|
|
Kleiner Grundkurs Astrologie, Grundwissen
von Cornelia Wicht » Fr 18. Mär 2005, 22:09
Ich habe euch hier mal einen von mir aus dem Englischen übersetzten Text zum Thema Mond aufgeschrieben. Die CD stammt vom internationalen Asttologenkongress.
Der Mond repräsentiert den ersten Archetyp, welcher in unserem Leben aktiviert wird. Während andere Strukturen unseres Horoskops erst im Laufe der Entwicklung aufgebaut werden, beinhaltet der Mond bereits Strukturen, welche aus der pränatalen Erlebniswelt stammen. Die Aufnahme der Erlebnisse, Eindrücke, Gefühle gegenüber der Umwelt und letztlich gegenüber dem Leben beginnt bereits im Mutterleib. Es ist eine gefühlsmäßige Wahrnehmung der unmittelbaren Umstände, die Aufnahme der Energien der Atmosphäre. (es war sonnig, neblig, heiß, kalt..) Die Empfindsamkeit des Mondes lässt uns fühlen, ob wir gewollt, geliebt, geehrt, adoptiert oder ungewollt waren.
Ausgestattet mit diesen Wahrnehmungen aus der pränatalen Zeit reagiert der Mond auf jeden Reiz der sich ändernden Umwelt. Er reagiert auf die kleinsten Nuancen, auf jeden fremden Geruch... (alles, was mit Fühlen, Sehen, Hören, Schmecken, den Sinnen zur Aufnahme zu tun hat) Der Mond ist in der Lage, jedes Detail im täglichen Leben wahrzunehmen und aufzunehmen, um es zu speichern. Nach 27 Jahren hat der Mond seinen ersten Zyklus durchs Horoskop beendet. Während dieser Zeit hat der Mensch (bis zum 27. Lebensjahr) auf die Umwelt mit seinen im Mond eingebetteten und durch Erziehung und Umwelt injizierten Gefühlen reagiert. Er hat seine bisherig „gespeicherten Daten“ auf seine unmittelbare Umwelt angewandt, erneuert oder verändert. Man kann davon sprechen, das es insgesamt drei wichtige, kennzeichnende Abschnitte im Leben eines Menschen gibt. Den Mondzyklus im Alter von 0-27, 27-55 und 55-82 Jahren.
Im ersten Zyklus nehmen wir unsere Umwelt wahr und reagieren auf sie. Diese Reaktionen werden im Mond eingebettet, gespeichert. Wir reagieren instinktiv auf das Leben. Diese Erfahrungen kommen hier zusammen mit unseren pränatalen Erfahrungen und den familiären Mustern und Modellen. Somit sind die im Mond gespeicherten Informationen nun eine Mischung aus Erfahrungen des Pränatalen und dem Vermächtnis der Erfahrungen des ersten Zyklus.
Ein Planet, welcher in einem Aspekt zum Mond steht, symbolisiert ein bestimmtes Model, welches in den pränatalen Erfahrungen eingebettet ist. Der Mond ist inspiriert von der Natur und geformt durch die Erfahrungen des Lebens, der Erziehung, der zwischenmenschlichen Kontakte. Der den Mond aspektierende Planet formt bzw. überdeckt, beeinflusst die bereits gemachten Erfahrungen und Erinnerungen an bestimmte Ereignisse und Wahrnehmungen. Diese sind nicht nur auf natürliche Instinkte zurückzuführen, sondern auch auf die Dinge, die durch unsere Umwelt in uns eingepflanzt wurden.
Unser Gefühl für Sicherheit und Geborgenheit wird geformt durch die Art und Weise des Zusammenlebens in der Familien und der Erziehung. All das, was wir gelernt haben, um zu überleben und uns selber zu schützen. Mondaspekte beinhalten darum mitgebrachte, geerbte und anerzogene, erlernte Verhaltensweisen und Gefühlsstrukturen. Beides ist auf die Kindheitsstufe zurückzuführen. Es sind Verhaltensweisen und Gefühlsstrukturen, die darauf zurückzuführen sind, wie und was das Kind in der familiären Umgebung erlebt hat / gefühlt hat. Dies beeinflusst das Mondmodell des „Erwachsenen“.
Im zweiten Zyklus erfahren wir eher eine Wiederholung der bewahrten Empfindungen und es ist die Zeit zur Prüfung im Zusammenspiel mit der Umwelt. Da der Mond kein Ego hat, könnte man das Potential als „das Kind“ (unvoreingenommen, wertfrei, neugierig) in uns bezeichnen, welches jedoch im Laufe der Zeit durch anerzogene und eingeimpfte Verhaltensweisen überdeckt und verzogen wurde. Unser Ziel sollte es sein, wieder den kindlichen Zustand des Mondes zu erreichen, weil er die Quelle unseres instinktiven
Empfindens und Aufnehmens ist und somit ein wertfreies Erleben und Empfinden gegenüber der Umwelt stattfinden kann.
