Psychologische Astrologie: Sucht und Co-Abhängigkeit in der astrologischen Beratung

Astrologie Ausbildung in Hamburg u. Ostsee in Holstein DAV Ausbildungszentren der AstroPraxis Helen Fritsch
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Mittwoch, 18. August 2010, 09:20

'Psychologische Astrologie: Sucht und Co-Abhängigkeit in der astrologischen Beratung' - Beitrag von Astrologie Ausbildung in Hamburg u. Ostsee in Holstein DAV Ausbildungszentren der AstroPraxis Helen Fritsch

Häufig werden Astrologen mit dem Thema Sucht oder Abhängigkeit in der Beratung konfrontiert. Dabei kann es um Klienten gehen, die sich Sorgen um einen Suchtkranken in der Familie machen, um Betroffene, die nach einem Entzug mit Fragen zur Neuorientierung in die Beratung kommen, oder auch um Fälle, in denen der Hilfesuchende „beratungsabhängig“ ist und in kurzen Zeitabständen wiederholt beraten werden will.

Nicht selten ist der Berater selbst abhängig von dem Gefühl, gebraucht zu werden. Auch er selbst läuft also Gefahr, sich nicht abgrenzen zu können und das zu werden, was man co-abhängig, also ‚mit-abhängig’ nennt.

Wie kann man als Berater mit diesem Thema am besten umgehen?

In jedem Fall sind Selbsthilfe-Adressen, die man empfehlen kann, genau das Richtige.
Vor allem, wenn es sich um Angehörige von Suchtkranken handelt. Die Co-Abhängigkeit ist praktisch mehr oder weniger fast immer gegeben, es ist nur die Frage, in welchem Maße. Man wird als Angehörige(r) 'infiziert' und hat leider kaum die Chance, sich von der 'Seuche' komplett fern zu halten. Es ist ja auch möglicherweise schicksalsmäßig nicht unbedingt „erwünscht“: Man bekommt die Chance durch diese besondere Situation, unglaublich viel vom Leben zu lernen! Es ist sicher Ansichtssache, ob man an solche Dinge glaubt, aber es ist doch so, dass es in jedem Fall etwas bedeutet, wenn man in Kontakt mit diesem Thema ist, und dass es etwas über uns aussagt, wie wir damit umgehen. In jedem Fall handelt es sich um Schicksalsgemeinschaften. Interessant ist zu sehen, wie man dies in den Horoskopen derjenigen feststellt, die solche Systeme (Gemeinschaften) bilden, wie Familien und Liebespaare, aber auch Arbeitskollegen, die unter einander die Sucht des Erkrankten aus unterschiedlichen Motivationen nicht wahrhaben wollen und decken bzw. mittragen.

Und die Beratung des Co-Abhängigen wird immer auf zwei sehr einfache (aber nicht leichte!) Formeln hinauslaufen:

Die erste Formel: „Kümmern Sie sich um sich selbst, holen Sie sich selbst Hilfe. 'Helfen' Sie weniger, aber lassen Sie den Angehörigen wissen, dass Sie die Hoffnung auf Genesung nicht aufgegeben haben! Zeigen Sie ihm, dass er dennoch liebenswert ist. Nicht er ist falsch, sondern seine Erkrankung macht aus ihm einen schwierigen Menschen.

Astrologisch ausgedrückt sollen wir in so einem Fall unseren Saturn auf uns selbst anwenden, es heißt, die Verantwortung für unser eigenes Leben ernster nehmen. Neptun soll uns helfen, selbst Hilfe anzunehmen.

Die zweite Formel:

Gegen die Sucht ist ein einziges Kraut gewachsen: Sagen Sie sich selbst und dem Suchtkranken immer die Wahrheit. Vertrauen Sie mehr ihrer eigenen Wahrnehmung und glauben sie nicht, was sie gern glauben würden oder das, was der Suchtkranke erzählt. Denn Abhängigkeiten haben immer mit einer Lebenslüge zu tun. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht! Im Gegenteil, das sind sehr schwierige Dinge, die man da vom Angehörigen verlangt. In der Regel braucht er genau so lange wie der Suchtkranke, um sein Verhalten in die richtige Bahn zu bringen. Der Angehörige eines Suchtkranken muss üben, üben und noch einmal üben, seiner Wahrnehmung zu vertrauen und das sagen, was er sieht und fühlt.

Astrologisch ausgedrückt steht Saturn für das Üben und Neptun für die Wahrnhmung ohne jegliche ‚Verschmutzung’. An der Stelle soll das Horoskop des Ratsuchenden individuell interpretiert werden. Das Horoskop zeigt, wie der Ratsuchende zu seiner Lösung kommen kann! 


Man kann von einer Dreiecksbeziehung sprechen: Die Sucht, der Kranke und der Helfer. Sie drehen sich im Karussell...

Dieses Karussell betrifft auch den astrologischen Berater: Das Problem des Klienten, der Klient und der Berater.

