Lektion 1: Der Planet Mars

Kleiner Grundkurs Astrologie, Grundwissen

Lektion 1: Der Planet Mars

Beitragvon Cornelia Wicht » Di 1. Feb 2005, 10:07

In den ersten Wochen beschäftigen wir uns mit den Planeten und Prinzipien als Archetyp, das heisst, wir berücksichtigen im Moment nicht die wirkliche Stellung des Mars in eurem Horoskop!

Mythologie des Mars
Ares, Sohn von Jupiter und Hera, war bekannt für seine Wildheit und Kriegslist. Ares war groß, geradlinig, jugendlich und flink. Ganz in Erz gepanzert stürmte er im Schlachtfeld durch die Krieger, warf mit ungestümer Kraft alles nieder, was sich ihm in den Weg stellte, in der rechten die Lanze schwingend und in der linken sein Schild in schützender Position. Er freute sich am wilden Schlachtgetümmel und wurde des Streitens und Mordens nicht müde, liebte den Kampf um des Kampfes willen, bevorzugte aber keine Partei.......

Mars entspricht unserer Fähigkeit zur Auseinandersetzung, Ich-Durchsetzung, Aggressivität und Vorwärtsbewegung gefragt.

Aus diesen Information heraus erfand ich für mich den Krieger in mir. Ein Krieger, der mich schützt, mich verteidigt und für mich kämpft. Er ein Muskelpaket, welches sich durch körperliche Vitalität, instinktive Triebkraft und natürliche Aggressivität definiert. Mein Krieger besitzt Mut zum Risiko, steuert jedes Hinderniss auf direktem Weg an, ist Rebell und Zerstörer. Er zeichnet sich durch Willenskraft und Entschlossenheit aus.

Und nun ist eure Fantasie gefragt! Wie würde nun euer „Krieger“ aussehen. Welche Fähigkeiten sollte er besitzen, wenn es sich letztlich um den Planeten in eurem Horoskop handelt, der euren Willen durchsetzen soll? Vielleicht habt ihr ja auch ein Beispiel aus eurem Alltag, wo ihr meint, das euer Krieger zum Einsatz kam oder euch der Krieger eines anderen begegnet ist? Vielleicht entspricht auch ein Gedicht, eine Geschichte oder ein Foto euren Vorstellungen des Kriegers......? Ihr seht, die einzige Grenze, die es gibt ist, das sich im Moment bitte alles nur auf Mars beziehen soll. Sonst steht eurem Schöpfungswillen nichts im Wege!
Zuletzt geändert von Cornelia Wicht am Mi 9. Mär 2005, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Nefta » Di 1. Feb 2005, 14:58

Hallo an alle,

dann will ich mal den Anfang machen. Meinen Mars spüre ich am meisten, wenn ich urplötzlich gefordert bin, wichtige Entscheidungen zu treffen. Dann treffe ich diese aus dem Bauch heraus, ohne nachzudenken und auch ohne die Vor- und Nachteile abzuwägen. Und erst dann setzt mein Denken ein, *grins* da kann es dann schon passieren, dass es mich reut, oder ich mir denke, was ich da nur gemacht habe - aber dann heißt es diesen Weg nach vorwärts zu gehen.

Was ich gerne von meinem Mars hätte: dass ich den Blick geradlinig nach vorne halte, mich nicht von Konventionen, bzw. von der Gesellschaft mit ihren Regeln abhalten lasse. Dass ich wirklich das tue, was ich will, egoistischer bin und zuerst an mich denke. Und in Wirklichkeit ist es doch so, dass man zuerst an die Familie, Kinder usw. denkt und bis man bei sich selber ankommt, ist die Kraft raus. So ergeht es halt mir.

Sehe auch das Bild des Kämpfers, der mit hoch erhobenen Haupt nach vorne geht, ins Unbekannte. Der sich bewußt ist, dass er alle Steine, die sich ihm in den Weg stellen mit Leichtigkeit beseitigt. Dem es egal ist, was sich links und rechts von ihm abspielt, weil er ein Ziel vor Augen hat.

Weiß jetzt nicht, ob ich den Mars getroffen habe, tue mich nämlich schwer, die richtigen Energien zuzuordnen.

Freu mich sehr auf diesen Kurs und auf ein Kennenlernen mit euch allen.

Nefta
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Beitragvon fletch » Di 1. Feb 2005, 16:57

hmm wie sieht mein Krieger aus :?:

Mars habe ich im Krebs und im 12. Haus.

