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Totale Sonnenfinsternis 1999

Hannes Bongard
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Samstag, 8. November 2003, 19:13

'Totale Sonnenfinsternis 1999' - Beitrag von Hannes Bongard(von Katrin Bongard, veröffentlicht am 8. August 1999 via Newsletter)

Datum: 11. August 1999
Ort: Augsburg
Zeit: 12:37 Uhr


Die Finsternis findet in 18° Löwe statt.

Am 11. August [1999] findet über Teilen von Deutschland eine absolute Sonnenfinsternis statt und in ganz Deutschland wird zumindest eine partielle Finsternis zu beobachten sein.

Untergangsprognosen gibt es genug und zum ersten Mal wird eine Finsternis hier zum Medienereignis. Als Astrologin kann ich es nur begrüssen, dass sich so viele Menschen aufmachen werden, in den Himmel und auf die Planeten zu schauen.

Doch niemand sollte glauben, dass es nur um die Zeitqualität der Finsternis allein geht. Die Auswirkungen der Finsternis werden erst danach spürbar werden, in einem Prozeß, der das bisher gültige Wertesystem der Welt verändern wird.

Diese Finsternis ist keine gewöhnliche. Sehr spannungsgeladene Aspekte begleiten sie, und sicher ist dies der Grund für soviel düstere Prognosen. Doch was spielt sich genau ab?

Die (astrologisch) schwierigen Aspekte des Sommers werden sich zum Zeitpunkt der Finsternis verdichten.

Ein großes Kreuz in den fixen Zeichen schafft enorme Spannung. Jeweils zwei Planeten stehen sich in Opposition gegenüber und bilden gleichzeitig Quadrataspekte zueinander.

So steht die Sonne in Konjunktion mit dem Mond in Löwe, Uranus in Wassermann gegenüber. Hier steht das große Thema von Fortschritt und Veränderung an. Es kann etwas Unerwartetes passieren, politischer Umbruch, technische Neuerung.

Jetzt sind positive Visionen gefragt, die aber nicht zu übertriebenen Erwartungen führen sollten (Neptun ebenfalls in Wassermann).

Mars in Opposition zu Saturn kann zu einiger Frustration führen, wenn die kosmische Herausforderung nicht entsprechend angenommen werden kann. Es gilt den Zustand des noch-immer und des schon-bald auszuhalten, und auf einen Zeitpunkt zum Handeln zu warten, also auf keinen Fall vorschnell und überstürzt (Mars in Skorpion) zu handeln. Durch das Quadrat von Mars zu Uranus werden solche Spontanreaktionen sehr begünstigt, also Vorsicht.

Das Sonne-Mars-Quadrat gibt Kraft, wird aber zu einem Handeln verführen, dass sich am alten Denken orientieren könnte und sich dann nur gegen den einzelnen oder Gruppen wendet.

Das Saturn-Uranus-Quadrat begünstigt Trennungen von Kräften, die sich nur schwer miteinander vereinbaren lassen. Progressive Tendenzen und Konservatismus, Freiheit und Eingrenzung. Vielleicht wird versucht, alles zusammenzuhalten, aber im Grunde geht es um ein neues Miteinander und dafür ist eine Trennung oft nötig.

In der Merkur-Neptun-Opposition wird Logik gegen Mystik und Vision stehen. Hier kann es zeitweilig zu einer Verwirrung kommen, auch kollektiv.

Diese Tendenzen sind auch im Hinblick auf die Börsensituation interessant. Überhaupt, was ist mit der Börse? Hat nicht die Bradleykurve bei soviel schlechten Aspekten einen Einbruch vorhergesagt?

Die Wirkung von Finsternissen auf die Börse und Aktien lassen sich sehr schlecht vorhersagen. Häufig zeigen Aktien, in deren First-Trade-Charts wichtige Punkte am Finsternisgrad liegen (so von Claudia von Schierstedt unter www.hermes-astrologie.com beobachtet), erhebliche Ausschläge ihrer Kurse nach oben oder unten.

Nach der Finsternis wird sich dies aber wieder beruhigen. Eine Zeit der Verunsicherung und Instabilität verbunden mit dem Bedürfnis nach Sicherheit deutet jedenfalls eher auf fallende Kurse. Hier ist es auch interessant, sich Venus im Finsternishoroskop anzuschauen.

Venus und Jupiter im Trigon verheißt grundsätzlich Optimismus und daher auch Wohlstand und Aufschwung. Allerdings steht Venus auch im Quinkunx zu Neptun und hier heißt es Vorsicht vor illusorisch aufgeblähtem Geld und Spekulation.

Hier geht es um ein Loslassen von allzu materiellen Zielen. Je mehr versucht wird, an Besitz festzuhalten, desto eher wird es zu Verlusten kommen. Das Denken in finanzieller Hinsicht sollte sich auf einen offenen Weltmarkt richten. Den Internetunternehmen gilt die Zukunft und die verhärtete Strukturen etablierter Unternehmen müssen aufgebrochen werden.

Wer sich für neue Wege öffnet, wird keinen Verlust erleiden, dies gilt auch (und nicht nur) für die Situation an der Börse. Wer also nicht die nötige Ruhe und Gelassenheit mitbringt, der sollte den Markt der risikoreichen Spekulationen verlassen und abwarten.

Wenn der überreizte Neue Markt aber in ein Tief geht, dann heißt es: Zugreifen für alle Visionäre.

Katrin Bongard



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