Astrologie | Astrologie & Spiritualität
Astrologie im Alltag - Der Mond im Zeichen Jungfrau
Sabine Bends
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Donnerstag, 11. Oktober 2001, 09:20
Mond in Jungfrau
13.-14.10.01, 9.-11.11.01, 7.-8.12.01
Sie haben heute Lust, Ihre Buchhaltung zu erledigen, die Sie schon seit Wochen vor sich herschieben? Es überkommt Sie ein nie gekannter Putzwahn? Sie sortieren Ihre alten Zeitungen aus und misten Kleider für die Altkleidersammlung aus?
Kein Zweifel, der Jungfraumond hat sie erwischt! Wenn der Mond in der Jungfrau steht, gehen uns die sonst so lästigen Alltagspflichten auf einmal so schnell von der Hand als sei es unsere allerliebste Freizeitbeschäftigung. Wundern Sie sich aber bitte nicht, wenn Sie in Papierbergen ersticken und vor lauter Putzen den schönen Sonnentag verpassen.
Sie können sich heute in Details wahrhaftig hineinsteigern, aus einer Mücke wird dann ein Elefant. Nutzen Sie diese Zeit für Tätigkeiten, die einer konzentrierten Aufmerksamkeit und Detailorientierung bedürfen, aber verschieben Sie lieber alles, was Sie besser großzügig angehen sollten. Sobald der Mond in Schütze steht, können sie dann wieder etwas locker lassen. Hüten Sie sich auch vor allzu kleinlicher Kritik, wir alle sind dieser Tage etwas empfindlich...
Wenn Sie die Möglichkeit haben, im Garten mit Pflanzen und Erde zu arbeiten, dann ist das heute der ideale Tag. Aber auch wenn Sie keinen Garten haben, können Sie ein kleines Jungfrau-Ritual begehen: ihre Zimmerpflanzen mit frischer Erde und Dünger versorgen, die Blätter der großblättrigen Pflanzen abwaschen oder den Blumen eine Dusche frischen Regenwassers gönnen.
Sollten Sie auch damit nicht dienen können, stellen Sie sich einfach vor, dass Sie inmitten eines Feldes von Wildblumen stehen. Zoomen Sie vor Ihrem geistigen Auge eine Blüte in Großaufnahme zu sich heran und schauen Sie in sie hinein. Spüren Sie Ihre Verbindung zu diesem Lebewesen. Diese Blume ist vollkommen, genau wie Sie selbst. Es gibt nichts weiter zu tun, als diese Vollkommenheit zu genießen, so unvollkommen sie Ihnen auch erscheinen mag. Perfektion ist eine Illusion. Staub und Dreck sind relativ. Ziehen Sie Ihre Brille aus, dann sehen Sie die Krümel auf dem Boden nicht mehr. Gehen Sie statt dessen spazieren und tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes – er wird es Ihnen danken.
Apropos, danken. Danken Sie doch heute einmal für all das Schöne, dass Ihnen wiederfährt. Ihnen fällt nichts Schönes ein? Jetzt schummeln Sie – haben Sie denn vergessen, wie wunderbar Ihr Vorgarten blüht, oder das nette Lächeln Ihres Nachbarn? Na also, es geht doch...
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