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Jupiters Schatten, Chiron: Warum er mit dem Schützen zu tun hat

Friedrich Maier Systemische Astrologie
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Mittwoch, 21. November 2001, 16:50

'Jupiters Schatten, Chiron: Warum er mit dem Schützen zu tun hat' - Beitrag von Friedrich Maier Systemische AstrologieJupiters Schatten
Chiron: Warum er mit dem Schützen zu tun hat

Viele Astrologen haben Zuordnungsprrobleme mit dem Kentauren Chiron. Nicht wenige sehen ihn als Herrscher der Jungfrau, andere erheben ihn zur Heilerfigur schlechthin. Doch vor allem diese Rolle ist viel zu groß für den Kentauren - und es kommt zum Konflikt mit Neptuns Reich. Was aber ist dann Chirons Aufgabe? Er ist Jupiter untergeordnet, dem Herrscher des Schützen, und er will uns dessen Schatten bewußt machen - damit wir ihn integrieren. Der folgende Diskussionsbeitrag ist ein Versuch, den „Ruf“ Chirons neu zu bewerten und zu relativeren.

Von Wilfried Schütz

Es ist wohl unabänderlich: Immer dann, wenn uns neu entdeckte Himmelskörper - als Projektion des noch Unbewußten - einen spezifischen, geistigen Inhalt bewußt machen wollen, greift unter Astrologen einiges an Verwirrung um sich. Viele rea-gieren unsicher, wie sie den frisch „enthüllten“ Trabanten im All in der Folge richtig bewerten sollen.
Bei Chiron, vor exakt 20 Jahren entdeckt, schlägt das Deutungspendel inzwischen (zu) stark in Richtung Überbewertung aus. Denn wenn wir dem Kentauren die Rolle des Heilers schlechthin zuordnen, geraten wir mit Neptuns Aufgabe über Kreuz. Chirons Heilauftrag bezieht sich vielmehr auf einen eng umrissenen Bereich im mentalen Anlagenfeld des Menschen - als Schattenherrscher des Schüt-zen, den wir in unser Leben mit aufnehmen müssen.
Zunächst astronomische Fakten: Chiron hat einen Durchmesser von rund 180 km (mit der Koma, die den Planetoiden umgibt); zum Vergleich: Jupiter durchmißt 143 000 km. In seiner Umlaufbahn berührt Chi-ron diejenige des Uranus, und in seiner größten Sonnennähe befindet er sich diesseits der Saturnbahn (siehe Graphik Seite...). Seine Bahn um die Sonne beträgt 50,7 Jahre, wobei die Verweildauer auf-grund der starken Exzentrik in den einzelnen Tierkreiszeichen sehr unterschiedlich ist. Sie schwankt zwischen 1,83 Jahren in der Jungfrau und 8,46 Jahren im Fisch (vgl. dazu auch Heft 4, „Nessus, der dritte Kentaur, Seite 14).
Allein schon diese Daten geben einen ersten wichtigen Hinweis auf Chirons Aufgabe: Seine geringe Größe verweist auf eine begrenzte Rolle. Zum anderen deutet die Umlaufbahn darauf hin, daß Chiron sich auf unser Bewußtsein bezieht; Uranus und Saturn, die beide „berührt“ werden, sind Herrscher im IV. Quadranten des Tierkreises (= Bewußtseinsquadrant). Offenbar sollen die Machtverhältnisse in unserem „Himmel“ (=Bewußtsein) verandert werden.

