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Kleiner Grundkurs Astrologie, Grundwissen
von Cornelia Wicht » Fr 11. Feb 2005, 12:13
Hallo Zusammen!
So, für alle die, die nach dem aggressiven Mars sich gern den schönen Dingen des Lebens zuwenden wollen, beginne ich nun mit der Venus, Repräsentant des Stier- und Waage-Prinzipes.
Die Mars-Lektion bleibt auch bestehen! Für alle die, die sich noch über den kleinen Unruhebolzen im Horoskop auslassen möchten oder noch Fragen haben!
Die Venus
Venus ist ein Planet, dem zwei Prinzipien im Horoskop zugeordnet werden. Dem Stier und der Waage. Im ersten Moment mögen sie verschieden erscheinen. Ist doch die Stier-Venus dem Element Erde und energetisch den fixen Zeichen zugeordnet, die Venus-Waage hingegen dem Element Luft und den kardinalen, nach außen drängenden Energien.
Und doch haben beide eine gemeinsame Basis, die lediglich verschieden ausgelebt wird. Beide stehen für Beziehungen. Die Stier-Venus auf der materiellen und die Waage-Venus auf der ideellen Ebene. Während die Stier-Venus ihre Beziehung zu Geld und Besitz zur Sicherheits- und Existenzgrundlage macht, um daraus ihren Eigenwert zu schöpfen, pflegt die Waage-Venus die Beziehungen zum DU, zum Partner, zu ihren Mitmenschen. Stets darauf bedacht, dass es in ihren Begegnungen harmonisch, ausgleichend und friedlich einhergeht, gibt ihr dieser Zustand die Sicherheit, in welcher sie ihre Zuneigungs- und Hingabefähigkeit entwickelt und lebt.
Beide Seiten der Venus repräsentieren Sinnlichkeit und Genussfähigkeit. Geht es der Stier-Venus hierbei um die körperlichen Freuden und der Waage-Venus um die geistigen Bilder und Ideen. Die Sinnlichkeit der Stier-Venus wird bereits ausgelebt, wenn sie in einer gemütlichen Runde ein gutes Essen und einen edlen Wein genießen kann. Der Waage-Venus muss hierzu noch das ästhetisch-schöne Ambiente geboten werden. Sie nennt das dann romantisch.
Beide sind durch eine gewisse Sucht nach Bewunderung vereint. Die Stier-Venus stillt ihren Hunger hiernach durch materielle Dinge, die Prestige und Status repräsentieren. Die Waage-Venus möchte für ihre Kompromissbereitschaft, ihr liebliches Aussehen und ihr freundliches Wesen von ihrer Umwelt geliebt und geschätzt werden.. Beides kann im Extremen zu Eitelkeit und Narzissmus führen.
Aber eines haben beide Prinzipien gemeinsam. Ihre Abhängigkeit. Die Abhängigkeit von Besitz und Zuneigung, Sicherheit und geliebt werden, Abhängigkeit von äußeren Attributen.
Und genau hier liegt die Aufgabe. Die Waage-Venus muss lernen, sich nicht erst durch den Partner liebens- und begehrenswert zu fühlen. Ihr Weg besteht darin, sich im Gegenüber zu verstehen und zu erkennen, um so den inneren und äußeren Partner wieder in sich selbst in Einklang zu bringen, um sich so von der Abhängigkeit der Zuneigung vom DU zu lösen und sich selber liebenswert zu empfinden.
Die Stier-Venus muss lernen, sich von äußeren Dingen zu lösen. Ihr Weg besteht darin zu erkennen, dass die Dinge, mit denen sie sich umgibt nur ein Gleichnis, eine Kompensation für ihre Sehnsüchte, ihre innere Leere sind. Sie soll sich selbst für das, was sie ist wertvoll fühlen.
So, und jetzt seid ihr wieder gefragt! Vielleicht habt ihr ja eine Idee, wie eure „innere Person“ Venus aussehen könnte? Eine Person, die Schönheit und Ästhetik repräsentiert und die andere, die ihre Existenz von Besitz und materiellen Dingen abhängig macht.
Und natürlich sind auch wieder „Geschichten, die das Leben schreibt“ gefragt! Wie lebt oder erlebt ihr eure Venus?
Ich freue mich schon auf eure Beiträge!
Liebe Grüße
Conny
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von hsh » Fr 11. Feb 2005, 22:25
Hallo zusammen,
die Venus in meinem Leben und Radix würde ich eher als eine Art Stiefkind sehen – so auf Anhieb weiß ich mit der gar nicht recht was anzufangen. Ich habe es weder mit dem Herausputzen, noch mit den leiblichen Genüssen, noch mit den materiellen Gütern besonders. Und wenn mir was an Umgangsformen liegt, dann geht das eher in Richtung Ethik und weniger um gesellschaftliche Konventionen.
Aber, wie jeder andere auch, habe ich eine Venus im Radix. Da muss ich mal gut überlegen, wo die sich zeigen könnte  .
Also mir ist schon ein gewisses Ausgleichsbedürfnis zu eigen. Was für mich allerdings häufiger in der Form zu Tage tritt, dass ich meine, mal irgendwo was aufmischen zu müssen, damit der Frieden nicht zu seicht wird. Träfe ich jedoch auf Streitparteien, würde ich versuchen Frieden zu stiften.
Ich denke, ich bin sehr anpassungsfähig. Wenn vielleicht auch innerlich nicht wirklich. Es wäre mir viel zu anstrengend in einer Gruppe ständig zu versuchen meine Interessen anzubringen, da mach ich dann schon lieber das, was alle wollen. Allerdings bringt das mit sich, dass ich mich nicht so wahnsinnig gern in Gesellschaft aufhalte, weil ich mich da immer so rücksichtsvoll benehmen möchte.
Fairness und Gleichberechtigung sind mir wichtig (ist dafür Venus zuständig?).
Bequemlichkeit ist mir außerordentlich wichtig – steht weit über Schönheit  .
Ich sehe in meiner Venus (Morgenstern im Radix) eher das archaische, gestandene Weib, als die parfümierte Dame. Es ist mir auch wichtig, ein gewisses eigenes Reich zu haben (und sei es noch so klein) und mich abgrenzen zu können.
Mit Poesie, Kerzenlicht und Romantik kann man mich leicht in die Flucht schlagen. Bei Kerzen denke ich nur an Ruß und Brandgefahr und bei romantischen Liebeserklärungen würde ich darauf fiebern, den praktischen Teil der Unterhaltung anzusteuern.