Oft genug hat der Berater Züge und Neigungen zur Co-Abhängigkeit.
Möglicherweise  gab es dieses Muster in seinem Leben schon vor der beratenden Tätigkeit! Schließlich haben die Neigung zur Sucht oder Flucht astrologisch denselben astrologischen Herrscher wie das einfühlsame Verstehen, dem Erspüren der Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit, dem intuitiven Begreifen der Symbole: Neptun.  Aber auch Saturn, der Planet der aus uns den stabilen Berater macht, der wie ein Fels in der Brandung steht, birgt in sich eine doppelte Bedeutung. Im negativen Fall packt man seinen Rucksack zu voll und glaubt, emotionale Anerkennung durch Leistungen zu erhalten. In Wirklichkeit fehlt es uns dann an Selbstwertgefühl… Saturn drückt uns nieder. In solchen Fällen sollte man Halt machen, den Rucksack ablegen und einige Backsteine daraus holen: Etwas tragen ist in Ordnung, aber nur gut dosiert!


Achtet der Berater nicht auf sich selbst, nimmt er keine Supervision (Beratung der Beratung) in Anspruch, so wird er leicht vom Hilfesuchenden verführt: Noch eine Erklärung liefern, noch ein Angebot machen, sich verantwortlich für den anderen fühlen...so läuft der Astrologe Gefahr, selbst in das Karussell einzusteigen. Das sollte man bei sich selbst durchschauen!
Es gilt also für den Astrologen wie für den Co-Abhängigen: Man sollte nicht leugnen, dass Helfen eine Suchtwirkung haben kann! Es ist, wie es ist… Sich an die Fakten zu halten, hilft. So verbindet man konstruktiv Saturn (die Fakten) mit Neptun (das Heilende).

Aber Astrologie ist nicht nur neptunisch, sondern auch uranisch.

Sie hilft, besser zu erkennen, was ansteht, um eine bessere Wahl zu treffen. Eine astrologische Beratung ist keine Therapie, darüber muss der Astrologe sich bewusst bleiben, auch wenn sie oft therapeutische Wirkung hat! D.h. zur Therapie kommt ein Klient mehrmals, aber bei einer astrologischen Beratung reicht normalerweise eine einzige Konsultation, um zu sagen, was zu sagen ist. Sie ist etwas Einmaliges, jedenfalls bezogen auf dasselbe Problem. Und es bedeutet, dass es wie in allen beratenden Berufen wichtig ist, sich innerlich nicht in das „Bezugssystem“ des Hilfesuchenden ziehen zulassen, sondern sich seine Autonomie zu bewahren, sich also seines Uranus verstärkt bewusst zu werden!  Sonst erliegt man dem berüchtigten Helfersyndrom. Es bedeutet nicht, dass eine mitfühlende Haltung nicht erwünscht sei, sondern dass man dem Betroffenen besser helfen kann, wenn man von außen einen distanzierten Blick darauf werfen kann und sich nicht von ihm emotional so „infizieren“ lässt, dass man sich verantwortlich fühlt.

Typische Aspekte für Sucht finden wir bei:

Persönlichen Planeten im Tierkreiszeichen Fische, aber auch Neptun in Verbindung Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars. Dies betrifft vor allem Spannungsaspekte von Neptun und Sonne oder auch Neptun und Mars. Hier dominiert die Sehnsucht, aus dem ‚Kerker’ seines Körpers befreit zu werden. Eine Form der Sehnsucht nach der Erlösung. Die Lernaufgabe besteht darin zu lernen, dass der Betroffene seinen Körper lieben sollte und die Realität nicht nur erträglich, sondern wirklich liebenswert sein kann, wenn wir lernen, die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen.  

Das Saturn-Quadrat-Neptun, gelegentlich auch die Opposition weist auf eine Neigung zur depressiven Haltung und eine mangelhafte Fähigkeit, konsequent zu bleiben. Hier hilft es, kleine Schritte lernen zu würdigen. Lernen, sich abzugrenzen. Lernen zu weinen, wenn es einem danach ist. Seine Gefühle zuzulassen.

Uranus kann auch von Bedeutung sein. Der Betroffene tut alles, um eine Integration in der Gesellschaft zu vermeiden, um sich sogar selbst fremd zu werden und sich selbst nicht mehr zu spüren. Er ist in solchen Fällen ‚zu’.

Pluto kann natürlich auch eine sehr große Rolle spielen: Der Betroffene wird lernen müssen, los zu lassen. Er muss aufhören zu versuchen, seine Sucht zu kontrollieren und zugeben, dass die Partie verloren ist! Es besteht für ihn keine Möglichkeit mehr, kontrolliert zu trinken oder sonstige Substanzen zu sich zu nehmen. Die Droge ist stärker als der Suchtkranke. Das muss er zugeben. Paradoxerweise fürchtet sich der Plutonier davor, von außen manipuliert zu werden. Dabei manipuliert er sich ständig selbst. Er verfügt allerdings über die wunderbare Gabe, sich immer wieder in seinem Leben grundlegend zu wandeln. Das ist seine Stärke.

 


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