Wir wollen nur das Gute,
das Böse verurteilen wir

Seit dem „Fall“ des Lichtträgers Luzifer beherrscht dieser als Saturn unseren Himmel - was Uranus die Macht kostete (Sündenfall/Uranus-Mythos). Seither be-trachten wir die Schöpfung aus der Saturn-Perspektive und teilen ein in Gut und Böse, richtig und falsch. Das heißt, wir ver-urteilen eine Hälfte der Schöpfung als böse - und verdrängen diesen Teil, der auch in uns selbst vorhanden ist, ins Unbewuß-te. Diese Seite meldet sich dann wieder als Projektion im Außen, und wir werden mit diesem unserem „bösen“, nunmehr verzauberten Teil konfrontiert.
Aus der Erfahrung des „Sündenfalls“ heraus scheint um uns herum so viel Böses zu existieren, daß wir mit der Schöpfung kaum mehr einverstanden sind. Durch unser Urteil aber sondern wir uns vom Schöpfer ab.
Uranus hingegen besitzt das Bewußtsein, daß jeder Teil der Schöpfung ein Ganzes ist. Wenn wir ihm die Macht in unserem „Himmel“ zurückgeben, läßt er uns erken-nen, daß das Gute immer eine zweite Seite besitzt, nämlich das Böse und umgekehrt. Beide Pole sind nicht voneinander zu trennen. Wobei - zur Erinnerung - erst die Trennung in die beiden Pole das Böse entstehen läßt. In Wahrheit gibt es jedoch nur die Schöpfung und sonst nichts! Der „Nachteil“ dieser Erkenntnis ist, daß wir niemandem mehr Schuld zuweisen kön-nen!
Mitten in der Mythologie angekommen, zeigt uns der griechische Mythos von Chiron, worin speziell seine Aufgabe besteht und welchem Tierkreiszeichen wir ihn zuordnen können. Chirons Vater Saturn sollte durch einen Sohn entmachtet werden, so lauteten die Prophezeiungen. Saturn hatte sich ein Pferd verwandelt, um sich mit der Nymphe Philyra zu vereinigen, wobei Philrya ebenfalls Pferdegestalt an-genommen hatte. Aus dieser Vereinigung auf der Symbolebene des Pferdes (Schüt-ze, mentale Ebene) entstand Chiron. Saturn blieb dabei verborgen, daß er Vater wurde.

