Astrologie | Medizinische Astrologie
Astro-Medizin: Wie die Astrologie Heilung unterstützt
Friedrich Maier Systemische Astrologie
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Sonntag, 30. September 2001, 11:49
Astro-Medizin An einem Strang Wie die Astrologie Heilung unterstützt Das Horoskop hilft dabei, die psychischen Blockaden hinter der Krankheit zu erkennen. Das aber nutzt zunächst wenig. Entscheidend ist, die richtigen Heilungsschritte einzuleiten - und dabei mit anderen Disziplinen zusammenzuarbeiten. Von Hans Bertele Der Mensch stellt sich dar auf vier Ebenen, die „eigenständig“ wirken, und doch vernetzte Einheit sind: Körper, Psyche, Geist, höheres Selbst. Diese Ebenen entsprechen im Horoskop den vier Quadranten. Die Aufklärung drängte diese Sicht des Menschen allerdings stark ins Abseits. Die Folge ist heutzutage leider überall dort zu sehen, wo das menschliche Wesen eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte: z.B. in der Medizin, in der Psychologie, in der Religion - und im Erziehungswesen. So besticht unsere Schulmedizin zwar durch eine perfektionierte Chirurgie wie auch durch spektakuläre Heilerfolge bei akuten Krankheiten, respektive in Notfällen. Doch bei vielen chronischen Erkrankungen werden eklatante Schwächen offenkundig. Die Probleme liegen darin, dass die moderne Apparatemedizin die seelischen Anteile des Menschen chronisch vernachlässigt oder gleich ganz ignoriert. Das heißt, die etablierte Medizin konzentriert sich fast ausschließlich auf den I. Quadranten; sie versteht deshalb eine Erkrankung nur noch aus dem Blickwinkel des (körperlichen) Symptoms heraus. Ganzheitlich gesehen ist eine Krankheit aber immer das Resultat einer beharrlichen Ignoranz der seelischen Anlagen des Menschen und somit ursächlich auch nur mit Methoden zu behandeln, die genau in diesem Bereich ansetzen. Die Rolle der Astrologie in Heilprozessen Die Astrologie kann dabei wesentliche Hilfestellung leisten, indem sie dem Menschen die Hintergründe seiner Erkrankung bewusst macht. Nur so kann er sein Problem ganzheitlich begreifen, und sein Verstand (= im Sinne von Verstehen) bekommt eine ganz neue Einstellung zu seinen inneren Konflikten - was alleine schon eine Heilungsreaktion auszulösen vermag. Denn: „Wer seine Krankheit kennt, ist nicht mehr wirklich krank!“ (Laotse) Dafür ist aber notwendig, dass der Astrologe mit seinem Klienten ernsthaft über dessen Problem spricht. Erst dadurch bekommt die allgemeine Symbolik des Horoskops einen persönlichen Bezug zum Schicksal dieses Menschen, und das Radix füllt sich mit Leben... Erst jetzt ist der Astrologe in der Lage, seinem Gegenüber Hilfe zu leisten. Er vermag ihm bewusst zu machen, welches Problem letztlich zu seiner Erkrankung führte (dieser Vorgang ist natürlich auf alle Problembereiche übertragbar; d.h., auch Partnerschaftskonflikte oder berufliche Krisen können über diesen Weg gelöst werden). Die Konsequenzen, die zu dieser Lösung gehören, muss der Klient freilich selbst ziehen. Dabei bleibt ihm grundsätzlich immer die Wahl: aktiv Erleben oder passiv Erleiden. Doch hier kann und darf ihm nichts abge-nommen werden. Es erweist sich aber in jedem Fall als sehr hilfreich, wenn das Gespräch aufgezeichnet wird und der Kleint somit die Möglichkeit hat, sich mit dem Inhalt beliebig oft auseinanderzusetzen. Oft reicht eine Beratung nicht, um dem Klienten den entscheidenden Schub zu geben. Dann empfehle ich ihm einen geeigneten Therapeuten. Ob ich ihn zum Homöopathen verweise, ihn zum Schulmediziner schicke, oder ihm