Astrologie | Astrologie & Spiritualität
Astrologie im Alltag - Der Mond im Zeichen Skorpion
Sabine Bends
Verantwortlich für den Inhalt ist der oben genannte Autor/Anbieter.
Donnerstag, 15. November 2001, 13:13
Mond in Skorpion
14.-15.11.01 (Neumond), 11.-12.12.01
Heute ist kein Tag für oberflächliche Aktivitäten, heute geht es um Existenzielles, um Wesentliches. Die Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen, haben zu tun mit Macht, Vertrauen und Wahrhaftigkeit. Sobald wir uns auf einen anderen Menschen oder eine Sache tiefer einlassen, tauchen sie auf: Wer sitzt wo am längeren Hebel? Wer verheimlicht wem was und warum? Wir sind keine Insel, wir befinden uns permanent in Beziehung und damit auch in Abhängigkeiten zueinander. Wie stark ist unser Wunsch nach Unabhängigkeit und wie sehr hindert er uns vielleicht daran, uns wirklich einzulassen? Oder wie groß ist unsere Angst vor Selbständigkeit, die uns daran hindert, uns aus ungesunden Abhängigkeitsverhältnissen zu befreien? Heute können Sie Ihren Ängsten ins Gesicht schauen.
Fragen der intimen Partnerschaft und des Geldes sind empfindliche Themen. "Über Geld spricht man nicht." Unsere Kontoauszüge und unser Schlafzimmer gehen niemanden etwas an. Außer... den entsprechenden Partner. Einen Kredit aufzunehmen bedeutet auch, sich zu offenbaren, sich auszuliefern. Wir gehen eine verbindliche Partnerschaft mit einer Bank ein, die von nun an ein Stück weit die Kontrolle über uns hat. Dabei ist es besonders wichtig, dass wir dieser Institution vertrauen und dass sie uns vertraut. Und eine Basis von Vertrauen ist Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit. Dafür ist heute der richtige Tag. Auch in Ihrer privaten Partnerschaft mag es manches geben, das unausgesprochen vor sich hin gärt. Aber nur eine vorbehaltlose Ehrlichkeit, eine schonungslose Konfrontation mit der Realität hilft Ihnen heute wirklich weiter, alles andere ist Makulatur. Setzen Sie Ihren Instinkt ein, vertrauen Sie sich selbst und dann schenken Sie Ihr Vertrauen auch anderen, offen und ehrlich – ohne wenn und aber.
Folgende Meditation ist hilfreich, wenn der Mond im Skorpion steht, vor allem, wenn an diesem Tag auch noch Neumond oder Vollmond ist:
Stellen Sie sich vor, dass sie in einem Haus sind, das nur Ihnen gehört. Sie sitzen inmitten Ihres Hauses und atmen einige Minuten tief und ruhig. Stehen Sie dann in Ihrer Vorstellung auf und öffnen Sie die Kellertür. Eine Treppe führt Sie nach unten, Sie gehen langsam 13 Stufen hinab und zählen leise mit. Je tiefer Sie kommen, desto dunkler wird es. Unten angekommen, ist es stockfinster, Sie sehen Ihre Hand vor Augen nicht. Gehen Sie langsam in die Mitte des Kellerraumes. Was fühlen Sie? Wovor haben Sie Angst?
Atmen Sie einige Augenblicke ruhig und stellen Sie sich Ihrem Gefühl der Angst. Jetzt haben Sie einen Lichtschalter in der Hand, mit dem Sie die Helligkeit im Raum regulieren können, einen Dimmer. Sie drehen ganz langsam und vorsichtig das Licht an, nur ganz leicht, nicht zu hell. Was sehen Sie? Wer oder was begegnet Ihnen? Macht es Ihnen immer noch Angst?
Gehen Sie zu dem Wesen oder Objekt und nehmen Sie Kontakt mit ihm auf. Was will es Ihnen sagen? Kommunizieren Sie mit ihm, tauschen Sie sich aus. Erzählen Sie ihm von Ihren Ängsten und Nöten und hören Sie sich seine an. Bedanken Sie sich anschließend für das Gespräch, drehen Sie den Dimmer noch etwas heller und schauen Sie sich im Raum um. Sie entdecken eine Tür zu einem Nachbarraum, den Sie nun betreten
Er ist voller Gerümpel und alten Sachen. Sie schauen sich um. All das gehört Ihnen, es ist alter Ballast. Was möchten Sie davon endgültig loswerden? Welche Dinge brauchen Sie nicht mehr? Nehmen Sie den entsprechenden Gegenstand oder das Symbol für das, was Sie loslassen möchten, in die Hand und verlassen Sie den Keller zum Garten. Sie befinden sich nun in Ihrem Garten, es dämmert und die Sonne geht rötlich am Horizont unter. Es liegt eine Abschiedsstimmung in der Luft. Sie gehen mit Ihrem Symbol oder Gegenstand zu einem kleinen Bach, der durch Ihren Garten fließt und werfen es dort hinein. Während Sie es davonschwimmen sehen, bedanken Sie sich im Geiste oder laut für die Dienste, die es Ihnen geleistet hat. Jetzt brauchen Sie es nicht mehr.
Sie drehen sich um und gehen in Ihr Haus. Dort kommen Sie langsam wieder in Ihr Wachbewusstsein zurück.
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