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Forum für Uranian Astrology, Halbsummentechniken, Planetenbilder etc.
von Kidlik Kveykex » Mo 20. Nov 2006, 00:58
Liebe Freunde und Freundinnen der Astrologie!
Ist es wichtig, (s)eine Geburtszeit auf die Minute genau zu wissen? Kann man auch ohne minutengenau bekannte Geburtsuhrzeit Aussagen über Charakter und Schicksal einer Person treffen? Welche Rolle spielt Genauigkeit überhaupt in der Astrologie? Diese und ähnliche Fragen können in diesem Thread besprochen werden.
In einer alten kosmobiologischen Zeitschrift fand ich einen interessanten Artikel, der die Frage nach der Geburtsuhrzeit aufwirft. Die Autorin, Anni Epbinder, berichtet, daß am 4.06.1950 um 17.16 Uhr MEZ in Alfeld an der Leine (9.49 E, 51.59 N) ein Mädchen (Jutta) ertrunken war. Es handelte sich um eine Zwillingsschwester, die am 12.05.1934 geboren worden ist. Die Geburtsuhrzeit der Ertrunkenen ist 14.45 Uhr MEZ, die ihrer Schwester (Ursula) 15.00 Uhr MEZ laut Standesamt. Beide Mädchen erblickten in Alfeld an der Leine das Licht der Welt.
Zum Ereignisvorgang steht geschrieben: "Sie hatte mit einem jungen Mann eine Paddelbootfahrt gemacht. Dabei war das Boot dem Wehr zu nahe gekommen, beide sprangen heraus. Der junge Mann konnte sich retten, obwohl er nicht schwimmen konnte, das Mädchen wurde über das Wehr gerissen und ertrank nach zweimaligem Auftauchen. Ihre Leiche wurde erst nach elf Tagen gefunden. … Auch diese Zwillingsschwester [Ursula] war mit einem jungen Mann in einem anderen Paddelboot gleichzeitig unterwegs. Diese wollte aber ursprünglich die Paddelbootfahrt gar nicht mitmachen. … Beide Mädchen gingen in die Berufsschule. Die Lehrerin versicherte, daß es außerordentlich schwer war, die beiden auf Grund ihrer großen Ähnlichkeit zu unterscheiden."
Und am Schluß seines Artikels schreibt Frau Epbinder: "Man sollte aber nicht die falsche Schlußfolgerung vornehmen, daß nun der Tod bestimmt gewesen sei, sondern Leichtsinn und verantwortungsloses Handeln, nämlich sich bei solchen kritischen kosmischen Entsprechungen in Lebensgefahr zu begeben, also menschliche – allerdings kosmisch bedingte – Eigenart und die Umweltverhältnisse wirkten hier zusammen mit noch weiteren Faktoren, die uns unbekannt sind."
Wie verhält es sich nun wirklich: war der Tod der einen Zwillingsschwester vorherbestimmt oder hätte sie auch weiterleben können, wenn sie ihren freien Willen recht gebraucht hätte? Ist es möglich, anhand der Horoskope der Zwillingsschwestern zu beurteilen, welche von beiden gefährdet(er) war oder gar ertrinken mußte?
Liebe Grüße
Kidlik Kveykex 
Zuletzt geändert von Kidlik Kveykex am Mo 20. Nov 2006, 10:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Kidlik Kveykex
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von stellamondo » Mo 20. Nov 2006, 10:35
Hi,
sehr interessanter Beitrag, wie ich finde.
Ich denke, Genauigkeit spielt eine sehr große Rolle in der Astrologie und auf anderen Gebieten natürlich auch.
Kannst du noch den Geburtsort der beiden Schwestern liefern?
Hab jetzt mal Alfeld an der Leine angenommen. Die Todesursache dürfte bei beiden Schwestern die Gleiche sein. Tod durch Ertrinken. Bei Ursula etwa 3 Zeiteinheiten (hier würde ich Jahre nehmen) später, wenn ich mich nicht irre. Gibt es dazu auch einen Artikel/Bericht?
Auffällig: Die Mädels haben beide zwischen Sonne und Merkur auf 20° Stier 52 den Fixstern Rana stehen (Unfälle auf See, ertrinkend), Jutta am Glückspunkt dazu den Fixstern Mizar (auf 15° Jungfrau 42), der auf Naturkatastrophen hinweist. Der südliche Mondknoten in 11, dem Haus der Freunde, der nördliche Mondknoten in Haus 5, dem Haus des Vergnügens. In diesem Haus steht auch Saturn, der Quadrate zur Sonne und zum Merkur (AC) bildet.
