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von Lila » Sa 18. Aug 2007, 19:40
Ein idealer Gatte heute 18.8.07 20.15 3-Sat
Schauspiel von Oscar Wilde
Aufzeichnung einer Aufführung aus dem Schauspielhaus
Bochum, 2006
Lord Goring Sebastian Koch
Lord Caversham Hans Diehl
Sir Robert Chiltern Markus Boysen
Vicomte de Nanjac Michael Lippold
Mr. Montford Jaschar Sarabtchian
Phipps Cornelius Schwalms
Mrs. Cheveley Jeannette Hain
Lady Markby Margit Carstensen
Regie: Armin Holz
Die intrigante Mrs. Cheveley erpresst den aufstrebenden Unterstaatssekretär Sir Robert Chiltern mit einem Brief aus dessen Vergangenheit. Sie weiß, dass seine Karriere einst mit einem Insidergeschäft begann und droht nun, ihr Wissen zu veröffentlichen. Als ihr Mann das Geheimnis seiner Ehefrau verrät, bricht für die prinzipientreue Lady eine Welt zusammen. Der heiratsresistente Dandy Lord Goring versucht nun, seinem Freund Chiltern zu helfen. Er droht Mrs. Cheveley, mit der auch er eine Vergangenheit hat, als Diebin zu entlarven. Plötzlich steht Intrige gegen Intrige.
Verhängnisvolle Affären stehen im Mittelpunkt dieser Sittenkomödie: Im Spannungsfeld von persönlichen Interessen und gesellschaftlichen Ansprüchen versteht es Oscar Wilde, mit seinem Schauspiel zu brillieren. Geistreich und ironisch zeigt er die Divergenz zwischen Schein und Sein in den Denk- und Verhaltensmustern der Viktorianischen Ära und enthüllt die Fadenscheinigkeit eines Gesellschaftskodex' mit all seinen Normen, Rollenspielen und Illusionen. Er beweist mit diesem Stück einen scharfen Blick auf gesellschaftliche Zwänge und bigotte Moralvorstellungen nicht nur seiner Zeit.
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von Lila » So 19. Aug 2007, 18:54
Heute abend 19.00 Uhr auf Arte
SinfonieNr. 3 d-Moll von G. Mahler
mit Claudio Abbodo - einer der besten Dirigenten dieser Zeit .
2 Stunden - ein Genuss - freu
Lila
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von ch » So 19. Aug 2007, 19:13
wobei ich die 5. von Mahler wesentlich schöner als die 3. finde.
Chris
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ch
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von Lila » So 19. Aug 2007, 23:07
Mahler, muss ich gestehen, habe ich noch nicht so viel gehört. Eigentlich nicht so mein Ding.
Daher kann ich nicht sagen, wie die 5. ist.
Ich fand, dass Abbado mit seinem Orchester eine grosse Vielfalt in diese Synfonie gebracht hat und mit vielen neuen Nuancen sehr viel Tiefe setzte.
Leider hat das Publikum zu früh applaudiert.
Die Stille nach dem Ende war leider zu kurz. Abbado hat man den zu schnellen Bruch der Stille auch angesehen, er zuckte leicht verägert.
Ich finde Abbado ist ein sehr tiefsinniger und genialer Meistro und sein Orchester einfach brilliant. Habe alles mitgeschnitten.
LG
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von Lila » Sa 3. Nov 2007, 15:12
Sonntag, den 04.11.2007
21:15 Uhr
3 Sat TV
Dokumentarfilmzeit: Duisburger Filmwoche
Unser täglich Brot
Dokumentarfilm von Nikolaus Geyrhalter, Österreich 2005
Länge: 90 Minuten
Erstausstrahlung
Brot ist seit Jahrtausenden Sinnbild von Nahrung, von körperlicher und seelischer Kraft. "Unser täglich Brot gib uns heute", heißt es in einem Gebet nach Matthäus 6.11, das Millionen Christen beten. In "Unser täglich Brot" lässt Regisseur Nikolaus Geyrhalter ("Das Jahr nach Dayton", "Pripyat", "Elsewhere") den Zuschauer Zeuge einer ganz eigenen, anderen Schöpfungsgeschichte werden: "Die Lebensmittelproduktion ist ein geschlossenes System, von dem man ganz unklare Vorstellungen hat. Die Bilder der Werbung, in denen Butter gerührt wird und ein kleiner Bauernhof mit verschiedenen Tieren gezeigt wird, haben nichts mehr damit zu tun, wo unser Essen tatsächlich herkommt. Es herrscht eine Entfremdung in Bezug auf die Entstehung unserer Nahrung und auf diese Arbeitswelten, die es lohnt, aufzubrechen."
Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge - eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt. In geschlossenen Räumen, aseptisch wie eine Prozessoren-Fabrik, schlüpfen Küken, computerüberwacht. Ein riesiger Schlauch saugt Lachse aus einem Fjord. Metallene Zähne fressen sich durch chemisch termingerecht zum Verblühen gebrachte Sonnenblumenfelder. Im Sekundentakt und vollautomatisch werden Hühner zerteilt, Schweine von ihren Gedärmen befreit, nur für Rinder braucht sie etwas länger: die industrielle Nahrungsmittelerzeugung und High-Tech-Landwirtschaft. Für Menschen ist in diesen futuristisch anmutenden Räumen wenig Platz, sie wirken wie Fehler in diesem System, falsch dimensioniert, klein, verletzlich, auch wenn sie sich bestmöglich anpassen: hygienische Kleidung, Kopfhörer, Schutzhelme. Man findet sie an den Stellen im Produktionsablauf, für die noch nicht die richtigen Maschinen erfunden wurden. Genau geplante Kameraeinstellungen reflektierendie Effizienz des Systems, machen sie deutlich, stellen sie aus, nähern sich ihr mit einer Mischung aus Faszination und Schaudern. Der Film zeigt die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unseres gesellschaftlichen Wertekanons: viel, einfach, schnell. Kommentarlos und ohne erklärende Interviews entfaltet er sich auf der Leinwand wie ein irritierender Traum - ein insistierender Blick, begleitet vom Flirren, Rattern, Schlagen, Schlürfen, hydraulischen Atmen der Maschinen. "Unser täglich Brot" ist eine Einladung an unsere Neugierde, den Dingen auf den Grund zu gehen; zum Schauen, Hören und Staunen, zum Assoziieren und Nachdenken über den gegenwärtigen Stand unserer Zivilisation. Nikolaus Geyrhalters Film wurde für den Europäischen Filmpreis 2006 nominiert und erhielt unter anderem auf den Dokumentarfilm-Festivals von Amsterdam, Nyon, Montréal, Athen, Sofia und Mexiko Preise.
Mit dem Dokumentarfilm "Unser täglich Brot" beginnt 3sat sein Begleitprogramm zur 31. Duisburger Filmwoche (5. - 11.11.2007). Als nächster Beitrag folgt am Dienstag, 6. November, 22.25 Uhr, der Dokumentarfilm "Balkan Champion", 2006 der Gewinner des Förder- und Publikumpreises in Duisburg.
LG
Lila
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von Lila » Mi 14. Nov 2007, 19:49
Hallo an Alle,
den Theaterfilm von Uwe Janson
Nach der Vorlage von Henrik Ibsen, Deutschland 2006
hatte ich erst vor kurzem im TV gesehen.
AM 21.11.07 wird er wiederholt 3 Sat. 20.15 Uhr
Ich persönliche habe die Mutterthematik, die viele Kritiker diesem Stück von Ibsen anheimstellen, nicht gesehen. Ganz im Gegenteil, auch wenn viele die vielleicht die Szene des Sterbens und Abschieds der Mutter anders warhnehmen. Ich selbst habe das Original von Ibsen nicht gelesen, um mir ein Urteil zu bilden. Doch wenn ich den Peer Gynt bei Uwe Janson verstanden habe, ist es nicht so rübergekommen.
Ein wunderschönes, schwieriges Stück (ich habe den Film aufgenommen und konnte erst beim 2. Mal ein besseres Verstehen erreichen.
Für mich eine glatte 1, setzen.
Lila
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von Lila » Di 1. Jan 2008, 20:57
Heute 3Sat 21.00 Uhr
Spielfilm nach dem Roman "Schloss Gripsholm" von
Kurt Tucholsky, Deutschland 1999
Länge: 98 Minuten
Kurt Ulrich Noethen
Prinzessin Heike Makatsch
Billie Jasmin Tabatabai
Karlchen Marcus Thomas
Frau Adriani Anette Felber
Ada Sara Föttinger
u.a.