Dennoch, ein gewisses Stil- Raum- und Farb-Harmonie-Bedürfnis ist schon vorhanden.
Ich flirte gern, tanze gern und bin gern unter Menschen, die keine unmittelbaren Ansprüche an mich und meine Aufmerksamkeit stellen.
Meine Venus steht im Zeichen Zwillinge in [7]
LG
Herma
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von barbaraspanien » Fr 11. Feb 2005, 23:57
hallo minikursler....
Venus und Mars zeigen ja was auf uns anziehend wirkt ...
auch alles was vergnuegen und freude bereitet wird auch ihr zugeordnet..sie steht auch fuer das was wir brauchen um uns wohlzufühlen in der gesellschaft von anderen...wir fuehlen uns zu Menschen hingezogen, die uns in unserem Wohlbefinden stärken--
sie steht aber auch dafür wie wertvoll wir uns selbst finden...wenn wir uns selbst nicht lieben können, werden wir nicht in der Lage sein anderen etwas zu geben und wir neigen dazu zu versuchen das andere uns wertvoller machen...venus spielt nicht nur in der mann--frau verbindung sondern auch in freundschaften eine rolle..
wir wollen von anderen geschätzt werden für das was wir wirklich sind....falls dies nicht zutrifft werden wir vielleicht bewundert, auch akzeptiert....aber wir fühlen uns nicht geliebt.
wir mögen uns mit schönen Dingen umgeben...doch sie sind nicht dasselbe wie eine lebendige Beziehung mit allen ecken und kanten...da mag sie uns gerne einwenig einlullen .......wenn auessere Schönheit sich ausdrückt in dem was wir innen fuehlen ist sie authentisch...
gerade heute las ich im INternet ....angeblich hat eine untersuchung ergeben das männer innere Werte bei frauen mehr schätzen als auessere Attribute der Schönheit....wenn auch kaum ein prozentsatz einen Partner wählen würde der so garnicht attraktiv wirke....so würden diese Natuerlichkeit am meisten schätzen....hört sich ja fast zu gut an um wahr zu sein.....innere werte versus männlicher wünsche des perfekten körperbaus----doch dies zeigt ja auch, das wir uns alle letzendlich nach etwas grösserem sehnen...eine einheit, die grösser ist als die summe der teile.
und zu guter letzt steht sie auch für mehr als nur oberflächliches vergnügen....für die freude.so las ich, das in der orientalischen medizin der Herz meridian mit der Freude verbunden ist und sogar die westliche gesellschaft erkannt hat das man an gebrochenen Herzen erkranken oder sogar sterben kann,
" mit ihr haengt zusammen was uns lächeln lässt..ob es s ich dabei um eine person, einen ort, ein Ding, oder etwas handelt, was wir machen."
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von hsh » Sa 12. Feb 2005, 23:11
Hallo zusammen
da mir meine eigenen venusischen Anlagen nicht so ohne weiteres zugängig erscheinen, hatte ich das Bedürfnis, mir die schöne Aphrodite evtl. über die Mythologie ein wenig näher zu bringen. An dem, was ich fand, möchte ich euch gerne teilhaben lassen.
Aphrodite (römisch Venus)
ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Liebe und des Glücks, Wonne der Götter und Menschen und Überbringerin von Wachstum, Schönheit und Frieden. Sie wird als das höchste Ideal weiblicher Schönheit gepriesen. Als Venus-Urania verkörpert sie die reine, himmlische und idealisierende Liebe. Man nennt sie auch "die aus dem Schaume Geborene" oder "die aus dem Meer Aufsteigende".
Uranos, der seine Kinder verschlang, wurde von Saturn, seinem Sohn, mit einer Sichel entmannt. Aus dem abgeschlagenen Glied des Vaters, von Saturn ins Meer geschleudert, floß weißer Schaum, dem Venus an den Gestaden der Insel Kythera entstieg und ihre Schönheit hinter einem Myrtenstrauch verbarg. In ihrer Manifestation als Venus-Pandemos hingegen regiert sie über die irdischen Triebe, denn sie ist genauso die Fürstin der Schönheit und der Kultur wie die Dämonin des Verfalls und der Genußsüchtigkeit.
Bei Römern und Griechen wurde ihre doppelte Natur durchaus erkannt, indem sie einmal als himmlische Göttin Venus Urania sogar von Plato verehrt und besungen wird, dann aber auch als die volksnahe Venus "Pandemos" sehr an den schöneren Annehmlichkeiten Seiten des Lebens, an Liebe und Geld interessiert ist, ohne Rücksicht auf die Folgen. Sie wird sogar vielfach schuld an Kriegen, indem sie mit ihrer Schönheit auch nüchterne Männer der Politik verlockt. Dass der trojanische Königssohn ihr beim Schönheitswettbewerb den goldenen Apfel reichte, war letztlich der Untergang seines Vaterlandes Troja und der Grund für das spätere Aufkommen Roms. Sie macht also auch Geschichte.
Sie war die Göttin der Harmonie und des Ausgleichs und ihr magischer Gürtel verlieh ihr unwiderstehlichen Liebreiz. Diejenigen, die ihr jedoch nicht genügend Bewunderung entgegenbrachten und sich ihrer erotischen Anziehungskraft entziehen konnten, strafte sie mit Zwietracht, Neid und Sehnsucht.
Nur selten konnte Aphrodite (Venus) überredet werden, ihren magischen Gürtel, der jeden mit Liebe zu seiner Trägerin erfüllte, den anderen Göttinnen zu borgen; denn sie wachte eifersüchtig über ihre Vorrangstellung. Zeus verheiratete sie mit Hephaistos, dem Gott der Schmiede, der einen Hinkefuss hatte. Der wahre Vater der drei Kinder jedoch, die sie ihm gebar, war Ares ( Mars), der geradgliederige, ungestüme, dem Trunke ergebene und streitsüchtige Gott des Krieges.
Doch nicht nur mit Mars frönte Aphrodite der außerehelichen Lust, sondern auch mit Hermes (Merkur) verbrachte sei eine Nacht. Die Frucht jener Begegnung war Hermaphroditos, ein zweigeschlechtliches Wesen.
Ebenso verband sie sich mit Poseidon (Neptun).
