt und aufbehalten). Setzen Sie sie ruhig von Zeit zu Zeit ab, sonst könnten Sie häufiger und in vollem Eifer auf falschen Fährten stoßen und auf diesen entlanglaufen.
Lösungen und Empfehlungen:
Lernen Sie, sich nicht zu sehr von Ihren Wünschen „hinreißen“ zu lassen. Sie laufen dabei Gefahr, viele andere, wichtige Belange Ihres Lebens aus den Augen zu verlieren. Dies bezieht sich vornehmlich auf Wünsche, die im Grunde auf „Kleinigkeiten“ gerichtet sind. Lernen Sie, nicht zu schnell in „Finten“ zu laufen, lassen Sie sich nicht durch „Kleinkram“ von Wichtigerem ablenken. Lernen Sie, selbst zu bestimmen, worauf Sie Ihr Augenmerk legen und prüfen Sie nach einer Entscheidung lieber zweimal, ob sie auch richtig ist.
Lassen Sie Fehler zu („nobody is perfect“). Sie machen – wie alle anderen Menschen (vergessen Sie das nie!) – auch dann Fehler, wenn Sie meinen, durch Ihre „übertriebene Aufmerksamkeit“ gegenüber einem bestimmten Lebensumstand „fehlerlos“ zu bleiben. Innerhalb Ihres jeweiligen „Betrachtungsraumes“ mag dies sogar richtig sein, doch außerhalb dieses Betrachtungsraumes „übersehen“ Sie alles. Vielleicht machen Sie dadurch sogar mehr Fehler als andere!
Eine leichte Übung, die Auswirkungen auf Ihre körperlichen, seelischen und geistigen Ebenen haben wird, sollten Sie täglich ausführen. Man könnte diese Übung den „Ganzheitsblick“ nennen: Suchen Sie sich einen unbeweglichen Gegenstand (zum Beispiel eine bemalte Blumenvase auf dem Tisch) und fixieren Sie einen kleinen Teil der Bemalung (vielleicht das Auge eines Vogels). Schauen Sie sich das kleine Vogelauge auf der Vase ganz genau und bis ins Detail an – ohne selbst Ihre Augen zu bewegen und wenn möglich auch ohne Lidschlag. Noch während Sie dies tun, lassen Sie Ihre innere Aufmerksamkeit (nicht Ihre Augen!) in einem immer größer werdenden Radius um das Vogelauge herumwandern. Betrachten Sie nun die im Umkreis auftauchenden Dinge ebenso. In diesem Moment wird, da Ihr Auge auf das Vogelauge schaut (ohne es mehr anzuschauen), das Vogelauge Teil seiner Umgebung. In Ihrer Wahrnehmung „betten“ Sie damit das Vogelauge in einen größeren Zusammenhang ein. Dies ist eine gute Übung zur Erweiterung Ihrer Wahrnehmungsfähigkeit.
Wenn Sie darin gut genug geübt sind, können Sie den „Ganzheitsblick“ auch bei sich bewegenden Gegenständen oder Menschen versuchen. Wenn Sie zum Beispiel mit dem Auto aus einer verdeckten Toreinfahrt über den Bürgersteig auf die Straße fahren wollen, so werden Sie normalerweise, langsam vorrollend, erst nach rechts, dann nach links, dann wieder nach rechts, dann wieder nach links schauen – ob Passanten auf dem Bürgersteig kommen oder ein kleiner Hund usw. Schauen Sie in einer solchen Situation nun einmal ausschließlich geradeaus, ohne dabei etwas bestimmtes im Blick zu fixieren. Sie werden feststellen, dass Sie dabei rechts und links gleichermaßen gut sehen können. Sie sehen alles, ohne Ihren Kopf bewegen zu müssen. (Natürlich sollten Sie das zunächst als Beifahrer(in) testen ...)
Übertragen Sie dieses Beispiel auf Ihr ganzes Leben und Sie werden sich reich beschenkt fühlen.
Auf der körperlichen Ebene lassen sich bei Berücksichtigung der Empfehlungen folgende mögliche Symptome vermeiden:
Wucherungen (auch gutartige) im Darm, manchmal Blindheit oder Kurz-/Weitsichtigkeit, eventuell Colitis ulcerosa.
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