einen Psychologen bzw. Psychotherpeuten nenne, hängt von der spezifischen Art seines Problems ab. Wichtig dabei ist: Die Empfehlung stellt für keinen der Beteiligten eine Verpflichtung dar. Die Erfahrung zeigt, dass solche Empfehlungen vielfach angenommen werden; der dauerhafte Erfolg dieser Form von Hilfe ist erstaunlich. Schulmedizinische Diagnose Zur Erhebung oder Sicherstellung eines Befundes muss sich der Patient einer schulme-dizinischen Untersuchung unterziehen. Dazu gehört z.B. die Bestimmung des Blutbildes, bei starken Magenschmerzen eine Gastroskopie zur Untersuchung der Magenschleim-haut, oder eine ComputerTomographie bei Knochenerkrankungen. Nach diesem Befund klärt der Facharzt den Patienten auf, wie er seiner Krankheit begeg-nen soll, z.B. im Falle einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) mit Ulcus Ventriculi (Magengeschwür). Der Internist wird dem Patienten für die Gastritis eine strenge Diät und Antazida (zur Neutralisation der Magensalzsäure) verordnen. Die Behandlung des Magengeschwürs wird mittels konservativer Therapie bis hin zu Histamin-H2-Rezeptorenblockern erfolgen. Diese symptomorientierte Behandlung wirkt in aller Re-gel relativ rasch und ist auch als Erst- oder Akut-Behandlung absolut in Ordnung. Bei chronischem Verlauf der Gastritis wird der Patient im Laufe der Zeit feststellen, dass seine Symptome sich immer schwerer beseitigen lassen - oder nicht mehr in den Griff zu bekommen sind. Dies verunsichert ihn ausserordentlich und verstärkt meist auch noch die Symptomatik sehr deutlich. In dieser Phase oder Situation kommt dieser Mensch dann zu mir in die Praxis. Ich nehme seine persönlichen Daten auf (Geburtstag, Geburtszeit und Geburtsort) und drucke mir sein Horoskop aus. Nach einer Überprüfung der Geburtszeit, betrachte ich explizit die „Elemente“ im Horoskop, die symbolisch für den Magen stehen, also Mondstellung und Haus 4. Und hier zeigt uns nun die jahrtausendelange Erfahrung der Astrologie einige Entsprechungen für Magenprobleme. Z.B.: Mond-Mars-Konstellationen: Hyperacidität mit Tendenz zu Jähzorn; Mond-Saturn-Konstellationen: Hypoacidität mit depressivem Einschlag; Mond-Uranus-Konstellationen: Nervöser Magen mit Überempfindlichkeit gegen bestimmte Speisen Mond-Neptun-Konstellationen: empfindlicher Magen mit wenig Selbstvertrauen Mond-Pluto-Konstellationen: Verkrampfungen und Geschwüre im Magenbereich mit neurotischen Zügen. Nach eingehender Analyse des Horoskops erfolgt das Gespräch mit dem Patienten. Durch diesen Austausch werden die Symbole des Geburtsbildes mit Leben gefüllt. Es ist nun die Aufgabe des Astrologen, gemeinsam mit dem Patienten herauszufinden, welche Lebensproblematik denn für die Entstehung seiner körperlichen Symptome verantwortlich ist. Hat der Mensch eine MondSaturn-Konstellation in seinem Radix, kann der Berater davon ausgehen, dass es sich um ein nicht gelöstes Trennungs-Thema handelt. Wie sein Gegenüber dieses Thema individuell lebt - darüber kann indes nur eine akribische biografische Analyse Aufschluss geben. So zeigt sich vielleicht, dass der Patient eine aktuelle Trennung nicht verkraftet hat (z.B. Scheidung, Tod eines nahestehenden Menschen o.