Später gab sich Aphrodite auch noch dem Dionysos ([Bachus]Gott der Vegetation, des Weines, der Ekstase und des Rausches) hin und gebar ihm Priapos., ein hässliches Kind mit riesigen Geschlechtsteilen. Hera hatte ihm dieses obszöne Aussehen gegeben, in Missbilligung der Liederlichkeit Aphrodites.
Obwohl Zeus niemals mit seiner Adoptivtochter Aphrodite das Lager teilte, führte ihn doch die Magie ihres Gürtels oft in Versuchung. Schließlich beschloss er sie zu erniedrigen: Er ließ sie sich leidenschaftlich in einen Sterblichen (Anchises) verlieben. Als dieser sich jedoch damit brüstete, mit der Göttin verkehrt zu haben, schmetterte Zeus einen Blitz auf ihn hernieder. Der Blitz verfehlte zwar sein Opfer, weil Aphrodite ihren Gürtel eilends zwischen ihn und die Liebhaber warf. Dennoch wurde Letztere verstümmelt uns Venus verlor ihr Interesse an ihm.
Eines Tages prahlte die Gemahlin des Königs Theias, dass ihre Tochter Smyrna schöner noch als Aphrodite sei. Unverzüglich rächte sich die Göttin für diese Beleidigung. Sie ließ Smyrna sich in den Vater verlieben und in dunkler Nacht in sein Bett kriechen.
Erst später erkannte Theias, dass er sowohl der Großvater als auch der Vater des noch ungeborenen Kindes seiner Tochter war. Wild vor Zorn ergriff er sein Schwert, Smyrna floh aus dem Palast. Auf dem Gipfel eines Hügels holte er sie ein. Doch Aphrodite verwandelte das Mädchen rasch in einen Myrrhenbaum, den das herabfallende Schwert in 2 Hälften spaltete. Heraus fiel das Kind Adonis.
Aphrodite, die das Unheil, das sie angestiftete hatte bereits bereute, verbarg Adonis in einer Truhe, die sie Persephone, der Königin der Toten anvertraute, damit diese sie an einem dunklen Ort verbergen solle.
Persephone jedoch öffnete die Truhe, war entzückt von dem schönen Jüngling und machte ihn zu ihrem Liebhaber. Woraufhin nun wiederum Aphrodite eifersüchtig reagierte und Adonis für ihre alleinige Verfügung zurückforderte.
Übrigens hatten die Schicksalsgöttinnen der Aphrodite nur eine göttliche Pflicht auferlegt: Die der Liebe. Doch eines Tages überrasche Athene (u.a. Hüterin des Handwerks) sie dabei, wie sie heimlich an einem Webstuhl arbeitete. Da beklagte sich Athene, dass ihre ureigenen Rechte angegriffen würden, und drohte damit, sie ganz aufzugeben. Aphrodite entschuldigte sich und ging seither jeder Arbeit aus dem Wege.
Quelle: Griechische Mythologie/ Robert von Ranke-Graves
Friede herrsche, wenn Mars bei Venus ruht. Der zurückgesunken schlafende Mars erscheint als der überwältigt Hilflose, die wache, ihn beherrschend betrachtende Venus als die Überlegene. Satyrkinder (Kinder des Dionysos) können nicht nur mit den Waffen des Mars spielen, sondern auch seine schwere Lanze abschleppen. Die Personifikation von Krieg und Zerstörung erscheint nicht nur gedemütigt, sondern durch die Liebe besiegt.
Also wenn Mars das aktiv Erobernde in uns symbolisiert, dann steht vielleicht Venus für die sinnliche Hingabe. Mars steht für die sexuelle Potenz (Triebkraft auch beim weiblichen Geschlecht) und Venus für die Hingabefähigkeit, das Gedankenlose Sich-Überlassen-Können (auch bei Männern  ). Während dem Mars der Ruf des Rüpels anhaftet, auch wenn wir ihn durchaus auch konstruktiv einsetzen können, kann der Venus anscheinend niemand tatsächlich böse sein. Alle erliegen ihrem Charme, selbst die durch sie Betrogenen - auch der oft gehörte Hephaistos zog es schließlich vor, ihre Eskapaden zu dulden und beide Augen zuzudrücken, statt von ihr zu lassen.
LG
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von barbaraspanien » So 13. Feb 2005, 00:41
guten abend hsh...
hab erstmal lieben dank für deinen schönen beitrag....wobei ich unwillkürlich zu lächeln begann über die stelle...von da an ging venus jeder arbeit aus dem Wege....
ja , so eine jungfrauvenus hat so ihre problemchen mit dem schwelgen ----aber ein Vorurteil sei erstmal richtig gestellt...so sollen jungfrauvenuse sogar ausgesprochen romantische Einbrüche haben können....allerdings fühle ich mich der Beschreibung deiner venusgeschichte einkleinwenig näher...(vielleicht hat das mit merkur als herscher der zwillinge und jungfrau zu tun.......) auch sagt man ja der jungfrau das kritische, analytische, kleinkarierte nach....allerdings brauche ich für mein wohlbefinden eine gewisse generöse, sprich grosszügige atmosphäre...so eine erbsenzählermentalität turnt mich regelrecht ab.....vielleicht braucht es einen gewissen Stil (nicht mit anstand verwechseln) welche die manchmal bescheiden daherkommende venus braucht um aufzutauen...wenn man bei ihr mit der tür ins haus fällt kann sie sich erstmal einwenig zurückziehen....flirten liegt mir nicht so, die raffinesse geht mir einwenig ab oder kommt dann doch eine gewisse nüchternheit?
aber sie bietet gerne ihre dienste an...und es beglückt sie etwas schenken zu dürfen---auch hat sie es nicht so mit verführerischen worten sondern bevorzugt das praktische....lieber macht sie eine gute Mahlzeit als irgendetwas daherzusülzen....anderseits gibt es da solche Seiten, die die Männerwelt in schrecken versetzen können...wenn sie anfangen ihre Beziehung etwa anlysieren zu wollen( manchmal ist es zwingend notwendig in bestimmten momenten einfach den mund zu halten) und sie sollte sich ruhig was gönnen, die badezimmertuer schliessen , eine duftschaumbad einlassen und an die tür ein schild....Für heute Dienstschluss.
letztendlich ist sie jemand die niemanden gehört...aber auch sie braucht die Anbindung...und abhänig ist sie vielleicht davon gebraucht werden zu wollen....
