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Partnerschaft: Ich will dich - lieber nicht! (von der Unfähigkeit zu lieben)

Friedrich Maier Systemische Astrologie
Verantwortlich für den Inhalt ist der oben genannte Autor/Anbieter.
Dienstag, 16. Oktober 2001, 13:40

'Partnerschaft: Ich will dich - lieber nicht! (von der Unfähigkeit zu lieben)' - Beitrag von Friedrich Maier Systemische AstrologieNicht jeder, der einen Partner sucht, will auch einen: Das Unbewusste hat so seine Tricks, innige Beziehungen zu meiden. Spannungsaspekte im Horoskop zeigen, wo’s hakt. Dabei geht es nicht um lehrbuchhaftes Aufzählen, sondern um Erfahrungen aus der Beratungspraxis.

von Lianella Livaldi Laun

Wer immer wieder vor dauerhaften Bindungen flüchtet, verliert seine Fähigkeit, reife Beziehungen einzugehen und sich dafür zu engagieren. Er errichtet zwischen sich und dem Du emotionale Barrieren; damit hält er sich die Menschen „vom Hals“, die mehr als eine flüchtige Beziehung verlangen...
Klienten mit prägnanten Bindungsängsten pflegen häufig einen Lebensstil, der ihre Vorliebe für das Single-Dasein verrät:

eine unvollständig möblierte Wohnung (oft stehen vollgepackte Kartons vom letzten Umzug noch im Flur) bzw. nur ganz, ganz wenig Mobiliar,

eine Arbeitsstelle, die lange Abwesenheiten vom Wohnort erfordert,

der/die Betreffende wohnt noch bei den Eltern, obwohl längst erwachsen, oder

er haust in einer Wohngemeinschaft unter lauter Singles; in dramatischen Fällen hat er keinen festen Wohnsitzes.

Menschen mit Bindungsängsten haben zudem oft Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen, etwa wenn sie ein Kleidungsstück auswählen sollen, ein Ferienziel, ein bestimmtes Auto - oder auch, wenn sie sich entscheiden müssen zwischen zwei möglichen, attraktiven Partnern. Insbesonders das Problem, langfristig bedeutende Entscheidung treffen zu sollen, schlittert bei solchen Menschen schnell ins Pathologische. So erzählte mir eine Klientin, sie sei seit einem Jahr mit einem Mann „liiert“, schaffe es aber nicht, ein gemeinsames Wochenende zu planen. Noch am Samstagmogen wüßte sie nicht, ob sie mit diesem Mann etwas unternehmen oder sich lieber mit ihren Freundinnen treffen wolle. Mit dem Ergebnis, dass dann meist gar nichts zusammenging. Die Klientin hatte ihren Mars (den männlichen Archetyp) in der Jungfrau in Konjunktion zum launischen Uranus. Im Horoskop ihres Partners dominierten veränderliche Zeichen.
Nicht gar so selten äußert sich die Bindungsangst auch in „Formen“, die den psychosomatischen Symptomen der Klaustrophobie ähneln: Kopfschmerzen, Brechreiz, Nervosität, Tremor, Schweißausbrüche. Solche Symptome treten immer dann auf, wenn der Partner bestimmte Erwartungen ausdrückt. Wünscht er z. B. mehr Intimität, empfindet der Mensch mit Bindungsangst dies als Bedrohung, fast so, als ob ihm die Luft zum Atem geraubt würde. Vor allem Personen mit einem luftbetonten Horoskop und zusätzlichen Aspekten, die das Verlangen nach „Unabhängigkeit“ verstärken, reagieren zuweilen mit Asthmaanfällen, wenn sie sich "in der Falle" fühlen. Je mehr eine Beziehung an Intensität entwickelt, umso mehr weichen sie zurück oder flüchten, real oder in Symptome, die Nähe unmöglich machen.
Wer unfähig ist, wirklich zu lieben, neigt in der Partnerschaft häufig zu extremen Verhaltensweisen. Die Überkritischen finden an jedem/jeder Kandidaten/in etwas auszusetzen (wohnt zu weit weg, ist verheiratet, ist zu klein, zu groß, zu schlampig usw). Manchmal haben diese Menschen einen starken Saturn im Radix, meinst in Verbindung zu Venus oder dem 7. Haus. Aber auch ein starker Jungfrau/Waage-Einfluß kann dazu führen, dass man beim anderen stets „das Haar in der Suppe sucht“. Wesenszüge des Partners, die im Stadium des Verliebtseins völlig unwichtig waren, geben plötzlich Anlass zu bohrenden Zweifeln - eben gerade dann, wenn der Betreffende eine Entscheidung treffen soll. Der innere Monolog geht dann so: „Eigentlich hat die Mutter meiner Freundin ziemlich viel Falten im Gesicht, die sie wesentlich älter aussehen lassen, als sie ist. Ob meine Liebste mit 55 auch so aussieht wie ihre Mutter?" Oder: "Du meine Güte, Rolfs Beine sind ja kürzer als der Oberkörper. Was ist, wenn wir Kinder bekommen? Werden die dann rumlaufen wie er, wie lauter kleine Monster?"
Die Angst, vom Partner enttäuscht zu werden, ist aber nicht der einzige Grund, warum Menschen innige Beziehungen scheuen. Weit bedeutsamer ist meines Erachtens die Befürchtung, in der Partnerschaft letztlich das eigene wahre Gesicht, die eigene wahre Natur mit all ihren Fehlern und kleinen Unzulänglichkeiten offenbaren zu müssen. Sich ohne schützende Maske dem Du zu zeigen, macht Unbehagen. Das heißt, die Unsicherheit, den Menschen, den man liebt, zu enttäuschen und von ihm zurückgewiesen zu werden, blockiert das Bedürfnis eines näheren Kennenlernens. Die Folge ist: Man gibt sich abweisend - oder beendet die Beziehung meist ziemlich abrupt.