Der Mond ist ein sehr aufnehmendes Element im Horoskop, da er keine Grenzen oder Beschränkungen hat. (Durchlässig, Wasserzeichen) Er nimmt also alles auf. Er separiert nicht, unterscheidet nicht zwischen „gut“ und „böse“. Aspektierende Planeten sind ein Indikator dafür, welchen Einfluss die Familie hatte bzw. hat. Vor allem, wenn es sich um einen Aspekt mit gesellschaftlichen Planten handelt. Das Kind empfindet dann hier einen Einfluss der Umwelt, der so mächtig ist, das er weit über das Bewusstsein hinausgeht. Das einzige, was das Kind wahrnimmt, ist die Reaktion der Umwelt auf solche Mächte, besonders die Reaktion der Eltern darauf und das ist es, was das Kind als „Image“ speichert und später sind das die Gefühle, die bei dem Menschen aufkommen, wenn er sich in einer ähnlichen Situation befindet. Er verbindet also sein aufkommendes Gefühl mit dem in seiner Kindheit dafür abgespeicherten Image und reagiert in der Art und Weise, die er frühzeitig gelernt bekommen hat.
Es kommt der Zeitpunkt, wo man sich seiner ureigensten Gefühle wieder bewusst wird und es kommt zu einem Zwiespalt zwischen den bisher angelernten und gelebten Empfindungen und den wahren Empfindungen. Es beginnt ein emotionales Chaos. Wenn man aber da wieder heraus ist und sich bewusst ist, das man diese Gefühle nicht verleugnen soll bzw. sich dadurch „nackt“ fühlen muss, sondern genau dadurch sich selber gern haben kann und sich ok fühlt, wird aus dieser vermeintlichen Schwäche eine Stärke, mit welcher man auf Gegebenheiten der Umwelt mit einer für sich selber stimmigen Handlung reagieren kann.
Gemachte Erfahrungen werden im Mond als Symbole, Images, Bilder gespeichert. Diese sind mit unserem Körper verankert. Diese Daten werden durch Träume und Wünsche visualisiert und finden ihren Ausdruck z.B. in Gedichten oder schöngeistiger Literatur, Märchen oder Sagen usw. Man kann sich das wie ein Fotoalbum vorstellen, welches jedoch nicht von den eingeklebten Fotos, sondern vielmehr von den Gefühlen, welches diese Fotos hervorbringen, bestimmt und lebendig wird. Die entstehenden Emotionen werden über den Körper sichtbar gemacht. Dies kann positiv durch eine freundliche Geste, ein Lächeln, eine Umarmung... , aber auch negativ in Form von Krankheit gelebt werden. Durch bestimmte Verhaltensweisen wird dies in das Bewusstsein gebracht.
Im 2. Zyklus erinnern wir uns an unser eigenes Mondmodell. Der Mond ist wie ein Museum. Hier werden all die Schätze der Vergangenheit in Form von Symbolen aufbewahrt.
Bei Aspekten mit gesellschaftlichen Planeten handelt es sich immer um einen Einfluss der über das Bewusstsein hinausgeht, welches aber vom Kind als Reaktion der Eltern auf- bzw. wahrgenommen wurde.
Der Mond symbolisiert den Lebensbereich, in dem die natürliche Tendenz zur Anpassung an das Gegebene besteht. Das Haus, wo der Mond steht, zeigt, wo wir für das Bedürfnis anderer Menschen empfänglich sind und uns ihren Einflüssen öffnen. Dort sind wir formbar, beeinflusst von Gewohnheiten und den Einflüssen in der Vergangenheit. Der Bereich des Mondes ist der schützende Ort, an den wir uns zurückziehen, wenn wir Schonung brauchen. Hier begegnen wir der Mutter oder übernehmen selbst ihre Rolle. Die Mondstellung zeigt, in welchem Bereich wir Fluktuationen unterworfen sind, wo wir Phasen durchmachen, die von unseren wechselnden Stimmungen abhängen, wo wir einmal offen und verletzlich und dann wieder verschlossen und unzugänglich sind.
Schlagworte:
Empfängnis, häusliches Glück, Krankenpflege, Mutter, Gefühle, Empfindungen, Erlebnistiefe, Kontaktverhalten zum Unbewussten, Intuition, emotionale Beeindruckbarkeit, Zugang zu den unbewussten Kräften der Seele, Ahnungen, Sehnsüchte, Wünsche, Fähigkeit Geborgenheit zu geben, Geborgenheitsbedürfnis, Launenhaftigkeit,
Frauentyp im Horoskop eines Mannes, Nahrung,
-
Cornelia Wicht
-
- Beiträge: 246
- Registriert: Fr 29. Okt 2004, 07:25
von Cornelia Wicht » Fr 18. Mär 2005, 22:10
Hallo Zusammen!
