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BIPOLARISATION

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Montag, 22. August 2011, 10:03

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BIPOLARISATION

von Peter-Johannes Hensel

Immer wieder begegne ich Menschen, die auf den ersten, flüchtigen Blick offensichtlich alles andere zu leben scheinen als das, was sie in ihrem Geburtsbild tragen. Zuweilen könnte es dann den Anschein haben, als ob entweder das Geburtsbild nicht stimmen würde (z.B. aufgrund von falscher Geburtszeit o.ä.) oder aber als ob sich der Mensch seiner eigenen Anlagestruktur gegenüber völlig verweigert. Dazu hier ein sehr vereinfachtes - in diesem Sinne ausschliesslich auf Tierkreisprinzipien reduziertes -  Beispiel: ein skorpion(betonter Mensch) verhielte sich vollkommen untypisch ... nämlich wie z.B. ein wassermann(betonter Mensch) – er wäre also z.B. auffällig unverbindlich, ohne dabei aber eine uranische Betonung im Geburtsbild aufzuweisen. Oder auch umgekehrt: ein wassermann(betonter Mensch) verhielte sich vollkommen untypisch wie ein skorpion(betonter Mensch) – er ist also z.B. auffällig verbindlich, ohne dabei besonders plutonisch geprägt zu sein. Das Phänomen, dass ein Mensch eine polar andere Wesensart als seine Eigentliche leben kann scheint zunächst kaum erklärbar, denn ein Mensch kann doch immer nur das sein, was er ist! Wie kann ein Mensch etwas sein, was er im Sinne eines extrem anderen Pols gar nicht ist? Wie ist das möglich?

Im Grunde genommen sagt ein Skorpion, der sich wie ein Wassermann verhält NEIN zum Skorpion – und damit JA zu einem Anteil, der er NICHT ist. Oder andersrum: Im Grunde genommen sagt ein Wassermann, der sich wie ein Skorpion verhält, NEIN zum Wassermann – und damit JA zu einem Anteil, der er ebenfalls NICHT ist. In jedem Falle lebt bzw. BEJAHT aber jeder einen Anteil, der als solcher nicht im Geburtsbild angelegt ist, wenn er dasjenige VERNEINT, was er ist. Die Bipolarisation wird schlicht dadurch ermöglicht, dass der Mensch immer die Wahl hat: nämlich sich zuzustimmen (JA) oder sich abzulehnen (NEIN). Das gelebte NEIN erzeugt dann immer die „andere Seite“, also jene, die eigentlich objektiv-direkt gar nicht im Geburtsbild angelegt ist, aber als Gegenpol des Angelegt-Seins optional immer mitschwingt. Dieser Vorgang entspricht einer unbewussten und subjektiv je nach vorüber gehendem Lebensnutzwert erzeugten Gegensätzlichkeit, die den Verhaltensmodus zum Teil dramatisch verändern kann und viele Menschen in Lebenskrisen reißt, die selbst erfahrenen Therapeuten unerklärlich bleiben. Von “Multipler Persönlichkeit” bis hin zu Schizophrenie reichen da die - in solchen Fällen - falschen Diagnosen.

