Spirituelles Bewusstsein und Astrologie

18. Oktober 2009

Die spirituelle Dimension, die der Astrologie natürlicherweise innewohnt, wird erfahrungsgemäß in vielerlei Hinsicht sträflich vernachlässigt. Nur wenige Astrologen legen ihren Wert explizit auf Bewusstwerdung im Sinne von “Wer bin ich? Wie hat Gott mich gedacht? Wer kann ich sein, wenn ich nicht mein ganz persönliches Drama hier aufführe?”

Die höchste spirituelle Wahrheit ist ICH BIN, abseits von persönlichen Neigungen, von Wertungen, von Meinungen, Vorstellungen und Glaubensansichten. Zu dieser Wahrheit zu gelangen, stellt eine Herausforderung dar, die viel Mut und Ausdauer erfordert. Zu dieser Wahrheit zu gelangen, bedeutet nicht, herauszufinden, was man wie am besten macht, wie man am besten zu dem kommt, was man sich vorstellt und wünscht. Es bedeutet vielmehr einfach zu sehen, was ist, was sich zeigen will, im Hier und Jetzt. Durch diese simple Wahrnehmung dessen, was ist, kann sich Schritt für Schritt eine höhere Bewusstseinsebene im Menschen verwirklichen.

Blockaden auf dem Weg zur Entfaltung des vollen Potentials

Es gibt Hindernisse, die sich dem Menschen auf dem Weg zur Verwirklichung in den Weg stellen. Von großer Bedeutung ist es, diesen Hindernissen als solchen erst einmal nachzuspüren und sie als solche zu erkennen. Dann wird man herausfinden, dass diese Hindernisse im Grunde keine sind, sondern als Entwicklungsmotoren dienen, um sich selbst dem eigenen wahren Kern zu nähern und ihn frei auszudrücken.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung hat nicht jeder Planet seine hellen und dunklen Seiten; sondern vielmehr ist es der Fall, dass es einerseits Planeten gibt, die helle Seiten symbolisieren, als auch andererseits solche, die für die Schattenanteile des Menschen stehen. Im Radix sind diese Schattenanteile symbolisch dargestellt durch die Planeten Mars, Saturn, Uranus und Pluto, sowie durch Quadrate, Oppositionen und bestimmte Konjunktionen. Diese Persönlichkeitsanteile symbolisieren das, was man als die Angst des Ego vor Kontrollverlust bezeichnen kann. Dies ist keine reale Angst vor einer bestimmten schon eingetretenen Situation, sondern vielmehr eine diffuse Angst, eine Befürchtung, ein Unsicherheitsgefühl, auch ein Gefühl der Bodenlosigkeit, der Sorgen, Unruhe, Spannungen und des Verlustes, noch bevor er überhaupt stattgefunden hat. Man nimmt in diesem Falle bestimmte Ergebnisse von befürchteten Ereignissen vorweg und projiziert sie in die Zukunft.

 

 

Vermeidungsstrategien des Ego

 

Um diese Ergebnisse, von denen man glaubt, dass sie sich unweigerlich einstellen werden, wenn man sich nicht zu schützen weiss, zu verhindern, denkt sich der Verstand bestimmte Strategien aus, um zu verhindern, dass das Befürchtete eintritt. Dies ist allerdings schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es sei an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht, dass es nur einen gegenwärtigen Moment gibt, ein Jetzt, in dem sich alles ereignet. Das Ego, der Verstand versucht sich mit allen Mitteln gegen diese Gegenwärtigkeit mithilfe von Vorstellungen von Zeit zu wehren. Der gegenwärtige Moment macht dem Verstand Angst, da es in diesem Jetzt keine Befürchtungen gibt und daher auch keinen Grund gibt, sich dagegen zu schützen. Hätte der Verstand dies nicht mehr, würde er in sich zusammenfallen. Dies wiederum will er jedoch vermeiden und versucht sich selbst mit verschiedenen Mitteln aufrecht zu erhalten. Der Mensch im unbewussten Zustand weiss nichts von all diesen Vorgängen und Mechanismen und glaubt, eigenständig Entscheidungen treffen und sein Schicksal in der Hand halten zu können.

Astrologisch wird nun das Ganze durch oben erwähnte vier Planeten symbolisiert, die diese Abwehrmechanismen und entsprechende Kompensationstechniken darstellen, damit der Mensch nicht dem ins Auge blicken muss, was wirk-lich ist, was jetzt im gegenwärtigen Moment passiert, da dies zu schmerzhaft ist und dem Verstand seine Existenzgrundlage entziehen könnte.

 

Arten der Vermeidung

 

Entsprechend der oben erwähnten Planeten gibt es vier verschiedene Arten der Schmerzvermeidung.

Die Strategie von Mars ist es, aggressiv zu reagieren und in den direkten Angriff zu gehen, um dem Spüren der eigenen Unsicherheit aus dem Weg zu gehen.

Saturn dagegen lässt ein Gefühl von kompletter Resignation und Aussichtslosigkeit aufkommen, noch bevor irgendetwas geschehen ist; man fühlt sich schwer wie Blei und niedergedrückt durch die Last, die einem aufgebürdet wird. Zwanghafte Gedanken machen sich bemerkbar und das Thema kreist ununterbrochen in seiner ganzen Schwere im Bewusstsein, ohne dass man wüsste, wie man damit umgehen könnte.

Uranus bringt ein Gefühl der Besonderheit mit sich, und die Befürchtung, diese Besonderheit auf irgendeine Art und Weise verlieren zu können; die Angst, seine Freiheit durch Beschränkung und Regeln zu verlieren. Vermeidungsstrategie ist es hier, die eigene Individualität in besonderem Maße zu betonen, permanent den Grad der eigenen Freiheit bzw. Gebundenheit zu prüfen, dann zu rebellieren gegen eine vermeintliche Unfreiheit, die stets vermieden werden soll.

Pluto schliesslich, stellt eine Befürchtung vor einem möglichen Nichtperfektsein dar, mit dem Ziel, Unperfektion zu vermeiden. Dabei geht man bis an die Grenzen der Belastbarkeit und zerstört sich letztenendes dadurch selbst.