Ich stelle mir den gerade bildlich vor.. "Ich bin müde, habe keinen Bock auf kämpfen, ach lass mich doch in Ruhe :( "

Ich denke dieser Mars tritt bei mir nur in Erscheinung, wenn er denn unbedingt muss, wobei er in Krebs auch durchaus zupacken kann.

Karsten
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Beitragvon barbaraspanien » Di 1. Feb 2005, 19:00

hallo liebe Teilnehmerinen....

erstmal liebe Conny, dein Ansatz finde ich attraktiv und schmeckt lebendig, genau meine Weise mit Astrologie zu arbeiten...danke dafür.


Mars in der Jungfrau im 2. Haus......(allerdings in konjunktion mit der venus)


als aufgabe sehe ich da unter anderem...
Zivilisierte Selbstbehauptung, für das kämpfen was wirklich wichtig ist...

der hochentwickelte kRieger, zu dessen Waffen geschick, Intelligenz und die Fähigkeit sich legal und verbal zu verteidigen gehören und die Bereitschaft HIlfe für seine Sache zu organisieren um beutegierige, primitive Krieger in Schach zu halten( hiermit meine ich nicht nur die im aussen sondern als unseren inneren Widersacher)


mars in 2, dem Haus der Werte heisst auch Stellung zu beziehen, seine Grenzen zu verteidigen...(solange wir keine eigenen Grenzen haben setzt sie uns ein anderer)--ohne den Archetyps des Kriegers ist es schwierig seine eigene Identität zu entwickleln.---mit mars in der jungfrau ist man aber auch in der Lage gegebenfallls den strategischen Rückzug anzutreten und dann erst wieder zu kämpfen, wenn man soweit vorbereitet ist, um eine chance haben zu gewinnen. währenddessen lernt man grundlegende Fähigkeiten und entwickelt eine Strategie...
dazu gehört ersteinmal zu wissen was man will und dann diesem Wissen entsprechend zu handeln.
Der wahre Krieger wird eigentlich garnicht als solcher erkannt, denn er kämpft mit seiner Intelligenz und das hinter den Kulissen.

Einige Krieger können andere nicht schützen, während andere denen beigebracht wurde, Egoismus zu fürchten, nicht für sich selber kämpfen können.

eine wunderschöne Defintion über menschlichen Mut fand ich folgend....in der Weigerung irgend jemanden oder irgendetwas aufzugeben. Doch dazu bedarf es nicht nur des Mutes, sondern auch des Mitgefühls.
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Beitragvon A. M. B. » Di 1. Feb 2005, 21:24

Hallo an Alle :) ,

mein Mars - ist sehr aktiv, wenn er sich für etwas einsetzen kann, das er für andere - besonders wenn sie mir wichtig sind - tun kann.

Er kämpf gerne für andere, erkämpft gerne für andere und muss dann gebremst werden, damit die anderen nicht verlernen sich für sich selbst einzusetzen. Das ist eines der Dinge, die er gelernt hat - nicht anderen ihre eigenen "Kämpfe" abzunehmen, weil sie sonst nicht kämpfen lernen...
( Und wenn sie es dann müssen haben sie keine Übung...)

Wenn es um mich geht, führt mein Mars offensichtlich erstmal lange mit anderen Planeten ( wohl nicht immer von ihm so gewollt) in meinem Radix eine Diskussion, ala: worum geht es den jetzt wirklich? Ist das vertretbar? Sinnvoll? Egoistisch? Und noch zig andere Fragen.

Ausser es handelt sich um einen Bereich, wo er nicht diskutiert, weil die Motivation etc. relativ klar ist.

Also, dauert es oft länger, bis mein Mars sich entschließt in den "Kampf" zu ziehen.
Tut er dies ist er in erster Linie erstmal Stratege - er verschafft sich einen Überblick - wägt ab - und versucht möglichst konkrete Fakten über die gesamte Situation zu bekommen.
Im Zusammentragen von Informationen ist er sogar sehr gut - da geht bestimmt schon viel Marskraft in die Planung - nun, das vermindert ja auch die "Anzahl der Verletzten" auf beiden Seiten. Denn so einfach losstürmen würde mein Mars nie.

Dann könnte es passieren, garnicht so unwahrscheinlich, dass mein Mars nach all der Planung und der Überlegung - als "Kriegsherr" feststelllt: vielleicht spielen wir ( die beiden beteiligten Parteien) lieber eine Partie Schach (etc.) als uns wüst zu bekämpfen und stimmen vorher den Einsatz ab. Oder finden eine Lösung des Problems / für die Situation ohne überhaupt gross zu kämpfen.