Das eigentlich entscheidend erklärende in diesem Phänomen ist aber folgender “Mechanismus”, der die tiefe Wahrheit der polaren energetischen Ausgerichtetheit aller Dinge - und damit auch aller Geburtsbilder - belegt: Man kann immer nur zu demjenigen NEIN sagen, das an sich als das eigentlich Eigene (im Sinne eines JA) vorhanden ist! Oder anders: Man muss sich immer auf etwas Da-Seiendes bzw. Angelegt-Seiendes (JA) beziehen, um dessen Gegenteil (NEIN) leben zu können. So kann man sich also z.B. wassermännisch verhalten, gerade WEIL man Skorpion ist (die Verweigerung des Eigenen = NEIN). Was man allerdings (in diesem vereinfachten Beispiel) nicht kann wäre, sich z.B. steinböckisch zu verhalten, weil das Steinbockprinzip gemäss der auch astrologisch wirkenden Polaritätsgesetze NICHT der extrem andersartige Pol zum Skorpionprinzip ist. (Hinweis: natürlich kann sich ein skorpionbetonter Mensch auch ggf. steinböckisch verhalten, aber dann nicht aufgrund der hier beschriebenen ausgleichenden Mechanismen der Bipolarisation sondern weil er dann eben auch schlicht saturnisch-steinböckische Komponenten im Geburtsbild hat). Wichtig innerhalb dieser Wirkmechanismen ist: die Bipolarisierung erscheint in jedem Geburtsbild immer in Form von einerseits Uranus <> Pluto und andererseits Saturn <> Neptun (gemeint im Sinne der jeweilig mit allen anderen Planeten eingegangenen Konstellationen). Zur Erläuterung des Vorangesagten ein Beispiel auf real-diesseitiger Ebene: Man stelle sich vor, es für eine Weile nur noch Weintrauben zu essen. Wenn ich von einem Freund dann Weintrauben zum Essen angeboten bekomme, habe ich die Wahl: ich kann JA oder natürlich auch NEIN zu den Weintrauben sagen. Was ich allerdings keinesfalls sagen kann ist: NEIN, ich mag keine Pfirsiche. Denn ich kann mich im JA wie im NEIN nur auf das beziehen, was vorhanden ist. Oder anders: da es nicht um Pfirsiche geht (weil es momentan keine gibt), wäre eine auf sie bezogene Antwort ohne Sinn.

Das Prinzip der Bipolarität beruht also in gewisser Weise immer auch auf der „optional anwesenden Resonanz des Gegensätzlichen“. Man sagt, Gegensätze zögen sich an. Ja, das tun sie, und sogar in der Weise, dass der eine Pol für eine Weile die gegensätzliche Polung (und damit VerhaltensFORM) des anderen annehmen kann selbst dann, wenn die entsprechend polar entgegen gesetzte Konstellation gar nicht im Geburtsbild vorhanden ist! Dies ist allerdings nur in zeitlicher Begrenzung möglich! Nur nebenbei: Dies erinnert uns deutlich an die verblüffenden Ergebnisse der Forschung zu den morphogenetischen Feldern (Relevanz für die Aufstellarbeit) und der Quantenphysik, wonach ehemals verbundene, dann aber getrennte Teilchen auch OHNE gleichzeitige und gemeinsame physisch-räumliche Anwesenheit ihre Polarisierung synchron gegensätzlich ausgleichend ändern und damit - jenseits von Raum und Zeit - in direkter Beziehung zu einander bleiben können.

Die praktische Erfahrung lehrt, dass ein Mensch den Zustand der Bipolarität nicht dauerhaft aufrecht erhalten kann, denn dies würde ja auch bedeuten, dass er dauerhaft komplett an sich vorbei leben müsste, bzw. sich seinen Anlagen dauerhaft verweigern könnte. Irgendwann fällt man - nach einem Ausflug in seinen Gegenpol - wieder in das „eigene Muster“ zurück, irgendwann sagt man immer wieder JA zu sich selbst. Es hat deutlich den Anschein, als sei der zeitweise Versuch sich “im Gegenpol seiner selbst aufzuhalten” prinzipiell immer zum Scheitern verurteilt. Dennoch tun Menschen Derartiges viel häufiger als man denken könnte. Davon unberührt bleibt allerdings, ob die Form in der dies dann geschieht, negativ oder positiv erlebt wird (darüber entscheidet letztlich das gegenwärtige Entwicklungsniveau des Menschen). So ist es sehr wohl möglich, dass sich ein Mensch im Zustand der Verneinung seiner selbst (stark vereinfacht gesagt: z.B. Wassermann lebt skorpionisch) zeitweise positiver empfindet als in der Bejahung seiner selbst (Wassermann lebt wassermännisch). In diesem Falle gleicht das bipolare Verhalten einer Verdrängung der eigenen Anlagen – und ist natürlich auf Dauer immer gefährlich. Auch daher, so glaube ich, gewährt das Schicksal dem Menschen immer nur phasenweise die Verneinung seiner selbst – und erzwingt letztlich immer die Bejahung des Eigenen ... mit allen für den Menschen damit verbundenen Lebensaufgaben, denen sich letztlich - ob gelöst oder ungelöst bleibend - keiner entziehen kann.