 

In allen 4 Fällen ist ein gehen mit dem Fluss, Hingabe und vollkommenes Vertrauen durch die stetigen Kontrollversuche ausgeschlossen, und das Leben wird in den Bereichen, in denen diese 4 Planeten stehen, meist als beschwerlich und sorgenvoll erlebt. Für Transite in den Häusern gilt dies ebenso wie für Geburtsradixstellungen.

 

 

Spirituelle Transformation

 

Die Kunst der Alchemie ist es, die niedere Energien in höherwertige verwandelt, wenn man den Mut aufbringt, sich aus seinen Mustern und Triebstrukturen zu befreien. Durch eine bedingungslose Annahme des gegenwärtigen Moments, des ewigen Jetzt, ganz gleich welche Gefühle gerade auftauchen mögen, sei es Angst, Neid, Eifersucht, Ärger oder Wut – sie dürfen da sein und gefühlt werden. Ohne sie weghaben zu wollen, ohne sie rationalisieren zu wollen. Auch wenn Verdrängung und Bewertung durch den Verstand da ist – ok, einverstanden. Simples registrieren, was ist. Dies setzt den alchemistischen Prozess in Gang und aus Leid kann Bewusstheit, aus Schmerz Freude entstehen.

Die Wasserzeichen

19. März 2009

Der Wassermensch im Allgemeinen

In der Realität des Wassermenschen geht es nicht um reale greifbare Tatsachen, die mit dem Auge sichtbar sind, sondern hier geht es um seelische Realitäten, Gefühlsrealitäten, die man mit dem bloßen Auge nicht sofort sehen kann, sondern die sich auf einer subtileren Ebene befinden, die man nur spüren, fühlen kann. Der Wassermensch ist jemand, der seelisch lebt; man könnte ihn auch als reinen Flüssigkeitsmenschen bezeichnen. Diesen Zustand kann man vergleichen mit dem nächtlichen Traumleben, in der der Träumende ebenso nur seelisch lebt, passiv sich hingibt und keinen aktiven eingreifenden Einfluss auf die Dinge hat. Das Gedankenleben ist hier wesentlich reduziert und hört auf, nach den Gesetzen der strengen Logik zu funktionieren. Dafür gewinnen alle Erinnerungen sofort plastische Traumwirklichkeit und stellen sich in Form von allerlei symbolischen Bildern und Gestalten dar.

Dem Wässrigen ist ausserdem eine Wunschnatur zu eigen, und es kann manchmal vorkommen, dass er das Gefühl hat, seinen “Traumschicksalen” von einer unsichtbaren Warte aus zuzuschauen. Ihm fehlt in gewisser Weise die Identität eines wollenden, sowie eines körperlichen Ich, und das Wunschleben übernimmt die Führung. Wo Wünsche sind, muss man mit ihrer Nichterfüllung rechnen, und somit ist dem Wassermenschen eine Furchtsamkeit im seelischen Leben zu eigen. Hoffen und verzweifeln sind im seelischen Leben wie freie Atmung und Atemnot im physischen Leben. So entsteht ein periodischer Wechsel von Seelenbefriedigung und Seelennot. So wie der physische Leib materielle Nahrung aufnehmen muss aus der Umwelt, so bedarf auch der Seelenleib einer Art Seelennahrung – und diese Nahrung kann er nur ziehen aus der seelischen Umwelt, die für ihn zunächst der lebendige Mitmensch bildet. Die Luft, die er atmet, die Nahrung, die er aufnimmt, gewinnt er allein aus seiner seelischen Beziehung zum Anderen. Es ergibt sich hier eine seelische Abhängigkeit vom Du, ein Angewiesensein auf den anderen Menschen. Dieses Du ist allerdings hier auch nur seelenhaft vorhanden, wie er selbst, sozusagen seines physischen Leibes beraubt, so dass Äusserlichkeiten völlig unwichtig werden. Äussere Merkmale spielen eine untergeordnete Rolle gegenüber dem Interesse an einem gegenseitigen Seelenverhältnis des Miteinander, des Sichverstehens durch geteilte Freude und geteiltes Leid.

Da der Wassertypus in einer Art Traumwirklichkeit lebt und die Realität eher scheut, flieht er auch jegliche Vollendung, die dem Erdprinzip zugeordnet ist, denn diese würde gleichbedeutend mit dem Erwachen aus seinem Lebenstraum sein, das Ende seiner romantischen Märchenwelt. Der Phantasie wird demnach ein vorragender Anteil eingeräumt und kann in extremen Fällen bis zur völligen Desorientierung in der physischen Welt führen.

 

 

Die 3 Wassermenschen im Besonderen

 

Das kardinale Zeichen des Krebses beschreibt eine Leidensempfindlichkeit, die man auch als Leidenskraft bezeichnen kann. Dem fixen Zeichen des Skorpions ist eine sammelnde oder Lastkomponente zugeordnet, eine Leidenschaft, die man auch als Leidensmacht bezeichnen kann. Schliesslich das ausgleichende / veränderliche Zeichen der Fische steht für Leidensarbeit, die eine gewisse Leidensfurcht anzeigt, die aber in seelische Läuterung und Wandlung mündet.

 

Krebs

 

Der seelische Leib des Krebses liegt in seinem Empfinden in völliger Nacktheit da. Es fehlt ihm also der körperliche Schutz, der für den Erdmenschen, wie zB dem Gegenzeichen Steinbock, selbstverständlich ist. Diese Schutzlosigkeit kann die Gestalt einer ausgesprochenen Lebensfurcht annehmen. Daher beginnt der Krebsmensch bald, nach allerlei Hilfen zu suchen, die vorrangig darin bestehen sollen, eine Hülle zu finden, die seiner Nacktheit Kleid werde. Diese Hülle ist meist die ihm entgegengebrachte Sympathie der anderen Menschen. Es beginnt sich schon im frühsten Alter ein Gespür dafür zu entwickeln, welche Menschen ihm feindlich und welche ihm freundlich gesinnt sind. Die ersteren flieht er, die letzteren sucht er. Es ergibt sich aus dieser Veranlagung ein besonderes Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Nähe.

