Sucht und Co-Abhängigkeit in der astrologischen Beratung

Astrologie Ausbildung in Hamburg u. Ostsee in Holstein DAV Ausbildungszentren der AstroPraxis Helen Fritsch
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Dienstag, 18. Mai 2010, 18:53

'Sucht und Co-Abhängigkeit in der astrologischen Beratung' - Beitrag von Astrologie Ausbildung in Hamburg u. Ostsee in Holstein DAV Ausbildungszentren der AstroPraxis Helen Fritsch

Häufig werden Astrologen mit dem Thema Sucht oder Abhängigkeit in der Beratung konfrontiert. Dabei kann es um Klienten gehen, die sich Sorgen um einen Suchtkranken in der Familie machen, um Betroffene, die nach einem Entzug mit Fragen zur Neuorientierung in die Beratung kommen, oder auch um Fälle, in denen der Hilfesuchende „beratungsabhängig“ ist und in kurzen Zeitabständen wiederholt beraten werden will. Nicht selten ist der Berater selbst abhängig von dem Gefühl, gebraucht zu werden. Auch er selbst läuft also Gefahr, sich nicht abgrenzen zu können und das zu werden, was man co-abhängig nennt.

Wie kann man als Berater mit diesem Thema am besten umgehen?

In jedem Fall sind Selbsthilfe-Adressen, die man empfehlen kann, genau das Richtige.
Vor allem, wenn es sich um Angehörige von Suchtkranken handelt. Die Co-Abhängigkeit ist praktisch immer gegeben, es ist nur die Frage, in welchem Maße. Man wird als Angehörige(r) 'infiziert' und hat kaum die Chance, sich von der 'Seuche' fern zu halten. Es ist ja auch möglicherweise schicksalsmäßig nicht unbedingt „erwünscht“: Man bekommt die Chance, unglaublich viel vom Leben zu lernen! Es ist sicher Ansichtssache, ob man an solche Dinge glaubt, aber es ist doch so, dass es in jedem Fall etwas bedeutet, wenn man in Kontakt mit diesem Thema ist, und dass es etwas über uns aussagt, wie wir damit umgehen. In jedem Fall handelt es sich um Schicksalsgemeinschaften.

Und die Beratung des Co-Abhängigen wird immer auf die sehr einfache (aber nicht leichte!) Formel hinauslaufen: „'Kümmern Sie sich um sich selbst, holen Sie sich selbst Hilfe. 'Helfen' Sie weniger, aber lassen Sie dem Angehörigen wissen, dass Sie die Hoffnung auf Genesung nicht aufgegeben haben! Zeigen Sie ihm, dass er dennoch liebenswert ist.“

Das sind sehr schwierige Dinge, die man da von ihm verlangt. In der Regel braucht der involvierte Angehörige genau so lange wie der Suchtkranke, um sein Verhalten in die richtige Bahn zu bringen.

Man kann von einer Dreiecksbeziehung sprechen: Die Sucht, der Kranke und der Helfer. Sie drehen sich im Karussell...

Dieses Karussell betrifft auch den astrologischen Berater: Das Problem des Klienten, der Klient und der Berater.

Fast jeder Berater hat Züge und Neigungen zur Co-Abhängigkeit.
Sehr oft gab es dieses Muster in seinem Leben schon vor der beratenden Tätigkeit! Schließlich haben die Neigung zur Sucht oder Flucht astrologisch gesehen denselben Herrscher wie das einfühlsame Verstehen, dem Erspüren der Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit, dem intuitiven Begreifen der Symbole: Neptun...


So wird der Berater leicht vom Hilfesuchenden verführt: Noch eine Erklärung liefern, noch ein Angebot machen, sich verantwortlich für den anderen fühlen...so läuft der Astrologe Gefahr, selbst in das Karussell einzusteigen.
Dahinter liegt die Sucht, gebraucht und anerkannt zu werden, weil das Selbstwertgefühl nicht ausreichend ist. Also ist man 'nett' und 'hilft' anderen. Das sollte man bei sich selbst durchschauen! Es gilt für also für den Astrologen wie für den Co-Abhängigen: Man sollte nicht leugnen, dass Helfen eine Suchtwirkung haben kann! Es ist, wie es ist.

 

Aber Astrologie ist nicht nur neptunisch, sondern auch uranisch.

Sie hilft, besser zu erkennen, was ansteht, um eine bessere Wahl zu treffen, aber eine astrologische Beratung ist keine Therapie, darüber muss der Astrologe sich bewusst bleiben, auch wenn sie oft therapeutische Wirkung hat! D.h. zur Therapie kommt ein Klient mehrmals, aber bei einer astrologischen Beratung reicht normalerweise eine einzige Konsultation, um zu sagen, was zu sagen ist. Sie ist etwas Einmaliges, jedenfalls bezogen auf dasselbe Problem, Das ist etwas Uranisches. Und es bedeutet, dass es wie in allen beratenden Berufen wichtig ist, sich innerlich nicht in das „Bezugssystem“ des Hilfesuchenden ziehen zulassen. Sonst erliegt man dem berüchtigten Helfersyndrom. Es bedeutet nicht, dass eine mitfühlende Haltung nicht erwünscht sei, sondern dass man dem Betroffenen besser helfen kann, wenn man von außen einen distanzierten Blick darauf werfen kann und sich nicht von ihm emotional so „infizieren“ lässt, dass man sich verantwortlich fühlt. Und auch eine gute Dosis Saturn hilft in der Beratung, nämlich das Bewusstmachen der Eigenverantwortung:

Es gibt für Abhängige aller Art nur eine Lösung, nämlich wirklich bereit zu sein, an sich selbst zu arbeiten. Es hilft sehr, aufzuhören, sich selbst zu belügen und stattdessen, sich die Wahrheit anzuschauen. Gut wäre für diese Klienten, ihnen einen Mitschnitt der Beratung zu geben und sie bitten, sie sich mehrfach anzuhören.

SIE müssen aktiv werden, nicht der Astrologe.


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