In diesem Zusammenhang sollte man sich kurz einem Phänomen zuwenden, dass die Psychologen und Psychiater seit Jahrzehnten kennen, untersuchen und zu therapieren versuchen: der sog. “Bipolaren Störung”. Noch bis vor ca. 10-15 Jahren benannte man dieses Krankheitsbild z.T. noch als das sog. “Manisch-Depressive-Irrsein” (n. Kreapelin) bzw. sprach auch von “Bipolarer Psychose” oder “Affektiver Psychose”. Man verstand und versteht darunter ein Verhalten, dass - kurz gesagt - schwankt zwischen “himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt”. Jeder Mensch kennt Stimmungsschwankungen aus seiner eigenen Lebenserfahrung. Wenn Schwankungsspitzen vertikal (also intensitätsbezogen) jedoch sehr weit aus einander liegen, also polar extrem auffällig werden, dann ist das psychische Gleichgewicht sehr schnell massiv gestört und der Mensch ist - mehr oder weniger - krank bzw. zumindest krankheitsgefährdet. Auch die horizontale Schwankung, d.h. die Häufigkeit der Symptomäusserung ist bei dieser heute viel öfter als vermutet auftauchenden Erkrankung von Bedeutung. Die vertikalen Intensitätsschwankungen und die horizontalen Häufigkeitsnachweise können auf astrologischem Wege über die rhythmische Prognostik gut erfasst werden. Mit Transiten funktioniert dies definitiv nicht, wobei die Gründe dafür hier nicht weiter beschrieben werden brauchen. Die APL-Pyramidenrhythmik (s. entspr. Lehrgänge) hat sich auch hier im Sinne unerreichter inhaltlicher und zeitlicher Genauigkeit besonders bewährt.

Ich habe im Laufe meiner über 30ig-jährigen Beratungspraxis bislang schätzungsweise ca. 350-400 Menschen mit z.T. massiv ausgeprägter Bipolarer Störung gesehen. Die Zeiten in denen sie mit der Symptomatik besonders konfrontiert waren, konnten immer überaus genau über die differentierte APL-Pyramidenrhythmik erfasst werden. Für die dbzgl. Fachleute unter den Leser/innen: der Beginn der Erkrankung ist fast immer über die Auslösung der symptombedingenden Konstellation (zwei Beispiele dazu s.u.) im 52iger-Rhythmus zu erfassen, die Krankheitsschübe dann über die rhythmische Verlängerung desselben, Symptomfreiheit bzw. teilweise auch Heilung bei Auslösung der gleichen(!) Konstellation dann im 76iger-Rhythmus (was teilweise 1-2 Jahrzehnte währen kann). Astromedizinisch diagnostizieren kann man die bipolare Störung sehr gut über die analog dafür stehenden Konstellationsbilder. Auch hier gilt: die wahren, tiefliegenden Ursachen und die i.d.R. jenseits der Symptomkonstellation vom Geburtsbild offenbarten Lösungsmöglichkeiten für das Krankheitsbild (negative Wirkung) sind immer individuell beschrieben - entweder durch deren objektive große Gegensätzlichkeit (objektive Bipolarität) oder aber durch die subjektiv erzeugte Gegensätzlichkeit (subjektive Bipolarität) wie ich sie hier im Sinne des NEIN zum Eigenanteil und JA zu dessen inhaltichem Gegenpol ohne dessen tatsächliche Anwesenheit im Geburtsbild beschreibe.