ä.). Oder er lebt in permanenter Trennungsangst. Dies kommt oft bei Menschen vor, die in früher Kindheit ein Elternteil verloren haben. Je nach Ergebnis der Analyse empfehle ich dem Patienten einen oder mehrere Therapeuten, die ihm bei der Bewältigung seines Problems behilflich sein können. Astrologie und Homöopathie Die Homöopathie betrachtet und erfasst den ganzen Menschen. Sie ist eine Heilmethode, die den Vorteil hat, dass sie am Ursprung des Problems ansetzt und schon deshalb ein notwendiges Regulativ zur heutigen Medizin darstellt, die sich ja fast ausschließlich am Symptom orientiert. Die Schwierigkeit des Homöopathen besteht darin, dass er aus ca. 2500 Mitteln das Homöopathikum herausfinden muss, das dem Symptomenbild des Patienten am ähnlichsten ist. Hier kann die Astrologie helfen, indem der Astrologe die Bilder aus dem Horoskop auf die Bilder der Homöopathie überträgt und damit versucht, beide Systeme in Einklang zu bringen: Hilfreich ist in diesem Zusammenhang, dass in den neueren Arzneimittelprüfungen sehr viel Wert auf Gemüts- und Traumsymptome gelegt wird. Dadurch ist die Verbindung der Homöopathie zur Astrologie, wie natürlich auch zur Mythologie und anderen archetypischen Bilderwelten, wieder gegeben. Beispiele aus der astromedizinischen Praxis Beispiel 1: Prüfungsangst. Eine Kursteilnehmerin aus Graz bat mich im Sommer vergangenen Jahres um Hilfe. Ihr Sohn, ein hervorragender Schüler, stand vor der mündlichen Abitur-Prüfung, teilte seiner Mutter aber eine Woche vorher mit, er gehe nicht zur Prüfung. Alle Versuche der Eltern ihn umzustimmen blieben erfolglos. Das Horoskop des jungen Mannes (Abb.3) zeigt dafür eine klassische „Auslösung“: durch Neptun-Merkur, konkret: Neptun in Haus 3 (enorme Angst, sich darzustellen) und durch das Neptun-Saturn-Quadrat (Angst zu versagen). Nach Rücksprache mit einem erfahrenen Homöopathen und einem gemeinsamen Studium der in Frage kommenden Mittel haben wir ihm Gelsemium C 30 verordnet. Nach einmaliger Einnahme von 5 Globuli dieses Mittels ging er zur Prüfung - und bestand diese mit Bravour. Beispiel 2: Führerschein. Eine Frau mittleren Alters hatte seit zwölf Jahren versucht, die Führerscheinprüfung zu bestehen, scheiterte aber jedesmal. Es war stets dasselbe „Spiel“: Theorie und Fahrstunden waren in Ordnung, doch bei der Prüfung versagte sie... Das Horoskop dieser Frau offenbart eindeutige Fluchttendenzen, und zwar dann, wenn es ihr „zu eng“ wird. Astrologisch zeigt sich dies in der Mars-Neptun-Verbindung, konkret: Mars in Haus 12 (letztlich Angst vor der eigenen Durchsetzjung). Nach eingehendem Studium der zur Verfügung stehenden homöopathischen Mittel wurde ihr Ferrum phosphoricum verordnet. Es sollte ihr helfen, stehen zu bleiben, wenn`s eng wird. Die erste Prüfung war nochmal eine Wiederholung der vorherigen, aber bei der nächsten klappte es dann! Beispiel 3: Bulimie. Eine junge Frau litt seit 15 Jahren Bulimie (Ess-/Brechsucht), hatte ihr Leiden aber vor ihrer Umgebung geheimgehalten. Ich unterhielt mich mit ihr über die Zeit, in der die Sucht begonnen hatte. Tatsächlich fanden wir einen eindeutigen psychischen „Auslöser“ für die Erkrankung: eine Mars-Mond-Verbindung (Mond in Haus 4).* Nach mehreren Gesprächen auf astrologi-scher Basis und einer soliden naturheilkundlichen Behandlung war sie ihr Leiden los. Der Prozess erstreckte sich über einen Zeitraum von fünf Monaten Beispiel 4: Verdauungsprobleme. Ein dreijähriger Junge hatte seit drei Wochen Verstopfung, also keinen Stuhlgang. Alle schulmedizischen Behandlungen waren erfolglos geblieben, und es wurde schon eine Operation ins Auge gefasst . Das Horoskop des Buben gab deutliche Hinweise auf Ver-krampfungen im Dickdarmbereich (Mars-Merkur-Pluto-Konstellation!). Das richtige Homöopathikum für ihn war Stramonium LM 6. Nach einmaliger Einnahme von fünf Globuli löste sich die Verkrampfung, und der Junge hatte wieder normalen