BEISPIEL MARINA
Marina (siehe Grafik) ist eine attraktive Frau. Nach einigen lockeren Beziehungen traf sie einen Mann, der im Ausland lebte - was zu einer fünfjährigen, unregelmäßigen Alliance führte. Sie fand ihn anziehend, hatte aber ein Problem mit seiner Körpergröße. Er war kleiner als sie, weshalb sie dachte: Wie passen nicht zusammen. Doch sie liebte ihn, und sie trafen sich weiter, wenn auch meist nur in den Ferien...Letzten Sommer aber machte er ihr einen Heiratsantrag. Marina geriet in Panik und brach jeden Kontakt zu ihm ab!
Marinas Geburtsbild zeigt eine Persönlichkeit, die sehr kritisch und nicht leicht zufrieden zu stellen ist. Mond und Sonne im Steinbock stellen hohe Anforderungen; vor allem in ihren Gefühlen ist Marina sehr „wählerisch“ (der Steinbock-Mond im Sextil zu Saturn). Der Waage-AC verleiht ihr ein ausgeprägtes Schönheitsbedürfnis, das „Fehler“ nicht duldet. Vor einigen Jahren unterzog sie sich einer Schönheitsoperation, weil sie mit ihrem Korper sehr unzufrieden war. Mars als Herrscher des Desendenten im Quadrat zu Neptun läßt darauf schließen, dass Marina wirklich Mühe hat, den Mann, der all ihren Idealen entspricht, zu finden: Entweder er ist zu klein, hat einen miesen Job usw...
Venus im Wassermann ist unaspektiert: Damit wird die Neigung dieser Konstellation, „Beziehungen“ abrupt abzubrechen, sobald der Reiz verflogen ist, noch verstärkt! Menschen mit Planeten in Wassermann konnen sehr intollerant sein gegenüber den Unvollkommenheiten ihren Mitmenschen. Wer Venus in diesem Zeichen hat, kann ästhetische Makel kaum akzeptieren.
Es gibt natürlich auch die übertriebenen Romantiker! Diese können eine Beziehung nicht auf realistische Weise erleben. Sie fühlen sich schnell enttäuscht, wenn der Partner ihre idealistischen Wunschbilder nicht erfüllt. Sie ziehen dann erstmal die Einsamkeit vor - bis zur nächsten einzigen Liebe, die wieder enttäuscht wird. In diesem Fall ist der „Einfluss“ Neptuns signifikant. Freilich: Der "Kritiker" wie auch der "Romantiker" suchen letztlich den Idealpartner, mit dem sie eine vollkommene, "fehlerfreie" Beziehung führen können.
Indes kann auch der Einfluss Jupiters die Ansprüche in allzu große Höhen schrauben. So klagte ein unverheirateter Klient um die 50 mit einer Jupiter-Haus-9-Betonung, er habe immer nur Frauen getroffen hat, die ihm geistig unterlegen waren. Prinzipiell neigen Menschen mit starken Schütze-Jupiter-Haus-9-Signaturen (auch mit Jupiter-Merkur-Aspekten) zu Überheblichkeitsattitüden, und es kann passieren, dass sie sich in ihren Elfenbeinturm einschließen und keinen gewöhnlichen Sterblichen „an sich heran lassen“.
Wer Angst hat zu lieben, wird stets bemüht sein, möglichst wenig zu geben - wenig moralische Unterstützung, wenig Gefühl, keine Geschenke oder Aufmerksamkeiten, wird nichts „von sich hören lassen“, nicht da sein, wenn es wichtig wäre.
Gefühlsnähe zu vermeiden heißt nicht, erotischen Kontakten aus dem Weg zu gehen: Wer großzügig ist im Bett, kann sehr wohl mit Gefühlen geizen. Die sinnennfrohen Momente mögen wunderbar sein, aber die Stunden des Wartens auf den Liebsten (die Liebste) sind die Hölle.