Und mit dem freien Willen ist das so eine Sache. Wenn ich mir die alten Astrologen anschaue, die ihren eigenen Todestag und andere Ereignisse berechnet haben, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass unser Leben/unser Schicksal vorherbestimmt sind.
Gruß
stellamondo
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von Kidlik Kveykex » Mo 20. Nov 2006, 11:31
Dr. David R. Hawkins:
"The time of our death is already determined at the time of our birth (not the means, but the moment). Seminar in Houston, Texas »The Realization of the Presence of God«, Samstag, 11. Oktober 2002"
Todeszeitpunkt
Der exakte Zeitpunkt des körperlichen Todes liegt bereits bei der Geburt fest. Buch 4E, S. 387
Diese unglaublich anmutende Aussage hat Hawkins häufig kinesiologisch bestätigt gefunden. Immer mit dem gleichen Ergebnis. Er merkt an, dass wir sehr wohl Einfluss haben, in welcher Verfassung wir diesen Zeitpunkt erreichen. Es ist nicht festgelegt, wie wir die Zeit davor verbringen (ggf. krank, gesund etc.). Hawkins gibt im IONS-Vortrag das Beispiel eines Selbstmordversuchs an: Der festgelegte Todeszeitpunkt war noch nicht gekommen, der Selbstmörder hat seinen Tötungsversuch überlebt und starb dann zu "seinem" festgesetzten Zeitpunkt 14 Tage später an den Folgen des Versuchs."
Quelle
Seid Ihr der gleichen Ansicht wie Dr. David R. Hawkins oder denkt Ihr gar, daß nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch die Art und Weise des Todes bereits zur Geburt festgelegt sind? Oder wie ist es sonst?
Geburtsort beider Mädchen ist übrigens (ich habe es im ersten Beitrag ergänzt) Alfeld an der Leine (9.49 E, 51.59 N).
Es ist leider (bis jetzt) nicht bekannt, ob auch die spätergeborene Zwillingsschwester (einige Jahre später? - früher geht ja nicht!) ertrunken ist. Außer dem Artikel/Bericht der Astrologin Anni Epbinder ist mir im Moment kein weiterer Artikel gegeben. Allerdings enthält der Artikel von Frau Epbinder ihre (kosmobiologischen) Ansichten und Hypothesen. Darüber will ich gern noch berichten. Welche Besonderheiten - außer den von Stellamondo bereits genannten - ergeben sich noch in den Horoskopen der beiden Mädchen? Ich bin übrigens auch, wie Du Stellamondo, der Ansicht, daß sowohl Zeitpunkt, als auch Art und Weise des Todes (bereits ab der Geburt) vorherbestimmt sind. Eine sehr astrologiebejahende Einstellung. (Mit einer anderen Einstellung - anderer Menschen - ist die Art des Todes womöglich durch den Menschen und ??? beeinflußbar - und werden entsprechende Bestätigungen auch gefunden. Doch: ist die Beeinflussung selbst auch beeinflußbar? Besteht am Ende zwischen Beeinflussung und Nichtbeeinflussung gar kein Unterschied, vielleicht, weil wir uns die Zukunft nur als etwas von der Gegenwart verschiedenes einbilden?)
Haben wir nicht alle ein bißchen recht?
Geburtshoroskop der ertrunkenen Jutta (Placidus-Häuser) – standesamtliche Zeit: 14.45 h, Alfeld. Orange: AC und MC von Ursula, 15.00 h geboren.
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Es darf auch gern einmal fraktal progrediert werden, wenns gefällt. 
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Kidlik Kveykex
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von GreenTara » Mo 20. Nov 2006, 16:41
Hallo
dann gehe ich mal fraktal voran  und stelle zunächst die beiden Grafiken ein:
Ursula (die "Überlebende")
Jutta (die Ertrunkene)
Der Unterschied, der als erstes ins Auge fällt, ist die Stellung von Uranus: Bei Ursula steht er in der FP noch knapp in Haus 7, bei Jutta in 8.
Bis später und liebe Grüße
Rita
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von Kidlik Kveykex » Di 21. Nov 2006, 10:38
Hallo!