Stuhlgang. --------------------- * Die Entsprechung resultiert aus den persönlichen Erfahrungen des Autors; andere astrologische Zuordnungen zur Bulimie, u.a. aus tiefenpsychologischer und systemischer Sicht sind Mond-Pluto und auch Venus-Pluto (siehe z.B. merCur 2/01); die Red. --------------- Hans Bertele, Astromediziner und Heilpraktiker, leitet das Institut ASTRO-CONSULT in München. Seit 20 Jahren erforscht er die Astrologie in Verbindung mit ganzheitlichen Methoden der Medizin und Psychologie. Er kooperiert dabei mit anderen Therapeuten auf astromediziner Basis und hält Seminare und Vorträge über Astrologie und deren Zusammenhang mit alterna-tiven Methoden der Medizin (in München, Ulm und Graz). Darüberhinaus berät er Privatpersonen, Unternehmen und Prominente in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bildet Astrologen aus. Kontakt: Astro-Consult Bertele Mozartstr. 3 80336 München Tel.: 089/53859700, Fax: 089/53859701 E-mail: astro-bertele@t-online.de http://www.astro-bertele.de ---------------------------------------------- Kasten Vier Ebenen, ein Ziel Warum nur Zusammenarbeit hilft I. Quadrant: Alles Sichtbare, Messbare befindet sich in diesem Quadranten. Hier setzt die Schulmedizin an und hier hat sie auch ihre Stärken. Die körperlichen Symptome sind im ersten Quadranten sichtbar. Klinische Diagnose, Akutbehandlungen, Notwendige Operationen II. Quadrant: Hier sind gespeichert: das Innenleben des Menschen, seine Gefühle, Emotionen und auch seine Erlebnisse aus der Kindheit. Psychosomatische Veranlagungen sieht man im zweiten Quadranten. Der Psychologe kann hier durch seine Arbeit Kindheitsmuster, Verdrängungen, familiäre Verstrickungen her-ausfinden, die zu bestimmten Erkrankungen geführt haben. III. Quadrant: In diesem Quadranten befinden sich die gei-stigen Anlagen. Wie denkt der Mensch, welche Vorstellungen oder auch Weltanschau-ung hat er. Der Astrologe* kann hier durch die Bewusstmachung der Hintergründe und eine objektive Sichtweise durch das Horoskop dem betreffenden Menschen behilflich sein. IV. Quadrant: Hier ist die Seele des Menschen, sein Schicksal oder auch sein „höheres Selbst“ angelegt. Im Wesentlichen geht es in diesem Bereich darum, dass der Mensch wieder lernt, Verantwortung für sein eigenes Leben, also auch für seine Erkrankungen zu über-nehmen. Diese Einstellung sollten ihm alle Therapeuten vermitteln, damit er in die Ei-genbewegung kommt - nur so kann er wirklich geheilt werden. Angestrebt wird eine Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen, mit dem gemeinsamen Ziel, den Menschen wieder bewusster mit sich zu konfontieren und ihm dabei Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, die ihn in seiner Entwicklung weiterbringen. ----------------- * Die Astrologie kann hier helfen, fremde, alte Bilder aufzudecken. Sie unterstützt dadurch den „Transformationsprozess“ und leitet eine Entwicklung zu mehr Selbstverantwortung ein. ÜBRIGENS, ein Probe-Abo unserer Zeitschrift "merCur" lohnt sich für Sie! merCur erscheint 6 x im Jahr und der Einzelverkaufspreis liegt bei DM 9,50 (SFr. 9.50 / öS 66,-) Senden Sie mir eine Email, rufen mich an oder klicken Sie sich einfach auf unsere Seiten (den roten Link beachten oder auf „Visitenkarte des Autors“ klicken), dann erhalten Sie 3 Ausgaben zum Sonderpreis von nur DM 19.80 (SFr. 19,80 / öS 140.-) Ich würde mich freuen Sie als neuen Leser begrüßen zu dürfen. Friedrich Maier Tel. 089 185472 Fax 089 185472 Email: fm.merCur@t-online.de
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