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von gerald » Mi 10. Mär 2010, 03:20
moin-moin - ich bin gerald - hatte als seemann erst mit navigation zu tun. die führte mich (immer wieder) zur astronomie (die ich schon während der schul- und studienzeit hobbymäßig pflegte). und die führte mich jetzt zur astrologie. kein wunder, denn seeleute sind ja grundsätzlich abergläubisch. gell? habe allerdings meinen geburts-moment noch nicht rausgekriegt - also kein bauchgefühl, das "ja" zur astrologie sagen könnte. (vielleicht weil ich ´nen monat zu früh kam??? - - ->>> oder das "falsche" häusersystem hatte???) dann habe ich das thema ernst genommen und fing an zu forschen - in diesem winter,... weil ich nicht in meine werkstatt konnte (eingeschneit), meine arbeit liegen lassen musste.... hoffe auf ein paar anregende stunden bei euch, liebe grüße gerald
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von Ann » Mi 10. Mär 2010, 14:26
Willkommen Gerald
für deine Geburtszeit musst du das Standesamt deines Geburtsortes anschreiben. Es ist ein kleiner Kostenpunkt, der sich aber lohnt.
LG Ann
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von gerald » Mi 10. Mär 2010, 15:06
ich habe meine geburtdaten explizit (21.03.1952 10:05h freiburg/breisgau)...
meinte eigentlich, dass sie "astrologisch falsch" sein müssten, weil mich von deutungen nicht direkt angesprochen fühle (aber oft geschmeichelt)...
gg
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von Ann » Mi 10. Mär 2010, 15:20
Soso - ein Widder der einem die Tür einrennt und ein Mond der sich gerne den Hals nach anderen verdreht. Ein offener Briefumschlag und aaahhhhhhh noch was - erzähl ich dir später. 
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 02:30
da bin ich aber gespannt - lgg
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 03:25
...wo du doch mit dem mond schon recht hattest!
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von Ann » Fr 12. Mär 2010, 15:37
So, ich hätte dich fast vergessen. Also mir fiel dein Saturn/Uranus-Aspekt auf. Da ich gerade in Büchern von Döbereiner stöbere, kann ich dir was dazu sagen. Saturn-Uranus ist die Unvereinbarkeit der Eltern: die Eltern sind in der oder um die Geburtszeit aus existentiellen (beruflich, Todesfälle) Gründen getrennt. Oder die Eltern trennen sich, als Folge der zu Tage tretenden Unvereinbarkeit in den ersten Jahren nach der Geburt. Oder die Eltern überspielen das Unvereinbare und halten aus Gründen, die nicht in der Ehe selbsts liegen (religiöse, wirtschaftliche usw.) die Form des Zusammenlebens bzw. der Ehe aufrecht. Hat jemand einen Aspekt von Uranus und Saturn im Radix Horoskop, so muß er/sie sich ein Leben lang mit dem Thema: gestaute Energie auseinandersetzen. Da sollte man rechtzeitig etwas unternehmen. Natürlich betrifft die mundane Stauung auch alle anderen Geburtsbilder unterschiedlich stark, je nachdem, wo sich die beiden Planeten im Lauf gerade befinden und welche Aspekte sie zu den Planeten des Geburtshoroskops bilden. Homöopathisch empfieht Wolfgang Döbereiner die “Reisblüte” in einer C-Potenz, wenn man die denn bekommen kann (Nachtrag: Leonardo Apotheke Hamburg 040 456509). Ansonsten Tuberculinum als Nosode oder Zink als Metall. Da wo Uranus steht, will er was aufbrechen. D.h. aber, dass Saturn vorausgehen musste und etwas einengen, eindämmen, zumauern. Man kann ja nur da was sprengen, wo es was zu sprengen gibt. Ich hab den gleichen Aspekt, bin ja gleicher Jahrgang. LG Ann 
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 16:28
Ann hat geschrieben:die Eltern sind in der oder um die Geburtszeit aus existentiellen (beruflich, Todesfälle) Gründen getrennt. Oder die Eltern trennen sich, als Folge der zu Tage tretenden Unvereinbarkeit in den ersten Jahren nach der Geburt. Oder die Eltern überspielen das Unvereinbare und halten aus Gründen, die nicht in der Ehe selbsts liegen (religiöse, wirtschaftliche usw.) die Form des Zusammenlebens bzw. der Ehe aufrecht.