Sollte sich jedoch nach längerer Zeit herausstellen, dass all die anderen Versuche, die Situation ohne Kampf zu lösen nicht funktionieren, wird mein Mars recht lautstark und dominat auf den Tisch hauen - und dabei wohl erwähnen was für jeden der Beteiligten eigentlich so auf dem "Spiel" bei der Auseinandersetzung steht...

Komisch :roll: und wenn ich meine Ausführungen so lesen, denke ich:
das mir trotz Mars - Krieger eigentlich mein Mars eher für andere Dinge nützt.
Z.b. für kreative Dinge.
In dem ich seine Energie und seinen Tatendrang in Projekte fließen lasse.
Die dann viel Planen und Ausarbeiten und Durchsetzung erfordern, auch um manchmal andere mit ins Projekt hineinzunehmen.
Begeisterung fällt mir dazu ein - sich begeistern und andere begeistern - zu etwas Neuem anspornen und es wagen.

Da fühlt sich mein Mars sehr wohl und muss sich nicht mit "kämpfen" beschäftigen, sondern kann sich mit einem Team verbinden und zusammen einen Plan verwirklichen.

Lieben Gruß in die Runde
Anja
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Beitragvon barbaraspanien » Di 1. Feb 2005, 22:16

Fällt mir noch ein Bild ein das für Mars steht

Einfach ANfangen

wenn nicht jetzt, wann dann.?

Mit dem Gehen kommt Bewusstheit,Erfahrung, Irrtum, verständniss,
Neue Wege und neue Möglichkeiten.
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Beitragvon Mbwassermann » Di 1. Feb 2005, 22:23

Hallo zusammen

Mein Mars im Wassermann 1. Haus fängt immer dann an zu kämpfen, wenn es um Andere geht. Mir selbst hat er noch nicht wirklich viel genützt. Oder vielleicht weiß ich bisher noch nichts mit ihm bewußt anzufangen.

Ich stelle mir ihn wie einen geistigen Krieger vor, mit Hinterlist, es sich einfach zu machen und seine Feinde sich selbst besiegen zu lassen, durch geschickte Ablenkungsmanöver trickst er aus.
Er sieht immer einen Grund zu kämpfen.
Er kann sehr verschlagen kämpfen und er ist parteiisch, wobei er gerne die Partei wechselt.
Er kämpft für ein Ziel, wobei alles andere den Feind darstellt, was sich gegen das Zeil stellt.
Er kämpft gegen Mißtrauen gegenüber seiner Kampfeslust.
Er kämpft auch als Verräter, der seine Feinde in sich gegeneinander aufhetzt.
Er kämpft dynamisch.
Sehr oft übernimmt er die Rolle der Unterstützung durch Verstärkung im Kampf der anderen.

Der Wassermann Mars ist zwar ein Kämpfer, aber er kämpft nicht unter allen Bedingungen.

MFG
MBWassermann
Mit freundlichen Grüßen
MBWassermann

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Kurze Rückmeldung

Beitragvon Cornelia Wicht » Mi 2. Feb 2005, 07:47

Hallo, Zusammen!

Danke, danke, danke! Für eure Beiträge! Ich gebe mich nun völlig der Lektüre eurer Gedanken hin und werde mich am nachmittag mit einem Beitrag zurückmelden!

Habt 'nen schönen Tag!
Bis später
Conny
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Beitragvon hsh » Mi 2. Feb 2005, 11:17

Hallo zusammen,
hallo Conny,

ich finde das ein sehr schönes Kurs Angebot und eine super Idee, von dir, Conny, es so aufzuziehen, dass jeder, nachdem du die mythologischen Hintergründe erläutert hast, erst mal seinen persönlichen Mars zu erspüren sucht bzw. seine eigenen Mars-Bilder entwickelt. Ich empfinde das als neu und gerade deshalb als so interessant, weil, wenn wie in üblicher Art, zunächst die Form (Mars ist .....) vorgegeben wird, jeder geneigt ist, dieser Form zu entsprechen, sie zu füllen und dabei nicht so tief in sich selbst eindringt. Du schulst also von Anfang an das Vertrauen in die eigenen Intuition und Assoziation mit und das finde ich super!!! Bild

Wenn ich mir einen Mars wünschen dürfte, dann wäre der stets wohldosiert einsatzbereit, spontan, ursprünglich – entschlossen, mutig, unbesiegbar ;).