Die Pferdesymbolik gibt
enscheidende Hinweise

In der Pferdegestalt finden wir also einen deutlichen Hinweis auf das Tierkreiszeichen Schütze. Die Kentaurengestalt Chirons ergibt den zweiten Hinweis. Der Kentaur ist die Symbolfigur des Schützen.
Chiron teilt sich mit Zeus (=Jupiter) auf dem Berge Pelion ein gemeinsames Hei-ligtum (= Tierkreiszeichen Schütze). Jupiters Tempel steht auf der Sonnenseite des Berges (postives Denken, Optimismus), während Chirons Tempel/Höhle im Schatten des Berges liegt (urteilendes Denken, Verdrängungen). Dies ist der dritte Hinweis auf die Zugehörigkeit Chirons zum Schützen - und gleichzeitig ein Hinweis auf seine Aufgabe: Die Schatten des Schützen bewußt zu machen und zu integrieren.
Nicht Zeus (Jupiter) entmachtet Saturn, wie dieser befürchtete; die Gefahr geht vielmehr von Chiron aus, einem verdrängten Teil Saturns (daß Saturn Vater wurde, blieb diesem ja verborgen).
Schließlich erhalten wir den vierten Hin-weis auf die Zuordnung Chirons zum Schützen aus dem Datum der Entdeckung des Kleinplaneten: 1. November 1977, 10.00 PST, Pasadena. Der Aszendent befindet sich im Schützen. Jupiter als Geburtsherrscher steht im 7. Haus. Das damit verbundene Anliegen ist die Toleranz gegenüber den Anderen.
Die Zuordnung Chirons zum Schützen im Sinne eines dem Jupiter untergeordneten Herrschers bzw. Schattenherrschers er-scheint demnach recht zwingend. Welche Rolle er in diesem Kontext spielt, steht und fällt damit, welche Bedeutung wir dem Schützen geben. Leider vermischten sich in der Zuordnung der Klassischen Astrologie Inhalte des Fisches mit denen des Schützen. Diese Vermischung entstand vor der Entdeckung Neptuns aus der gleichzeitigen Herrschaft Jupiters über beide Zeichen; sie wird bedauerlicherweise in vielen Literaturbeiträgen unbesehen übernommen. Eine bereinigende Neubewertung der archetypischen Bedeutung des Schützen erscheint mir daher überfällig.
Das bewegliche Feuer des Schützen ist ein geistiges Feuer (mentaler/geistiger III. Quadrant), das in unserem Kopf „brennt“. Es wurde Zeus (Jupiter) von Prometheus gestohlen und uns Menschen gegeben. Prometheus symbolisiert in uns die Fähigkeit Jupiters, einzelne Ideen vor dem Hin-tergrund unserer Erfahrungen (Skorpion) miteinander in Synthese zu bringen. Es ist unser subjektiver Verstand, aus dem sich mehr oder weniger die Fähigkeit zum Ver-ständnis und zur Toleranz entwickelt. Er läßt in uns ganze Denkgebäude zur Erklärung der Sinnzusammenhänge entstehen. Wir nennen diese Gebäude Wissenschaft, Philosophie, Bildung und Kirche. In diesen Bereichen regiert fast ausnahmslos der „Kopf“. Es ist dies die Welt der auf das Gesetz (Saturn) fixierten Schriftgelehrten (Jupiter) und Hohen Priester (Jupiter). Ihren unheilvollen Einfluß bei der Erlösung des Menschen kennen wir zur Genüge aus dem Neuen Testament. Schütze vertritt damit nicht die Religio (Rückbindung an unsere ursprüngliche Heimat), das Heil und die Dimension des Heiligen. Das sind Anliegen des Fisches.
Wir setzen die Fähigkeit des „Kopfes“ ein, um die Angst vor dem „Zufall“ des unbeherrschbaren Schicksals (Neptun) zu ver-ringern. Im „Kopf“ haben wir die Möglichkeit, in der Zeit vorauszudenken. So heißt Prometheus übersetzt nichts anderes als „Vorbedacht“. Unsere prometheussche Fähigkeit zu denken ist aber wie Prometheus selbst an den Felsen gefesselt. Der Fels steht hier symbolisch für Saturn. Unser Denken ist also gefesselt an die schattenbildende Teilung der Welt in gut und böse, richtig und falsch (Jupiter-Saturn).
Der Schatten der Astronomie ist beispiels-weise die Astrologie. Aus der Sicht der Astronomen ist die Astrologie falsch und böse. Damit wird klar, warum die Wissen-schaftler sie so vehement bekämpfen. Oder: Die Schatten der katholischen Kir-che sind alle anderen Kirchen. Schon erscheinen ihre Konflikte in anderem Licht.
Im Fundament der Wissenschaftler und Schriftgelehrten fehlt immer die Hälfte der Schöpfung. Deshalb ist bisher jedes Wissenschaftsgebäude in sich zusammengebrochen. Die Paradigmen mußten gewechselt werden. Dies alles ist die Wir-kung der Fesselung an den Felsen - und das Problem des Schützen, unseres „Kopfes“.
Chiron als Wissenschaftler, Gelehrter und Lehrer leidet ebenfalls unter dieser Wunde des Geistes. Auch sein Geist „arbeitete“ mit dem Urteil, der Verdrängung und Projektion. Zum Beispiel erwartete er Heilung von den Heilkräutern, die außerhalb von ihm existierten. Daß die eigentliche Kraft zum Heil aber in ihm selbst zu hause ist, war ihm offenbar nicht bewußt (unbewußt). Folgerichtig mußte ihm die innere Verletzung durch eine äußere Wunde bewußt gemacht werden. Der vergiftete Pfeil des Herakles, seines Schülers, traf ihn am Knie, an der Körperzone, die von Saturn beherrscht wird. Der Pfeil als Schützesymbol ( ) wollte ihm zeigen, wie sehr sein „vergiftetes“ Wissen (Jupiter) sein Bewußtsein (Saturn, Knie) begrenzte.
Chiron trifft nun auf seiner Bahn alle 50,7 Jahre den Uranus, salopp formuliert, zum „Frühstück“. Die Begegnungen deuten an, daß der Kentaur sich auch der uranischen Dimension des Seins bewußt ist: Chiron und Uranus „unterhalten“ sich über diese innere Not des menschlichen Gei-stes/Verstandes/Denkens und die daraus entstehenden Wunden: Verständnislosigkeit und Intoleranz.