alles lIebe fürs erste
barbara
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von Ginia » So 13. Feb 2005, 16:40
Hallo Barbara,
ach wie schön, Du hast mir Arbeit abgenommen, denn besser hätte ich meine Jungfrau-Venus auch nicht beschreiben können, danke. Ich bezeichne sie auch manchmal als etwas "spröde" und in gewissen Dingen sehr ausbildungsbedürftig. So bekommt meine Venus von meinem Stiertöchterlein mit einer Stiervenus Nachhilfeunterricht und das ist immer ganz lustig. Dieses sinnliche Weiblein hat ein Händchen für all die Dinge, die ich mir etwas fehlen. So warte ich jetzt immer bis sie mich mal wieder besucht, damit sie mich beim Einkaufen begleitet, denn ihr Geschmack ist einfach unübertroffen. Mein Stil wird nun weniger nur von praktischen Überlegungen geleitet, es darf auch mal erotisch sein (ich habe ja immer bewundert, wie selbstverständlich sie damit umgehen konnte, wo ich mich damit heftig unwohl gefühlt hätte) und der Schmuck darf verrückter sein usw. Ich neigte eher zu edel aber einfach, eher zusätzlich exotisch oder burschikos verrückt (lieber eine hautenge Jeans mit Tigermuster statt engen Rock, ist doch praktischer ..) aber es macht mit der Zeit sogar Spass. Also so eine Venus ist auch in späteren Jahren noch ausbildungsfähig, lach. Ich habe noch nie so oft gehört wie heute, dass ich angeblich eine attraktive Frau wäre, und das kann ich jetzt sogar annehmen. Früher hätte meine Venus diesen armen Kerl gnadenlos niedergemacht, wie er es denn wagen könne, meine Körperlichkeit meinem genialen Geist vorzuziehen .....
Was mich allerdings manchmal gewaltig nervt ist diese Schüchternheit der Jungfrau-Venus. Ja doch, das ist sie, egal ob der Löwe da vornedran als AC ein Wörtchen mitzureden hat. Sie braucht enorm viel Vertrauen, eine warme Atmosphäre, das Gefühl angenommen zu werden, damit sie sich öffnen kann. Bei mir persönlich ist es dann der Löwemars, der sich erst in den Vordergrund spielt und ich muss ihn immer gehörig zurückpfeifen und ihm sagen, hör mal, wir sind eine Frau. Du musst dich hier nicht in männlicher Manier aufplustern, denn da drüben sitzt ein Mann und den wollen wir doch nicht verschrecken. Innerlich scheint diese Venus ein Pflänzchen zu sein, die im Lauf des Lebens ein wenig an die Hand genommen werden will und der diese manchmal extreme Bescheidenheit etwas abtrainiert werden muss. Gebraucht werden findet sie schön, aber sie wird auch recht schnell missbraucht, wenn sie nicht aufpasst.
Ganz kapiert habe ich das mit der Waage- und Stiervenus noch nicht. Meine Venus steht in 2 und Stier steht eingeschlossen in 10, die Waage Spitze 4. Wie deute ich das nun, habe ich eine Stier- oder eine Waagevenus bzw. wo wirkt sich jeweils welches Prinzip aus?
Lb. Gruss an alle Venusse
Ginia
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von barbaraspanien » So 13. Feb 2005, 19:24
Hallo liebe ginia
lach  --du hast eine tochter mit stiervenus....und bei mir ist es mein lebensgefährte....dann ist venus in konjunktion mit sonne und mars im zweiten haus...( und pluto sitzt an der spitze von zwei im löwen in der Nähe),,,,also ausgedehnte shoppingtouren sind zwar nicht so mein ding...aber es muss qualität haben , edel und einwenig ausgeflippt schon....nun, mein freund liebt einkaufen und sein gang wird jedesmal sehr beschwingt betritt er ein geschäft ...da muss ich schon immer lachen(sagt man das nicht den frauen nach),,,ich krieg manchmal so ein schlechtes gewissen wenn ich über die stränge schlage ....(aber es kann einen gewissen therapeutischen nutzeffekt haben mal so richtig unvernünftig zu sein).....
aber auch du hast ein thema angeschnitten....auch bei mir herscht venuswaage über das vierte haus(spitze haus vier waage) und kommt auch von stier haus zehn...(allerdings die spitze haus 11 beginnt noch im stier...nach placidus).....so ist mir auch nicht ganz klar welche aufgabe die venus wo hat....vielleicht kann conny uns da weiterhelfen.
grüssi nach mainz, karneval gut überstanden? (früher wurde man ja regelrecht verdonnert helau zu rufen, so erinnere ich mich aus meiner kindheit und da habe ich immer mich geweigert, lach)
barbara
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von Cornelia Wicht » So 13. Feb 2005, 21:32
Hallo Barbara!
Vielen Dank für Deinen Beitrag! Tolle Ergänzung zum Venus-Prinzip!
Liebe Grüße
Conny
barbaraspanien hat geschrieben:hallo minikursler....
Venus und Mars zeigen ja was auf uns anziehend wirkt ...
auch alles was vergnuegen und freude bereitet wird auch ihr zugeordnet..sie steht auch fuer das was wir brauchen um uns wohlzufühlen in der gesellschaft von anderen...wir fuehlen uns zu Menschen hingezogen, die uns in unserem Wohlbefinden stärken--
sie steht aber auch dafür wie wertvoll wir uns selbst finden...wenn wir uns selbst nicht lieben können, werden wir nicht in der Lage sein anderen etwas zu geben und wir neigen dazu zu versuchen das andere uns wertvoller machen...venus spielt nicht nur in der mann--frau verbindung sondern auch in freundschaften eine rolle.. wir wollen von anderen geschätzt werden für das was wir wirklich sind....falls dies nicht zutrifft werden wir vielleicht bewundert, auch akzeptiert....aber wir fühlen uns nicht geliebt.
wir mögen uns mit schönen Dingen umgeben...doch sie sind nicht dasselbe wie eine lebendige Beziehung mit allen ecken und kanten...da mag sie uns gerne einwenig einlullen .......wenn auessere Schönheit sich ausdrückt in dem was wir innen fuehlen ist sie authentisch...
gerade heute las ich im INternet ....angeblich hat eine untersuchung ergeben das männer innere Werte bei frauen mehr schätzen als auessere Attribute der Schönheit....wenn auch kaum ein prozentsatz einen Partner wählen würde der so garnicht attraktiv wirke....so würden diese Natuerlichkeit am meisten schätzen....hört sich ja fast zu gut an um wahr zu sein.....innere werte versus männlicher wünsche des perfekten körperbaus----doch dies zeigt ja auch, das wir uns alle letzendlich nach etwas grösserem sehnen...eine einheit, die grösser ist als die summe der teile.
und zu guter letzt steht sie auch für mehr als nur oberflächliches vergnügen....für die freude.so las ich, das in der orientalischen medizin der Herz meridian mit der Freude verbunden ist und sogar die westliche gesellschaft erkannt hat das man an gebrochenen Herzen erkranken oder sogar sterben kann, " mit ihr haengt zusammen was uns lächeln lässt..ob es s ich dabei um eine person, einen ort, ein Ding, oder etwas handelt, was wir machen."
