Kreis-und lineare Darstellung
Fuer das bessere Vestaendnis der Mitglieder hier eine kurze Wiederholung der verschiedenen Kreisdarstellungen der Planeten und persoenlichen Punkte:
Fuer die Darstellung eines kardinalen Sternzeichens z.B. Krebs, von 0 bis 30 Graden brauchen wir 1/12 des Kreises von 360 Graden (der sogennante Teiler-1). Die lineare Darstellung aller Sternzeichen auf einer Strecke im irgendeinen Massstab, zwar ist einfach, aber glaube ich nicht praktisch.
Fuer die Darstellung eines kardinalen Sternzeichens von 0 bis 30 Graden brauchen wir 2*1/12 des Kreises (der sogennante Teiler-2). Die lineare Darstellung ist brauchbar,weil wir in einer Linie in irgendeinem Maßstab von 0 bis 30 Graden, schreiben wir Planeten und persoenliche Punkte der befindlichen in <<positiven>> Zeichen von Widder bis Wassermann und immer von links nach rechts auf der Linie. Dann schreiben wir die entsprechenden Daten fuer die <<negativen>> Zeichen Stier bis Fische, aber von obigen 30 Graden in arabischer Schreibweise von rechts nach links von 0 bis 30 Graden. Sehr praktische Methode, auch anwendbar in progressiven und transitaeren Staenden durch Gegenueberstellung zu den Radixstaenden.
Fuer die Darstellung eines kardinalen Sternzeichens von 0 bis 30 Graden brauchen wir 4*1/12=1/3 des Kreises (Teiler-4). Das ist der sogenannte 90-Kreis(Rudolph, Ebertin).Im ersten 120 Bogen uebertragen wir die Planeten in kardinalen Zeichen von 0 bis 30 Graden, im zweiten 120 Bogen (30-60) die Planeten in fixen Zeichen und im dritten 120 Bogen (60-90) die Planeten in veraenderlichen Zeichen. Es ist die meistgebrauechliche Kreisdarstellung, geeignet fuer Radxstaende,Progressionen, für mit dem individuellen Sonnenbogen dirigierten Staenden, Transite und sehr hilfsreich fuer die Auffindung von Planetenbildern und Halbsummen mit allen harten Aspekten(0, 22:30, 45, 67:30, 90, 112:30, 135, 167:30 und 180).
Fuer die Darstellung eines kardinalen Sternzeichens von 0 bis 30 Graden brauchen wir 8*1/12=2/3 des Kreises (Teiler-8 ). Sehr interessante Darstellung, insbesondere die lineare (Ebertin). Im entsprechenden Maßstab zeichnen wir eine Strecke von 0 bis 45. Die ersten 30 Grade von links nach rechts gehoeren zu den kardinalen Zeichen, die folgenden Grade von 0 bis 15 (die Null faellt auf 30 der kardinalen) gehoeren zu den ersten 15 Graden der fixen Zeichen und dann von Anfang an der Strecke, die letzten 15 bis 30 Grade der fixen Zeichen. Von dort beginnen die veraenderlichen Zeichen von 0 bis 30 Graden, enden sich also mit dem 45 Grad der Scala. Sehr gebraeuchliche Darstellung, besonders fuer die Transite des Jahres vom Mars bis Poseidon. Notwendig ist eine astrologische Ephemeride, um etwa jeden 15.Tag alle Planetenstaende zu uebertragen. Man braucht ausser einem Lineal auch ein Kurvenlineal.
Fuer die Darstellung eines kardinalen Zeichens von 0 bis 30 Graden brauchen wir 16*1/12=16/12=1Kreis+1/3Kreis (Teiler-16). Das ist der sogenannte 22:30 Kreis (entdeckt von HS) Zuerst setzen wir die Planeten und persoenlichen Punkte im 90-Kreis. Der 22:30-Modus entsteht vom 90-Modus folgendermaßen:
a. Fuer die Grade von 0 bis 22:30 lassen wir den Wert wie er ist.
b. Fuer die Grade von 22:31 bis 45 subtrahieren wir 22:30 Grade.
c. Fuer die Grade von 45:01 bis 67:30 subtrahieren wir 45 Grade.
d. Fuer die Grade 67:31 bis 90 subtrahieren wir 67:30.
Dann auf eine Linie von 0 bis 22:30 in irgendeinem Maßstab, projizieren wir die oben gefundene Ergebnisse und haben so die Radixstaende.
Wenn wir die entsprechenden progressiven Positionen im 22:30-Modus wollen, uebertragen wir sie in einer parallelen Linie. Dasselbe gilt fuer die heutigen Transitstaende auf eine andere parallele Linie. Mit einer Anschauung vergleichen wir Progressionen und Transite in Bezug auf die Radixstaende. Es ist eine interessante und einfache Methode und mit mancher Uebung wird man damit vertraut.
Fuer die Darstellung eines kardinalen Zeichens von 0 bis 30Graden brauchen wir 32*1/12=32/12=2Kreise+2/3 Kreis (Teiler-32). Das ist der sogenannte 11:15 Kreis. Es folgen die fixen Zeichen und die veraenderlichen Zeichen. Die lineare Darstellung von Planeten und persoenlichen Punkten ist eine sehr muehsame Arbeit. Es genuegt fuer jemanden nur fuer seinen individuellen Horoskop zu probieren. Man braucht fuer die Radixstaende von kardinalen, fixen und veraenderlichen Faktoren allein 8 parallele Strecken!
Wenn Sie Progressionen und Transite suchen, brauchen Sie noch 16 Strecken. Fuer diesen Modus leider ein spezielles Software/Programm ist notwendig. Und der Orbis hier ist nur 15 Minuten eines Grades!
Ich glaube fuer unsere Praxis sind der 90-Kreis, die lineare 45-Darstellung und die 22:30-Darstellung, immer mit klassischen geometrischen Mitteln, ausreichend.
Ich wuensche allen Mitgliedern schoene Sommerferien.
Ihr Denis
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