Der, den ich bekommen habe, entspricht diesen Idealen eher wenig – will mich dennoch nicht beklagen, so mit der Zeit fanden wir schon ein Auskommen miteinander.

Mein Mars ist von Haus aus ein bequemer Hund, der am liebsten erst mal gar nichts macht. Wozu vor die Tür gehen, wenn man doch im Kopf so viel erleben kann ohne überhaupt aufstehen zu müssen? Er ist echt träge, der Bursche, was ich auch besonders morgens spüre, wo der seine Anlaufschwierigkeiten hat. Dennoch, die Kurve kriegt er irgendwie immer, was evtl. mit dem alten Herrn zu tun hat, der ihm ab und zu in die Hacken tritt, von wegen Pflichten und so. Und wenn er dann einmal was angefangen hat, dann lässt er so schnell nicht wieder los und rackert am liebsten, bis die Tätigkeit zur Zufriedenheit erfüllt ist.
Es fällt ihm ausgesprochen schwer Pausen einzulegen, weil ja bekannt ist, wie schwer er danach wieder in die Gänge kommt.
Allerdings ist sein Leistungsvermögen recht schwankend. Es gibt Tage, da klotz der ran, wie Herkules und schafft ohne Mühe für 3. Und es gibt Tage, da ist er einfach zu nichts zu gebrauchen und selbst, wenn man ihn mit aller Macht anschient, es kommt nicht viel dabei heraus weil Überwindung und Anstrengung in keinem Verhältnis zu den Resultaten stehen.
Ist er ein Streiter? Nein, ich denke eher weniger, alles viel zu anstrengend außerdem baut da irgendwer immer so einen Gedankenpalast auf, was eventuelles Tun nach sich ziehen könnte, das wirkt auf den eh schon schlappen Mars eine Rüstung, die jede Bewegung erlahmen lässt.
Und doch gibt es Situationen, da kennt ihn keiner wieder, diesen Burschen. Da stürzt er sich kopfüber ins Schlachtfeld oder zettelt selbst den Krieg an, da vergisst er alles um sich rum und kämpft, was das Zeug hält ohne zu ermüden. Das passiert dann, wie ich irgendwo emotional involviert bin oder meine, dass anderen Unrecht getan würde.

Liebe Grüße
Herma
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...mit der Zeit

Beitragvon Cornelia Wicht » Mi 2. Feb 2005, 16:47

Ich, als Vertreter der Waage-schaft, hatte anfänglich so meine Probleme mit dem Mars und seinem Schlagwort Aggression. Ihr könnt euch vorstellen, das meine Vorstellungen von Mars völlig gegen mein harmoniesüchtiges Wesen ging. Für mich war Mars Gewalt, Zerstörung und Krieg. Irgendwie empfand ich ihn als Störfaktor in meinem Horoskop und habe ihn natürlich auch als solches behandelt.
Irgendwann entdeckte ich meine eigene marsianische Seite. Diese drückte sich vorrangig als Motivation aus. Auch merkte ich, das ich meine Aggressionen in Form von Tanzen auslebte. Ich befand mich den ganzen Abend auf der Tanzfläche und je nach Stimmung bewegte ich mich zu Heavy Hard Rock bis hin zu Dirty Dancing. Also auch eine Form der Aggressivität! dachte ich und schon änderte sich mein Eindruck über den Störfaktor Mars.
Mit meinen Entdeckungen änderte sich auch mein inneres Krieger-Bild. Er wurde zum kleinen Hitzkopf, dem man aber letztlich gar nicht böse sein konnte über den Elefant im Porzellanladen bis hin zum stolzen Hengst „Black Beauty“, je nachdem, welcher Planet mitmischte. Mein Mars hat mir schließlich auch geholfen, als ich mich von heute auf morgen für einen Umzug nach Namibia entschloss! Also, so schlecht ist er ja dann doch nicht!
Letztlich war die Basis für alle Bilder meine Interpretation von Kraft, Vitalität, Instinkt, Kampfgeist, Aggression und Durchsetzung, die meiner venusische Fantasie entsprangen.. Sie erlaubten es mir, jegliche Spannungsaspekte aus der für mich schrecklichsten Form als Comic zu sehen und letztlich sogar darüber lachen zu können oder aber das Leben-Tod-Prinzip des Pluto immernoch in einer für mich ästhetisch schönen Form darzustellen.
Meine letzte Geschichte, bei der ich so über meinen inneren Hitzkopf gelacht habe, war wiedermal typisch! Klein Conny hatte sich natürlich mal wieder in den Kopf gesetzt, ihr männliches Objekt der Begierde zu erobern. Zu jenem Zeitpunkt war er Projektleiter beim Messeabbau auf der Systems. Ich machte mich also postum auf den Weg, ohne auch nur eine Sekunde damit zu verschwenden, mir Informationen zu holen, die mir die Suche vielleicht vereinfacht hätten. Ich hatte keine Ahnung, das es sich um ein Gelände von 10.000qm handelte, mit ...zigtausen Hallen und ungefähr doppelt sovielen Messeabbauern! Ich vertraute mal wieder blind auf Hilfe von oben, musste aber nach 2 Stunden feststellen, dass diese Idee wohl nicht zu meinen besten gehört hat. Naja, aber ich konnte wenigstens über mich lachen! Und das, finde ich, vereinfacht vieles. Früher hätte ich mich wahrscheinlich selbst ans Kreuz genagelt, ob der Dummheit meines Störfaktors Mars.
Und übrigens, mein Krieger ist ein junger, schöner, griechischer Adonis!!!! (grins)
Cornelia Wicht
 