Zwei typische Beispiele dazu. Zunächst eines mit objektiver Bipolarität: Eine Frau mittleren Alters kommt direkt wegen besagter Symptomatik in die Beratung. Die Erkrankung wurde 10 Jahre zuvor diagnostiziert und seither immer wieder phasenweise medikamentös mit Gaben valproinsäurehaltiger Medikamente behandelt (was im Falle dieser Frau zumindest aus schulmedizinischer Sicht stimmig war, denn das Mittel wirkt vor allem in manischen Phasen, welche bei ihr i.d.R. erheblich unerträglicher waren als die depressiven). Das Geburtsbild zeigte in ihrem Falle einen dafür relevanten Mond-Neptun (Fischemond in 4 mit Rahmenbedingung=Lösungsweg Uranus in 9 = Uranus-Jupiter) in Opposition zu einer Sonne-Saturn (Sonne in 10) als Signifikatoren der angelegten Bipolarität / Erkrankung. Die objektive Bipolarität (also der zuvor beschriebene innere Ausgleich!) ergibt sich hier über das polare Paar Neptun <> Saturn, oder anders: die inhaltliche Thematik des Mond-Neptun wird innerlich ausgeglichen durch die inhaltlich gänzlichst anderartige Sonne-Saturn-Thematik. Die Verzweiflung über ihren sich trotz Medikamenten kaum bessernden Gesundheitszustand ließ sie mich aufsuchen. Einige Wochen nach unserem Gespräch ließ sie mich wissen, dass sie ohne Medikamente auskomme und dass ihr die Einsichten in die eigentlichen ursächlichen Zusammenhänge (u.a. extreme elterliche Unvereinbarkeit der Naturelle bei gleichzeitiger Unterwerfung unter die Mutter ...) in Kombination mit den Lösungsvorschlägen (...) erstmals “weit die Tür aus der Falle” geöffnet haben.

Ein Beispiel mit subjektiver Bipolarität: Eine Frau Anfang Fünfzig kommt in die Beratung aufgrund “ihr mehr und mehr massiv angstmachender Abhängigkeit von ihrem Ehemann, finanziell und emotional”. Das Geburtsbild zeigt symptombezogen eine zweifache Sonne-Uranus (Sonne in 11 Quadrat zu Uranus in 8) bei - und das ist hier wichtig! - im Vergleich unauffälligem Plutobild, was auch durch die “Aushebelung” des Plutonischen durch Uranus in 8 mit begründet ist. Das Bild der beschriebenen Abhängigkeiten wäre im klassischen Sinne (typische Plutobetonungen usw.) aus diesem Geburtsbild direkt in keiner Weise plausibel ableitbar. Im Wissen um die hier subjektive Bipolarisation wird jedoch klar, dass das Uranische seinen (generell immer plutonischen) Widerpart im Sinne wesensfremder, “anti-uranischer” Verhaltensweisen suchte. Die Gründe dafür lagen in (gerade sowohl für Sonne -Uranus als auch Uranus-Pluto typischen!) Verlassensängsten der Kindheit bezogen auf beide Elternteile und dem sich daraufhin tief implementierten Glaubenssatz: Ich muss immer bleiben wo ich bin, damit ich gefunden werde wenn sie doch noch zurück kehren sollten ...! Anders gesagt: Die im Verhalten auftauchende subjektive Bipolarisation der starken uranischen Anlage ins Plutonische führte zu wesensfremden und damit dauerhaft zwingend erdrückenden Lebensumständen in der Partnerschaft (Musterwiederholung). Neben dem individuellen Lösungsweg (der hier aber nicht beschrieben werden braucht) war die “Rückbeziehung auf das uranische Grundwesen” schon innerhalb unseres Gespräches von unglaublicher Wirkung - ich konnte ihr helfen, “die verlorene Nomadin” in sich wieder zu entdecken. Dies entzog der Bipolarisierung den Nährboden.

