Astrologie | Astrologie & Kunst
Uralte astrologische Zauberhüte
Jürgen G. H. Hoppmann
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Donnerstag, 14. März 2002, 16:05
In der Zeit von 1300 bis 800 vor Christi Geburt lebten offenbar astrologisch und astronomisch versierte "Priesterkönige", die aussahen wie Hexenmeister aus einem Disney-Film oder dem derzeit noch überall in den Kinos laufenden Epos "Herr der Ringe".
Der Spiegel 11/2002 berichtet über mehrere, fast einem Meter lange und aus einem einzigen Goldklumpen getriebene, spitz nach oben zulaufende Hüte, die man in Europa ausgegraben hat.
Der "Berliner Goldhut" befindet sich im Besitz der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, erworben 1995 von einem Schweizer Kunsthändler. Er ist 74,5 Zentimeter hohe, mit Sonne, Monden und Sternen versehen.
Die Analyse des Massenspektrometers ergab: der 3000 Jahre alte Kegel mit breiter Hutkrempe ist echt.
Und die insgesamt 1.739 Kreisbuckel und Halbmonde, die den Berliner Goldhut schmücken, deuten auf einen astronomisch bekannten Code hin - den "Metonischen Zyklus":
Die Erkenntnis, dass 19 Sonnenjahre fast exakt genau 235 Mondperioden entsprechen, wurde erstmals ein halbes Jahrtausend vor unserer Zeit vom Griechen Meton verbreitet. Innerhalb dieses Zyklus verzahnen sich Mondjahr (354 Tage) und Sonnenjahr (365,24 Jahre).
Wurden diese Hüte vor drei Jahrtausenden hier in Europa von Zauberern getragen, die moderne Forscher "Herren der Zeit" nennen?
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