Astrologie lernen: Sexualität und homosexuelle Liebe im Horoskop

Astrologie Ausbildung in Hamburg u. Ostsee in Holstein DAV Ausbildungszentren der AstroPraxis Helen Fritsch
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Sonntag, 5. August 2012, 11:50

'Astrologie lernen: Sexualität und homosexuelle Liebe im Horoskop' - Beitrag von Astrologie Ausbildung in Hamburg u. Ostsee in Holstein DAV Ausbildungszentren der AstroPraxis Helen Fritsch

Einsichten in die menschliche Psyche durch das Horoskop
Die psychologische Astrologie bietet erstaunlich komplexe und tiefe Einsichten in das individuelle Horoskop und in die Psyche – seien es Eindrücke und Prägungen aus der Kindheit, wie beispielsweise wie der Horoskopeigner das Verhältnis seine Eltern wahrnahm, die Atmosphäre in der Familie oder berufliche Ziele, die ihn glücklich machen, und Talente, die das Einkommen sichern, bis hin zu den heimlichen Sehnsüchten, die die Eigenschaften des potenziellen Traumpartners betreffen. Dem Astrologen bleibt, so gesehen, nichts verborgen. Anderseits schützt das astrologische System vor Voyeurismus, die intime Konkretheit ist selbstverständlich nicht daraus auf seriösem Wege zu entnehmen. Die seelischen Anlagen, sind jedoch klar zu erkennen.

Auf die Spur des Verborgenen kommen
Die Geheimnisse, die er im Horoskop aufdeckt, sind sogar teilweise für den Horoskopeigner selbst eine Überraschung – und doch immer eine sehr stimmige, denn die Astrologie zeigt nichts Wesensfremdes, sondern stets das ureigenste Potenzial des Betreffenden. Das zeigen auch die Reaktionen derjenigen, die sich nach einer guten Beratung erkannt und verstanden fühlen und denen die Erleichterung und Befreiung, aber auch die Nachdenklichkeit ins Gesicht geschrieben steht, weil sie sich zutiefst berührt fühlen oder weil sie erkennen, dass sie etwas in ihrem Leben nur anderen zuliebe leben, aber innerlich nicht dahinterstehen.

Wo liegt die Grenze?
So kann beim Laien die Vorstellung entstehen, die Astrologie könne jede Frage beantworten. Der seriöse Profi weiß jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Beim Erlernen der Astrologie ist es also sehr wichtig, genau zu wissen, wo die Aussagegrenzen liegen. Ist man sich darüber nicht im Klaren, so verlässt man allzu leicht das Territorium der Astrologie und verwechselt sie mit „Wahrsagerei“.

Und noch eins: Eine scheinbar banale, aber wie wir sehen werden, bedeutsame Grenze lautet:

Man kann NICHT feststellen, ob das Horoskop einer Frau oder einem Mann zuzuordnen ist, und WIE der Horoskopeigner seine sexuellen Bedürfnisse lebt. Man kann also nicht ‚diagnostizieren’, ob eine homosexuelle Neigung vorhanden ist. Aber man kann ziemlich genau beschreiben, ob seelisch gesehen eher weibliche oder männliche Anteile überwiegen. Um gleich vorweg häufige Missverständnisse und Klischees auszuräumen: Horoskope von Schwulen zeigen keineswegs einen signifikanten Überhang an weiblichen Eigenschaften bzw. einen Mangel an männlichem Potenzial. Solche Horoskope verfügen über eine ebenso gesunde oder kranke Beziehung zu ihrem geschlechtlichen Potenzial wie das eines Heterosexuellen oder Bisexuellen. Das Gleiche gilt natürlich auch für lesbische Frauen. Einem Mann mit starken weiblichen Anteilen tut es seelisch gut, diese Seiten zeigen zu dürfen, ganz gleich, ob er heterosexuell ist oder nicht. Dasselbe gilt für Frauen, die sich besser entfalten können, wenn sie ihre maskulinen Seiten frei ausdrücken, ohne dafür geächtet zu werden.


Zurück zur Realität
Die Astrologie bringt uns immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und schert sich nicht darum, wie in bestimmten Kulturen Weiblichkeit oder Männlichkeit definiert werden, sondern spiegelt die reale Natur des Menschen. Ein Horoskop enthält seelisch gesehen immer zwei geschlechtliche Anteile. Es drückt sich also ‚androgyn’ aus. Da das Horoskop fast ausschließlich seelische Faktore beschreibt, orientiert es sich nicht am geschlechtlichen Körper, sondern nur an seelischen Bedürfnissen. Es enthält also unabhängig davon, ob sein Eigner eine Frau, ein Mann oder ein Zwitter ist, immer männliche UND weibliche Facetten. Prinzipiell finden diese sich zu gleichen Anteilen in JEDEM Horoskop, und zwar im Hinblick auf die 12 Tierkreiszeichen, die 12 Häuser und die vier geschlechtlichen Planeten: Sonne, Mond, Venus und Mars. Ihre Platzierung fällt jedoch ganz unterschiedlich aus, daraus entsteht die jeweils ganz individuelle Note.