Nochmals der Hinweis: die anfänglich im Text gegebenen Beispiele beziehen sich zum leichteren, zunächst also nur prinzipiellen Verständnis nur auf die – für die tatsächlich praktische Arbeit eigentlich irrelevante - Ebene der einfachen Tierkreiszeichen. Das Prinzip der astrologischen Bipolarisation muss natürlich für das konkrete Arbeiten mit Menschen bzw. deren Geburtsbildern auf die Ebene der tatsächlichen Konstellationsbilder (siehe die beiden konkreten Beispiele) übertragen werden. Das ist aber mit Wissen um die entsprechenden astromedizinischen Zuordnungen kein Problem. Dazu nochmals grundsätzlich und beispielhaft: ein Mensch mit z.B. einer Mond -Uranus-Konstellation wird u.a. gekennzeichnet sein durch eine unterschwellig latente „Angst vor seelischer Nähe“. Er kann aber – dem Prinzip der Bipolarisation unbewusst und optional folgend - auch ganz im Gegenteil ständig in einer oder mehreren seelisch absolut engen Beziehungen zu anderen Menschen leben (ganz im Sinne der heute so gerne diagnostizierten “Co-Abhängigkeit”), so, als hätte er z.B. eine dafür natürlich typische Mond-Pluto-Konstellation. Es scheint dann, als würde er sich scheinbar leicht über seine eigentliche Mond-Uranus-Konstellation hinweg setzen können oder diese an sich leugnen. Wenn ein Mond-Uranus also auffällig verbindlich ist, dann lebt er den anderen Pol, dann lebt er das NEIN zu sich selbst. Auf der Ebene der Kollektivplaneten bzw. den sich mit ihnen ergebenden Konstellationsbildern, besteht die Hauptbipolarität immer zwischen einerseits Pluto und Uranus und andererseits zwischen Saturn und Neptun (s.o.). Ein Merkur-Pluto kann sich also zeitweise wie ein Merkur-Uranus verhalten oder umgekehrt. Ein Mars-Saturn kann sich also zeitweise wie ein Mars-Neptun verhalten oder umgekehrt. ... usw.

Bipolarisation kann einerseits helfen, für eine Weile „Urlaub von sich selbst“ zu nehmen. Andererseits aber kann Bipolarisation bis zur Selbstentfremdung bzw. also in ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild führen (das allerdings strikt abgegrenzt bleiben muss zu dem der “Multiplen Persönlichkeit” oder der klassischen Schizophrenie), das den Menschen dann aber in seine eigentlich Identität hart zurück fallen lässt. Dieses “Hin-und-Her” führt nach einiger Zeit des Leidens dazu, dass man mit seinem Eigenen (also astrologisch den objektiv vorhandenen Konstellationsbildern / Anlagen) dann aber oft nicht mehr wirklich etwas anfangen kann, da dieses Eigene in reiner Form (ohne gelebte Gegensätzlichkeit) jahrelang unentwickelt und unbeachtet geblieben ist. Bipolarisation kann also massiv selbstentfremdenden Charakter haben und einen enormen Leidensdruck erzeugen! Um einem solchen Menschen dann innerhalb einer astrologisch basierten Beratung wirklich weiter helfen zu können, bedarf es neben natürlich grosser Beratungserfahrung mit Menschen in existentiellen Lebenskrisen auch tiefer Kenntnisse über einerseits die Symptomatik selbst und andererseits über die astromedizinischen Zusammenhänge mit ihren diagnostisch im Geburtsbild gespiegelten Ursachen-, Wirkungs- und Lösungswegebenen. In der Beratung kommt leider oft auch erschwerend hinzu, dass diese Menschen langjährig medikamentös symptomzentriert eingestellt wurden und sich damit also nur die zeitweise Erträglichkeit des Problems erhöht hatte ohne einer Lösung / Heilung auch nur ansatzweise näher gekommen zu sein (die wegmedikamentierte Einsicht).

Fazit: Bipolarisation ist also ansich zunächst immer ein ganz natürlicher Vorgang, denn selbstverständlich kann ich zu mir angebotenen Weintrauben auch NEIN sagen. Dem muss jedoch Einhalt geboten werden, wenn sich die Verneinung zu lange aus sich selbst heraus aufrecht halten und in krankhafte Leiderzeugung abgleiten will. Denn irgendwann muss jeder etwas essen – und zwar von dem, was an Eigenem vorhanden ist.

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Peter-Johannes Hensel ist Autor der Astrovitalis-Software und des Astropolarity-Fernstudiums. Sein Ausbildungspaket besteht aus über 120 Lektionen, rund 300 Stunden Seminar-Mitschnitten, Workshop-Mitschnitten, Astromedizin-Buch, rund 250 Seiten Lehrmaterial,... 

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