So schnell überzeugt mich die sogenannte "Fraktale Progression" nicht. Warum wird ausgerechnet eine "glatte 84" als Divisor verwendet? Ich wüßte keine natürliche astronomische Basis für "exakt 84". Es gibt noch unendlich viele andere Zahlen, die man für eine "Fraktale Progression" benutzen könnte, da muß es schon triftige Gründe geben, um ausgerechnet 84 zu wählen.
Und selbst wenn an der FP etwas dran wäre, würde mir ein Uranus Spitze 8/Plac. noch längst nicht ausreichen, um das Ertrinken von Jutta ausreichend mit FP zu begründen. Das kann ein Zufall sein. Und zeigt auch nicht die Todesart an. Der Uranus der beiden Mädchen war schon ca. 70 mal an Spitze 8 des FP-Horoskops – und sie haben's ohne Schaden überlebt. Warum, frage ich mich, ist Ursula nicht ertrunken/gestorben, als die Spitze 8 über den Uranus ging, etwa 5 bis 6 Stunden früher?! Zufall?
Liebe Grüße
K.
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von Arnold Buchenrieder » Di 21. Nov 2006, 11:19
Hallo Kveykex,
Die 84 ist wirklich eine Zahl die es in sich hat. Sie lässt sich durch sechs und ebenso sieben teilen, durch drei und vier. Auf diese Zahlen basiert doch die Astrologie, immer wieder findet man diese vor. 84 Jahre ergeben beinahe 1000 - genau 1008 x 30 Tage. Hinzu kommt natürlich der Uranus mit seiner Umlaufzeit von 84 Jahren. Besonders die sechs und die sieben stellen in der Astrologie eine Art Ordnung gemäß der hermetischen Gesetze dar. Mit Uranus kann ich Jupiter in sieben Zyklen finden, Saturn in drei. Dazu kommt noch die Tatsache, dass Uranus in etwa einen halben Neptun- und ein drittel Pluto-Zyklus ausmacht.
Von den gängigen Methoden kennt man den Sechser- und Siebener Rythmus. Daher kann der Ansatz von Jake nur logisch sein. Ertrinken kann man sicher nachvollziehen im Radix, sobald so etwas auch passiert ist. Ansonsten wäre so etwas eine von unzähligen Entsprechungen mit Uranus im achten Haus.
Alles liebe!
Arnold
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von GreenTara » Di 21. Nov 2006, 12:15
Hallo Kveykex
du hast es aber eilig.  So weit war ich noch gar nicht.
Hier zur einem Artikel: Astrologie, Chaos und Ordnung
Mir geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern um eine Anregung zum Hinschauen. Natürlich kann Uranus in 8 x Entsprechungen haben. Er wird auch in vielen Horoskopen als Herrscher von 5 in 8 stehen und nicht wie bei der Zwillingsschwester als Herrscher von 5 in 7 und natürlich stirbt nicht jeder durch Ertrinken, dessen Uranus so steht. Besagter Uranus von Juttas FP steht als Herrscher von 5 in 8 im Quadrat zu den Herrschern von 11 und 2. Merkur als AC und MC-Herrscher steht bei der "Überlebenden" am MC. Der FP-MC von Jutta steht auf der Halbsumme von Merkur und Mars. In der FP von Ursula ist das nicht der Fall. Es gibt also mehr Unterschiede als nur die Hausstellung von Uranus.
Astrologie kann nicht im herkömmlichen Sinne die Welt erklären, sondern sie bietet ein Bild, das auf vielen Ebenen sichtbar werden kann. So sehe ich das.
Liebe Grüße
Rita
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von Kidlik Kveykex » Di 21. Nov 2006, 14:08
Arnold Buchenrieder: "Die 84 ist wirklich eine Zahl die es in sich hat."