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Hallo Herma!

Beitragvon Cornelia Wicht » Mi 2. Feb 2005, 16:53

Herzlich willkommen und danke für Deine Worte! Tut echt gut!

Mit Deinem Mars hast Du ja alle Hände voll zu tun, oder?! Ich kenne das nur zu gut! Es ist doch immer wieder schön zu wissen, man ist nicht der Einzige auf diesem Planet! (grins)

Liebe Grüße
Conny
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Beitragvon Lunaaria » Mi 2. Feb 2005, 20:51

Hallo an alle

hm, wie sehe ich meinen mars...
da er bei mir auf einer zeichengrenze (0°33' Zwilllinge) steht und nur schwach aspektiert ist, fiel es mir lange zeit sehr schwer, diese energie zu spüren. eigentlich ist es eher so, dass er mich hinterrücks umrannte, wenn ichs am wenigsten erwartete.
Vor anderen labere ich oftmals einfach drauflos oder wenn er sich eher stieig anfühlt erledige ich unangenehme dinge in windeseile um möglichst bald wieder etwas genüssliches tun zu können.

schöne art, sich ans eigene horoskop heranzutrauen, freue mich auf weiteres!

sandra
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Beitragvon Roswitha100 » Mi 2. Feb 2005, 23:16

Hallo Conny,
ich glaube, daß Mars in seiner Urform unsere Urinstinkte sind, die unser
Blut in Wallung bringen bzw, der Adrenalinschub den wir brauchen , wenn unsere Existent bedroht ist. Dabei sagt er: Angriff ist die beste Verteidigung. Es ist eine kurzfristige Energie, die nur siegen oder erobern will und Niederlagen nicht akzeptiert. Das Kind, das nur will und zwar gleich und sofort.
Mars kennt keine Grenze und keine Beschränkung. Er ist rücksichtslos und denkt nicht an die Folgen. Er unterwirft sich auch keinen Regeln oder Richtlinien. Doch dürfen wir in unserer Gesellschaft uns nur verteidigen und nicht angreifen, also ist er so nicht lebbar. Ausser auf der Ebene der Gefühle und Gedanken. Und da gibt es genug Verletzte. Nicht zu vergessen, den Straßenverkehr!!
Liebe Grüße
Roswitha
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Beitragvon Mbwassermann » Do 3. Feb 2005, 01:46

Hallo Zusamnen

Mars sehe ich nicht nur als Krieger, sondern auch als Werkzeug der Aktivierung. Denn nur durch Mars, werden auch andere Planeten ins Leben gerufen, sei es durch direkte Aspekte, Auslösungen oder im Zusamnenleben, also über eine Synastrie.
Immer geht es im Leben um Aktivierung, damit man fühlt das man noch lebt.
Nur, wenn nichts zum aktivieren da ist, übernimmt Mars die Rolle des Kriegers, somit urtypisch Mars, er schlägt dann um sich, weil er nichts zum aktivieren hat.

Das würde auch erklären, warum du Conny den Mars als Störfaktor enpfunden hast, denn Harmonie kann nicht aktivert werden. Harmonie läuft vielmehr über die Gefühle, den Mond.
Mars hingegen läuft vielmehr über den Saturn, durch Konzentration auf etwas auch wissen, was man zu aktiveren hat.
Es ist der Impuls, der wenn er konzentriert wird etwas aktivert.
Ohne Konzentration, schlägt der Mars wild um sich erobert.