Aus der Furchtsamkeit und dem daraus resultierenden Schutzbedürfnis kann sich in späteren Jahren ein regelrechtes Werben um Aufmerksamkeit und Zuneigung entwickeln, um sich Sympathien zu sichern. Dieses Werben ist aber nicht plakativ und aktiv, sondern geschieht dadurch, dass er Menschen zu sich kommen lässt und von ihnen nur diejenigen behält, denen er etwas zu geben hat, um sie so durch ihre Dankbarkeit an sich zu binden. Diese Menschen sollen die Schutzhülle sein, die seinen nackten Seelenleib behütet. Daher kommt auch die bemutternde Natur des Krebses. Er umgibt sich lieber mit Menschen, die unter ihm stehen, die ihm irgendwie unterlegen sind, im Vergleich zum Steinbock, der sich vorzugsweise mit höhergestellten Menschen umgibt.

Dieses Verhalten zum Zwecke des angestrebten Selbstschutzes bildet einen wesentlichen Bestandteil der Lebensdiplomatie, was sich allerdings bis hin zu einer Gefühlstyrannei entwickeln kann, mit der er die Menschen, mit denen er sich umgeben hat, mehr oder weniger belastet, um sich selbst von seinen Gefühlen und Stimmungen zu befreien.

Der Krebs ist auch der geborene “Tagträumer”, der sich in seine Phantasie flüchtet, um den Misshelligkeiten der Realität zu entgehen und sie nicht ertragen zu müssen. In diesen Tagträumen fliessen ihm mit Leichtigkeit all die Erfolge zu, die sich sein Gegenzeichen Steinbock in mühsamer Arbeit erst erkämpfen muss.

Diese Beschreibungen betreffen den niedrig entwickelten Krebstypus, der seinen Gefühlsegoismus und die daraus entstehende Gefühlstyrannei noch nicht erkannt hat. Der höher entwickelte Krebsmensch unterscheidet sich dadurch, dass er seine Feinfühligkeit und Verletzlichkeit zum Heile der anderen verwertet. Er ist sozusagen der seelische Vorhof für alle die Kräfte, die verantwortungsbewusst in der äusseren Welt durch die Tat des Menschen wirksam werden sollen. Durch ihn sollen dieser Tat alle Momente genommen werden, die das seelische Gut schädigen könnten. Der höherentwickelte Krebs ist dann wie ein Schutzpatron der Hilfsbedürftigen und Schwachen zu sehen, dessen Hauptberuf darin besteht, Seelenleid zu mildern, zu trösten, den Entmutigten Mut einzuflößen, den Verzweifelnden Hoffnung und den seelisch Verhungernden Nahrung zukommen zu lassen.

 

 

Skorpion

 

Der Unterschied zum Krebs, der sich selbst in der Lage des Schutzbedürftigen sieht, besteht beim Skorpion kurz gesagt darin, dass dieser andere in die Lage der Schutzbedürftigen bringt, indem er sich die Seelenkräfte der ihn umgebenden Menschen aneignet. Den in diesem Zeichen geborenen Menschen geht es um Ansammlung, Verdichtung sozusagen, wie in einem Kraftspeicher, aus dem er seine Energien, die ihm zum Schutz dienen sollen, bezieht. Dies kann man auch mit der Saugwirkung einer Pumpe vergleichen. Der Skorpionmensch ist unersättlich im Ansaugen von Seelenkräften. Man könnte auch von einem Vampir oder Blutegel sprechen, wenn man von der Wirkweise ausgeht. Das Mittel, mit dem er die Menschen anzieht, die seinem Schutz dienen sollen, lässt sich mit dem Begriff “magische Wunschkraft” umschreiben, mit der der Skorpion seine Mitmenschen wie durch einen geheimen Zauber heranzieht, auf dass sie ihm Seelennahrung spenden, sich seelisch enteignen lassen, und vor allem sich in dieser Rolle glücklich fühlen, weil sie das Gefühl haben, als sei ihnen gespendet worden, während sie selbst eigentlich die Spender sind.

Diese magische Wunschkraft, oder auch Suggestivkraft, ist die stärkste Kraft des Skorpions. Daraus kann sich eine Hörigkeit der anderen Menschen dem Skorpion gegenüber ergeben, die wiederum der Steigerung des Machtgefühls des Skorpions dient.

In der Natur kann man dies auch gut durch die Spinne nachvollziehen, die ihr Netz legt, dieses jedoch nicht verlässt und nicht auf die Jagd geht. Andere werden angelockt, von etwas was sie nicht verstehen, was wie ein Rätsel wirkt und magische Anziehungskraft auf sie ausübt, und verfangen sich in dem Netz, und werden von der Spinne ausgesaugt.

Die Lernaufgabe des Skorpions besteht darin, die eigenen Seelenkräfte so zu verwenden, dass sie nicht mehr tauglich sind, Wunden zu setzen, sondern Wunden zu heilen, die Menschen in der Umgebung seelisch zu verjüngen und aufzurichten; anstatt in der destruktiven Form die eigene Seele zu speisen mit den Nährkräften, die er anderen entzieht. Die dem Skorpion eigene Gabe zu fesseln und zu faszinieren kann dazu auf einer höheren Ebene konstruktiv eingesetzt werden.