Das ist mir schon klar, und die Idee ist prinzipiell auch gut und berechtigt, wegen der Kontinuität zum Beispiel. Nur finde ich die "glatte 84" extrem gewagt. Man braucht sich nur einmal vorzustellen, wieviele Teiler zwischen 1 und 84 möglich sind – natürliche Zahlen, gebrochene Zahlen, reelle Zahlen. Ich sehe schon, daß in der 84 die 2, 3, 4, 6, 7, 12 enthalten sind und daß diese Zahlen von Bedeutung sind. (Die 5 fehlt übrigens.) Ich weiß auch, daß Uranus etwa 84 Jahre Umlaufzeit hat, aber eben nur – etwa. Auf der Basis der tatsächlichen Uranus-Bewegung müßte z.B. das FP-Horoskop von Jutta für eine Uhrzeit gut 2 Stunden früher berechnet werden. Die Idee der 84er Fraktal-Progression ist genauso gewagt, wie die Verwendung von 360/84°-Aspekten. Man darf sich da nichts vormachen: das sind Welten, in denen man sich völlig verlieren kann. Ich selbst wage mich nicht so weit vor. Doch bin ich sehr für kreative, persönliche Astrologie. Und wenn sich der Erfinder dieser Progression entschlossen fühlt, diesen Weg einzuschlagen, ist es für ihn sicherlich völlig in Ordnung.
Liebe Grüße
K.
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von Kidlik Kveykex » Di 21. Nov 2006, 14:57
GreenTara: "du hast es aber eilig. ;) So weit war ich noch gar nicht."
Schon klar, Du wolltest erst mal die Horoskope reinsetzen. Hast Du ja auch getan. :lol: Dank Dir, auch für den Link zu dem Artikel. Anregend ist es allemal.
Ich mache dann erst einmal weiter mit meiner Untersuchung:
Der Autor des Artikels glaubt (zunächst), man habe die Kinder nach der Geburt vertauscht, denn URv Konjunktion MA träfe Ursula (Zwilling 2) stärker, wegen MC = AC = MA (T8).
Ich habe folgendes gefunden:
MC = NE/HA (T1) = ZE (T8) = KR (T8)
Unter MC = NE/HA steht im Regelwerk für Planetenbilder von A. Witte folgendes:
" Sich in eine große Gefahr begeben. Einer schweren Täuschung unterliegen. Ersticken. Ertrinken. Sich ertränken. Seefahrer." (Regelwerk für Planetenbilder, A. Witte)
Diese Konstellation weist schon auf das Ereignis hin und ist ein Beleg dafür, daß die Geburtsuhrzeit ungefähr stimmt. Hier braucht nicht viel gedeutet zu werden, im Regelwerk steht wörtlich " Ertrinken"! ZE steht für zwingende Gewalt, Kronos für die Höhe.
SO = UR (T16) = MA/SA (T8) = KM/SA (T4) = WI/HA (T8) = AS/JU (T8) = MC/JU (T4) = VE (T8)
Die SO befindet sich in 8/MC und 8/AC, also im Todeshaus. Gleichzeitig ist sie im 8. Haus der Erde, im Stier. Eine plötzliche Trennungshandlung ist im Radix angezeigt, ein Unfall in der Öffentlichkeit – verbunden mit Vergnügung. Wodurch ist diese Achse evtl. aktiviert? HAv = 5.51 in T16, SO = 6.08 in T16. Differenz 17', entspricht gut 3 Monaten. SAv noch weiter entfernt, auf 5.33 in T16 – Differenz 35', entspricht 7 Monaten. In T64, was ich normalerweise nicht berücksichtige, finde ich MCv = SO, wenn Jutta 14.46 h geboren ist. (Sekunden habe ich unberücksicht gelassen.) Gleichzeitig ist ACv = SA (T8, Abw. 3')
UR = MA/HA (T1) = SO/(MA/SA) (T1) = WI/SA (T8) = KM/HA (T8)
Wieder eine Konstellation für ein überraschendes, schädigendes Ereignis, die zum tödlichen Unfall paßt. UR = 28.45 in T8, HAv = 28.21 in T8. Differenz 24', knapp 5 Monate. SAv etwas weiter weg.
Mars in 8/AC und AC in 8/MA:
" Betrübnis durch Handlungen anderer, die sich zur Lebensgefahr steigern kann. Ein gewaltsamer Tod kann erfolgen. Das muß nicht gerade eine Ermordung sein, denn auch Unfalltod und Tod infolge einer nicht gelungenen Operation fallen darunter." (Methodik I, H. Lefeldt)
UR, MO, KR, MA, ME, SO in 8/AC und 8/MC und 8/WI
AS, PO, JU in 8/SO, VE in 8/MO, AC in 8/KM, AC in 8/MO
Auffallend starke Besetzung des 8. Hauses in verschiedenen Häusersystemen. Der Tod steht mit Vergnügung in Verbindung.