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von Cornelia Wicht » So 13. Feb 2005, 21:33
Hallo Herma!
Das mit den Mythen ist doch immer wieder schön! Ich habe mir ja auch die Prinzipien mit Hilfe der Mythen verständlich gemacht! Und in Deiner Erzählung kann ich mich ja total mit der Seite der Aphrodite identifizieren, die diejenigen mit Zwietracht, Neid und Sehnsucht strafte, die ihrem Liebreiz widerstanden! (grins)
Zu Deinem letzten Abschnitt habe ich ergänzend auch eine schöne Formulierung gefunden:
„Venus und Mars stehen in einem Wechselspiel zueinander. Während Venus das symbolisiert, was uns interessiert, was wir gern haben wollen und was uns „anmacht“, steht Mars für die Art, wie wir uns das holen, was wir haben wollen, für unsere Art der Eroberung und des „Jagens“.“
Liebe Grüße
Conny
hsh hat geschrieben:Hallo zusammen  da mir meine eigenen venusischen Anlagen nicht so ohne weiteres zugängig erscheinen, hatte ich das Bedürfnis, mir die schöne Aphrodite evtl. über die Mythologie ein wenig näher zu bringen. An dem, was ich fand, möchte ich euch gerne teilhaben lassen. Aphrodite (römisch Venus) ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Liebe und des Glücks, Wonne der Götter und Menschen und Überbringerin von Wachstum, Schönheit und Frieden. Sie wird als das höchste Ideal weiblicher Schönheit gepriesen. Als Venus-Urania verkörpert sie die reine, himmlische und idealisierende Liebe. Man nennt sie auch "die aus dem Schaume Geborene" oder "die aus dem Meer Aufsteigende". Uranos, der seine Kinder verschlang, wurde von Saturn, seinem Sohn, mit einer Sichel entmannt. Aus dem abgeschlagenen Glied des Vaters, von Saturn ins Meer geschleudert, floß weißer Schaum, dem Venus an den Gestaden der Insel Kythera entstieg und ihre Schönheit hinter einem Myrtenstrauch verbarg. In ihrer Manifestation als Venus-Pandemos hingegen regiert sie über die irdischen Triebe, denn sie ist genauso die Fürstin der Schönheit und der Kultur wie die Dämonin des Verfalls und der Genußsüchtigkeit. Bei Römern und Griechen wurde ihre doppelte Natur durchaus erkannt, indem sie einmal als himmlische Göttin Venus Urania sogar von Plato verehrt und besungen wird, dann aber auch als die volksnahe Venus "Pandemos" sehr an den schöneren Annehmlichkeiten Seiten des Lebens, an Liebe und Geld interessiert ist, ohne Rücksicht auf die Folgen. Sie wird sogar vielfach schuld an Kriegen, indem sie mit ihrer Schönheit auch nüchterne Männer der Politik verlockt. Dass der trojanische Königssohn ihr beim Schönheitswettbewerb den goldenen Apfel reichte, war letztlich der Untergang seines Vaterlandes Troja und der Grund für das spätere Aufkommen Roms. Sie macht also auch Geschichte. Sie war die Göttin der Harmonie und des Ausgleichs und ihr magischer Gürtel verlieh ihr unwiderstehlichen Liebreiz. Diejenigen, die ihr jedoch nicht genügend Bewunderung entgegenbrachten und sich ihrer erotischen Anziehungskraft entziehen konnten, strafte sie mit Zwietracht, Neid und Sehnsucht. Nur selten konnte Aphrodite (Venus) überredet werden, ihren magischen Gürtel, der jeden mit Liebe zu seiner Trägerin erfüllte, den anderen Göttinnen zu borgen; denn sie wachte eifersüchtig über ihre Vorrangstellung. Zeus verheiratete sie mit Hephaistos, dem Gott der Schmiede, der einen Hinkefuss hatte. Der wahre Vater der drei Kinder jedoch, die sie ihm gebar, war Ares ( Mars), der geradgliederige, ungestüme, dem Trunke ergebene und streitsüchtige Gott des Krieges. Doch nicht nur mit Mars frönte Aphrodite der außerehelichen Lust, sondern auch mit Hermes (Merkur) verbrachte sei eine Nacht. Die Frucht jener Begegnung war Hermaphroditos, ein zweigeschlechtliches Wesen. Ebenso verband sie sich mit Poseidon (Neptun). Später gab sich Aphrodite auch noch dem Dionysos ([Bachus]Gott der Vegetation, des Weines, der Ekstase und des Rausches) hin und gebar ihm Priapos., ein hässliches Kind mit riesigen Geschlechtsteilen. Hera hatte ihm dieses obszöne Aussehen gegeben, in Missbilligung der Liederlichkeit Aphrodites. Obwohl Zeus niemals mit seiner Adoptivtochter Aphrodite das Lager teilte, führte ihn doch die Magie ihres Gürtels oft in Versuchung. Schließlich beschloss er sie zu erniedrigen: Er ließ sie sich leidenschaftlich in einen Sterblichen (Anchises) verlieben. Als dieser sich jedoch damit brüstete, mit der Göttin verkehrt zu haben, schmetterte Zeus einen Blitz auf ihn hernieder. Der Blitz verfehlte zwar sein Opfer, weil Aphrodite ihren Gürtel eilends zwischen ihn und die Liebhaber warf. Dennoch wurde Letztere verstümmelt uns Venus verlor ihr Interesse an ihm. Eines Tages prahlte die Gemahlin des Königs Theias, dass ihre Tochter Smyrna schöner noch als Aphrodite sei. Unverzüglich rächte sich die Göttin für diese Beleidigung. Sie ließ Smyrna sich in den Vater verlieben und in dunkler Nacht in sein Bett kriechen. Erst später erkannte Theias, dass er sowohl der Großvater als auch der Vater des noch ungeborenen Kindes seiner Tochter war. Wild vor Zorn