Na, da will ich doch mal meinen Fische-Mond vorstellen. Mein Mond befindet sich auf einer Gradwanderung zwischen Haus 6 und 7. Ausgehend von der 1/6 Regel, gehört er schon zu 7. Ich kann mich mit beiden identifizieren, obwohl ich mehr zu Haus 6 neige.
Grundsätzlich bin ich also erstmal mit dem Grundbedürfnis „Sehnsucht nach dem Paradies“ auf diese Welt gekommen. Eigentlich hätte ich nach der Geburt gleich eine Kehrtwendung machen sollen und zurück dahin, wo ich herkam. Aber, aus irgendeinem Grund habe ich mich entschlossen, den „hard way“ zu nehmen. Klein Conny wollte schon früher als geplant auf die Welt kommen und machte sich auf den Weg, das Paradies im „DU“ zu suchen. Ich suche nach dem Verschmelzen, dem „Eins“ sein, suche Sicherheit und Geborgenheit in der Partnerschaft und im Alltag.
Ausgestattet bin ich ja mit einer intuitiven Wahrnehmung, Fantasiebildern, Einfühlungsvermögen und der Fähigkeit, „hinter die Kulissen“ schauen zu können und die Wahrheit in der Begegnung / Partnerschaft oder dem Alltäglichen zu finden bzw. zu erkennen, dass alles, was mir im Aussen begegnet nur ein Gleichnis für meine innere Welt ist. Und somit könnte ich mir ja mein Paradies auf Erden selber kreiren, aber ich träume lieber davon!
Nun muss ich jedoch sagen, das die Kinderstube meines Mondes im 10. Haus eingeschlossen ist. Keine gute Voraussetzung, das Paradies zu finden. Der Weg dahin ist mit lauter roten Ampeln behaftet. Von den Augen der Öffentlichkeit beobachtet, hatte mein Mond frühzeitig gelernt, was man wann, wo und wie zu fühlen hat. Daraus werden dem Mond natürlich „Eindrücke“ wie Schuldgefühl, genormte Gefühle, eigene Bedürfnisse zurückstellen, Zuneigung/Sicherheit und Geborgenheit durch Anerkennung aufgestempelt.
Und eine Art der Ablenkung von der Wirklichkeit ist ja die Sucht. Gott sei Dank, habe ich meine Sucht in der des Workoholics kompensiert. Überstunden, Feiertage, Wochenende und noch 4x nebenbei gejobt. Ging es ums aushelfen, klein Conny stand in der ersten Reihe. Ich „verschmolz“ sozusagen mit meiner Arbeit. Arbeit und Party waren mein Lebensinhalt! Und zum Thema ritualisierter Alltag: 1x im Monat Kosmetik vom Feinsten-RITUAL. 2x in der Woche privater Kosmetiktag-RITUAL (jeden Mittwoch und Sonntag, selbst im Urlaub, da konnte kommen, was wollte) morgendlicher Kaffee mit der Wiederholung von GZSZ-RITUAL. Mitternachtskaffee mit dem besten Freund-RITUAL. Ohne diese Dinge wäre die Überlebenschance für mich an jenen Tagen nicht denkbar gewesen.
Im 7. Haus zeigten sich die „Eindrücke“ in meinem Mond dahingehend, dass ich schon intuitiv eine Situation erfassen konnte und genau gespürt habe, was hier und jetzt abgeht, jedoch fühlte ich immer, was der andere jetzt gerade braucht und da mein Helfersyndrom sehr ausgeprägt war, war Conny überall als freiwilliger erste Helfer parat. Und es gab viele Hilfebedürftige da draussen!
Wenn ich mir nun noch meinen Neptun in 3 im Skorpion dazu anschaue und meinen AC hinzuziehe, bedürfen Beschreibungen wie selektive Wahrnehmung, Wunschvorstellungen, vernebelte Eindrücke oder die Tarnkappe im Sinne von Darstellung, wie es der andere gerne hätte, keiner Erläuterung !? Wobei ich mich jedesmal mit meiner Tarnkappenrolle identifiziert habe und mich auch total wohlgefühlt habe!
Ja! Ich brachte und bringe es noch heute fertig, einfach Dinge im Aussen regelrecht aus meinem Wahrnehmungskreis zu eleminieren. Was nicht ins Bild passt, wird passend gemacht oder erfolgreich verdeckt!
Liebe Grüße
Conny
-
Cornelia Wicht
-
- Beiträge: 246
- Registriert: Fr 29. Okt 2004, 07:25
von stephanthefine » Sa 19. Mär 2005, 03:26
Hallo Zusammen!
Bei Merkur habe ich mich ja zurückgehalten, doch zu Mond möchte ich zumindest wieder meine Eindrücke vermitteln.