Drehbuch: Stefan Kolditz
Regie: Xavier Koller
Kurt, der kämpferische Publizist und ironische Schriftsteller, dank seiner frechen Chansontexte auch ein gefeierter Star so mancher Revue, reist mit Freundin Lydia, seiner "Prinzessin", in einen schier endlosen Sommer nach Schloss Gripsholm. Zwei Freunde, die mondäne Varieté-Sängerin Billie und der leidenschaftliche Flieger Karlchen, folgen dem Paar vorübergehend in den Urlaub nach Schweden. Damit sind erotische Turbulenzen programmiert. "Man denkt oft, die Liebe sei stärker als die Zeit. Aber immer ist die Zeit stärker als die Liebe", schrieb Kurt Tucholsky in seinem berühmten Roman "Schloss Gripsholm". Das müssten sich auch die vier Sommergäste Kurt, Lydia, Karlchen und Billie auf ihrer ausgelassenen und sinnlichen wie melancholischen Reise in den Nordeneingestehen. Es ist der Sommer 1932, und bald wird in Europa nichts mehr so sein, wie es war.
Der Spielfilm "Gripsholm" nach dem Roman "Schloss Gripsholm" von Kurt Tucholsky mit Ulrich Noethen, Heike Makatsch und Jasmin Tabatabai in den Hauptrollen taucht in die Welt des Berliner Kabaretts zu Beginn der 1930er Jahre ein, als die letzten Tabus zum Abschuss freigegeben und Feigenblätter ein Auslaufmodell waren.
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von Lila » Mi 7. Mai 2008, 21:06
Ein wunderschöne Novelle von Franz Werfel, vielleicht hat ja jemand ein Buch von ihm. z.B. Stern der Ungeborenen, wird heute auf 3 Sat gezeigt um 22.35 "eine blassblaue Frauenschrift" Regie: Axel Corti zum 75. Geburtstag. Angst, Geschicklichkeit, Macht, Anbiederung, der "Amtsweg“, die "Rücksichtnahme“, die Konzessionen, "um das Ärgste zu verhindern...“. Wir gehen bei unserer Arbeit mit Menschen um, die ihre politische Umwelt nicht beeinflussen wollen, sondern die die Verhältnisse, die ihnen Angst machen, durch ihre Passivität erst ermöglichen. Jeden Tag fahren sie ihre Fühler vorsichtig aus - und bei der geringsten Gefahr zucken sie lächelnd in den Scheintod. "Österreich ist das letzte Bollwerk der Kultur in Mitteleuropa“ - dieser selbstzufrieden dröhnende Spruch ist auch uns, heute, ekelhaft bekannt. "Es ist möglich, dass der Mensch, wenn er liebt, noch eine in sich abgeschlossene Welt behält, weil diese Welt mit der des anderen verschmilzt, sich in etwas vollkommen anderes verwandelt“ (Tarkowskij). Daher kommt die Kraft Amélies und die Kraft Veras. Zwei so verschiedene Frauen - aber sie leben in der Wahrheit. Was Leonidas nie gekonnt hat. Arglosigkeit, Vertrauen, maßlos, wieder, noch einmal... darum sind die Frauen die "Sieger“ in unserem Film. Weil sie sich einbringen. Darum wollen wir diesen Film machen: die Bedingungslosigkeit von Liebe, starker, großer Frauenliebe ist wohl ein Thema. Und über diesen Mann Leonidas wollen wir arbeiten, der weiß: "Alles, was in diesem Leben geschieht, geschieht aus Angst vor Schmerz.“ Teil 1: Mittwoch, 7. Mai 2008 um 22.35 Uhr Teil 2: Donnerstag, 8. Mai 2008 um 22.25 Uhr Ein Porträt über Axel Corti sehen Sie am Samstag, 3. Mai 2008 um 22.45 Uhr: "Ich über mich: Axel Corti"
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von Lila » Sa 5. Jul 2008, 20:46
Sonntagfrüh:
Sonntag, den 06.07.2008
09:15 Uhr
Betrachtungen zum Endspiel: die Wiederentdeckung der Fahne
Eine Farbenlehre des Politischen in Europa (aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie") (Erstsendung 29.6.2008)
[kurz] Die ganze EM hindurch wehten sie auf fast jedem Autodach, Balkone wurden mit ihr geschmückt, und selbst auf Gesichtern prangten sie: Die unterschiedlichen europäischen Nationalfarben waren in den vergangenen Tagen und Wochen fast omnipräsent. Zeitgleich lehnt Irland die EU-Verfassung ab. Zeichen einer Rückkehr zum nationalen Patriotismus? - Roger de Weck im Gespräch mit Thomas Macho.