 

Das wollen wir jetzt genauer erklären:

Die Elemente Feuer und Luft werden dem Männlichen zugeordnet. Das sind demzufolge Widder, Löwe, Schütze und Zwillinge, Waage und Wassermann.

Die Elemente Wasser und Erde gehören dem Weiblichen an. Das betrifft also Krebs, Skorpion und Fische sowie Stier, Jungfrau und Steinbock.

Die Häuser mit ungeraden Zahlen werden dem männlichen, die geraden dem weiblichen Prinzip zugeordnet.

Sonne und Mars repräsentieren die männliche Energie, während Mond und Venus auf weibliche Kräfte hinweisen, und an dieser Stelle wird unterschieden: Die zwei Lichter, wie sie in der Astrologie genannt werden, d.h. Sonne und Mond zeigen die geistig-seelische Haltung eines Menschen. Mars und Venus stehen hingegen für das erotische und sexuelle Potenzial des Horoskopeigners.

Was dem Kosmos "wichtig" ist


Folglich ist es dem Kosmos egal, wer man ist und wen man liebt – aber nicht, auf welche Weise: Denn das Horoskop verrät ziemlich genau, dass jemand, der beispielsweise seinen Mars im Widder hat, spontan und direkt seine Liebe äußert und den Partner am liebsten im Sturm erobern will – sei es beim ersten Flirt oder im Bett. Probleme entstehen dann, wenn diese Kraft dem Horoskopeigner, aus welchem Grund auch immer, nicht akzeptabel erscheint. Dann wird er seinen Partner dazu bringen wollen, seinen Trieb für ihn auszuleben, statt sich selbst so anzunehmen, wie er ist. Dieses Thema betrifft sowohl heterosexuelle als auch homosexuelle Menschen. Da macht der Kosmos keinen Unterschied.

 

Und dass ein Mensch mit der Venus im Stier alles schön langsam angehen will, denn Sicherheit geht vor – und der sinnliche Genuss soll schließlich auch nicht zu kurz kommen, das sollte dem Betreffenden bewusst sein. Es würde ihm sicherlich helfen, dazu zu stehen. Und wie im richtigen Leben ist es natürlich auch im Horoskop nicht richtig, zu simple Kategorien aufzustellen; es ist unerlässlich die feinen Widersprüche zu erfassen, sonst liegt man immer wieder, ohne es zu merken, leider ‚scharf daneben’…

 

Ambivalenzen finden wir häufig in den Aspekten angezeigt. Sie offenbaren u. a., aus welchem Stoff unsere Liebesdramen gemacht sind: Das Spiel von Nähe und Distanz könnte sich also in einem Uranus-Quadrat zur Stier-Venus wiederfinden, oder das Thema Macht und Unterwerfung in den Pluto-Kontakt bzw. den Skorpion-Betonungen, die mit den Planeten in Verbindung stehen, die unser Suchbild vom Partner bestimmen.

Und nun noch genauer:

Wenn der Horoskopeigner ein Mann ist, wird er sich nicht unbedingt von einer Frau oder einem Mann angezogen fühlen, mit weiblichem Überhang im Horoskop. Wir lieben nicht nur den Ausgleich durch entgegen gesetzte Rollen, sondern auch das, was uns ähnlich ist, egal mit welchem Geschlecht wir unsere Sexualität praktizieren! So ergänzt Feuer (Widder, Löwe und Schütze) die Luft (Zwillinge, Waage und Wassermann) und diese Tierkreiszeichen mögen sich, weil sie beide extrovertiert und astrologisch gesehen ‚männlich’ sind. Das Gleiche gilt für Wasser (Krebs, Skorpion und Fische) und Erde (Stier, Jungfrau und Steinbock). Sie ergänzen sich, stellen aber zugleich zwei ‚weibliche’ Elemente dar.

Daraus kann man ableiten, dass die männlichen Zeichen bzw. die weiblichen Zeichen ziehen sich unter einander anziehen, während die Planeten sich nach ihrer polaren geschlechtliche Ergänzung sehnen. So ziehen sich  Sonne und Mond sowie Mars und Venus enorm einander an.

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