Mich persönlich fasziniert der Mond sehr. Er selber wandert fix von einem Ort zum anderen (er durchläuft ja den gesamten Tierkreis binnen eines Monats) und dabei wechselt er auch noch seine Gestalt. Mal ist er voll und hell, dann wieder nimmt er in der Fülle ab. sieben Tage nach dem vollen Strahlen ist er nur noch zur hälfte beleuchtet. Dann nimmt er weiter ab, um nach ca. weiteren sieben Tagen komplett aus der Sichtbarkeit zu entschwinden. Und kurz darauf wird er wieder sichtbar, und kommt über die halbe Erscheinung wieder zu seiner Fülle. Und das alles in einem einzigen Monat!
Für mich ist der Mond der Pol, der ständig in Bewegung ist. Er wechselt ständig seine Form,Lage und Gestalt. Als Himmelskörper der ständig Lage und Form verändert ist seine Analogie auch entsprechend. Er ist Hauptverantwortlich für wechselnde Stimmungen bringt uns emotional-seelische Hochs und Tiefs. Ich finde persönlich der Mond bringt auch vieles von Arbeiten mit sich, die alltäglich sind. Er steht für Kochen, Putzen, Einkaufen, Kinder hüten... Ohne den Mond wäre der Alltag fad und er wäre auch gänzlich nicht zu bewältigen.
Der Mond lässt in seiner Phase der Anreicherung (also zunehmender Mond) auch die Lebenskräfte und -säfte ansteigen, die bei Vollmond stärkste Wirkung zeigen. In der Natur steht alles auf Wachstum und Aktivität. Nimmt der Mond dann ab, so wandern die Lebenskräfte und -säfte wieder nach innen. Das Wachstum bremst sich und widmet sich der Kräfteregeneration.
Was liegt also näher im den Bereich der Seele und Gefühle zuzuordnen. Hier symbolisiert der Mond auch die eigene Weiblichkeit. Auch Männer haben weibliche Züge und Eigenschaften, deren Qualität ebenfalls vom Mond bestimmt werden. Der Mond ist aber auch mehr. Er symbolisiert die ersten Lebensjahre des Kindes, die eigene Mutter, die Gattin im Horoskop eines Mannes und die eigene Weiblichkeit im Horoskop einer Frau, und auch unsere (Grund-)Bedürfnisse. "Liebe geht durch den Magen" heisst es. Wen wundert es da, dass der Mond auch diesen Magen repräsentiert. Emotionen sind in uns stärkste Motivatoren und können auch stark destruktiv wirken.
Für mich gilt: der Mond ist faszinierend...
Wechselhaft möchte ich den Mond einfach mal nennen.
Mein Mond steht im Stier im zweiten Haus. Hier fühlt sich mein Mond richtig wohl in seiner erhöhten Stellung. Er fühlt sich anerkannt und respektiert und mag seine sinnliche und teilnahmsvolle Art durchaus ausleben. Ja, er gibt mir schon ein sehr bestimmtes Wesen und vermag auch Beharrlichkeit in mir zu wecken wo er nur kann. Auch mein Ehrgeiz wird geweckt. Meine Lebenseinstellung ist ob der guten Stellung recht optimistisch und hoffnungsvoll und bringt mit gute Früchte im Leben. Gerade auch, wenn es um das Thema Geld geht habe ich stets positive Erlebnisse zu verzeichnen. Ich machte zwar schon heftigste Verluste und habe einige eideststattliche Versicherungen hinter mir, doch gab es immer irgendwelche Lösungen zu bieten. Doch auch hier hat mein Mond so seine Schwächen. Er macht mich mitunter ziemlich besitztergreifend und teilweise auch - von launen abhängig - mehr als eigensinnig!
Spannent ist für mich die Hausstellung. Ebenso wechselhaft wie uns der Mond erscheint, so sind auch meine finanziellen Möglichkeiten. Ich erlebte oft, dass ich gut zu Geld kam und auch dass man es genau so schnell wieder verlieren kann. Überhaupt lebe ich was Thematiken das zweiten Hauses anbelangt arg Wechselhaft.