Die Konzetration des Mars, gibt im ein streben, also etwas was sinnvoll ist für Mars.
Die Kämpfer Rolle ist aus der Sicht des Mars eigentlich eine Opferrolle in der der Mars seine Energie Opfert und nicht weiß wofür. Im Falle von unkonzentriertem Mars, also Mars ungelenkt von Saturn oder Uranus, ist Mars blind und kämpft nur.

Mars ist somit nicht nur der Held, sonder auch Jemand der eine Führung braucht um nicht blind zu sein.

Und jeder Mensch muß leider seinen eigenen Mars alleine führen, was sehr vielen Menschen schwer fällt.

Leicht haben es hier die Menschen mit Mars im Steinbock, Wassermann oder Fischen.

Blind sind Menschen mit Mars in der Waage, Skorpion, Schütze. Hier wird Mars sehr oft Unterdrückt um nichts falsches zu tun, obwohl der Drang danach da ist.

Abhängig von den Taten anderer, also auf der Suche nach Vorbildern, würde ich denken sind die Menschen mit Mars im Widder, Stier, Zwillinge

Vorsichtig sind die Menschen mit Mars im Krebs, Löwen und der Jungfrau. Diese Menschen leben den Mars passiev nach fremden Wünschen

MFG
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Herleitung von Mars zum Prinzip

Beitragvon Cornelia Wicht » Do 3. Feb 2005, 10:09

Mythologie

Ares, Sohn von Jupiter und Hera, war bekannt für seine Wildheit und Kriegslist. Ares war groß, geradlinig, jugendlich und flink. Ganz in Erz gepanzert stürmte er im Schlachtfeld durch die Krieger, warf mit ungestümer Kraft alles nieder, was sich ihm in den Weg stellte, in der rechten die Lanze schwingend und in der linken sein Schild in schützender Position. Er freute sich am wilden Schlachtgetümmel und wurde des Streitens und Mordens nicht müde, liebte den Kampf um des Kampfes willen, bevorzugte aber keine Partei.......

Von dieser Beschreibung ausgehend können wir uns den Mars, personifiziert als „Der Krieger“ in unserem Horoskop, letztlich in uns selbst, vorstellen. Was erwarten wir von unserem Krieger?
Natürlich, ein Krieger zeichnet sich durch seine unbeugsame Durchsetzung, seine Aggressivität, seinen Mut und seine Muskelkraft aus. Unser Krieger soll zum Risiko bereit sein und mit festem Willen unseren inneren individuellen Zielen zur Verwirklichung verhelfen. Wir erwarten, dass er sich Hindernissen auf direktem Wege stellt, ohne lange zu überlegen oder eine Strategie auszutüfteln. Instinktiv soll er handeln!
Zum ersten Mal kommt unser Krieger bei der Geburt auf seine Kosten. Der „Kampf“ durch den Geburtskanal hin zum Licht, also die Geburt selber, ist der erste Kampf, den unser Krieger bestreitet. Hier erkennen wir bereits, dass die Ausrichtung seiner Energien immer nach außen erfolgt.

Da unser Krieger aus dem Augenblick heraus agiert, seine Handlungen weder reflektiert noch abwägt, sind die Dinge, die er tut aber auch zum Scheitern oder zum Absturz verurteilt. In seiner Rebellion und dem blinden Drang zur Vorwärtsbewegung und Zerstörung kann man den „Krieger“ in uns mit der pubertären Phase unsere instinktiven Triebnatur auf der Suche nach der Selbstfindung vergleichen. In diesen Phasen kann unser „Krieger“ also auch als grausam, eigensüchtig, rücksichtslos, aggressiv, vergewaltigend, zornig, eigennützig oder hitzköpfig in unserer Außenwelt und in uns selbst erlebt werden.

In einer konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen inneren Personen zeichnet sich unser „Krieger Ares“ aber durch Selbstbehauptung, Vitalität, Aktivität, Ritterlichkeit, Willenskraft, Bereitschaft und Entschlossenheit aus.

Unser Krieger fordert uns immer wieder auf, in jeder Auseinandersetzung auch die Chance zu sehen, Dinge und Strukturen durcheinander zu bringen, alte Gewohnheiten zu zerstören und somit den Weg zu neuen Perspektiven für die weitere Entwicklung und Erkenntnisse zu schaffen. Er weiß, nur über die Tat ist der Weg zur Einsicht möglich.
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