 

 

Fische

 

Während der Krebs und der Skorpion den Schutz für ihren nackten Seelenleib aus ihrer Umgebung gewinnen, fehlt dem Fischemenschen diese Fähigkeit völlig, weshalb man ihn als Hilflosesten im Tierkreis bezeichnen kann. Er ist derjenige, welcher sich am tiefsten in das seelische Leben verstricken kann und sich dort wie gefangen fühlt. Dies kann mit dem Zustand eines Traumwandelnden verglichen werden, der sich nicht aus seiner Traumwirklichkeit befreien kann. Der Seelenzustand der Fischenatur ist ohne Eigenrichtung, aber aufs äusserste empfindlich für jede Seelenschwingung, die aus der Umwelt zu ihm kommt. Daher kann der Eindruck entstehen, er lebt ein ihm aus seiner Umwelt suggeriertes fremdes Leben, so als wäre es das eigene. Die Grenzen zwischen Ich und Du verschwimmen traumgleich und es mag sich so anfühlen, als ob der Fischemensch ein Leben lebt, welches jemand anderes von ihm träumt. Sein seelisches Leben lebt er in der leidenden Form, er leidet am Leben, sowohl an seinem eigenen als auch dem anderer. “Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an” wäre ein passendes Motto, um auszudrücken, was der Fisch fühlt, wenn er bei der Geburt in seinen Menschenleib eingekerkert wird. Dieses Gefühl kann man auch mit einer Dauerhaft oder Schutzhaft vergleichen, da er ein Leidender ist, der in seinem Leiden gefangen ist, weil er nicht die Fähigkeit hat, sich einen seelischen Ersatzleib zu schaffen wie die anderen beiden Wasserzeichen.

Aus diesen Gegebenheiten kann die Neigung entstehen, eine Art Kompromissweg einzuschlagen und eine Tugend darin zu sehen, sich mit seinem Los abzufinden. Diese Taktik schliesst die Forderung nach besonderer Nachsicht ein, man glaubt, auf besondere Schonung Anspruch zu haben, weil man sich als so wehrlos empfindet. Dies ist die Taktik des Schwachen, dessen bewusst betonte Schwachheit seine Stärke ausmacht.

Mit der Fähigkeit, fremde Seelenströmungen in sich aufzunehmen und als seine eigenen zu empfinden, ist der Fischemensch in einem höheren Sinn dazu geeignet, sie miteinander zu verbinden. Es ergibt sich somit ein Schauspieltalent, durch welches er all die Seelenzustände wie Liebe und Hass, Grausamkeit und Milde oder Hoffnung und Verzweiflung darstellen kann, ohne es wirklich zu sein, eigentlich ohne es sein zu müssen. Bildlich gesprochen kann man eine Fähigkeit sehen, nicht nur mit den Wölfen zu heulen, wie z.B. beim Krebs, sondern vorübergehend selbst zum Wolf zu werden, der mitheult, nicht weil er es für klug hält, sondern weil er von einem inneren Drang genötigt wird. Durch diese Fähigkeit ergibt sich ein weiteres Merkmal der Fischenatur, was als “moralische Medialität” bezeichnet werden kann. Der Fisch ist sozusagen das Medium des Lebens, so wie der Krebs der Romantiker und der Skorpion der Magier des Lebens ist.

Die Lernaufgabe des Fisches besteht darin, all die Dissonanzen der seelischen Strömungen, die auf ihn einströmen, in sich aufzulösen und zu Konsonanzen zu verwandeln. Dies geschieht durch ein freiwilliges Sich-Aufopfern und verstehendes Eingehen in alle Untiefen der Seelenwirrnisse. Für alle diese Leiden erzeugt er somit ein Heilmittel, indem er diese Leiden in sich selbst überwindet, und dieses Heilmittel dann als heilkräftiges Extrakt seines eigenen Leidensweges als rettendes Serum allen noch Leidenden reicht. Gewissermaßen wie eine Weisheit, die aus dem Mitleid quillt, allen Menschen zum Segen. Statt dem Fluch des Mitleidenmüssens ist es die Aufgabe des Fisches, den Segen eines freiwilligen Mitleidens zu machen, aus dem das Wissen von der Leid-Erlösung gewonnen werden kann. Damit geht die Kraft einher, andere zu entsündigen, und den Sünder als einen Vergangenheitsbeschwerten zu sehen, als einen Leidenden, Kranken, der nicht selbst in der Lage ist, sich vom Schmutz zu reinigen. Des Fischemenschen eigentlicher Beruf ist somit, denjenigen ein Helfer zu werden, die noch in der Egozentrizität ihres wehleidigen Seelenkörpers gefangen sind und den Weg zum Ganzen nicht finden können; vor allem auch denen, die sich vergeblich bemühen, sich aus dem Unreinen und Niedrigen zu befreien. Zur heilenden, überwältigenden Gnade zu gelangen, darin besteht der Entwicklungsweg des höher entwickelten Fischetypus.

Die 4 Temperamente

6. Februar 2009

Wenn man sich ein Radix das erste Mal zu Gemüte führt, sollte man sich erst einmal das grundsätzliche Temperament anschauen, d.h. das Zeichen in dem die Sonne steht, um einen ersten Eindruck von der Grundqualität des Charakters zu bekommen.

Steht die Sonne in einem Erdzeichen, ist der Horoskopeigner ein praktischer, tuender Menschentypus, der in die materielle Welt, die praktische Wirklichkeit hineinzuwirken bestrebt ist, um etwas mit seinen Händen zu erschaffen, was von Dauer ist. Der Erdmensch ist ein “Arbeiter, Vollstrecker oder Vollender, die Klassiker des Lebens oder auch die Realisten”. Gefühle, Gedanken oder moralische Werte werden für ihn im Hintergrund stehen, allein das zählt, was er aus seinem Leben gemacht hat, was er erschaffen hat und in welchem Verhältnis er zu seinem Tun steht. Der Erdmensch ist verbunden mit seinem Körper, mit dem er Arbeit verrichten kann und somit aktiv in die Welt eingreifen kann. “Ich tue das, was getan werden muss.” könnte eine typische Aussage eines Erdmenschen sein. Am Ende ihres Lebens wird das, was das Leben lebenswert gemacht hat, das sein, was sie geschaffen haben, was von Dauer ist und was sie also sichtbar in der Welt hinterlassen haben.