Häufig ist Bindungsangst völlig unbewusst. Wer daran leidet, hält sich meist für einen Pechvogel und ist überzeugt, dass er sich geradezu nach einer festen Beziehung voller Liebe sehnt. Doch die Partnerwahl zeigt seine tiefen Ängste. Er sucht sich meist Partner, die eigentlich für ihn „nicht zu haben“ sind: bereits Verheiratete, (bei Frauen) sensible Homosexuelle, solche, die religiös und keusch leben wollen, Liebhaber, die in räumlicher Distanz wohnen....In der Begegnung mit solchen Menschen fallen die inneren Schranken, und er meint, nun endlich zum ersten Mal richtig verliebt zu sein oder von ganzem Herzen zu lieben. Und auch wenn die Partner zu erkennen geben, dass sie nicht verfügbar sind - die Botschaften werden ignoriert und man hofft, die Kraft der Liebe könne eines Tages „alles“ zum Guten wenden.
Unbewusst nehmen die Klienten aber wahr: Es ist unmögliche Liebe! Auf diese Weise fühlen sie sich sicher und können leichter und manchmal übertrieben in Gefühlen schwelgen. Sie leben ihre Bindungsangst sozusagen "passiv" aus. Hier wie auch im Fall desjenigen, der flüchtet, bevor es „zu spät“ ist, kann es nie zu einer wirklichen Beziehung kommen.
Zu guter Letzt können auch diejenigen Menschen unter großer Bindungsangst leiden, die sich jahrelang nach verlorenen Zeiten mit einer geliebten Person zurücksehnen. Aus Angst vor einem neuerlichen Trennungsschmerz vermeiden sie es, sich wieder zu binden. Heisst: Es wird so viel Energie darauf verwendet, sich mit der Erinnerung an eine verlorene Liebe zu quälen (oder aber eine Beziehung mit jemandem aufrechtzuerhalten, der diese gar nicht will, sie nicht verdient oder überhaupt nicht fähig ist zu lieben), dass man gar keine Kraft mehr übrig hat, um nach einem Partner zu suchen, der wirklich geeignet wäre. Sollte wider Erwarten doch ein passender Partner gefunden werden, so wird dieser einfach nicht beachtet, und der passive Abwehrmechanismus verwandelt sich in einen aktiven. Begegnen sich zwei Menschen, die beide derartige Probleme haben, und lassen sich diese beiden auf eine Beziehung ein, so tauschen sie mindestens einmal die Rollen.
Die Unfähigkeit zur Hingabe ist nicht von vornherein ein Hindernis für die Ehe. Es gibt Menschen, die viele Jahre verheiratet sind und zeitlebens eine zweite, geheime Beziehung aufrechterhalten. Leider läßt sich in diesen Fällen der Betreffende weder auf den Ehepartner ganz ein noch auf den Geliebten. Jedem der Partner verheimlicht er einen Teil seines Selbst, und keiner vermag in seine Seele zu schauen.
Direkte und indirekte Botschaften der Eltern während der Kindheit können zu solch blockierter Hingabefähigkeit wesentlich beitragen und später feste Partnerschaften verhindern. Solche Botschaften sind etwa:
 "Sei vorsichtig, mein Kind - wenn du heiratest, endest du wie ich. Nach der Hochzeit hat dein Vater sofort das Interesse an mir verloren und seit 20 Jahren leben wir nebeneinander her“
 "Die Frauen wollen sich immer nur aushalten lassen. Wenn du heiratest, hast du ewig ein Gewicht am Hals."
 "Lass’ dich nicht mit den emanzipierten und wirtschaftlich unabhängigen Frauen ein. Wenn denen etwas nicht passt, machen sie gleich Schluss." Oder auch:
 „Wer zu sehr liebt, wird nur enttäuscht“, und ähnliches mehr.

