Wenn bevorstehende Transite Angst machen

Astrologie Ausbildung in Hamburg u. Ostsee in Holstein DAV Ausbildungszentren der AstroPraxis Helen Fritsch
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Freitag, 16. November 2012, 08:41




Nicht selten ertappen wir uns jedoch dabei, dass uns bestimmte Transite oder Konstellationen beunruhigen und Angst machen. Was bedeutet das? Zunächst einmal, dass wir eine Angst, die schon vorher da war, auf die Astrologie projizieren. 

Wer sich jedoch eine Weile mit Astrologie beschäftigt und irgendwann auch die Kunst der Prognose entdeckt hat, möchte nicht mehr auf sie verzichten. Die Möglichkeit, Genaueres über die tiefere Bedeutung bestimmter Lebensphasen, Krisen oder verzwickter Situationen zu erfahren, ist verlockend, denn die Erkenntnisse können nicht nur heilsam und beruhigend, sondern auch förderlich für die Persönlichkeitsentwicklung sein und neue Perspektiven und Handlungsalternativen eröffnen.

Wir Astrologen machen die Planeten für vieles verantwortlich: „Weil mein Saturn zurzeit da und da steht, geht es mir so und so“, „Wenn endlich die Pluto-Quadratur vorüber ist, geht es mir bestimmt wieder besser“, „Hoffentlich werde ich nicht depressiv, wenn Saturn über meinen Mond geht“... Hand aufs Herz: So oder ähnlich haben wir doch alle schon einmal gedacht und uns Sorgen gemacht.

Wissen schützt also nicht immer vor Angst, manchmal verstärkt es sie sogar. Was also tun? Zunächst kann es hilfreich sein, sich wieder daran zu erinnern, dass Transite nichts „bewirken“, sondern nur etwas anzeigen, ähnlich wie eine Tankuhr. Wenn wir nicht auf die Tankanzeige achten und vergessen, rechtzeitig zu tanken, müssen wir uns nicht wundern, wenn uns im unpassendsten Moment das Benzin ausgeht. Die Tankanzeige ist nicht die Ursache für die Misere. Wenn wir das einsehen, können wir daraus lernen und die Panne vermeiden, indem wir auf die Tankanzeige achten, die uns ganz klar anzeigt, wie viel Benzin noch im Tank ist. Aber was genau zeigt die "Tananzeige" im Horoskop, worauf sollen wir achten?

Der Perspektivenwechsel ist angesagt! Transite zeigen nicht, das was sein wird, sondern das, was sein sollte! Es heißt, sie zeigen nicht, WAS konkret passieren wird, sondern WARUM wir uns zu bestimmten Zeitpunkten unseres Lebens mit bestimmten Zeitqualitäten auseinandersetzen sollten. Diesen Satz dürfen Sie ruhig noch einmal lesen und ihn sich auf der Zunge zergehen lassen: Ja, wirklich, nur das,  was sein sollte. Und nun? Wie geht man mit dem, was sein sollte, wenn uns das eben bspw. nicht gefällt, dass Pluto über unsere Sonne, den Mond, am AC oder MC wandert? Oder der Saturn auf unsere Venus "hockt"?

Jeder spannungsgeladener Transit bedarf eines Blitzableiters! Man muss, gerade wenn man davor Angst hat, paradox intervenieren, es heißt also  die Energie des Transits an sich ziehen, sie annehmen und konstruktiv leben. Dann geschehen in der äußeren realen Welt meistens keine unerfreulichen Dinge. Man könnte auch sagen, mit "weißen Magie" intervenieren... Als der Saturn Transit über meinen Merkur lief, las ich in den meisten astrologischen „Kochrezept-Büchern“ mit Textbausteinen für Transite, düstere Sachen wie „Neigung oder gar Gefahr einer Depression“. In dieser Zeit arbeitete ich über meiner Abschluss-Arbeit für die DAV-Prüfung. Ich war völlig alleine mit diesen Aufgaben und äußerst konzentriert. Die Energie Saturn (Konzentration) war auf Merkur (Geist, Intellekt) intensiv gerichtet. Von Depressionen keine Spur. Die geistige Anstrengung spürte ich aber stark. Ein Freund sagte mir damals, „denken tut weh“ und ich gebe zu, dass manche Textpassagen mich zum Leiden brachten, weil ich mich selbst manchmal blockierte. Aber nach und nach wurde das Schreiben flüssiger und als der Transit vorüber war, war ich mit meiner Hausarbeit fertig. Das meine ich, wenn ich sage, die Energie eines Transits muss man zu sich holen und durch den Blitzableiter führen, wenn er in Spannung zu Radix-Planeten steht. Sich also nicht fürchten, sondern konstruktiv mit der Energie umgehen und mir ihr äußerst intensiv in Kontakt kommen.  

 

Wenn er in Spannung zur Radix-Planeten steht, zeigt dies nur an, dass eine Korrektur der eigenen Sicht- oder Verhaltensweise erforderlich ist. Ein französischer Psychiater drückte es einmal drastisch so aus: “Nicht die Krise ist die Katastrophe, sondern ihr Nichtentstehen führt zur Katastrophe!“ Es ist nahe liegend, dass wir auf dem Weg zu uns selbst, unserer Heldenreise, ein paar Abenteuer zu bestehen haben, die uns helfen, (wieder) auf den richtigen Kurs zu kommen. In vielen Fällen tragen solche Herausforderungen entscheidend dazu bei, sich weiterzuentwickeln. Es gibt kaum ein präziseres Instrument als die Astrologie, die uns nicht nur Art und Dauer der Abenteuer und Krisen anzeigt, sondern auch das „Gegengift“ und die tiefere Bedeutung des Geschehens gleich mitliefert.

Lass die Rosen erblühen und die Dornen, Dornen sein… So gesehen hilft uns das Wissen der psychologischen Astrologie über einen
bevorstehenden Transit, zu erkennen, dass wir nicht der Macht des Schicksals ausgeliefert sind, sondern dass wir immer die Gelegenheit nutzen sollten, unser Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Wie das genau gehen kann, finden wir in der Regel in der astrologischen Literatur nur ganz sporadisch. Dies kann auch nicht anders sein, denn jedes Horoskop muss individuell und ganzheitlich gedeutet werden. Und das kann man nicht in wenigen Monaten lernen. Alle seriösen Ausbildungen dauern genau deswegen 2-3 Jahre und oft länger. Solche Lösungen für seine Klienten erkennen zu können, stellt aber die wichtigste Leistung einer astrologischen Beratung dar. Hätte ich, als Saturn über meinem Merkur lief, nicht die saturnische Energie bewusst passend „angezogen“, so hätte ich in dieser Zeit wahrscheinlich tatsächlich Trübsal geblasen…Und selbst wenn man sich astrologisch top auskennt, ersetzet nichts ein gutes Beratungsgespräch mit einem Astrologen, der mit einer gewissen Distanz auf unser Horoskop schaut.







 



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