ASv = SA (T8) = HA (T2)
MCv = AD (T4) (= MA/NE (T1) = SA (T8))
MC/UR = HA (T8) = SA (T4) = MA/NE (T8) = AS/UR (T8)
Plötzliches Unglück, schädigendes, trennendes Ereignis.
Auf der folgenden Grafik sind einige wichtige Konstellationen im 45°-Kreis angedeutet. (Innen = Radix, Mitte = Vorgeschoben, Außen = Transit) (Es ist bewußt keine Achse eingestellt, um mehrere Konstellationen in einer Grafik zusammenzufassen.)
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MA + SA - AS = MAv (T8) ––> 14.45.49 h
MA + HA - AS = WIv (T8) ––> 14.46.05 h
NE + HA - AS = NEv (T2) ––> 14.47.34 h
MA + NE - MC = SAv (T8) ––> 14.46.10 h
MA + NE - AS = ADv (T1) ––> 14.45.11 h
MCv = SO ––> 14.46.04 h
MCv = MA/SA ––> 14.46.13 h
MCv = UR ––> 14.46.30 h
MCv = AD ––> 14.46.39 h
ACv = HA ––> 14.45.48 h
MC = NE/HA ––> 14.45.52 h
So kommt man gemittelt auf die Geburtsuhrzeit 14.46.10 h.
Transitäre Auslösung:
SO = MA/SA (T8) = UR (T16) = SOt (T16) = MEt (T1) = (MA/NE)t (T8) = (SA/HA)t (T8) = (UR/ZE)t (T16)
Ursula ist 15.02 Uhr geboren:
Auf der folgenden Abbildung ist die Todeskonstellation im T4-Kreis dargestellt. Das dürfte selbst Hardcore-Skeptiker von der Astrologie überzeugen. Beim Tod von Menschen findet man oft MA-SA-Verbindungen, so auch hier. Gleich am Anfang fiel mir auf, daß sich die Mitte von NE und HA ("Ertrinken" laut Regelwerk) in Konjunktion mit dem MC befindet. Hier sieht man, wie sich die beiden mit dem MC in die Radix-Todeskonstellation hineinschieben. In T64 ist MCv = SO = MA/SA = UR. SOt und MEt zeigen den Tag, MOt die Stunde des Todes an:
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Liebe Grüße
K.
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Kidlik Kveykex
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von Kidlik Kveykex » Di 21. Nov 2006, 15:32
Betrachtung des Ereignishoroskops (Transit)
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Das MC steht auf 3' genau in Konjunktion mit ZE, welcher "unwiderstehliche Gewalt" bedeutet, verstärkt noch durch KR im Quadrat. Auch der Poseidon, welcher zusammen mit NE, HA, KR dem Wasserelement angehört, aspektiert das MC (T8). Das MC des Ereignis- bzw. Transithoroskops befindet sich auch in der Mitte zwischen UR und NE, was laut Regelwerk der Hamburger Schule "Tote Personen, Bewußtlosigkeit", "Plötzlich mattgesetzt oder lahmgelegt, …, Übergang ins Jenseits, Krise" und "Leidtragender sein" bedeutet. Der Punkt für "Ertrinken" ("0" in der Abb.) verbindet sich auf der MC-Achse mit dem MA (T1). Dieses hypothetische Horoskop hat einiges für sich.
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Auf dieser Abbildung sieht man das Ereignishoroskop mit (äqualen = gleichgroßen = 30°-großen) AC-Häusern. Die SO befindet sich in 8/AC – dem Todeshaus, genau wie im Horoskop der Zwillinge. Auch UR ist in 8/AC plaziert: "Betrübende Anlässe werden die Ursache für plötzliche Zusammenkünfte. Überraschende Betrübnis durch Todesfälle. … In gefährliche Lagen geraten. Schneller Todeseintritt." (Methodik I von H. Lefeldt)
Die Abbildung zeigt auch, daß die SO im Quadrat zu SA und im Halbquadrat zum HA steht. Dieser Tag (SO) beinhaltet latent die Qualität "schwere Verluste" und "Trübsal" (Regelwerk). Damit das für einen Ort und eine bestimmte Uhrzeit auch zutrifft, müssen weitere Faktoren (insbesondere natürlich MC und AC) mitspielen.