Der Wassermensch im Gegensatz dazu legt weniger Wert auf die materielle Wirklichkeit, sondern auf sein Gefühlsleben, auf die Eindrücke, die seine Seele berührt haben und wie er damit umgeht. Es ist hier ein Typus, den man als “Romantiker des Lebens”, als “Schwärmer und Mystiker” sowie auch als “großen Liebenden und Ekstatiker” bezeichnen kann. Durch ihre hohe Durchlässigkeit für Empfindungen können Wassermenschen am Leben leiden wie kein anderer Typus. Sie fühlen sich grundsätzlich mit einem nackten Seelenleib geboren, wie eine Schildkröte, die schutzlos mit ihrem weichen Bauch nach oben liegt. Aufgrund dieser empfundenen Schutzlosigkeit sind Wassermenschen besonders angewiesen auf positive Seelenströmungen, auf die Sympathie, die man ihnen entgegen bringt. Wenn der Wassertypus am Ende seines Lebens rückblickend reflektiert, werden ihn weniger die Tatsachen an sich interessieren, sondern vielmehr die Gefühle, die mit diesen Ereignissen verbunden sind. Ein mögliches Motto könnte sein “Ich empfinde, also bin ich.”

Jemand mit der Sonne in einem Luftzeichen wird sich nicht um Tatsachen, auch nicht um Gefühle primär kümmern, sondern für ihn wird von Bedeutung werden, welche Gedanken er gehegt hat, wie er die Welt intellektuell erfasst hat, ob seine Suche nach Wahrheit und Idealismus von Erfolg getragen ist. Luftmenschen sind die ewigen Zweifler und Denker im Horoskop, die hinterfragen, bis sie bestenfalls am Ende wissen, dass sie nichts wissen. Logik und der Verstand steht hier über Gefühl, Moral und dem praktischen Erschaffen. Diese Menschen sind die “Philosophen, die Sucher und Idealisten”. Diese Betonung des Intellekts kann sich sowohl in geistiger Wendigkeit äussern, als auch in Besserwisserei, die allerdings aus dem Gefühl heraus entsteht, anders zu sein als die anderen, etwas Besonderes zu sein in seiner Individualität, was eine typische Eigenschaft des Wassermannmenschen ist.

Schliesslich der Feuertypus. Diese Menschen sind die “Priester, Stürmer, Helden und Propheten” des Tierkreises. Hier gelten nicht Gefühle, Gedanken oder Handlungen an sich, sondern hier geht es um den moralischen Wert von Tatsachen, um Entscheidungen, die man trifft und ob diese Entscheidungen recht- oder unrechtmäßig getroffen werden. Gerechtigkeit wird hier zu einem hohen Prinzip erhoben, und es wird Wert darauf gelegt, zu seiner Intuition zu stehen, die über Recht und Unrecht entscheidet. Der Wille bzw. das Wollen ist Ausdruck der Feuerqualität, und somit auch das Gewissen, dass sich dann meldet, wenn man eine Tat nach ihrer moralischen Qualität beurteilt. Am Ende seines Lebens wird der Feuermensch Wert legen auf die Qualität seines Wollens und daran beurteilen, ob sich sein Leben gelohnt hat oder nicht.

Die hohe Kunst des Nichtstuns

12. Januar 2009

In einer Zeit, in der sich die Menschen und ihren Lebenssinn dadurch definieren, wieviel sie zu tun haben und wie beschäftigt sie sind, geht der Sinn des puren und bewussten Nichtstuns immer mehr verloren. Permanent ausgebucht zu sein und seinen Terminkalender stets dabei zu haben, gilt als “in”, weil man dann als wichtig und begehrt angesehen wird. Nichtstun hingegen wird schnell mit Faulenzertum und Unproduktivität abgetan. Doch wer definiert, was Aktivität und Passivität ist? Aktivität, die von aussen betrachtet eher wie Nichtstun aussieht, muss nicht heissen, dass nichts geschieht. Ein Auszug aus dem Tao-te-King verdeutlicht diese Thematik: “Der Weise tut nichts, doch bleibt nichts ungetan.” Die Stille, auf die hier Bezug genommen wird, und wie man dort hin gelangt, ist die höchste und wertvollste Form der Aktivität. Dazu gehört Mut sowie auch Gelassenheit, sich nicht von aussen antreiben zu lassen und nichts erreichen zu wollen. In den Kern der Aktivität hineinzugehen und dort zu verharren, im Gegensatz zu äusserer Geschäftigkeit und Zeitvertreib, ist eine andere Form der Aktivität, die wir normalerweise kennen.

 

Bestimmt kennen viele Menschen das Gefühl, irgendetwas tun zu müssen, bevor das Leben zuende ist, und die Zeit, die einem gegeben ist, mit irgendetwas Sinnvollem füllen zu müssen. Weil sonst die Langeweile, die dann aufkommt, unerträglich ist und man ja auch nicht vor anderen, die permanent irgendetwas zu tun haben, schlecht dastehen will. Gerade weil einem dieses Nichtstun bedrohlich erscheint und der innere Antreiber die Zügel in der Hand hat, ist man bestrebt, in ständiger Aktivität zu bleiben. Doch insgeheim hat man vielleicht das Gefühl, trotzdem keinen Schritt weitergekommen zu sein, eben gerade weil die Aktivitäten, die man sich gesucht hat, letztenendes sinnloser Zeitvertreib waren.

 

Es lohnt sich hier also, einmal mit diesem inneren Antreiber Kontakt aufzunehmen, ihm direkt ins Gesicht zu schauen, um ihm die Energie zu nehmen und gelassener zu werden. Dieser innere Antreiber könnte dann mürrisch werden, oder er fühlt sich entwaffnet und machtlos. Durch das pure Hinschauen lässt sich schon jede Menge verändern und die Zeit, die einem bleibt, lässt sich wirklich sinnvoll nutzen.

Jupiter im Wassermann

8. Januar 2009

Ab dem 5.1.2009 wird Jupiter für etwa ein Jahr durch das Wassermannzeichen laufen. Die Energie dieser Zeit lässt sich mit Themen wie Freigeistigkeit, Menschenfreundlichkeit und Toleranz beschreiben, wobei es sich lohnt, seinen Augenmerk auf dieses Potential zu richten, um sich von alten Ordnungen, die im Steinbock errichtet wurden, zu befreien und neue Wege zu beschreiten.