Hier kommen mit einige Aspekte auf den Mond zugute. Sei es ein Sextil von Jupiter welches meinen Optimismus noch zusätzlich stärkt, mir aber auch viel religiös philosophische Gedanken mit auf den Lebensweg gibt. Leider habe ich nur einen separativ plakatives Trigon zum Saturn. Ich würde diese stabilisierende Wirkung gerne öfters spüren. So empfinde und nutze ich sie doch zu selten  Wenn schon wenig Unterstützung von Saturn kommt so darf dann Uranus in seiner Opposition gerne mal zuschlagen. Kommt meinem Wassermann-AC sehr gelegen. Klar macht dieser Aspekt mitunter ebenfalls etwas eigensinnig. Klar besitze ich grosse Unbeständigkeit. Und ja, ich bin auch wirklich sehr ruhelos und innerlich nervös (auch oft Magenprobleme). Doch ich kann so - was ich angenehm empfinde - aus der "Normalität" ausbrechen. Ich kann mich rasch auf wechselnde Situationen einstellen und erlebe diesen Aspekt als mehr angenehm denn störend. Unterstützend zu meiner Waagesonne gesellt sich Venus im Trigon zu meinem Mond. Hier steigert sich das Einfühlungsvermögen, die Weichheit und auch der gute Kontakt zu Frauen, den ich habe (mit denen ich deutlich besser auskomme als mit Männern). Ich selber empfinde - wie schon bei Venus geschrieben - einige weibliche Fähigkeiten an mir. Diese begrüsse ich sehr! Und daher denke ich, dass auch der Mond eine recht grosse Bedeutung in meinem Horoskop aufweist.
Mein Mond herrscht auch über das sechste Haus. Hier erlebe ich durchaus, dass mir gerade das rütteln an meinen Werten und Lebenspfeilern (Mond in Haus 2) durchaus kräftigst auf den Magen schlagen kann (Haus sechs in Krebs). Nun auch beruflich macht Mond aus mir keinen Menschen, der Monotonie liebt - Abwechslung ist das wichtigste für mich: auch im Emotionalen.
Vielleicht noch etwas zur Mythologie. Der Mond findet in der Sagenwelt reichlich unterschiedliche Gestalten (wen wundert es bei seiner wechselhaften erscheinung auch?). Luna, Diana, Selene und Hekate symbolisieren seine vielfältigen Aspekte. Sei es als triebgesteuert, wild und rauh, wie die Göttin der Jagd Diana oder als Hekate, die als Göttin der Zauberkraft den Schlüssel zur Unterwelt (den Weg ins Unterbewusstsein) bereithält. Während Diana stark und wild mit Pfeil und Bogen Tugendlosigkeit und ehebrüchige Frauen bestraft, unsterstützt sie die schwachen und auch die schwangeren Frauen. Hekate in der Mythologie dargestellt mit dem Sclüssel zur Unterwelt und einer fahl flackernden Fackel (bringt Licht in die Tiefen der Seele) besitzt auch Dolche und ist umgeben von Schlangen.
Der Mond hat viele Gesichter. Und seine Bedeutung ist in allen Kulturen ähnlich. Auch einen Mondkult gab es wohl in jeder Kultur.
Für mich ist und bleibt er spannend!
Alles Liebe
Stephan
-
stephanthefine
-
- Beiträge: 66
- Registriert: Mo 2. Jun 2003, 01:01
- Wohnort: Melle
-
von aspekta » Sa 19. Mär 2005, 15:26
Hallo Ihr im Forum,
liebe Conny, lieber Stephan!
Toll! Kaum schaue ich ein paar Tage nicht ins Forum und schon gibt es den Mond - Danke Conny!
Bei Merkur haben wir ja schon viel über den Mond geschrieben, als Empfindungswächter für Merkur und Dein eingestellter Artikel Conny unterstreicht diesen Ansatz ja noch weiter.
Eine Frage habe ich zu Deinem "ritualisierten Alltag"... woher leitest Du dieses Bedürfnis astrologisch ab? Aus der Kinderstube 10. Haus?
Daraus werden dem Mond natürlich „Eindrücke“ wie Schuldgefühl, genormte Gefühle, eigene Bedürfnisse zurückstellen, Zuneigung/Sicherheit und Geborgenheit durch Anerkennung aufgestempelt.
Wenn jemand lernt seine Bedürfnisse hinten an zu stellen, dann leistet er sich doch kein Wellness? Mein Saturn steht in meinem Horoskop ziemlich stark und ich habe lange dazu gebraucht, ohne Schuldgefühle mir selbst etwas zu gönnen.  Aber vielleicht habe ich Deine Ausführungen dazu nicht ganz verstanden.
Lieber Stephan, zu Deinem Mond habe ich auch noch eine Frage:
Klar besitze ich grosse Unbeständigkeit. Und ja, ich bin auch wirklich sehr ruhelos und innerlich nervös (auch oft Magenprobleme). Doch ich kann so - was ich angenehm empfinde - aus der "Normalität" ausbrechen. Ich kann mich rasch auf wechselnde Situationen einstellen und erlebe diesen Aspekt als mehr angenehm denn störend.
Ich wundere mich ein bisschen darüber, dass Du die wechselnden Situationen als angenehm wahrnehmen kannst. Ich dachte ein Stiermond - auch noch im zweiten Haus - ist auch sehr sicherheitsbedürftig. Oder projizierst Du dies auf das Außen? Gluckenhafte Mutter, die ständig besorgt war um Dich, besitzergreifende Frauen...?