ergriff er sein Schwert, Smyrna floh aus dem Palast. Auf dem Gipfel eines Hügels holte er sie ein. Doch Aphrodite verwandelte das Mädchen rasch in einen Myrrhenbaum, den das herabfallende Schwert in 2 Hälften spaltete. Heraus fiel das Kind Adonis. Aphrodite, die das Unheil, das sie angestiftete hatte bereits bereute, verbarg Adonis in einer Truhe, die sie Persephone, der Königin der Toten anvertraute, damit diese sie an einem dunklen Ort verbergen solle. Persephone jedoch öffnete die Truhe, war entzückt von dem schönen Jüngling und machte ihn zu ihrem Liebhaber. Woraufhin nun wiederum Aphrodite eifersüchtig reagierte und Adonis für ihre alleinige Verfügung zurückforderte. Übrigens hatten die Schicksalsgöttinnen der Aphrodite nur eine göttliche Pflicht auferlegt: Die der Liebe. Doch eines Tages überrasche Athene (u.a. Hüterin des Handwerks) sie dabei, wie sie heimlich an einem Webstuhl arbeitete. Da beklagte sich Athene, dass ihre ureigenen Rechte angegriffen würden, und drohte damit, sie ganz aufzugeben. Aphrodite entschuldigte sich und ging seither jeder Arbeit aus dem Wege. Quelle: Griechische Mythologie/ Robert von Ranke-Graves Friede herrsche, wenn Mars bei Venus ruht. Der zurückgesunken schlafende Mars erscheint als der überwältigt Hilflose, die wache, ihn beherrschend betrachtende Venus als die Überlegene. Satyrkinder (Kinder des Dionysos) können nicht nur mit den Waffen des Mars spielen, sondern auch seine schwere Lanze abschleppen. Die Personifikation von Krieg und Zerstörung erscheint nicht nur gedemütigt, sondern durch die Liebe besiegt.Also wenn Mars das aktiv Erobernde in uns symbolisiert, dann steht vielleicht Venus für die sinnliche Hingabe. Mars steht für die sexuelle Potenz (Triebkraft auch beim weiblichen Geschlecht) und Venus für die Hingabefähigkeit, das Gedankenlose Sich-Überlassen-Können (auch bei Männern  ). Während dem Mars der Ruf des Rüpels anhaftet, auch wenn wir ihn durchaus auch konstruktiv einsetzen können, kann der Venus anscheinend niemand tatsächlich böse sein. Alle erliegen ihrem Charme, selbst die durch sie Betrogenen - auch der oft gehörte Hephaistos zog es schließlich vor, ihre Eskapaden zu dulden und beide Augen zuzudrücken, statt von ihr zu lassen. LG Herma
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von hsh » So 13. Feb 2005, 22:44
Hallo venusische Ladies und evtl. hinzukommende Gentleman
Eure Zeilen üben einen recht beruhigenden Einfluss auf mich aus – irgendwie dachte ich stets, dass alles andere venusicher sein, als ausgerechnet eine Venus im Zwilling  .
Möglich ist vielleicht tatsächlich, dass das merkurisch Analytische hier eine romantikbremsende Rolle spielt, wie du, Barbara es anmerktest. Dabei viel mir spontan wieder ein, dass bei der Verbindung Venus/Merkur der Hermaphroditos heraus kam. Bei mir ist es tatsächlich so, dass ich mich immer wieder daran erinnern muss, dass Menschen zweierlei Geschlechts sind, denn in erster Line sehe ich den Menschen und mach mir eigentlich gar keinen Kopf, um dessen Geschlechtszugehörigkeit. Wie ist das bei euch mit der Jungfrau Venus?
Also mein Mars könnte durchaus auch schon mal vergessen, dass "Wir" doch Frau sind  . Das fand ich außerordentlich plastisch von dir beschreiben, Gina. Ich hätte gern eine innere Kader Loth (Venus), die in der ihr typischen Art: "Na, na, na, Herr Mars," näselt, "wir wollen doch mal schön auf dem Teppich bleiben und der Dame in uns den Vortritt lassen." – Köstliche Vorstellung  .
Ihr schreibt beide vom "gerne eure Dienste anbieten" meint ihr echt, dass das was Venusiches ist oder "Gebrauchtwerdenwollen". Also für mich klingt das schon sehr nach Jungfrau, Merkur und vielleicht Saturn, aber irgendwie so gar nicht nach Venus. Kann ich natürlich nicht beurteilen; deshalb würde es mich eben so brennend aus euren Erfahrungen heraus interessieren, ob ihr bei genauem Hinspüren da tatsächlich Venus vermutet.
Meine merkurisch gefärbte Venus bietet auf jeden Fall äußerst ungern ihre Dienste an – so was verpflichtet irgendwie immer so und das wiederum macht unfrei und unflexibel  . Spricht der Zwilling; aber wenn´s sich spontan ergibt und ich eh gerade vor Ort bin, dann kann ich natürlich auch mit anpacken.
barbara hat geschrieben: ....lieber macht sie eine gute Mahlzeit als irgendetwas daherzusülzen....
Also das kann ich mir bei einer Jungfrau Venus auch sehr gut vorstellen, wie überhaupt auch so was wie culinarische Ästhetik, Wellness, alles was Natur, Gesundheit und Schönheit verbindet. Etwas den Hang dazu habe ich vielleicht auch; natur Gesund ist mir wichtiger als nur schön. Wobei ich die tollste Lockenpracht auch überhaupt nicht mehr schön finde, wenn man aus der nähe die gespaltenen Spitzen sieht oder sich die Haare anfassen als wären sie durch den Kleistertopf gezogen worden. barbara hat geschrieben: letztendlich ist sie jemand die niemanden gehört...aber auch sie braucht die Anbindung...und abhänig ist sie vielleicht davon gebraucht werden zu wollen....
