Esoterik | Bachblüten - Fragen & Antworten

Bachblüten - Aspen

Karin Hümmer
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Sonntag, 11. Juli 2010, 09:43

'Bachblüten - Aspen' - Beitrag von Karin Hümmer

(2) Aspen – Populus tremula – Espe oder Zitterpappel

Sie gehört zu der Gattung der Pappeln und zur Familie der Weiden. Sie erreichen eine Höhe von 20 bis 35 Meter.

Blütezeit: März oder April. Es gibt männliche Bäume mit graubraunen Kätzchen und weibliche Bäume mit rötlichen Tragblättern und grauen Haaren. Die Zitterpappel kann ca. 100 Jahre alt werden.

Aspen ist verbunden mit der Seelenkraft des Mutes, des Überwindens und der Auferstehung. Man bezeichnet sie auch als Angstblüte.

Ein Mensch, der Aspen benötigt, ist sehr dünnhäutig, er ist in unbewussten Angstvorstellungen gefangen. Viele Aspen-Charaktere hatten schmerzhafte Erlebnisse in der Kindheit, bei denen sie erfahren mussten, dass man vielen Menschen nicht vertrauen kann.
So kann schon oft schon ein unbewusst registriertes Wort, ein Gedanke, eine Situation oder ein Geruch ein Angstgefühl hervorrufen.

Die Trennwand zwischen ihrem körperlichen Realitätsbewusstsein gegenüber anderen Ebenen, besonders auf der emotionalen und astralen Ebene ist besonders fein. Aspen-Charaktere sind äusserst sensibel (empfänglich) und reagieren entsprechend ihrer Veranlagung seismographisch bei aufkommenden Spannungen, negativen Atmosphären und destruktiven Mitmenschen.

Ohne sich dessen bewusst zu sein, werden Menschen, die Aspen benötigen, stärker als andere, Tag und Nacht mit Gedanken und Vorstellungsbilder aus der astralen und emotionalen Ebene überflutet. Diese Heftigkeit und Mannigfaltigkeit der Emotionen kann das Wachbewusststein nicht einordnen.

Weil diese Impulsquelle nicht einzuordnen ist, kommt es zu heftigen Angstreaktionen. Man kann nicht im Dunkeln einschlafen, hat Albträume, manchmal manifestiert sich dieser Zustand auch im Schlafwandeln.
Es ist eine existenzielle Angst. Daraus entwickelt sich dann die Angst vor der Angst.
Es kann sich auch dergestalt zeigen, dass allein schon eine Fahrt im überfüllten Bus eine riesige Überwindung kostet, wenn nicht gar unmöglich wird. Auch plötzliche Angstzustände, wenn man allein ist. Oder umgekehrt, wenn man mit anderen Menschen zusammen ist, sind an der Tagesordnung.

Diese Ängste können sogar in Phobien ausarten (Schlagen, Spinnen, etc.). Man fühlt sich irgendwie unbehaglich, hat Angst vor körperlicher Gewalt und Verfolgungsängste. Angst vor unsichtbaren Kräften, vor Geistern, Angst vor Veränderungen, Panikattacken u. s. w. Die Atmosphäre an bestimmten Orten ist unerträglich und und und….

Man hat Vorahnungen, Befürchtungen und Vermutungen, was alles an schlimmen Ereignissen kommen könnte und das Schlimme ist, dass sich diese Ängste gar nicht näher spezifizieren (einzeln aufführen) lassen.

Aspen-Charaktere registrieren einfach alles und jedes. Dabei verbrauchen sie sehr viel Kraft und Energie.

Mögliche körperliche Symptome die dabei auftreten können sind Allergien, Wetterfühligkeit, Atemstörungen, Herzschwäche, hormonelle Störungen, Sehstörung, Wirbelsäulenprobleme, besonders im Nackenbereich.

Aspen hilft und unterstützt dabei, dass wir den Kontakt wieder zu unserem höheren Selbst aufnehmen können - und uns dadurch die nötigen aufbauenden und heilsamen Kräfte zufliessen.

Die Ängste werden weniger und die Zuversicht stärker. Es wird wieder möglich höhere geistige Welten zu begreifen, fühlt sich mit diesen Welten verbunden und kann sie mutig ergründen.
Man ist man furchtlos, ruhig und zuversichtlich. Man kann mit Gefühlen und Intuitionen sinnvoll umgehen und erkennt, dass es hinter den Angstzuständen noch etwas Höheres gibt. Man sieht das göttliche Prinzip hinter allem und erkennt, dass Angst aus mangelndem Bewusstsein entsteht.

Hinweise bei Kindern: Sie können nicht ohne Licht einschlafen, haben Albträume. Das Kind reagiert auf fremde Menschen oder neue Situationen leicht ängstlich. Aspen hilft eventuell ängstigende Eindrücke besser zu verarbeiten und diffuse Ängste zu überwinden. Das Kind fühlt sich dadurch sicherer.

Volksheilkunde: Die Pappel wurde bereits in der Antike als wichtige Heilpflanze geschätzt. Eine Salbe aus ihren Knospen gehört zu den ältesten überlieferten Salbenrezepten.
Sie wird heute noch zubereitet und für Haut- und Gelenkprobleme hilfreich eingesetzt.

Auch als Tee kann man die Pappelknospen trinken und damit rheumatische Beschwerden und andere Entzündungen lindern.

Heilwirkungen in der Volksmedizin:
Anregend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit, Hämorrhoiden, Gelenkrheuma, Kopfschmerzen, Blasenleiden, Prostata-Beschwerden, Wunden, Verbrennungen (leichte), Sonnenbrand, Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Abschürfungen.

In der Naturheilkunde werden die Knospen, Blätter und die Rinde genutzt. Sie enthalten Gerbstoffe und Mineralsalze. Die Zitterpappel enthält Verbindungen von Salicylsäure. Deshalb soll sie schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirken.

Ähnliche Essenzen:
Agrimony:        Innere Unruhe
Aspen:            Unbewusste Ängste
Cherry-Plum:   Angst vor seelischen Kurzschlusshandlungen
Mimulus:         Spezifische Ängste
Pine:              Schuldgefühle
Red Chestnut: Angst um Andere
Rock Rose:      Panikattacken – akute Angstzustände (auch in Rescue)

Übrigens: Wie schon im vorgien Artikel erwähnt sind Bachblüten und Schüßler-Salze sind in der Behandlung wunderbar kombinierbar. Fragen Sie Frau Astrid Obersteiner, die kennt sich damit bestens aus und ist hier auf astrologie.de zu erreichen.

Jedes Bach-Blüten Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt. Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, oder Bachblütenberater ein.

Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte erst Ihren Arzt oder Apotheker!


© Karin Hümmer Juni 2010

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