Welche Faktoren im Radix
geben Aufschluss?

Aufmerken lassen sollten Besetzungen des 7. Hauses vor allem mit Saturn, Uranus und Neptun, daneben entsprechende Belastungen der Venus-Stellung.*
Zudem verweisen Spannungsaspekte zwischen Sonne/Mond und Venus/Mars darauf, dass der Horoskopeigner die Beziehung der Eltern als widersprüchlich und unbefriedigend erlebt hat. Und so erfährt er auch einen „Bruch“ zwischen dem männlichen und weiblichen Anteilen seiner Persönlichkeit. Eine Klientin erzählte, sie habe als Mädchen ihre Puppen Ken und Barbie nie heiraten lassen - sie blieben im Spiel ewige Verlobte. Sie verbrachte viel Zeit bei den Großeltern; in deren Haus lebte auch eine verlobte Tante, und wenn deren Freund kam, wurde sie oft Zeuge der Zärtlichkeiten zwischen den Verlobten. Ihr Vater und ihre Mutter aber berührten sich nie. Im Radix der Klientin befindet sich ein Quadrat zwischen Venus und Mars. Daher rührte ihre Überzeugung: eine lose Bekanntschaft ist schön, eine Ehe (feste Beziehung) nicht!
Ebenso kann eine starke Idealisierung des gegengeschlechtlichen Elternteils die Wahl eines geeigneten Partners erheblich erschweren. Ich habe oft beobachtet, dass manche Frauen mit Sonne in Haus 4 oder in Aspekt zu Jupiter aufgrund eines starken Vaterbilds (idealisiert!) Mühe haben, einen passenden Partner zu finden. Marina (Abb.1) ist dafür ein gutes Beispiel. Ihre Beziehung zum Vater ist heute noch viel intensiver als die Bindung zur Mutter.
Was ist nun der Grund für die Unfähigkeit zu lieben? Die Gefühlsbeziehung zu den Eltern spielt gewiss eine wichtige Rolle. Doch nicht nur mangelhafte Liebeserfahrungen können eine solche Blockade verursachen. Auch zuviel Liebe und übertriebene Zuwendungen können schädlich sein: Wer als Kind mehr als das notwendige Maß erhalten hat, neigt zum Egoismus und zu stark narzißtischem Verhalten. Kein Wunder: Er hat in der Kindheit ständig von wichtigen Menschen Aufmerksamkeit bekommen und wurde nie aufgefordert, selbst zu geben. Im Horoskop können daher nicht nur Spannungsaspekte zwischen Saturn und Sonne/Mond bzw. Mars/Venus zu Liebesunfähigkeit im Erwachsenenalter führen; auch Quadrate oder Oppositionen zwischen Jupiter und diesen Planeten verweisen auf die Möglichkeit narzistischer Persönlichkeitsentwicklung. Solche Menschen halten sich für etwas Besonderes; sie verlangen viel von denen, die sie lieben, sind aber kaum fähig, Gefühle zu erwidern.
Aber auch das Gegenteil ist möglich, wenn jemand zu viel Zuwendung von den Eltern erfährt; nämlich dann, wenn er daraus gelernt hat, dass, wer wirklich liebt, unaufhörlich geben muss: Selbstlos und hingebungsvoll zu sein ist eine Voraussetzung, um sich die Zuneigung des Partners auf ewig zu sichern. Doch erreicht wird damit meist das Gegenteil. Pech gehabt.
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* Bei Venus-Pluto-Aspekten geht es eher um zu starke Bindungen (Identifikationen), die natürlich ebenfalls nichts mit „realer“ Liebe zu tun haben. Im übrigen ist Bindungsangst vor allem auch ein Pluto-Neptun-Thema bzw. Angst vor Sexualität), Red.
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Lianella Livaldi Laun ist gepr. Astrologin DAV, Mitarbeiterin des italienischen Astrologenverbandes CIDA und Buchautorin (u.a. „Lilith, die Begegnung mit dem Schmerz“, Jahresthemen im Horoskop, das Solar in sieben Schritten, beide Chiron-Verlag).
Kontakt: Schlossgasse 10, 79540 Lörrach,
Tel. 07621/1 24 53


