Astrologie | Medizinische Astrologie

Astrologie und analoge Systeme in der Medizin (Teil I)

Friedrich Maier Systemische Astrologie
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Mittwoch, 2. Januar 2002, 18:41

'Astrologie und analoge Systeme in der Medizin (Teil I)' - Beitrag von Friedrich Maier Systemische AstrologieAstro-Medizin
Das Phänomen Mensch
Astrologie und analoge Systeme in der
Medizin (Teil I)

Anders als die klassische Schulmedizin betrachten analoge Heilsysteme den Menschen in seiner körperlichen, seelischen, geistigen und spirituellen Ganzheit: wie oben, so unten, wie außen, so innen. Da-mit aber wird das Horoskop durch seine Symbolsprache zum wunderbaren Weg-weiser. merCur startet in dieser Ausgabe mit einer Artikelserie, die bedeutende ana-loge Heilsysteme und Astrologie anschaulich miteinander verbindet.

Von Hans Bertele und Gerald Jentsch

Die alten Astromediziner gingen davon aus, dass sich astrologische Konstellationen zu-nächst im Vitalkörper, der heutigen Psyche entsprechend, auswirken. D.h., eine astrologische Auslösung macht dort das Thema einer bestimmten Konstellation für den betreffenden Menschen erkennbar. Nun erfolgt entweder die bewusste, meist schmerzhafte „Bearbeitung“ dieses Themas - oder die Person verdrängt den ausgelösten Inhalt und transportiert ihn - unbewusst - auf andere Ebenen. Schließlich kann die Problematik als körperliches Symptom sichtbar werden.
Das Horoskop ermöglicht eine zeitlich erfassbare Analyse der Lebensthemen, die auf den einzelnen Menschen einwirken. Diese Themen stellen sich dem Astrologen zunächst rein symbolisch dar. Erst im Gespräch mit dem Klienten wird diese Symbolik individuell belebt und als persönliche Erfahrung offenkundig. Erst jetzt läßt sich das Zu-standsbild ganzheitlicher betrachten - und in Beziehung setzen zu ganzheitlichen Heilsystemen wie etwa Homöopathie, Bach-Blüten, dynamisches Familienstellen usw.
Anders gesagt: Eine verantwortungsvolle Astro-Medizin will Unbewusstes bewusst machen und sieht in dieser „Entlastung vom Überdruck“ den ersten Schritt zu Heilung...
Gemeinhin versteht man unter „Medizin“ das schulmedizinische System des horizontalen, naturwissenschaftlich-analytisch geprägten Denkens. Auf der Suche nach der „Ursache“ des Phänomens, wie der Mensch funktioniert, erhält der Wissenschaftler immer mehr Er-kenntnisse von immer mehr Details aus den Bereichen Anatomie, Physiologie und Pa-thologe, also aus Feldern, die den rein materiellen Aspekt des Seins zu erklären versu-chen (1. Quadrant im Horoskoop). Auf diese Weise sammelt der Schulmediziner ein enormes Fachwissen an, das ihn selbst wie auch den untersuchten Menschen immer mehr fragmentiert und damit eigentlich nicht „erweitert“ sondern reduziert.
Das Problem ist: Der rein naturwissenschaftliche Ansatz ignoriert weitgehend, dass zur Ganzheitlichkeit des Menschen noch viel mehr Aspekte gehören, und zwar Aspekte, die seine emotionale (2. Quadrant im Horo-skop), mentale (3. Quadrant) und spirituelle (4. Quadrant) Realität charakterisieren. Die Astrologie aber enthält diese Ganzheit des Menschenbildes in analogen und symbolhaften Bildern.
Astrologie ist ein analoges System, das sich - im Gegensatz zur Naturwissenschaft - aus dem „senkrechten Denken“ des hermetischen Prinzips speist: Wie oben, so unten, wie im Äußeren, so im Innern... Damit wird jedes „Ding“ durch ein analoges „Ding“ auf einer anderen Ebene abgebildet, der Mikrokosmos entspricht dem Makrokosmos. Das heißt, je-de menschliche Zelle „enthält“ nicht nur das Organ, zum dem sie gehört, sondern letztlich auch den ganzen Menschen...
Analoge medizinische Heilsysteme fußen auf dieser Erkenntnis. So können über Reflexzonen (etwa an Hand und Fuß, aber auch am Ohr und am Auge) Aussagen über be-stimmte Organsituationen und den Stoff-wechsel gemacht werden, also über die ma-terielle Realität eines Menschen. Reflexzo-nen schaffen so eine Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten astrologischen Quadranten. Auch das Meridiansystem schafft diesen Link. Die Traditionelle Chine-sische Medizin (TCM) nutzt diesen Zusammenhang, z.B. durch Akupunktur.
Die Blütenessenzen des Dr. Edward Bach (Bach-Blüten) schlagen darüberhinaus in der seelisch-geistigen Analogie die Brücke vom zweiten zum dritten Quadranten. Bach geht davon aus, dass Pflanzen emotional-geistige Informationen enthalten, die ihre Resonanz im Menschen finden.
Das System der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann wirkt schließlich vom dritten (geistigen) in den vierten (transpersonal-spirituellen) Quadranten. Aber auch neuere, analoge Heilsysteme wie die Regressionstherapie oder das Dynamische Familienstellen nach Bert Hellinger arbeiten mit dieser Brücke.
Dieser und nachfolgende Beiträge unterneh-men den Versuch, Astrologie und analoge Heilsysteme anschaulich miteinander zu verbinden. Im Zentrum bleibt dabei immer das Phänomen „Mensch“ in seiner Ganzheit. Es ist das Bestreben der analogen Systeme, sich dieser Ganzheit zu nähern.
In seiner körperlich-materiellen Realität ent-steht der Mensch aus einer befruchteten Ei-zelle, mit der sich eine seelisch-geistig-spirituelle Realtität verbindet (Quadranten I-IV). Dabei ist faszinierend, wie sich schon in der Embryonalentwicklung Analogien beobachten lassen, die wir im Erwachsenenalter wiederentdecken. Zwar hat die Naturwissenschaft diese Zusammenhänge inzwischen detailliert erforscht, doch würdigt sie dabei die analogen Prozesse so gut wie nicht.

