Astrologie | Geburtshoroskop & Persönlichkeit
Chiron - Brücke zu den geistigen Planeten
Astrologieschule Ernst Ott
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Mittwoch, 3. März 2010, 18:22
von Eva Stangenberg
Die fernen Planeten Uranus, Neptun und Pluto sind nicht leicht zu erreichen. Chiron führt uns zu ihnen, er ist die Brücke zu den geistigen Planeten. Insbesondere dem Planeten der Freiheit und Originalität, Uranus, begegnen wir oft an jener Stelle, an der Chiron das Tor zu den geistigen Plsaneten öffnet.
Nun gibt es wieder die beliebten Astrologie-Seminare zu dem spannenden Thema "Chiron - die Brücke zu den geistigen Planeten". Einen Veranstaltungshinweis finden Sie unten. Hier zuerst die Informationen über das Thema Chiron:
Der 1977 entdeckte Kleinplanet Chiron wird inzwischen von immer mehr Astrologen/innen in die Deutung mit einbezogen.
Für mich ist er oft ein Schlüssel – sein Symbol – für das tiefere Verständnis von Erfahrungen und Erlebnissen in der Vergangenheit.
Er wird auch oft der „Verwundete Heiler“ genannt, ist also jemand, der auf dem eigenen Leidhintergrund anderen helfen kann.
Das ist auch der Inhalt seines Mythos, in dem über seinen schwierigen Start ins Leben, sein Bemühen um Anerkennung und Achtung und letztlich seine vergeblichen Versuche, sich selber vom Schmerz zu befreien, erzählt wird. Die Erlösung von seinem Leiden unter seiner verletzten Körperlichkeit erreicht er erst, als er sich für Prometheus opfert und stirbt.
Dieses Ende kann zu der Deutung verleiten: „du kannst dir selber nicht helfen aber anderen. Opfere dich für sie.“
Und so hört man manchmal, dass die Chiron-Wunde nicht heilbar wäre, man ein Leben lang in Bezug auf die Thematik, die er im Radix anspricht, zu leiden hätte.
Das sehe ich nicht so! Denn für mich hat kein Planet nur negative Seiten, denen wir sogar noch hilflos ausgeliefert sind.
So ist es wichtig, den Mythos von Chiron noch weitergehend spirituell zu entschlüsseln und dann die Bilder psychologisch auf uns selber zu übertragen.
Er hatte keine Schuld an seinem Unglück, es ist also weder als Strafe noch als karmische Schuld, die es abzutragen gilt, zu verstehen.
Sein ganzes Bemühen, das Leiden loszuwerden, musste erfolglos bleiben, denn die Erfahrungen, die er dadurch machte, versetzten ihn erst in die Lage, Prometheus zu helfen, der sonst für immer verloren gewesen wäre.
Chiron wusste im Gegensatz zu den anderen Göttern, die unter keinem schmerzhaften Körper litten, was das bedeutete und so konnte er seine für ihn bestimmte Aufgabe erfüllen.
Seine leidvollen Erfahrungen aus der Vergangenheit versetzten ihn in eine besondere Position, sie bekamen einen Sinn und Zweck.

Wenn wir Chiron in unserem Horoskop so deuten, erschließen sich unsere eigenen scheinbar mangelhaften Seiten auch in ihren Sinn und Zweck, sie werden zu wertvollen, ja sogar einmaligen Erfahrungen, zu Gaben, mit denen wir Aufgaben erfüllen können.
Und auch sein Tod ist nicht mehr ein tragisches Ende, sondern nur das Ende seines gespaltenen Daseins, denn Jupiter macht ihn am Himmel unsterblich, ein Symbol für die Ganzheit, eben gerade die Überwindung der Polarität.
Und genau das beinhaltet die Achse Jungfrau/Fische, die Verbindung unserer spirituellen Idee (Fische) mit unserer Körperlichkeit (Jungfrau) und damit die Einheit von Körper und Seele und Geist.
Deshalb löst Chiron für mich Merkur als Herrscher der Jungfrau ab und vermittelt uns ein ganzheitliches Verständnis dieses Zeichens.
Gesundheit ist der Einklang von Körper, Seele und Geist und heil werden oder heilen bedeutet, die Polarität zu überwinden und das als Gaben nach außen zu realisieren (Jungfrau ist die Zeit der Ernte) als was man im Innen gedacht ist, was der eigenen Lebensaufgabe entspricht (Fische).
Die Chiron-Seminare finden Sie hier:
http://www.astrologie.de/seminar/s/454/
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