Vielleicht braucht sie den Spiegel? Ich glaube, Venus hat die Tendenz dazu, sich vorrangig über andere wahrzunehmen, ihre Bewunderung, ihren Zuspruch, die Harmonie eines Gruppengefüges etc. Kann aber natürlich auch sein, dass ich das mit meiner Venus in [7] überwiegend so wahrnehme. Ginia hat geschrieben:Ganz kapiert habe ich das mit der Waage- und Stiervenus noch nicht. Meine Venus steht in 2 und Stier steht eingeschlossen in 10, die Waage Spitze 4. Wie deute ich das nun, habe ich eine Stier- oder eine Waagevenus bzw. wo wirkt sich jeweils welches Prinzip aus?
Ich weiß nicht, wie die generelle Deutung von Venus im Radix erfolgt, ob man sie immer im doppelten Sinne deutet. Persönlich habe ich ganz gute Erfahrungen mit der Sichtweise von Bernd A. Mertz gemacht. Der betrachtet die Venus als Morgenstern mit eher stiermäßigem Ausdruck, wenn sie, im Radix, vor der Sonne über den Horizont geht und als Abendstern mit waagemäßigem Ausdruck, wenn sie nach der Sonne über dem Horizont erscheint. Wäre also bei dir, Gina, wenn du Sonne in Jungfrau hast und AC Löwe (wenn ich das recht zusammen bringe) und Venus in [2] auch in Jungfrau, je nach dem, ob die Sonne näher zum AC hin steht oder die Venus. Nach deiner Dich-Beschreibung würde ich auf Abendstern-Venus (Waage) tippen.
Ich hoffe, ich habe jetzt keine unnötige Verwirrung gestiftet ansonsten bitte ich höflichst, venusisch um Vergebung  .
LG
Herma
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von hsh » So 13. Feb 2005, 22:55
Cornelia Wicht hat geschrieben: „Venus und Mars stehen in einem Wechselspiel zueinander. Während Venus das symbolisiert, was uns interessiert, was wir gern haben wollen und was uns „anmacht“, steht Mars für die Art, wie wir uns das holen, was wir haben wollen, für unsere Art der Eroberung und des „Jagens“.“
Hallo Conny
das finde ich eine total plastische Annäherungshilfe an die beiden inneren Prinzipien Mars und Venus. Ganz toll fand ich den Satz von dir, mit MArs als den "Erfüllungsgehilfen", das hat mir meinen Mars ein ganz großes Stück näher gebracht.
Was ich mich schon die ganze Zeit frage ist, ob man im Radix irgendwo erkennen kann, ob eine Frau bevorzugt nach allen Regeln der Kunst erobert zu werden oder ob sie lieber selbst zur Tat schreitet.
Also ich werde gerne selbst aktiv, aber ich weiß nicht, ob das was mit der Venus zu tun hat.
Es könnte natürlich auch am Widder-Mond liegen, dass ich wenig Geduld habe zu warten, bis ein Mann sich traut. Oder am Krebs Mars, der in der Partnerwahl gern die etwas schüchternen Typen bevorzugt - und da würde das Warten vermutlich gleich doppelt lange dauern  .
LG
Herma
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von barbaraspanien » Mo 14. Feb 2005, 00:12
liebe hsh.....
ieff green hat ein buch geschrieben , welches "pluto in beziehungen und partnerschaft "heisst und da schreibt er auch über die venus in den verschiedenen zeichen....in seinem Kapitel habe ich das tiefergehende einer solchen venus etwas besser verstanden .......
"als bereits bestehendes muster steht die Person mit venus in der jungfrau innerlich mit sich auf sehr selbstanalytische und kritische weise in beziehung.
evolutionär gesehen gingen und gehen diese Individuem durch bedürfniss und verlangenszyklen persönlicher selbstverbesserung..
diese verlangensarten spiegeln und beinhalten etwas aus der vergangenheit, worin diese Menschen sich nicht richtig ..oder womit sie sich nicht gut fühlten.
Individuem mit venus in der jungfrau hatten für gewöhnlich eine ganze reihe vergangener Leben, in der sie das Verlangen hatten, ihren übertriebenen, egozentrischen lebensorientierungen das wasser abzudrehen, die luft rauszulassen...leben , in denen sie danach trachteten alle ursachen und gründe für einen persönlichen Grössenwahn zu beseitigen. Zudem das Verlangen, sich in einklang mit ihrer tatsächlichen realität zu bringen, im gegensatz zu einer persönlichen Illussion die vorher real angenommen wurde.
In ihrer Beziehung zu anderen Menschen übt die venus in der jungfrau person selbstverzicht, sie ist bescheiden und jederzeit bereit den anderen zu helfen. sie ist von natur aus ein gebender. dementsprechend hat sie wirklich ein Talent anderen zu helfen und deren Probleme zu lösen. die ratschläge die sie entwickelt sind praktisch und vernünftig. doch unglücklicherweise ist sie nicht sehr gut darin, die hinweise die sie anderen gibt für sich selbst anzuwenden.
"folglich haben diese Individuen ein negatives Gefühl von sich selbst, durch das sie sich niemals gut genug oder perfekt genug fühlen. Dieses gefühl wird, wie schon gesagt, durch einen glaubensmasstab verstärkt, durch den sie sich mit etwas vergleicht (vergleichen ist eine funktion der venus) , das besser und perfekter als das iNdividuum ist. Diese Funktion des Vergleichens wendet die venus in der jungfrau person auch anderen menschen gegenüber an, die sie irgendwie respektiert, um diese Menschen dazu zu benutzeen sich vor/ oder von ihnen herabsetzen zu lassen. daher kann die venus in der jungfrau anderen Menschen sehr zuvorkommend sein...sie zeigt und spiegelt wirkliche bescheidenheit wider. dadurch wird auf natürliche weise übertriebende selbstherrlichkeit vorgebeugt."
interessant ist wie jeff green dazu schreibt, das der weg der jungfrauvenus der ist die polarität fische in und aufzunehmen.
auf diese weise ist sie in der lage ihre inneren Be--und verurteilungsmasstäbe zu verändern und zu erlösen. wenn sie ihre innere selbstakzeptanz entwickelt wird sie dann andere Menschen anziehen, die von natur aus mitfühlend, vergebend, unterstützend und akzeptierend sind, anstatt kritisierend und verurteilend.
das war jetzt zwar kein anfängermässiger exkurs, aber wollte hsh das mit der venus in jungfrau etwas näher bringen---zudem fühlte ich mich durch diese sichtweise, die allerdings jetzt nur kurze auszüge wiedergibt, etwas besser verstanden, als ich oft gemeinhin über venus in jungfrau gefunden hatte...
venusische Grüsse
barbara..... 