Mein Mond ist im Wassermann im zweiten Haus und kommt aus dem (Eltern-)Haus 8. Habe vor allem die Selbstwertproblematik (glaube ich) gespürt und immer dann, wenn ich mich selbst nicht so sehr selbst wertschätze, dann sehe ich das an meinen vielen Miesen auf dem Bankkonto.... finanzielle Ebbe und Flut ist bei mir ein alltägliches Erleben.
Wie schon im anderen Forum erklärt, fühle ich meinen Mond nicht so sehr, sondern ich "denke" ihn.....
Irgendwie ist er mir fremd oder ich fühle mich etwas fremd bei all dem Gefühl.....
Erst einmal liebe Grüße, beneide alle die im Süden leben, denn hier im Norden ist es a....kalt!
Silke
-
aspekta
-
- Beiträge: 61
- Registriert: Di 13. Feb 2001, 02:01
- Wohnort: Strande
von stephanthefine » So 20. Mär 2005, 08:46
Liebe Silke!
Ich wundere mich ein bisschen darüber, dass Du die wechselnden Situationen als angenehm wahrnehmen kannst. Ich dachte ein Stiermond - auch noch im zweiten Haus - ist auch sehr sicherheitsbedürftig. Oder projizierst Du dies auf das Außen? Gluckenhafte Mutter, die ständig besorgt war um Dich, besitzergreifende Frauen...?
Du hast Recht, liebe Silke, wenn Du sagst, dass ein Stiermond sehr sicherheitsbedürftig ist. Auch dass ein Stiermond mit wechselnden Situationen nicht so recht zufrieden sein kann ist durchaus stimmig. In meinem Horoskop ist ein Wassermann AC vorhanden und Uranus im achten Haus steht meinem Stiermond gegenüber. Um es zu erklären mal folgender Ansatz:
Für mich ist ein Horoskop folgendes. Es ist eine Art Mobile in dem alle Elemente miteinander Verknüpft sind. Wir können durchaus uns in das Kunstwerk hineinzoomen und einen Aspekt herausgreifen. (Mond im Stier z.B.) Dann erkennen wir diverse Eigenschaften. Doch dabei dürfen wir nicht vergessen, dass dieses "herangezoomte" Objekt nicht für sich alleine steht. Es ist verbunden mit allen anderen Objekten im Raum "Horoskop". Ich selber sehe hier eine Opposition von Uranus auf meinem Mond. Da ich Oppositionen durchaus als Spannung deute wäre es nachvollziehbar, wenn man sagen würde, dieser uranische Einfluss auf einen erdigen Mond ist eventuell unangenehm. Doch in meinem Verständnis vom Horoskop ist es so, dass sich der Mond in der Opposition zu Uranus neu definiert. Ich behaupte also, dass der Mond nun eine Chance hat, sich diese Qualitäten anzunehmen. So ergibt sich aus zwei Faktoren (Mond und Uranus) wieder EIN neues Gebilde. Man kann dies auch Synthese nennen. Alle Einflüsse die auf den Mond wirken bilden nun nicht Gegensätze und Verwirrungen, sondern formen einen individuellen Zusammenhang. Und das ist nicht nur bei der Zeichen-, Häuserstellung und Aspektierung so, sondern das gesamte Horoskop nimmt in gänze Einfluss auf jeden einzelnen Faktor.
Ich behaupte, dass erst dieser ganzheitliche Ansatz die Möglichkeit gibt, ein Horoskop nicht nur zu interpretieren, sondern es auch zu verstehen. Erst das Verständnis auf ganzheitlicher Ebene ermöglicht es, einen tiefen Zugang zum Horoskop zu finden...
Ich projiziere also diese Dinge nicht ins Aussen. Wobei ich schon sagen muss, dass meine Partnerin sehr erdig ist. Doch ich hatte auch schon andere Partnerinnen... Ich denke, für mich, dass man jeden schwierigen Aspekt im Horoskop positiv nutzen kann, wenn man sich über dessen Potential und Wirkbereich im klaren ist und die ganzheitliche Betrachtung eines Horoskops in dem Verständnis und Zugang zu ihm einbezieht.
Doch hier geht es um einen Mini-Kurs für Astrologiestarter, weswegen ich es jetzt bei diesem kurzen Ansatz belasse...
