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Bachblüten - Beech

Karin Hümmer
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Sonntag, 4. Juli 2010, 15:31

'Bachblüten - Beech' - Beitrag von Karin Hümmer

(3)  Beech, Fagus sylvatica, Rotbuche

Die Rotbuch, oder Buche gehört zu der Familie der Buchengewächse und wird auch Mutter des Waldes genannt.
Sie ist ein in weiten Teilen Europas ein heimischer Laubbaum aus der Gattung der Buchen. Die Rotbuche bevorzugt die niederschlagsreichen, kühleren Regionen Mitteleuropas und wird ca. 300 Jahren alt, manchmal sogar bis zu 500 Jahre.
Sie  hat eine glatte graue Rinde. Sie kann über 30 m hoch werden. Der Baum ist fast in ganz Europa verbreitet.
Die weiblichen und männlichen Blüten befinden sich am gleichen Baum. Die Blütezeit ist von April bis Mai, gleichzeitig mit dem Laubausbruch. Die Samen der Buche, Bucheckern, enthalten Blausäure.

Der Mensch, der Beech benötigt befindet sich in einer Phase der Intoleranz, der Engstirnigkeit und Härte. Er ist überkritisch und ist nicht in der Lage, sich in die Situation und Gefühle eines anderen Menschen hinein zu versetzen.
Der negative Beech-Zustand kann sich jedoch auch im genauen Gegenteil zeigen, nämlich in übertriebener Toleranz, die alles entschuldigt.

Fast jeder von uns befand sich mindestens schon einmal in seinem Leben in so einem Gemütszustand.
Meist betrifft es aber Menschen, die in ihrem Leben viel Ablehnung und Ungerechtigkeiten erfahren haben. Z. B. bei Menschen, die aus einer diskriminierten Familie kommen. Sie mussten viel Hass, Demütigungen und Verletzungen ihres Selbstwertgefühls einstecken.

Es ist wie eine Art Schutzmechanismus. In dem sie von sich aus Vorverurteilen, bevor sie, nach ihrer inneren Überzeugung, wieder in die Schusslinie geraten, wähnen sie sich durch ihr Verhalten irgendwie in Sicherheit.
Die eigenen Gefühle werden so weit wie möglich verdrängt. Dadurch haben Sie  auch nicht mehr die Möglichkeit, sich in die Gefühle anderer hineinzuversetzen.
Sie haben an allem was bekritteln, m. a. W. sie können immer nur das Schlechte und nicht mehr das Gute sehen.
Menschen im negativen Beech-Zustand verhalten sich stur, dies muss sich nicht nur in Form von psychischem Druck zeigen, sondern kann auch auf sehr charmante Art und Weise geschehen.

Der negative Beech-Zustand zeigt sich in Intoleranz, Rechthaberei, Zynismus, innere Spannungen, Schulmeisterei, Sturheit, psychischem Druck auf andere, Einmischung in die Angelegenheiten anderer, Reizbarkeit, Kritiksucht, Nörgelei – andererseits Übertoleranz, Schönrederei, Glorifizierung.

Mögliche körperliche Symptome die dabei auftreten können sind: Allergien, Störungen des Magen-Darm- Traktes, Verspannungen der Muskulatur, Rheuma etc.

Durch die Beech-Blüte löst man sich von den falschen Wertmaßstäben und öffnet sich gegenüber dem Höheren Selbst.
Der Mensch lernt wieder, das Schöne und Gute in dem, was ihn umgibt, zu sehen. Er bekommt die Fähigkeit, das Positive in allem zu erkennen und entwickelt wirkliche Toleranz und Mitgefühl für andere.
Er wird entspannter, sanftmütiger und lernt seine eigenen Schattenseiten und Fehler zu sehen und mit ihnen richtig umzugehen. Er kann seine analytischen Fähigkeiten und sein hervorragendes Urteilsvermögen wieder konstruktiv für sich und die Allgemeinheit richtig einsetzen.

Hinweise bei Kindern: Sie sind geborene Nörgler, kleine Kritiker und Altklug. Oft findet es gleichaltrige andere Kinder doof. Das Kind nörgelt an Allem herum und lehnt alles Fremde ab. Beech hilft ihm dabei mehr Mitgefühl und Toleranz zu entwickeln.

Unsere Vorfahren gingen davon aus, dass die Buche folgende Wirkung hat: Antibakteriell, schleimlösend, Fiebersenkend, Darmbeschwerden und Hustenstillend.
Beech wurde auch eingesetzt bei: Übersäuerung des Magens, Hauterkrankungen, wie z. B. Psoriasis. Auch bei Rheuma, Gicht, Zahnschmerzen, Wunden  und Geschwüren wurde die Rotbuche verwendet. Hergenommen wurden dafür  Rinde, Holz, Blätter, Bucheckern (Samen und Früchte).

Ähnliche Essenzen:
27 Rock Water            Dogmatisch, Stur
32 Vine                      egozentrische Dominanz


Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte erst Ihren Arzt oder Apotheker!
Bachblüten ersetzen nicht die Konsultation bei einem Arzt, bzw. Facharzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten.


© Karin Hümmer Juli 2010

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