Im Spannungsfeld zwischen
Saturn und Uranus

Chiron lebt damit in der Spannung zwischen dem grenzsetzenden, urteilenden Bewußtsein Saturns und dem die Grenzen überwindenden, urteilsfreien Bewußtsein des Uranus. Beide Seiten in sich tragend, leidet er an den Schmerzen dieser Wunde. Die Aufgabe Chirons besteht demnach in der Befreiung des Prometheus in uns von dem Felsen (Saturn, Urteil, Einseitigkeit, Konkurrenz), in der Befreiung (Uranus) unsers Verstandes vom Urteilen (Saturn). Er wird damit zum Schlüssel, der das von Saturn verschlossene Tor zum Uranus öffnen kann und dadurch Uranus wieder zu seiner ursprünglichen Kraft und Aufgabe verhilft.
Dort, wo in unserem Horoskop Chiron steht, haben wir uns in vergangenen Leben in unserem Verhalten an einem sehr einseitigen Weltbild (Jupiter-Saturn) orientiert und das abweichende Verhalten anderer verurteilt (Saturn). Es entstand dort, wie Melanie Reinhart es ausdrückte, „der Zwang, andere von der eigenen ‘Wahrheit’ zu überzeugen“... Wir wußten, was richtig war.
Die von Chiron im Horoskop berührten Fähigkeiten lebten wir verzaubert in der Kompensation. Dort gestalteten wir unser Leben aus dem Verstand, als „gute“ (Saturn) und „edle“ (Jupiter) Menschen. Was gut, richtig und edel war bestimmte unser „Kopf“ und nicht unser Herz, geschweige denn unsere Inspiration (Uranus). Das da-von abweichende Verhalten anderer, dem wir begegneten, war zugleich nichts anderes als unser Schatten, unsere zweite Hälfte, die uns fehlte. So entstand in uns etwas Un-heiles, eine Wunde, deren Ursache im Mentalen liegt. Diese Wunde brin-gen wir mit in unsere jetztige Existenz. Das heißt, als Kind bekommen wir die Lebensform, die wir früher gepriesen haben, wieder vorgesetzt „So muß Du leben“. Wir dürfen und können nicht entwickeln, was in uns ist, nämlich beide Seiten. Uns fehlt diese Möglichkeit. Das ist die Verletzung.
Die Heilung besteht nun darin, mit dem Urteilen aufzuhören und uns damit die Möglichkeit zu eröffnen, selbst im Verhalten abweichen zu können. Dies bedeutet, die Einseitigkeit zu überwinden und zur Ganzheit zurückzufinden.
In der zeitlichen Auslösung konfrontiert uns Chiron mit den hierzu notwendigen Erfahrungen. Diese führen uns in die weltanschauliche Auseinandersetzung mit der Schuld. Am Ende steht die heilende uranische Erkenntnis, daß Schuld eine Ilusion unseres Egos ist: sie existiert in Wirklichkeit nicht.
Chiron ist wegen seiner uranischen Be-wußtheit unsterblich. Diesen uranischen Teil überträgt er Prometheus, um ihn zu befreien. Der Teil aber, der in Verbindung mit dem Sündenfall (Saturn) steht und der ihm verbleibt, ist sterblich, und so muß er den Weg alles Karmischen durch die Un-terwelt (Skorpion) gehen.
All diese Überlegungen zeigen, daß Chiron nicht der Signifikator für das Heil und den Heiler (Arzt, Heilpraktiker) sein kann, wie dies auch schon die Untersuchungen von H.H. Taeger zeigten. Die Heilkraft in uns, die Energie, die uns zur eigenen Mitte (media, Medizin, Meditation) führt, symbo-lisiert sehr eindeutig Neptun - und hat wenig mit Chiron zu tun.
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Wilfried Schütz ist praktizierender Astrologe und Referent beim Institut für psychologische Astrologie Hermann Meyer in München.
Wilfried Schütz, Bahnhofstraße 50,
21357 Bardowick,
Tel./Fax: 04131/1 22 57
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Fallbeispiel