Um auch Deinen Stiermondanforderungen gerecht zu werden offenbare ich auch hier eine sehr erdige Neigung von mir. Ich mag es nicht, wenn eine gemachte Planung kurzfristig durcheinandergebracht wird. Ich kann mich sehr schnell auf emotionell wechselnde Situationen einstellen. Ich kann sehr gut mit schwankenden Stimmungen umgehen. Mit Launen anderer (bin selber zeitweise auch launisch!). Und auch mit wechselnden Situationen in der Lebenssicherung, im Wertesystem. Jedoch in Kleinigkeiten hört diese uranische Bereicherung auf. Wenn ich zum Beispiel - so lächerlich wie es klingt - mich auf ein Bingospiel beim NDR freue, dann aber unverhofft ungemochter Besuch kommt, so dass ich deswegen mein Bingo verschieben muss, dann senkt sich meine Laune rapide. Oder wenn ich mich auf ein Essen freue (ich bin ja getreu meinem Stiermond auch geniesser und dank Jupiteraspekt habe ich auch Herausforderungen mein Gewicht zu kontrollieren) welches ich selber zubereite (bin leidenschaftlicher Hobbykoch) und es geht dann etwas schief, bin ich wie ein kleines Kind, dem man seine Schüppe klaute  Während ich mit grossen Umbrüchen absolut souverän klar komme können mich alltägliche Kleinigkeiten im Unvorhergesehenen rasend machen. Um es dann in meiner ganzheitlichen Horoskopsichtweise erklärend einzufügen möchte ich sagen, dass mein zweites Haus im Widder beginnt. Doch das dritte Haus im Stier. Und mein Mond im Stier in Opposition zu Uranus und diese beiden - Mond und Uranus - eingebunden mit der Herrscherin vom Stier und Haus 3 bringt dann den Alltag mit ins Spiel...
Doch auch ich besitze einen Stiermondanteil, der sich rein zeigt, wie ich Dir nun beschrieben habe... Doch nicht nur diesen, sondern auch eine riesige Palette an Möglichkeiten, die mir der Mond bietet. Wie schon erwähnt, ich finde den Mond faszinierend. Er wandelt sich stetig und ständig und das sogar im eigenen Horoskop
Ich denke beim Mond wird ebenso wie bei der Venus oder bei Neptun klar, dass wir in unserer westlichen Welt zu rational vorgehen. Wir lernen von klein auf alles zu erdenken und zu verstehen. Das erfühlen nimmt in unserer Gesellschaft eine Randposition ein. Währen die rationale Intelligenz bei uns in den Vordergrund rückt, wird die emotionale Intelligenz oftmals belächelt... Ich habe es ja schon bei Merkur gelesen. Hermes - also Merkur - war nur ein Diener gewesen, ein Überbringer von Botschaften, ein Vermittler. Er ist wichtig - keine Frage. Doch in unserer Zeit wird ihm mehr Bedeutung zugemessen als er haben dürfte. Rein rational getroffene Entscheidungen sind in der Regel nicht so gelungen, wie die aus dem Bauch getroffenen. Das Heraufheben Merkurs auf einen so hohen Podest ist meiner Meinung nach eine westliche "Krankheit". Doch im Einklang mit all unseren Fähigkeiten - also auch unseren Emotionen - ist auch Merkur eine wichtige Basis. Doch alle anderen Planeten stehen über ihn
So, nun habe ich aber genug geschrieben
alles Liebe
Stephan
-
stephanthefine
-
- Beiträge: 66
- Registriert: Mo 2. Jun 2003, 01:01
- Wohnort: Melle
-
von aspekta » So 20. Mär 2005, 19:29
Lieber Stephan!
Das von Dir beschriebene Bild...
"Es ist eine Art Mobile in dem alle Elemente miteinander Verknüpft sind. "
....gefällt mir sehr gut und entspricht grundsätzlich auch meiner Vorstellung von einem Horoskop. Vielleicht würde ich eher das Bild eines Spinnennetzes wählen, bei dem man nur an einem Faden ziehen muss und damit gleich das ganze Netz in Bewegung gerät. Für mich beschreibt das Horoskop quasi die Energiefelder eines Menschen und würde ich Farben nehmen, so wäre das Bild ganz schön bunt, teilweise mit reinen Farben, aber dann auch wieder mit Mischungen aus verschiedenen Planeten- und Zeichenenergien. Bei einer Oppostion (in Deinem Fall Mond versus Uranus) sehe ich allerdings nicht die "Mischung", sondern ein "entweder-oder".... Also: Du entscheidest Dich jedesmal, ob "Du" Dich auf die Seite vom Mond schlägst, oder auf die Seite von Uranus. Hättest Du eine Mond-Uranus-Konjunktion, so wäre es eine Mischung und käme dem Wassermann-Mond nahe  ...
Uranus als Herrscher von 1 ist wahrscheinlich ganz schön stark, aber hattest Du nicht den Mars im Krebs? (Dachte ich hätte das im Mars-Forum gelesen  ) Das würde mir erklären, warum für Dich als Mann der Mond so wichtig ist.
"Währen die rationale Intelligenz bei uns in den Vordergrund rückt, wird die emotionale Intelligenz oftmals belächelt... Ich habe es ja schon bei Merkur gelesen. Hermes - also Merkur - war nur ein Diener gewesen, ein Überbringer von Botschaften, ein Vermittler. Er ist wichtig - keine Frage. Doch in unserer Zeit wird ihm mehr Bedeutung zugemessen als er haben dürfte."