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Hier ist noch einmal die Achse der Sonne zu sehen. Es ist ein Tag großer Aufregung (UR/KR) über schwere Verluste (SA/HA). SO = MA/NE bedeutet u.a. "Vernichtung des Körpers" (MA und NE sind gegenpolare Prinzipien.) MO (Stunde) und MC (Minute) beteiligen sich auch an der Konstellation des Tages (SO).
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Diese Abb. habe ich deshalb angefertigt, um zu zeigen, ob und wie sich der Punkt (die Mitte) für "Ertrinken" (NE/HA), welche(r) sich in Juttas Horoskop mit dem MC verbindet und sich in die Todeskonstellation hineinschiebt, im Ereignishoroskop des Unglücks präsentiert. Es ist zu sehen, daß sich dieser Punkt in einer starken Struktur zeigt, welche die Persönlichen Punkte MO, AC, MC und KM enthält. Der Punkt (NE/HA) – so scheint mir – ist nicht sonderlich stark und genau mit den Persönlichen Punkten verbunden. Man muß allerdings bedenken, daß sich das Unglück über einige Zeit hinzog.
NE/HA = AD (T4) bedeutet laut Regelwerk: "Leiden durch Kälte und Nässe". Einen Augenblick später ist NE + HA – UR = AC = MO mit der Bedeutung laut Regelwerk: "Verderben und Tod durch Wasserkatastrophen". Unter NE + HA – MO findet man im Regelwerk: "Tod in kleinen Gewässern" und unter NE + HA – KM: "Wasserkatastrophen miterleben".
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Auch diese Konstellation findet man: Aufregung (UR) und plötzliche Trennung (SA/UR) am Tag, in der Stunde und am Ort. Laut Regelwerk SA/UR = "Abschied nehmen und sterben".
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Kidlik Kveykex
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von Kidlik Kveykex » Di 21. Nov 2006, 15:43
Es ist unglaublich, was für schwerwiegende Konstellationen sich im Horoskop des Mädchens zur Zeit des Unglücks gebildet haben. Kein Astrologe der Hamburger Schule hätte sie übersehen können. Es fällt schwer, in ein paar wenigen Abbildungen das Wesentliche zusammenzufassen, doch ich denke, es ist mir bis jetzt recht gut gelungen. Die folgende Abbildung ist wieder stark vereinfacht (es aspektieren die Achse des Bildes nämlich auch noch SA und VU). Im inneren Ring befinden sich die Radix-Faktoren, im äußeren Ring die um den Sonnenbogen des Geschehens (15°30') vorgeschobenen Faktoren des Geburtshoroskops. Es ist eine T2-Darstellung (180°-Kreis). Man achte mal auf AC – HA – UR – MA, die im T2-Kreis im gleichen Abstand aufeinander folgen. Man sieht ohne weiteres, wie sich diese Kette etwa zur Zeit des Unglücks auf sich selbst schiebt. Es ergibt sich eine markante Struktur, welche die Persönlichen Punkte MC und AC radix und vorgeschoben enthält. Was sagt das Regelwerk der Hamburger Schule von Alfred Witte dazu?
MA + UR – HA "Tod durch Unfall"
MA + HA – UR "Aufregung oder Schaden bringende Tat"
UR + HA – MA "Plötzlicher Schaden", "Tod durch Verletzungen"
So hypothetisch und unsichtbar diese Transneptuner auch sind – sie verblüffen immer wieder.
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Kidlik Kveykex
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von Kidlik Kveykex » Di 21. Nov 2006, 16:03
Ich denke, man kann mit einiger Sicherheit sagen, daß ein vergleichbares Unglück nicht jeden Tag in Alfeld passiert. Es dürften Tage, Wochen oder Monate vergehen, bis wieder etwas derartig Schlimmes passiert. Betrachtet man die Stadt als Ganzes, kann man sich fragen, warum das Unglück an diesem Tag und an diesem Ort geschah.
Vor allem die Sonne zeigt im Horoskop den Tag an, während der Mond die Stunde und das MC die Minute anzeigt. Es ist wichtig das Gesamte und Wesentliche zu erfassen: ist im Ereignishoroskop wirklich zu sehen, daß dieser Tag etwas besonderes war, hätte man das vorhersehen können?