[lang] Die ganze Europameisterschaft hindurch wehten sie auffast jedem Autodach, Balkone wurden mit ihr geschmückt, und selbst auf Gesichtern prangten sie: Die unterschiedlichen europäischen Nationalfarben waren in den vergangenen Tagen und Wochen fast omnipräsent. Zeitgleich lehnt Irland die EU-Verfassung ab. Das Ergebnis entspricht dem, was der eine oder andere Bürger anderer europäischer Staaten schon länger denkt: "keine EU-Erweiterung" und vielleicht gar "raus aus dem Staatenverbund"? Die ersten EU-Politiker sprechen schon vom Ende Europas und hissen selbst lieber die nationale Flagge als den Sternenkreis der EU. Sind die Flaggen nur schickes Retro-Accessoire in einer fußballbegeisterten Party-Welt, oder sind dies alles Zeichen einer Rückkehr zum nationalen Patriotismus? Roger de Weck im Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler Thomas Macho über Fahnen und Farben in Europa.
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von Lila » Sa 5. Jul 2008, 20:49
Nachtrag: auf 3Sat
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von Lila » Sa 5. Jul 2008, 20:59
Arte TV heute 5.7.08 22.45
Lawrence, ein hoher Beamter im britischen Finanzministerium, lernt zufällig die unkonventionelle Gina in einem vollkommen überfüllten Café, fernab von ihrem Alltag kennen. Nach zwei zaghaften Rendez-vous, rafft sich der einsame Lawrence auf, die hübsche Gina zu seiner Dienstreise nach Reykjavik, wo das G8-Gipfeltreffen stattfindet, einzuladen. Während sich die beiden sehr langsam und durchaus verhalten näher kommen, gibt Gina immer mehr von ihrer Vergangenheit preis. Die versammelten Politiker des Gipfels und ihre Beraterstäbe debattieren über das zentrale Millenniumsziel, die Halbierung der weltweiten extremen Armut und feilschen hin und her, bis es von der Tagesordnung verdrängt zu werden droht. Lawrence sinkt vor Scham in den Boden, als seine plötzlich aufsässige Freundin seinen direkten Chef, den Minister, mit hartnäckigen Fragen überfällt: Unternehmen sie als die maßgeblichen Politiker tatsächlich genug dafür, dass die Großmächte ihre Mittel einsetzen, um das Sterben von täglich rund 30.000 Kindern zu bekämpfen? Nicht nur, dass Lawrence nun als Sicherheitsrisiko für den G8-Gipfel angesehen wird und seine Stellung verlieren könnte, er muss sich auch vor sich selbst grundsätzlich neu rechtfertigen, ob er das Richtige tut, um seiner eigenen Überzeugung gerecht zu werden.
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von Lila » So 13. Jul 2008, 20:16
Sonntag, den 13.07.2008 3Sat TV
22:20 Uhr
Dokumentarfilmzeit
Angry Monk
Das Leben des streitbaren Mönchs Gendun Choephel Film von Luc Schaedler, Schweiz 2007 Länge: 58 Minuten
[kurz] 1914 wendet sich in Tibet ein junger Mönch vom Klosterleben ab und bricht in die Welt auf, auch in die Welt des Alkohols und der Frauen. Doch darauf lässt sich Gendun Choephels Rebellion nicht reduzieren: Er hat die erstarrten Strukturen des lamaistischen Tibets erschüttert und ein freies, zukunftsgerichtetes Denken vorgezeichnet. - Der Film porträtiert den Hoffnungsträger für ein freies Tibet.
