Wer bin ich?

Der Beitrag "Wer bin ich?" was posted at 23. Januar 2008.

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Wer bin ich?

Eine Frage, die die Menschheit beschäftigt. Wer bin ich wirklich? Bin ich wirklich das, was ich nach außen hin zeige? Oder ist das alles nur Fassade? Wie gebe ich mich vor anderen Menschen, und bin das tatsächlich Ich?

Eine Frage, so alt wie die Menschheit.

In eines jeden Menschenleben wird es irgendwann einmal den Punkt geben, an dem man sich fragt, wer man wirklich ist, und wozu man eigentlich auf der Welt ist, was man erreichen möchte.
Es gibt immer wieder Situationen, in denen man einfach so vor sich hin lebt und arbeitet und auch nicht wirklich einen inneren Widerstand gegen das, was man tut, spürt. Man ist eigentlich ganz zufrieden mit der Gesamtsituation. Hört sich durchaus in Ordnung an, aber nicht nach einer Erfüllung.
Viele Menschen leben ihr Leben heutzutage auf diese Art und Weise. Sie hinterfragen nicht, was sie glücklich macht oder ob und wenn ja, welchen Sinn sie in ihrem Leben sehen.
Dies ist meiner Meinung nach ein großer Fehler der Menschheit. Wir haben dieses eine Leben, und es sollte uns viel daran liegen, aus diesem einen Leben das Beste zu machen. Der Mensch hat unahnbare Fähigkeiten und Kräfte, die nur dann entfacht werden können, wenn man sich mit ihnen auseinandersetzt, und hinterfragt, wer man ist.

Diese Frage zu beantworten ist aber gar nicht so einfach. Es bedarf ständiger Selbstbeobachtung und auch viel Geduld, um heraus zu finden, was eigentlich die eigene Person ausmacht. Ich finde es auch wichtig, dass man sich sowohl seiner Stärken als auch seiner Schwächen bewusst wird. Es ist nichts Verwerfliches, Schwächen zu haben. Im Gegenteil.
Schwächen zu haben ist menschlich. Kein Mensch ist “vollkommen” oder “perfekt”, und das ist es auch gerade, was den Menschen so besonders macht. Ich bin der Ansicht, dass man sich selbst lieben muss, mit allem drum und dran, um das Leben in Hülle und Fülle wahrnehmen zu können. Gibt es Dinge an einem, die man nicht mag, dann finde ich, dass man diese Dinge ändern kann, statt dass man sich aufregt, dieselbigen zu besitzen.

Beispiel:

Die motorisch etwas unbegabe Tanja regt sich jeden zweiten Freitag aufs Neue auf, dass sie ihren Körper nicht richtig zu koordinieren weiß. Jeden zweiten Freitag trifft Tanja sich mit ihrem Freundinnen zum Tanzen. Sie stellt fest, dass ihr Körper verkrampft, und dass sie weder Arme noch Beine, geschweige denn beides zusammen ansatzweise organisch zu bewegen weiß.
Tanja hatte schon im Sportunterricht in der Schule Probleme, und hat für sich selbst eingesehen, dass dies nun mal ihr Manko ist, und dass sich das auch nicht ändern lässt. Sie sieht sich selbst als Bewegungslegasthenikerin und wenn sie sich darüber Gedanken macht, dann ist sie dem Verzweifeln nah. Sie schämt sich vor ihren Freundinnen und vor allem vor sich selber.
Eine Freundin hat ihr nun geraten, dass sie doch mal etwas tun soll, und sich nicht beschweren soll, denn davon würde sie die Koordination auch nicht in den Griff bekommen. Sie gibt ihr den Ratschlag, dass sie diese Schwäche zwar momentan als Teil von sich ansehen soll, aber auf der anderen Seite genauso sehen soll, dass sie etwas dagegen tun kann, diese Schwäche in eine Stärke zu verwandeln. Tanja nimmt sich diesen Tipp zu Herzen und meldet sich in einem Fitness-Center an, sie macht Yoga, besucht regelmäßige Kurse, die ihr helfen, mit ihrem Körper umgehen zu lernen. Stück für Stück bemerkt Tanja, dass sie Fortschritte hat. Und Tanja hört jetzt nicht auf, sondern macht weiter, außerdem übt sie sich in Geduld, und versteht mehr und mehr, worauf ihre Freundin hinaus wollte. Jetzt fühlt sie sich endlich wohl in ihrem Körper.

Es ist nicht immer leicht, sich selbst zu erforschen und an sich zu arbeiten. Niemand muss da alleine durch. Es gibt Menschen, die einen gerne beraten, und Tipps geben, was man tun könnte, um heraus zu finden, wer man wirklich ist. Questico eignet sich bei der Frage nach der Selbstfindung ideal.


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