stimmt beides - letzteres (religiöse nein, eher tolerant, wirtschaftliche ja, da zusammenarbeit zur privaten entfremdung, dann zur scheidung führte, nach einigen jahren - lgg pointe noch: ich, wegen diesen turbulenzen zu früh zur welt kam, symbolisch mich davon (früher) trennte??? darf ich dir mal dazu eine vor-antike-horoskop-grafik zeigen??? (du rechnest ja gern mit regiomontanus, wenn ich das aus anderen threads richtig heraushöre?) liba gruß gerald
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von Ann » Fr 12. Mär 2010, 17:46
Klar darfst du. Regiomantus-Häuser werden bei klassischer Stundenastrologie empfohlen. Da ich das noch lerne, passe ich mich den Empfehlungen an. LG Ann 
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 18:31
du bist aber schnell im antworten, hab derweil mal mit screenshots ecperimentiert (hab noch keine ausgaberoutine), und grad zurück, weiß nicht wie das hier im forum abgebildet wird... ich probiers halt mal
warnung voraus: ist steinzeit, pure steinzeit, die konnten nur be ob achten!
hier der /ein geniestreich steinzeitlicher ingenieure:
sie konnten natürlich noch nix rechnen (weil schrift und geometrie noch gar nicht erfunden waren), aber sie begannen das „be ob achtete“ geschehen in ein "system" von horizontaler breite und azimutaler höhe zu zeichnen (und damit die grundlage unserer heutigen koordinatensysteme zu schaffen, einschließlich der uhr - eben: horo skope) - und auch großartige bauwerke wie stonehenge zu schaffen. aus respekt davor habe ich im eingeschneiten winter 2010 ein bissel im excel experimentiert (die grundlage ist ein file mit dem wir „früher mal“ satelliten mit step-motoren "verfolgten" und teleskope (und andere webcams) gesteuert haben, also sekundengenau jeden punkt am himmel fanden). erstaunlich ist, wenn man das „be ob achtbare“ simuliert, dass es wenig mit regiomontanus und anderen schlauen leuten zu tun hat – aber man sehr anschaulich ihre vorgehensweise „sehen“ kann: sie dilatieren die häuser und normieren die ekliptik (unsere planetare gesellschaft???).
die heute als "klassiker" benannten haben alles ekliptikal normiert (dann mc_e „oben“ ist) – wie es sich für eine feudal-elitäre gesellschaft eben gehört, die ihre untertanen belehren muss. in der „steinzeitlichen“ betrachtung (wo jeder seinen fähigkeiten entsprechend gebraucht wurde) hatte jeder individuelle aspekte (und hatte nicht unter denen der "gesellschaft" devot zu sein). auch funktioniert dieses eher ahrchaische betrachten auf allen breiten unseres globus – ist keine(!!!) hemisphärische astrologie:
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 18:33
mal ohne farbe und ein paar zeichen, sonsten posting gar nicht rausgeht, abrakadabra....:
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 18:37
noch einer, aus null-grad-zur ekliptik, etwa 15 grad von oben (kann auch andere perspektiven machen) und links unten vom polarstern aus, das kalenderblatt:
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 18:40
die aspektetabelle, muss ich wohl mal schmaler machen, damits nicht so klein wird, komische logik, aber....
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 18:46
ich vermute, dass stundenastrologie mit egal allen systemen funktioniert, weil wenn ein fehler drin wäre (im radix) dann sich der fehler (bei den transiten im selben system) "herauskürzt" (so wie sich masse aus dem gleichgewicht zwischen zentripedal- und fugalkraft herauskürzt, und deshalb unterschiedlich schwere satelleiten dennoch die gleiche bahn haben). ist alles ziemlich groovy - lgg
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von Ann » Fr 12. Mär 2010, 20:10
Wow, ich bin sehr beeindruckt. Ich habe im Moment leider wenig Zeit und schau mir das nächste Woche nochmal in Ruhe an. Ich spring jetzt nur ab und zu kurz herein. LG Ann 
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