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Wohnen und Wohlfühlen mit den 12 Urprinzipien - Krebs
Sabine Bends
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Donnerstag, 22. November 2001, 13:40
Wie wir unsere Wohnung einrichten, welche Farben und Formen wir bevorzugen, ist Ausdruck unserer Persönlichkeit. So wie sich unsere Charaktereigenschaften in unserem Verhalten spiegeln, finden unsere seelischen Prägungen sich auch in unserer Umwelt wieder. Es ist nicht nur der Wunsch nach Schönheit, der uns bestimmte Möbelstücken wählen läßt, sondern auch ein tiefes Bedürfnis nach Selbstausdruck.
Jeder Planet in unserem Horoskop drückt dabei anderen Bedürfnisse aus. Die Sonne zum Beispiel, also unser "Sternzeichen", steht für unsere gestalterischen Fähigkeiten und unseren kreativen Selbstausdruck. Das Tierkreiszeichen, in dem sie steht, gibt unserer Gestaltung ihre ganz persönliche Note. Der Mond dagegen ist Ausdruck für unsere Gefühle und unbewußten Bedürfnisse. Er symbolisiert vor allem unsere unterschwellige Sehnsucht nach emotionaler und körperlicher Geborgenheit. Unsere unbewußten Prägungen bestimmen viele unserer automatischen Reaktionsweisen und auch unsere Wohnungseinrichtung. Das Tierkreiszeichen unseres Mondes sagt uns, wie wir uns am besten entspannen könnnen, und was wir brauchen, um uns so richtig wohl zu fühlen.
Das Tierkreiszeichen unseres Aszendenten ist so etwas wie eine zweite Haut, die wir uns in diesem Leben überstreifen und in die wir im Laufe unseres Lebens hineinwachsen. Auch unsere Wohnung hat oftmals diesen Charakter, nach unserer Kleidung ist sie unsere nächste "Schutzhülle", in der wir uns präsentieren und mit der wir uns identifizieren. Insofern wird auch das Tierkreiszeichen unseres Aszendenten einiges über unsere ideale Wohnung zu sagen haben.
Wenn es ums Wohnen geht, so hat auch das Tierkreiszeichen im vierten Haus ein Wörtchen mitzureden. Das vierte Haus symbolisiert unsere Herkunft, unsere Bindung an Heim, Heimat und Familie. Es steht für das häusliche Umfeld, das wir von Klein auf gewöhnt sind. Das muss uns nicht unbedingt sonderlich gefallen haben, aber es hat uns doch geprägt. Vielleicht reagieren wir in unserer Jugend mit einer gewissen Abwehrhaltung gegenüber den traditionellen Eichemöbeln unserer Eltern, aber irgendwann im Leben kommt dieses Wohngefühl – vielleicht gemäßigt und leicht verändert – auch in uns wieder auf. Wir sehnen uns dann nach einem gemütlichen, dunklen Möbelstück in unserer weißen, hellen Wohnung.
Lassen Sie sich überraschen, welches der zwölf himmlischen Prinzipien Ihnen am meisten zu sagen hat...
Für Krebsmenschen ist es besonders wichtig, sich gut zu nähren , den Körper und ganz besonders auch die Seele! Immer auf der Suche nach Geborgenheit, fühlt sich der Krebs zu Hause am wohlsten. Sie werden daher kaum einen Krebs finden, der kein gemütliches Nest hat. Zumindest einen Platz zum Kuscheln und Träumen braucht dieses phantasievolle und sensible Wesen. Kennen Sie Linus von den Peanuts? Er trägt seine Schmusedecke immer mit sich herum und schafft sich dadurch überall sein Heim.
Da Sie als krebsbetonte Frau oder krebsbetonter Mann auch sehr an ihrer Familie und an der Vergangenheit hängen, fühlen Sie sich mit vielen ererbten Erinnerungsstücken oder Flohmarktschätzchen besonders wohl. Gemütlichkeit geht Ihnen auf jeden Fall vor Status. Außerdem sind Sie eine Sammlernatur, und das gilt auch für Nahrungsmittel: eine gut gefüllte Speisekammer ist eine Beruhigung für Ihre Versorgerinstinkte, die Sie gerne Ihrer Familie oder lieben Gästen zugute kommen lassen.
Achten Sie immer darauf, daß sich Ihre ureigene Identität in den Dingen spiegelt, die Sie umgeben. Sie sollten nur in Möbeln und Accessoires leben, die etwas von Ihren widerspiegeln – unterwerfen Sie sich keinem modischen Zwang, wenn Ihre eigenen Bedürfnisse dabei übergangen werden!
Farben, die Ihnen guttun, sind: Blau- und Grüntöne, Violett und Bordeaux, Meeresfarben, auch zartes Muschelrosa.
Probleme für Ihr Wohlergehen: Manchmal übertreiben Sie die Fürsorge für andere ein wenig. Denken Sie auch an sich selbst – nähren und stärken Sie sich genauso wie Ihre Familie und Ihre Freunde. Wasser wirkt äußerst wohltuend auf Sie: Ein heißes Schaumbad und ein kleines Nickerchen wirken Wunder! Falls Ihr Sammeltrieb überhand zu nehmen droht, sollten Sie sich bewußt machen, daß ein Zuviel genau das Gegenteil von dem bewirkt, was Sie erreichen wollen: Es erschlägt Sie und nimmt Ihnen die Luft zum atmen. Versuchen Sie, rigoros auszumisten und Platz für Neues zu schaffen. Hängen Sie Ihr Herz nicht an jede alte Blumenvase, lernen Sie, sich von Altem und Vergangenem zu trennen.
Wenn Ihrer Wohnung die Behaglichkeit fehlt, beachten Sie in einem ersten Schritt zwei wichtige Punkte: schaffen Sie sich eine einladende Küche und umgeben Sie sich hauptsächlich mit runden Wohnformen: runde Spiegel, runde Tische, runde Sessel, abgerundete Kanten an Regalen und Kommoden.... Sie werden den Unterschied schon in Kürze spüren.
Fragen, die Sie sich zur Selbstreflektion stellen können, lauten:
Sind Ihre Zimmer vollgestellt und überladen? Haben Sie viele alte Erbstücke, die Sie nicht wirklich brauchen? Heben Sie auch zerbrochene Gegenstände auf, weil man sie „immer noch irgendwie brauchen“ kann? Werfen Sie oftmals Nahrungsmittel weg, die Ihnen verdorben sind? Ist Ihre Wohnung dunkel und beengt? Oder im Gegenteil kühl und ungemütlich; hat sie zuviele Türen und Fenster, so daß es ständig zieht?
Aus einem richtigen Krebs wird nie ein Fortschrittsfanatiker, und das soll es auch gar nicht. Machen Sie es sich gemütlich, aber vergessen Sie nicht vor lauter Gemütlichkeit, daß die Zeit nicht stehenbleibt. Gehen Sie mit der Zeit und bleiben Sie trotzdem Sie selbst.
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