Astrologie | Buch-Neuerscheinungen
Dagmar Wäscher : Das Comeback der Generation X
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Mittwoch, 7. April 2010, 12:15
Auszug aus:
Dagmar Wäscher
Das Comeback der Generation X
ISBN 978-3-937077-40-6
Sich mit Astrologie zu beschäftigen, bedeutet auch immer, sich den Lebensrhythmen und den verschiedenen Zyklen der Planeten zu widmen. Mit einer mundanen Uranus-Konjunktion-Pluto-Konstellation (im Folgenden „UR/PL-Konjunktion“ genannt) beginnt im astrologischen Sinn ein neuer Zyklus der beiden Planeten. Pluto wurde allerdings erst 1930 entdeckt und somit erst ab dieser Zeit mit Bewusstsein wahrgenommen. Die Frage, die sich daher stellt, ist, ob im Grunde der Uranus/Pluto-Zyklus nicht schon 1933 begann, als sich Uranus und Pluto im abnehmenden Quadrat zueinander befanden. Die Zeit vor 1930, als Pluto sich unserem Bewusstsein noch entzog, könnte experimentell miteinbezogen werden; ich persönlich ziehe dessen ungeachtet die Gedanken vor, die sich auf das aktive bzw. bewusste Wahrnehmen beziehen. Außerdem gehe ich davon aus, dass sich die einzelnen Horoskopeigner in übergeordnete Horoskope – wie Städte und Staaten – einbetten lassen. Das soll heißen, dass wir als Mensch individuelle Aufgaben und Lebensziele im hiesigen Leben zu meistern, aber genauso transpersonale (also über sich hinausgehende) Aufgaben zu erfüllen haben. Diese übergeordneten „Aufträge“ ergeben sich aus den transsaturnischen Planeten (Uranus, Neptun, Pluto), bzw. aus dem, was diese zum Zeitpunkt unserer Geburt im kollektiven oder staatlichen Geschehen thematisieren. Vielleicht noch etwas verständlicher ausgedrückt: Unser kindliches „Unbewusstsein“ registriert auch die kollektive „Stimmung“ und die „emotionale Atmosphäre“ seiner übergeordneten (z.B. bürgerlichen) Umgebung. Als Kinder haben wir noch keine Möglichkeit, darauf zu reagieren, geschweige denn zu wissen, was denn zum Beispiel so viel Angst, Trauer oder Wut in den Menschen verursacht. Wie auch immer das Kollektiv (stellvertretend die Menschen im persönlichen Umfeld) mit den Gefühlen, die aus dem Alltag und dem gesellschaftlich-politischen Leben entspringen, umgehen, sie prägen sich in den Neuankömmlingen wie eine Art „transpersonaler Matrix“ in deren Energiekörper ein. Das bedeutet vor allem, dass alle Emotionen, die nicht konstruktiv in den Vor-Generationen gelebt wurden, erneut in Erscheinung treten, sobald die dementsprechende mundanastrologische Konstellation wiederkehrt – vor allem in ihren Aspektierungen der Konjunktion, des zu- und abnehmenden Quadrats und der Opposition.
Auf den Uranus/Pluto-Zyklus übertragen besagt diese Erklärung, dass die kollektive Emotionsenergie der Konjunktion Uranus/Pluto aus den 60er Jahren ihren „Ursprung“ in den 30er Jahren genommen hat, als der Zyklus – geschichtlich betrachtet – in einem UR/PL-Quadrat begann. Die Fortsetzung dessen werden wir in dem demnächst kommenden UR/PL-Quadrat (zunehmend) im Jahre 2012 (plus/minus ca. 4 Jahre) erfahren. Die Restbestände der nicht verarbeiteten Emotionsenergie verbinden sich in jedem Abschnitt des Zyklus mit der neu aufkeimenden Emotionsenergie des Kollektivs. Es sind demnach nie dieselben Geschehnisse, wohl aber die gleichen Emotionen, die sich auf diese Weise in einem Einheitsbrei von zeitlich versetzten Emotionen anhäufen. Diese Energie lässt sich meines Erachtens bereits jetzt schon erspüren
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