[lang] In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieghat sich im abgeschiedenen Tibet Unerhörtes ereignet: Ein junger, wissbegieriger Mönch hat sich - des klösterlichen Lebens überdrüssig - von der Tradition abgewandt und ist in die Welt aufgebrochen - auch in die Welt des Alkohols und der Frauen. Doch darauf lässt sich die Rebellion des Gendun Choephel (1903 - 1951) nicht reduzieren. Vielmehr hat er die erstarrten Strukturen des lamaistischen Tibet erschüttert und Möglichkeiten für ein freies, in dieZukunft gerichtetes Denken vorgezeichnet. Der Film von Luc Schaedler porträtiert einen Freigeist, der seiner Zeit weit voraus war und heute zu einem Hoffnungsträger für ein freies Tibet geworden ist. Ein faszinierender Einblick in ein Land, dessen schicksalhafte Vergangenheit sich im heutigen Alltag - vielfältig und widersprüchlich - spiegelt.
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von Lila » Di 5. Aug 2008, 21:38
Für Pink Floyd Fans:
heute auf Arte
Dienstag, 5. August 2008 um 23.00 Uhr VPS : 22.50 Wiederholungen : 16.08.2008 um 15:55
Pink Floyd at Pompeji (Deutschland, 1971, 62mn)
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von Lila » Sa 16. Aug 2008, 19:53
Als ich den ersten Absatz der Abhandlung las, musste ich grinsen "Keinem war geistige Unabhängigkeit wichtiger. sobald er diese bedroht sah, entzog er sich." Wassermann, typisch würde ich sagen. 3SatBertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10.2.1989 geb. Sonntag, den 17.08.2008 11:15 Uhr http://www.3sat.de/programm_index.html Brecht - Die Kunst zu lebenFilm von Joachim Lang (Erstsendung 9.8.2006) [kurz] Kein Tragödienschriftsteller - außer Shakespeare - wird mehr gespielt als er. Keinem war geistige Unabhängigkeit wichtiger. Sobald er diese bedroht sah, entzog er sich: Bertolt Brecht. Erst aus der bayerischen Provinz nach Berlin, dann, auf der Flucht vor Krieg und Faschismus, einmal um die Welt, bis er sich in Ostberlin niederließ. - Ein Porträt des Schriftstellers Bertolt Brecht. [lang] Erst kommt das Fressen, dann die Moral - Bertolt Brecht (1898 - 1956) stellte die Tatsachen über die Ideologien, den Menschen über die Kultur, die Lebenskunst über die Kunst. Dennoch wurde Brecht im Gesinnungsstreit von Bundesrepublik und DDR vereinnahmt, wie es gerade passte: Für den Westen war er mal Kommunistenknecht, mal Ausbeuter, für den Osten mal Staatsdichter, mal Liebling des Westens. Er selbst, als Augsburger Bürgerssohn mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet, wusste früh, was er wollte: ein radikal neues Theater - volksnah, sinnlich, vergnüglich und belehrend zugleich. Brecht arbeitete auch radikal anders als die meisten, nämlich im Kollektiv - als 15-Jähriger in seiner Augsburger Clique ebenso wie in den Jahren seines Exils und später, mit seinem Berliner Ensemble, in Ostberlin. 48 Dramen schrieb er und über 2.000 Gedichte. Kein Tragödienschriftsteller - außer William Shakespeare - wird häufiger gespielt als er. Keinem war geistige Unabhängigkeit wichtiger. Sobald er diese bedroht sah, entzog er sich: Erst aus der bayerischen Provinz nach Berlin, dann, auf der Flucht vor Krieg und Faschismus, einmal um die Welt, bis er sich in Ostberlin niederließ, weil er dortauf gute Bedingungen für seine Theaterarbeit hoffte. In Joachim Langs Bertolt-Brecht-Porträt kommen unter anderen die Schauspielerinnen Regine Lutz und Käthe Reichel, Brechts Assistenten Manfred Wekwerth und Bernhard K. Tragelehnsowie die Töchter Brechts, Hanne Hiob und Barbara Brecht-Schall, zu Wort. 3SatSamstag, den 16.08.2008
03:25 Uhr Moisasurs ZauberfluchZauberspiel in zwei Aufzügen von Ferdinand Raimund Original-Musik von Philipp Jakob Riotte Von den Raimundspielen Gutenstein 2005 http://www.3sat.de/programm_index.html
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von eilts » Sa 16. Aug 2008, 20:07
wie ist das Geburtsdatum von Brecht ?
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