 

Jupiter als Symbol für Optimismus, Fülle, Expansion und Zuversicht wird sich mit der wassermännischen Energie von Freiheit und Unabhängigkeit verbinden und eine Zeitqualität beschreiben, in der das Durchbrechen von Ordnungen zugunsten eines freiheitlicheren Denkens und einer Gleichstellung aller Menschen notwendig wird. Diese Zeitqualität ist geprägt vom Wunsch nach Unabhängigkeit und freier Entscheidungsfähigkeit, welche an das individuelle Glücksempfinden gekoppelt ist. Man hat jetzt die Chance, visionäre Ideen zu entwickeln, für sich selbst und andere, die auf Menschenfreundlichkeit und dennoch Individualität beruhen und sein eigenes Glück nicht von Autoritäten abhängig machen, sondern nach den eigenen inneren Gesetzen leben. Die Hierarchie des vorangegangenen Steinbock wird aufgehoben und Themen, die eine Neuorientierung bedeuten, werden wichtig. Diese Loslösung kann allerdings auch mit Rebellion verbunden sein, wenn man sich zu sehr an alten Autoritäten festgehalten hat und seine eigene Individualität vernachlässigt hat. Alte Anschauungen werden ausgedient haben und nicht mehr als Sicherheit gebend empfunden werden, sondern das über Bord werfen alter Anschauungen wird sich als richtungsweisend herausstellen. In dem Lebensbereich, angezeigt durch die Häuser im Horoskop, durch den Jupiter läuft, kann man viel freizügiger und offener und auch selbstbewusster auftreten und visionäre Ideen entwickeln. Man stellt keine Bedingungen ans Glücklichsein, sondern lebt es einfach aus, aus sich selbst heraus, weil man überzeugt davon ist, dass man es verdient hat, genauso wie alle anderen auch. Beispielsweise könnte Jupiter im Transit durch das 11. Haus bedeuten, dass man sich jeden zum Freund zu machen weiss, allein durch die Haltung beziehungsweise die innere Überzeugung, selbst ein optimaler Freund zu sein, so dass sich andere automatisch von einem angezogen fühlen. Im 7. Haus wäre dann die Überzeugung vorhanden, der optimale Partner zu sein; im 1. Haus ist man von sich als Person im Auftreten überzeugt und sieht daher in seiner Umgebung vermehrt Menschen, die einem wohlgesinnt sind.

 

Allerdings können sich auch potentielle Probleme oder Schwachstellen ergeben, nämlich dann, wenn man die Individualität eines jeden Einzelnen völlig ausser acht lässt und ausschliesslich die Gleichschaltung aller in den Mittelpunkt setzt. Nicht zu vergessen war Saturn der alte Herrscher des Wassermanns und daher findet sich auch in freigeistigem Denken eine Ordnung, nämlich die, dass jeder, der aus der Reihe tanzt und seine Individualität lebt, aus der Gruppe ausgeschlossen wird, weil er nicht den Gruppenidealen dient. Möglich wäre auch, dass man sich selbst von Menschen oder Ansichten distanziert und seine Individualität lebt, wodurch man dann Freiheit und Glück erfährt. Eine wichtige Frage, die man sich unter diesem Transit stellen könnte, wäre somit, was bedeutet für mich Glück und welche Ideale gilt es dafür anzustreben oder auch fallen zu lassen, weil sie überholt und nicht mehr dienlich sind? Es könnte auch die Frage nach der eigenen Zugehörigkeit aufkommen. Dies kann mit sich bringen, dass man sich nirgends wirklich zugehörig und wie ein Ausgestoßener fühlt, weil man nicht mit der Masse schwimmt. Dies bedeutet aber auch eine größere Freiheit, zu machen, was man will und sich nicht vom Mainstream leiten zu lassen, sondern seinem eigenen Herzen zu folgen, vorausgesetzt man ist überzeugt davon, dass es dem eigenen Glücksempfinden dient und niemandem schadet. Ruhm und Glanz der äusseren Welt werden dann unbedeutsam, weil man sich erlaubt nach seinen inneren Gesetzen zu leben. Die Besonderheit, die das Wassermannprinzip ausdrückt, verbindet sich mit Jupiter zu einer Vision, nach dem höheren Sinn von Individualität und Unabhängigkeit zu suchen und danach zu leben. Man könnte seinen individuellen Lebenssinn darin finden, ein besonderes, einzigartiges Wesen zu sein, genau wie alle anderen auch, und diese Individualität zu kultivieren, um sich damit dann vielleicht in einer Gruppe zu engagieren.

Letztendlich befinden wir uns mit dem Durchlauf des Jupiter durch den Wassermann in einer Zeitspanne, in der wir uns das Motto “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” auf die Fahne schreiben und alle Schranken und Klassenunterschiede überwinden können, um für die individuelle Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen einzutreten. Auf dieser Basis wird wahre Menschlichkeit, die niemanden wegen seiner Andersartigkeit ausschliesst, möglich.

Die Sternenkonstellation bei der Geburt

2. Februar 2008

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Wir werden nicht durch Zufall zu einer x-beliebigen Zeit geboren. Die Sternenkonstellation zum Zeitpunkt unserer Geburt sagt allerhand über unsere Persönlichkeit aus.

Am Anfang einer Sache liegt bereits alles begründet.

Dieser Grundsatz lässt sich auch auf das Geburtshoroskop anwenden. Die Planeten- und Sternenkonstellationen werden zur genauen Geburtszeit und in Betracht des Geburtsortes ermittelt.
Im Geburtshoroskop werden einige interessante Themen behandelt:

* Wir wir auf andere wirken, die Grundzüge unseres Charakters
* Wie wir denken, fühlen und kommunizieren; was wir uns wünschen und wie wir lieben
* Unser Beruf, unsere Berufung und unsere Talente
* Unsere Stärken und Schwächen
* Unsere Lebensaufgabe

Das Geburtshoroskop wird allgemeinhin auch Persönlichkeitshoroskop genannt, und ist sehr individuell gestaltet.
Es lohnt sich in jedem Fall, sich ein ganz persönliches Horoskop erstellen zu lassen.