Kasten

FALLBEISPIEL BETTINA (geb. 1965)
Das Horoskop zeigt eine Konjunktion zwischen Mond und Venus, die in Trigon zu Mars an DC im Krebs stehen - ein im Grunde sehr positiver Aspekt für eine Partnerschaft (Mond und Venus im Krebs: privates Glück!). Und tatsächlich erlebt Bettina die Eigenschaften der Konjunktion zwischen den beiden weiblichen Planeten als große Stärke. Doch hat die Konstellation auch zu Trennungen geführt, die weh taten. Bettina liebt zu viel. Mit ihrer überwältigen Liebe erdrückt sie die Männern... Immer wenn sie eine Beziehung beginnt, gibt sie alles und sofort. Die Partner lassen sich eine Zeitlang verwöhnen, dann laufen sie weg - und sind „auch noch undankbar“. Dieses Beispiel soll verdeutlichen, dass die Liebe, die aus sogenannten "positiven" Aspekten entsteht, nicht immer erwachsen gelebt wird und oft ebenso eine latente Liebesunfähigkeit reflektiert. Wir müssen stets das Gesamthoroskop betrachten, wenn wir Aussagen darüber machen wollen, ob aus glücklichen Aspekten zwischen Mond und Venus wirklich immer Glück und Zufriedenheit zu erwarten sind. Bettinas Radix zeigt z.B. eine Konjunktion von Saturn und IC. Saturn steht im Quadrat zur AC/DC-Achse. Es ist anzunehmen, dass Bettinas Eltern ihr Kind mit "Liebe" fast erdrückt haben - aus Angst, ihr Kind könnte die wahren Gefühle zwischen ihnen erkennen. Vielleicht haben sie also ihre Tochter doch nicht so geliebt, wie sie vorgaben. Saturn in Quadrat zum DC prägt Bettinas Partnerschaften - und führt zu „falscher“ Liebe und in die Enttäuschung.

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Friedrich Maier
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