„Mein Weltbild ist ‘was besonderes“
Lernaufgabe: Auch andere Lebensweisen sind sinnvoll*

Wo steht Chiron? Im 9. Haus. Herrscher ist Saturn: Die Erziehung (Saturn) orientierte sich an einem konservativen (Saturn) Weltbild, eventuell an einem religiösen Lebenssinn (Haus 9). In diesem Weltbild spielten „richtig“ und „falsch“ (Saturn), Schuld, Leistung, Disziplin (Saturn) und Verantwortung für andere (Saturn-Projektion) eine wichtige Rolle. Anerkennung (Saturn) brachte der Horoskopeignerin nur das richtige Wissen, die rechte Bildung/Religion (Haus 9).
Das damit verbundene Besserwissen (Saturn, Herr von 9) läßt Konkurrenz (Saturn) in der Kommunikation mit dem Partner (9. Haus = 3. Haus der Partnerschaft) entstehen und schränkt das gegenseitige Verständnis (Haus 9) stark ein.
Diese ihre Weltanschauung wirkt sich besonders auf die Art und Weise aus, wie sie arbeitet, darauf, wie sie die materiellen Gegebenheiten nutzt, und schließlich darauf, wie ihr Anpassungsverhalten ist (Saturn, Herr von 9 im 6. Haus). Arbeit ist Verpflichtung, und Kritik wird zum Zwang (Pluto, Herrscher von Haus 6). Leistung und Verantwortung (Saturn) in der Arbeit fordern vor ihr Opfer (Pluto), und sie ist fest davon überzeugt, diese auch bringen zu müssen. Der Befehl (Pluto), Gehorsam (Saturn) und das Dienen (6. Haus) in diesem Rahmen sind ihr nicht fremd. Diese Rolle fesselt aber ihr Wesen (Pluto im 4. Haus), ihre Selbständigkeit, ihr Herz (Sonne als Herr von Haus 4). Das Leben (Sonne), allzusehr belastet von Arbeitspflichten (Pluto Herr von Haus 6), läßt aber die eigenen Herzenswünsche (Sonne) sterben (Pluto).
Chiron in diesem Horoskop zeigt nun, daß die Native diese Art zu leben als ganz besonders sinnvoll ansah (Chiron im Was-sermann in Haus 9). Zugleich verurteilte sie andere Menschen, die einen anderen Lebenssinn vertraten.
Um erwachsen zu werden und ihre Herzenswünsche (Sonne) zu leben, muß sie diesen Wandlungsprozeß (Pluto) aber vollziehen. Dabei hilft ihr die Überwindung der Einseitigkeit in ihrem Weltbild (Chiron im 9. Haus). Das gibt ihr die Möglichkeit, auch andere Lebensphilosophien als sinnvoll zu erkennen und damit selbst vom Althergebrachten Abschied zu neh-men. Dieser Schritt ist für sie deshalb so entscheidend, weil ihre Lebensphilosophie (9. Haus) sowohl ihre Lebensgestaltung (Sonne), als auch ihre Rolle als Frau (Mond im 9. Haus) und damit ihre Wahrnehmung und Erlebensfähigkeit bestimmt. Im Hintergrund besteht natürlich eine entsprechende Mutter- (Mond) und Vaterpro
blematik (Sonne).
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*Ich danke der Nativen für die Erlaubnis, ihr Horoskop verwenden zu dürfen und wünsche ihr von Herzen viel Erfolg auf ihrem weitern Entwicklungsweg (W. Schütz).


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