Kontakt mit Engeln?

1. Februar 2008

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Es gibt viele Methoden, um mit seinen Engeln in Kontakt zu treten. Und es ist tatsächlich viel einfacher als man denkt! Man muss nur herausfinden welcher Weg zu den Engeln, am besten für sich selbst ist. Es gibt Menschen die schon über beten, sprechen oder allein auch schon vom denken den Kontakt zu den Engeln herstellen können. Diese Menschen beschreiben den Moment des Kontaktes als ein warmes wohliges Gefühl, welches ihren Körper durchströmt. Grundlegend wollen Engel den Kontakt mit uns Menschen eingehen, man muss bloß eine gemeinsame Ebene, mit seinem Engel, finden. Am besten lässt sich diese Ebene finden, wenn man Gefühle zu lässt und sein Herz für neue Emotionen öffnet. Wem das schwer fällt, sollte es, mit so genannten Engelkarten versuchen. Doch was sind Engelkarten? Jeder Engel hat ganz besondere Aufgaben, mit denen er uns durchs Leben führt – wenn wir ihn lassen. Ziehen wir einen bestimmten Engel, so laden wir den Aspekt, den er verkörpert, ein uns im gegenwärtigen Dasein zu begleiten. Doch wie kommt man zu solchen Engelkarten und wer kann sie deuten? Hierfür sind die Berater von Questico die richtige Adresse! Die Experten von Questico können uns helfen spirituellen Kontakt zu unseren Schutzengeln aufzunehmen oder auch unsere persönliche Engelkarte zu finden.
Engel sind immer da, aber es ist noch schöner sie bewusst zu spüren!

Was ist ein Engel?

30. Januar 2008

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Wenn Wir an Engel denken, kommen uns sicherlich kleine putzige Kinderchen in den Sinn, die weiße Kleidchen tragen und mit ihren schnee- weißen Flügelchen und Heiligenschein, Uns vor allem Schlechten beschützen.Doch gibt es sie wirklich? Wo sind sie? Wie viele gibt es? Und ist jeder Engel ein Schutzengel?

Engel bedeutet Bote und steht in vielen Religionen als Wesen, welches Gott oder den Göttern zur Seite steht. In den Drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam werden Engeln verschiedene Aufgaben zugeteilt. So gibt es unzählige Engel, die in Hierarchien leben und denen spezielle Aufgaben zugeteilt sind. Und Ja, eine dieser Aufgaben ist es, uns Menschen zu beschützen. Jeden von uns, umgeben mächtige Lichtwesen, die uns auf unseren Wegen begleiten. Und wem ist es nicht schon einmal passiert, dass in einer auswegslosen Situation, plötzlich ein Lichtblick auftauchte und uns wieder den richtigen Weg zeigte. Engel sind überall, auch wenn wir sie nicht sehen können, umgeben sie uns zu jeder Zeit und an jedem Ort. Doch was ist, wenn man das Gefühl hat, dass einen die Engel verlassen haben? Mir ging es so! In einer Situation die hilfloser und auswegsloser nicht erscheinen hätte können und ich nicht mehr die Kraft hatte, an meinen Schutzengel zu glauben, bekam ich Hilfe. Die Lebensberater von Questico! Sie konnten die Verbindung zu meinen Schutzengeln neu knüpfen. Es war eine wunderbare Erfahrung die Wärme eines Engels, der meine Seele beschützt, wieder zu spüren. Ich bin sehr dankbar für meinen Engel und ich weiß nun das egal wo Wir sind und wie einsam Wir uns auch vorkommen, Wir sind nie allein!

Wer bin ich?

23. Januar 2008

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Wer bin ich?

Eine Frage, die die Menschheit beschäftigt. Wer bin ich wirklich? Bin ich wirklich das, was ich nach außen hin zeige? Oder ist das alles nur Fassade? Wie gebe ich mich vor anderen Menschen, und bin das tatsächlich Ich?

Eine Frage, so alt wie die Menschheit.

In eines jeden Menschenleben wird es irgendwann einmal den Punkt geben, an dem man sich fragt, wer man wirklich ist, und wozu man eigentlich auf der Welt ist, was man erreichen möchte.
Es gibt immer wieder Situationen, in denen man einfach so vor sich hin lebt und arbeitet und auch nicht wirklich einen inneren Widerstand gegen das, was man tut, spürt. Man ist eigentlich ganz zufrieden mit der Gesamtsituation. Hört sich durchaus in Ordnung an, aber nicht nach einer Erfüllung.
Viele Menschen leben ihr Leben heutzutage auf diese Art und Weise. Sie hinterfragen nicht, was sie glücklich macht oder ob und wenn ja, welchen Sinn sie in ihrem Leben sehen.
Dies ist meiner Meinung nach ein großer Fehler der Menschheit. Wir haben dieses eine Leben, und es sollte uns viel daran liegen, aus diesem einen Leben das Beste zu machen. Der Mensch hat unahnbare Fähigkeiten und Kräfte, die nur dann entfacht werden können, wenn man sich mit ihnen auseinandersetzt, und hinterfragt, wer man ist.

Diese Frage zu beantworten ist aber gar nicht so einfach. Es bedarf ständiger Selbstbeobachtung und auch viel Geduld, um heraus zu finden, was eigentlich die eigene Person ausmacht. Ich finde es auch wichtig, dass man sich sowohl seiner Stärken als auch seiner Schwächen bewusst wird. Es ist nichts Verwerfliches, Schwächen zu haben. Im Gegenteil.
Schwächen zu haben ist menschlich. Kein Mensch ist “vollkommen” oder “perfekt”, und das ist es auch gerade, was den Menschen so besonders macht. Ich bin der Ansicht, dass man sich selbst lieben muss, mit allem drum und dran, um das Leben in Hülle und Fülle wahrnehmen zu können. Gibt es Dinge an einem, die man nicht mag, dann finde ich, dass man diese Dinge ändern kann, statt dass man sich aufregt, dieselbigen zu besitzen.