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von Ginia » Mo 14. Feb 2005, 02:14
Hallo Herma,
ich kann mit Deinen Worten sehr viel anfangen. Eigentlich ist es mir auch egal, ob vor mir Männlein oder Weiblein sitzt, erst mal. Ich kann z.B. besonders gut mit schwulen Männern, ein enger Freund von mir ist vom anderen Ufer, aber wir mögen uns sehr. Vielleicht hat es wirklich damit zu tun, was Barbara vorher geschrieben hat. Eine Jungfaru Venus ist in einer Art unabhängig, sie gehört niemanden, nur sich selber. Sie kann nach allen Seiten offen sein. Ein bisschen Amazone, die sich selber genug ist. Wäre da nicht dieser Drang, doch für jemanden wichtig zu sein ...
Hoffe Conny kann uns noch etwas dazu sagen.
Hallo liebe Barbara,
leider muss ich sagen, ich bin kein Ur-Mainzer-Gewächs. Mich hat es vor zwei Jahren beruflch nach Mainz verschlagen, aus dem Fränkischen. Aber ich lerne gern und Mainz hat ein paar Seiten, die ich mag. War gestern abend im "Beichtstuhl", eigentlich mit einem Mann, der mich kennenlernen wolle, aber da war ein Pärchen neben uns, das nach typischer Mainzer Art sofort Kontakt aufgenommen hat und es wurde ein recht lustiger Abend, vielleicht nur nicht nach dem Sinn des Mannes. Aber ich habe mich köstlich amüsiert, Mainz ist nun mal nicht Wiesbaden, wo man beleidigt wäre, wenn sich die Tischnachbarn so einmischen. Helauhabe ich gut überstanden, habe diesmal leider meist arbeiten müssen, in Frankfurt war keine Fasnacht. Was die Meenzer momentan am meisten aufregt ist der Besuch von Bush am 23. Februar. Das ist schier unglaublich, da wird quasi die ganze Altstadt geschlossen.
Nun aber mal ganz liebe Grüsse nach Spanien
Ginia
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von barbaraspanien » Mo 14. Feb 2005, 15:29
hallo liebe Herma
Hallo liebe Ginia
ich hoffe das nicht unsere venuse es sind warum sich noch keine anderen venusenergien gemeldet haben...waere auch interessant mal eine feuer oder wasservenus zu lesen......
liebe ginia ...ich hoffe das die alltstadt gesperrt wird das bush da nicht reinkann....denn die meenzer sind ein eigenwilliges Voelkchen....immerhin war es einer der ersten deutschen Staedte wo die ideen der franzoesichen Revoltution ankamen....und ein paar bekannte Widerstáendler hats auch gegeben....und natuerlich Gutenberg, der die buchdruckkunst entdeckte.
und fùer eine jungfrauvenus hat es die richtige Kneipenkultur....dann die mainzer sind auch offen und freundlich dem unbekannten Tischnachbarn
gegenueber.
und was lustiges auch hoch...meine familie vaéterlicherseits kommt aus Franken und hat es auch nach mainz geschlagen, lach.
liebe Herma....auch ich kann ginia zustimmen, das ich mir auch wenig Gedanken um das Geschlecht mache...nun sagt man allerdings einer venusmarskonjunktion eher einen androgynen Wesenszug nach.....und mit Schwulen habe ich auch einen ganz nattuerlichen umgang----das hinterfrage ich noch nicht mal.....und spass macht es auch mit denen, weil die auch so was wie Phantasie haben koennen.....( mein lebensgefaehrte ist da mir manchmal zu trocken, lach)
ueberhaupt die grundvoraussetzung das ein Mann ueberhaupt Chancen bei mir hat ist eine Basis von Freundschaft.....das muss von Natur aus gegeben sein------und erotik hat ja viele Formen...muss ja nicht immer die vampirvarinante sein (die eh mehr in der Phantasie der Maenner besteht, grins)
macht uebrigens spass mit euch beiden zu reden....
alles liebe aus der siestatime....bei uns ist es richtig warm geworden..
barbara 
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von Nefta » Mo 14. Feb 2005, 20:35
Hallo Ihr Lieben,
nachdem hier schon ein reger Austausch besteht möchte ich gerne meinen "Senf"  dazugeben.
Also ich mit meinem Stier-AC habe eindeutig eine Stiervenus. Aber die steht im Widder, leider im 12. Haus. Leider deshalb weil ich schlecht Zugang zu ihr finde. Aber nachdem Barbara ja sehr schön Jeff Green zitiert hat und ich weiß, dass er immer die Achsen einbezieht sollte ich vielleicht ein bißchen Jungfrau-Thema lernen.
z.b. lieber macht sie eine gute Mahlzeit als irgendetwas daherzusülzen....
= das ist etwas was ich NIE machen würde, *grins* ich liebe gutes Essen, aber ich kann überhaupt nicht kochen, und den Tisch schön decken usw. dieses Gen wurde bei mir absolut vergessen. Aber trotzdem mit dem was Barbara noch geschrieben hat: letztendlich ist sie jemand die niemanden gehört
damit kann ich trotz anderer Venus stellung sehr gut was anfangen - vielleicht durch mein 12. Haus. Aber wie sehe ich nun meine Venus?? Conny beschrieb die Stier-Venus: Während die Stier-Venus ihre Beziehung zu Geld und Besitz zur Sicherheits- und Existenzgrundlage macht, um daraus ihren Eigenwert zu schöpfen,Die Stier-Venus stillt ihren Hunger hiernach durch materielle Dinge, die Prestige und Status repräsentieren.
Damit kann ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen, mich interessiert das nicht besonders. Aber Geld und Prestige interessiert ja glaub ich weder Widder noch Fisch.
Aber den sinnlichen Aspekt: den kann ich fühlen, das brauche ich, hier könnte ich Loblieder singen. Und ich bin gottseidank in der Lage alles zu genießen, sei es gutes Essen, oder einfach nur ein schöner Moment. Für mich gibt doch nichts schöneres, als die Natur, spazierenzugehen, die Vögel zu hören, oder einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Und ich brauche Berührungen, Umarmungen, dann fühle ich mich gut und damit geht es mir auch gut.
Liebe Grüße in eure Runde
Nefta
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