Die Sonne hat tatsächlich zwei schwerwiegende Aspekte zu "Übeltätern": ein Quadrat zum Saturn und ein Anderthalbquadrat zum Hades:
Am 3. Juni um 1.37 Uhr befindet sich die SO 1° vor dem genauen Aspekt zum SA. Am 4. Juni um 3.35 Uhr ist exakt SO = SA. Am 5. Juni um 5.35 Uhr ist die Sonne 1° nach dem genauen Aspekt zum SA.
Am 4. Juni um 12.21 Uhr befindet sich die SO 1° vor dem genauen Aspekt zum HA. Am 5. Juni um 13.51 Uhr ist exakt SO = HA. Am 6. Juni um 15.22 Uhr ist die Sonne 1° nach dem genauen Aspekt zum HA.
In den Tagen etwa vom 3. bis 6. Juni ist das Leben (SO) von SA und HA beeinträchtigt – weltweit. Das bedeutet jedoch nicht, daß an allen Orten, in allen Städten während dieser Zeit Unglücke geschehen. Dazu braucht es noch weiterer Konstellationen. Außerdem kann für menschliche Begriffe nur dort etwas passieren, wo auch Menschen sind. Ein schwerer Sturm über dem Meer ist im allgemeinen bedeutungslos, wenn kein Schiff dort ist, das in Gefahr kommt. Es hätte in Alfeld niemand ertrinken können, wenn sich niemand am und im Fluß aufgehalten hätte. Für das Unglück hat es eine Jutta mit entsprechendem (unbewußten) Ereigniswunsch bedurft. Jutta hatte eine Affinität/Resonanz zu den Konstellationen am Tag, zur Stunde in Alfeld an der Leine.
Doch, schauen wir weiter das Ereignishoroskop an: Die SO erreicht die Mitte der beiden o.g. Aspektplaneten SA und HA (in T16) am 4. Juni um 20.53 Uhr, nur wenige Stunden nach dem Unglück. Man kommt also mit der Sonne schon auf ein paar Stunden an die Ereigniszeit heran. Die SO erreicht die Mitte MA/NE (in T16) auch am 4. Juni um 22.09 Uhr (Ereigniszeit war 17.16 Uhr.)
Die SO ist der Beginn des 4. Sonnenhauses – die Ekliptik (der Tierkreis) wird – auch von der SO ausgehend – in 12 gleichgroße Abschnitte eingeteilt, deren Bedeutung mit der der AC- oder MC-Häuser im Wesentlichen übereinstimmt, nur beziehen sich die Aussagen hier auf die Sonne, den Tag, auf zumeist männliche Personen und auf den Körper. In 8/SO befindet sich der NE. Es ist also für den Tag Leid und Tod durch Wasser, Luft, Lüge und Irrtum angezeigt.
Eben mit diesem NE, der am Tag für Todesfälle vorrangig zuständig ist, verbindet sich der MA auf der Achse der SO, d.h., wie oben schon geschrieben: SO = MA/NE (T16), exakt am Unglückstag um 22.09 Uhr.
Es ist eben dieser NE, der sich in den Minuten des Ereignisses zusammen mit dem UR – der sich wiederum in 8/AC und 8/MC (auch im Todeshaus) befindet – auf der Achse des MC (die Minute anzeigend) befindet, d.h. MC = UR/NE (T1) – exakt um 17.16.54 Uhr. UR/NE selbst bedeuten Bewußtlosigkeit, Krise, keinen Bezug zur Realität haben.
Das ist noch nicht alles, der MO verbindet sich am 4. Juni um 22.22 Uhr exakt mit dem NE auf der SO-Achse, d.h. SO = MO/NE (T2), Abweichung zur Unglückszeit: 1°15'. Da wird für ein paar Stunden am Tag, am 4. Juni, das "NE in 8/SO - Thema" aktuell: Tod (Haus 8) durch bzw. im Wasser (NE) – am Tag (SO), zur Stunde (MO). Das zeigt, daß man nicht nur nach dem Kriterium "Exaktheit" gehen darf, sondern auch auf die Hausstellungen achtgeben muß. NE ist an diesem Tag für Todesfälle zuständig, weil er sich im 8. Haus der SO befindet. Seine Verbindung mit dem MO (auf der SO-Achse), über den alles, was auf der Erde geschieht, ausgelöst wird, ist daher ernstzunehmen.