Beispiel:

Die motorisch etwas unbegabe Tanja regt sich jeden zweiten Freitag aufs Neue auf, dass sie ihren Körper nicht richtig zu koordinieren weiß. Jeden zweiten Freitag trifft Tanja sich mit ihrem Freundinnen zum Tanzen. Sie stellt fest, dass ihr Körper verkrampft, und dass sie weder Arme noch Beine, geschweige denn beides zusammen ansatzweise organisch zu bewegen weiß.
Tanja hatte schon im Sportunterricht in der Schule Probleme, und hat für sich selbst eingesehen, dass dies nun mal ihr Manko ist, und dass sich das auch nicht ändern lässt. Sie sieht sich selbst als Bewegungslegasthenikerin und wenn sie sich darüber Gedanken macht, dann ist sie dem Verzweifeln nah. Sie schämt sich vor ihren Freundinnen und vor allem vor sich selber.
Eine Freundin hat ihr nun geraten, dass sie doch mal etwas tun soll, und sich nicht beschweren soll, denn davon würde sie die Koordination auch nicht in den Griff bekommen. Sie gibt ihr den Ratschlag, dass sie diese Schwäche zwar momentan als Teil von sich ansehen soll, aber auf der anderen Seite genauso sehen soll, dass sie etwas dagegen tun kann, diese Schwäche in eine Stärke zu verwandeln. Tanja nimmt sich diesen Tipp zu Herzen und meldet sich in einem Fitness-Center an, sie macht Yoga, besucht regelmäßige Kurse, die ihr helfen, mit ihrem Körper umgehen zu lernen. Stück für Stück bemerkt Tanja, dass sie Fortschritte hat. Und Tanja hört jetzt nicht auf, sondern macht weiter, außerdem übt sie sich in Geduld, und versteht mehr und mehr, worauf ihre Freundin hinaus wollte. Jetzt fühlt sie sich endlich wohl in ihrem Körper.

Es ist nicht immer leicht, sich selbst zu erforschen und an sich zu arbeiten. Niemand muss da alleine durch. Es gibt Menschen, die einen gerne beraten, und Tipps geben, was man tun könnte, um heraus zu finden, wer man wirklich ist. Questico eignet sich bei der Frage nach der Selbstfindung ideal.

Wer kennt einen treffsicheren Questico Berater?

23. Januar 2008

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Ich möchte diesen Beitrag nutzen, um einmal ganz offen über meine persönliche Beraterin bei Questico zu sprechen. Sandy Bapari ist einfach ein Engel. Wenn ich sie nicht hätte, dann wüsste ich ehrlich gesagt nicht weiter.
Seit Jahren telefoniere ich jeden Tag mit Sandy. Mittlerweile ist sie für mich wie eine gute Freundin. Was ich besonders an ihr zu schätzen weiß, ist ihre Ehrlichkeit und ihre direkte Art. Sandy ist niemand, der lange um den heißen Brei herum redet, sondern sie ist klar, deutlich und direkt. Außerdem ist sie über Jahre hinweg treffsicher und sie beschönigt nichts. Wenn Sandy etwas sagt, dann meint sie es auch so. Eine Eigenschaft, die recht selten ist, wie ich festgestellst habe, und deshalb schätze ich sie umso mehr.

Wenn Sandy mit mir spricht, dann fühle ich mich so verstanden. Besonders weil ich weiß, dass Sandy in ihrem Leben schon oft kämpfen musste. Seit sie 14 ist, ist sie auf sich allein gestellt. Sie hat weder einen Schulabschluss noch eine Ausbildung. Denn sie hatte eine harte Zeit und kann nun sehr stolz sein, da zu sein, wo sie heute ist. Sandy hat einen eisernen Willen, so ist es ihr auch sehr wichtig, dass ihre Kunden zufrieden sind. Sie liebt es, Menschen zu helfen. Sie ist gerne für andere da, und erfüllt ihre Aufgabe als Beraterin wirklich mit Leib und Seele.

Ich möchte nun gerne, um zu verdeutlichen, wie sehr mir Sandy bisher geholfen hat, von einer Situation berichten, die in meinem Leben von sehr hoher Bedeutung war. Ich hatte vor etwa einem halben Jahr, einen sehr schwerwiegenden Konflikt mit meinem Bruder auszutragen. Wir haben uns über Monate hinweg nur noch gestritten, und als er drohte, den Kontakt zu mir abzubrechen, habe ich dann erst mal Sandy angerufen und bestimmt eine halbe Stunde lang nur ins Telefon geweint und geschluchzt. Nach langem Mitgefühl unterbrach Sandy mich dann. Sie sagte: “Du kannst jetzt nicht eine Ewigkeit Trübsaal blasen. Du bist an der Situation auch nicht ganz unschuldig. Jetzt überlegen wir gemeinsam, wie ihr diesen Konflikt lösen könnt.”
Sandy hatte etwas ganz Beruhigendes in ihrer Stimme.
Ihre Aussage war klar, direkt und trotzdem liebevoll.
Ohne Sandy hätte ich jetzt wahrscheinlich keinen Kontakt mehr zu meinem Bruder. Ohne ihre Unterstützung wäre ich nicht in der Lage gewesen, mir einzugestehen, dass auch ich Fehler gemacht habe. Ich hätte nicht die innere Kraft gehabt, diesen Konflikt mit meinem Bruder auszutragen. Ich bin schon immer ein Mensch gewesen, der ein Problem hat, sich mit jemandem zu streiten. Ich bin jemand gewesen, der lieber leidet und weint, als dass er etwas ausdiskutiert. Sandy hat mich aus diesem Teufelskreis heraus geholt.
Seit der Angelegenheit mit meinem Bruder, die für mich Katastrophe darstellte, weiß ich, dass ich Probleme ansprechen muss, und nicht in Selbstmitleid ertränken darf. Sandy hat mir wirklich die Augen geöffnet.

Ich kann nur sagen, dass Sandy für mich absolut die beste und treffsicherste Beraterin bei Questico ist. Ich möchte sie an dieser Stelle an alle weiterempfehlen, die auch jemanden brauchen, der ehrlich, direkt und zuverlässig ist.