Die Embryonalentwicklung
des Menschen.
Die „Keimentwicklung“ des Menschen umfasst die Periode von der Befruchtung bis zum Beginn des selbstständigen Lebens. In dieser Zeitspanne entstehen Furchung, Keimblattablösung, Organdifferenzierung und histologische Differenzierung. Die Furchung ergibt sich aus Zellteilungen, die zuerst an Furchen auf der Eioberfläche erkennbar sind. Die Furchungsteilungen führen in der Regel zum einem kugeligen bis ovalen, eine „Höh-le“ (Furchungshöhle, Blastocoel) umschließenden Keim.
Der entstandene sog. Hohlkeim (Bläschenkeim, Blastula) weist eine einschichtige Zell-Lage auf (Blastoderm). Nach weiteren Tei-lungen stülpt sich die Wand der Blastula nach innen ein (Gastrulation), wodurch der zweischichtige Becherkeim (Gastrula) gebildet wird. Seine beiden Zellschichten, die Keimblätter, das Außenblatt (Ektoderm) und das Innenblatt (Entoderm), umgeben den Urdarm. Die Öffnung heißt Urmund (Abb.1).
Zusätzlich bildet sich in der Nähe des Ur-darms, zwischen Ektoderm und Entoderm, ein drittes Keimblatt, das Mittelblatt (Meso-derm). Duch Wucherungen und Faltungsprozesse bilden sich aus den Keimblättern schließlich Organanlagen, die eine histologi-sche Differenzierung erfahren. Aus dem Ek-toderm entwickeln sich die Oberhaut mit Drü-sen und Anhängen, das Nervensystem und die Sinneszellen. Aus dem Entoderm geht der Darm mit Anhangdrüsen hervor. Das Mesoderm liefert Bindegewebe, Muskeln und Ausscheidungsorgane (Abb.2 zeigt die drei Keimblätter und die zugehörigen, ausgereiften Organe beim erwachsenen Menschen).
Wobei sich schon während der fortschreiten-den embryonalen Entwicklung der drei Systeme bestimmte „Schwerpunkte“ bilden. Diese legen u.a. den spezifischen Körperbau eines Menschen fest. So entwickelt sich bei mesodermer Betonung (mittleres Keimblatt = Bewegungssystem) der Athletiker, bei en-todermer Betonung (inneres Kemblatt = Ernährungssystem) der Pykniker und bei ek-todermer Betonung (äußeres Keimblatt = Empfindungssystem) der Astheniker (Abb.3). Analog zum Horoskop entspricht:

der Athletiker dem Widder-Prinzip, dem Feuertypus und dem kardinalen Kreuz;

der Pykniker dem Stier-Prinzip, den Erd-Zeichen und dem fixen Kreuz;

der Astheniker dem Zwillings-Prinzip, dem Luft-Typus und dem veränderlichen Kreuz.
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Hans Bertele ist Astromediziner und Heilpraktiker in München. Seit 20 Jahren erforscht er die Astrologie in Verbindung mit ganzheitlichen Methoden der Medizin und Psychologie. Er kooperiert dabei mit anderen Therapeuten und hält Seminare über Astrologie und deren Zusammenhang mit alternativen Methoden der Medizin. Zu seiner Beratungsklientel gehören auch viele Unternehmer und Prominente.
Kontakt: Astro-Consult Bertele
Mozartstr. 3, 80336 München
Tel: 089/53 85 97 00, Fax: 089/53 85 97 01
Email: astro-bertele@t-online.de
www.astro-bertele.de

Dr. Gerald Jentsch, Heilpraktiker (seit ‘81) mit eigener Naturheilpraxis. Studium der Biologie, Biochemie und Genetik, Promotion in Mikrobiolo-gie. Schwerpunkte: Immunbiologische Therapie-verfahren, kl. Homöopathie, Bach-Blüten, osteo-pathische Chiropraktik, Regressionstherapie; seit 1995 Zusammenarbeit mit Johann Bertele (AstroConsult) im Bereich Astromedizin.
Kontakt: Dr. rer. nat. Gerald Jensch
Institut für Integrale Therapie
Röntgenstr. 1, 82152 Planegg
Tell: 089 / 85 76 107, Fax: 089 / 85 76 107
Email: gerald-jentsch@t-online.de

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