Die Erdachse (im Horoskop durch den Widderpunkt repräsentiert) verbindet sich in diesen Tagen und Wochen mit NE und HA, welche zusammen für Unglücke auf See und Ertrinken zuständig sind. Zur Ereigniszeit ist diese Konstellation ( NE = WI/HA (T2)) auf 4 Bogenminuten exakt. HA befindet sich an der Spitze zum 8. Erdhaus, ist ebenfalls für Todesfälle auf der Erde zuständig – und zwar langfristig, während NE sich nur ca. 1 Monat in 8/SO aufhält. ME und KR befinden sich übrigens direkt im 8. Erdhaus, während HA 44' davor noch gerade im 7. Haus ist – dort Widerwärtigkeiten und Kummer durch Partner und in Begegnungen anzeigend, hier mischen sich die Qualitäten von beiden Häusern, denke ich.
Der MO ist auch mit ME/HA (beide im 8. Erdhaus) in T4 verbunden, exakt um 17.56 Uhr.
Es ist KM = UR (nur 4' Abweichung). Der mittlere Mondknoten (KM) steht für Verbindungen, UR steht für das Prinzip der Plötzlichkeit. Es sind also in diesen Tagen Aufregungen in und durch Verbindungen, sowie die Verknüpfung mit plötzlichen Ereignissen angezeigt. Weiter ist WI = MO/ME (T1) (ME aus 8/Erde), exakt um 16.03 Uhr.
In T12 ist SO = MA/HA (Schaden bringende Handlungen am Tage) auf 4' genau und = UR/CU (T6) (Aufregung in einer Gemeinschaft durch plötzliche Ereignisse) auf 2' genau – nur so nebenbei.
WI = MA/UR (T8). Übereilte Handlungen, Aufregung deswegen in der Allgemeinheit. Blutige Verletzungen. Aufruhr.
Doch, sehen wir uns nur einmal die Aspekte an:
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Stellt man alle Schwingungswinkel bis T32 ein und untersucht, welche Faktoren den Spiegelradien (Strahlen) am nächsten sind, so findet man SA, HA, ME, MO, AC.
Stellt man alle Schwingungswinkel bis T24 ein und untersucht wieder die SO, stellt man fest, daß sich zu den Faktoren, welche die SO aspektieren auch MA und NE gesellen.
Die beiden anderen Abbildungen zeigen die gefährliche Gesamtstruktur, in der die "Übeltäter" (in dieser Zusammenballung zeitigen sie der Erfahrung nach meistens Unglücke) MA – SA – UR – NE – HA mit den Punkten für den Tag (SO), die Stunde (MO), die Minute (MC), den Ort (AC) und die Verbindungen (KM) stark vernetzt sind.
Wieder kann man dem Regelwerk der Hamburger Schule (fast) wörtlich passende Stichworte entnehmen, z.B.:
MA + NE – HA = Vernichtung durch Ertrinken
SA + HA – NE = Schwerer Verlust. Trauriges Schicksal. Überschwemmungen. Verluste auf See.
Die Abbildungen zeigen deutlicher, warum das Unglück ausgerechnet an diesem Tag, zu dieser Stunde, an diesem Ort geschehen ist, als ich es mit Worten ausdrücken kann.
Ach, fast hätte ich's vergessen: die Sonne hat auch ein Trigon zum Neptun und der Mond zum Poseidon. Sowohl NE, als auch PO stehen für "Wasser". Und - wie gesagt - NE befindet sich in 8/SO, im Todeshaus.
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Der AC befindet sich übrigens auf dem sensitiven Punkt NE + HA - KM, d.h. es ist AC/KM = NE/HA (T2).
Zuletzt geändert von Kidlik Kveykex am So 26. Nov 2006, 22:12, insgesamt 5-mal geändert.
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von ch » Di 21. Nov 2006, 18:44
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von Kidlik Kveykex » Di 21. Nov 2006, 18:47
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Kidlik Kveykex
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von Markus » Di 21. Nov 2006, 19:58
Hallo KK,
vielen Dank für diese ausführliche und sehr interessante Studie. In einer ruhigen Minute schau ich mir die noch genauer an.
Lieben Gruß
Markus
PS:
Außerdem möchte ich noch für alle sagen, dass die IP von KK nicht mit der von UA identisch ist. Der Schreibsstil ähnelt sich ebenfalls nicht, so dass ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehe, dass es sich um verschiedene Personen handelt.
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Markus
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