Meine (berufliche) Erfahrung zeigt mir, dass wir - die Gesellschaft - schon auf einem guten Wege sind, was die Erkenntnis anbelangt, dass Emotionale Intelligenz wichtig ist. Sie wird immer weniger belächelt. Fakt ist, dass es eine ganze Portion Verstand (Merkur) braucht, damit wir unsere Emotionale Intelligenz entfalten können. Denn es reicht nicht "emotional zu sein", sondern erst die Sprache und die Fähigkeit die Gefühle zu benennen bringt die Emotionen ins Bewusstsein und damit ins Verstehen. Und erst wenn wir verstehen und Verständnis für die Gefühle und das (ehemals) Unbewusste aufbringen, ist unser Handeln in der Selbstverantwortung, in der Verantwortung für das was wir empfinden und wahrnehmen und dann kann man erst von Emotionaler Intelligenz sprechen. Ich glaube der Verstand (Merkur, rationale Intelligenz) wurde uns gegeben, damit wir das Unbewusste (Mond, Gefühl) ins Wissen holen. Ohne Deine Intelligenz könntest Du die Astrologie ja nicht nutzen, um psychologische Zusammenhänge zu erkennen und zu beschreiben, Zusammenhänge die Du vielleicht auch erfühlt hast (Mond/Neptun), oder?! Freue Dich doch, dass Dein Merkur so ein toller Vermittler und Helfer ist!
Dass die Gesellschaft noch sehr am Bild der Rationalität hängt hat glaube ich damit zu tun, dass das Wissen vom IQ noch gar nicht so alt ist, und immer noch der naturwissenschaftlichen Seite bei der Forschung der Vorrang gegeben wird. Den (unsichtbaren, nicht messbaren oder quantifizierbaren) Emotionen mehr Gewicht zu geben, würde für viele Menschen bedeuten, sich nach innen wenden zu müssen - und damit können heutzutage nicht soviele Menschen umgehen.
So, das soll erst einmal reichen.
Liebe Grüße,
Silke
-
aspekta
-
- Beiträge: 61
- Registriert: Di 13. Feb 2001, 02:01
- Wohnort: Strande
von Ginia » Mo 21. Mär 2005, 00:01
Hallo Miteinander,
bevor wieder eine stressige Woche beginnt, will ich doch mal versuchen, zu dem Thema Mond noch etwas hinzubekommen. Conny's Einführung dazu hat mich nachdenklich werden lassen. Ich muss das mit dem Mondzyklus von 28 Jahren nochmal durchgehen bei mir. Jedenfalls bin ich mit 28 Jahren Mutter geworden, und das war schon ein gewaltiger Einschnitt in mein Leben und hat alles verändert. Als ich schwanger wurde wollte ich mich gerade von dem Vater meiner Tochter trennen und damit kam ich eine Schiene, die mich völlig von dem abbrachte, was ich eigentlich wollte. Es war der Beginn einer Spirale, die mich absolut in mein Mond-Pluto Thema brachtge. Als meine Tochter geboren wurde, stand Saturn genau auf meinem AC. Meine Tochter kam mit einer sehr ernsthaften chronischen Krankheit zur Welt und auch dadurch war nichts mehr von dem wichtig, was ich für mich angedacht hatte.
Mein Mond steht im Löwen, im 1. Haus, noch als Konjunktion AC zu nehmen, mit Pluto gradgenau drauf sitzend. Deswegen kann ich diesen Mond nicht rein als Löwemond bezeichnen, aber trotzdem kenne ich ihn schon auch unter Löweeinfluss stehend. Dieser Mond ist ein sehr sonniger Mond, er mag alles was mit Wärme zu tun hat, egal ob es Farben oder Menschen sind. Heute kann ich sagen, dass ich ihn häufig auch ohne Plutoeinfluss erleben kann, immer mehr mit der Zeit. Es ist eher zyklisch, mal bin ich richtig strahlend drauf, begeistere meine Umwelt mit meiner guten Laune und meinen albernen Einfällen. lache und necke gern, kann gut fröhliche Laune reinbringen. Aber ich kann auch schwermütig sein und dann verziehe ich mich und die Leute bekommen mich erst wieder zu sehen, wenn ich wieder oben auf der Welle schwimme. Die dunklen Seiten lebe ich mit mir allein.
Was ich mag ist rhythmische Musik, ich tanze für mein Leben gern, "es" tanzt in mir. Ich liebe z.B. auch afrikanische Trommeln, brauche manchmal das Gefühl von Erdung und Power. Ich vertrage Hitze weit besser als Kälte und liebe alles was mit Sonne zu tun hat. In persönlichen Kontakten habe ich es am liebsten, wenn ich meine verspielte Seite auch ausleben kann und kann ein kleiner Kobold sein, wenn der andere mitmacht.
Der Einfluss Pluto macht sich insofern bemerkbar, dass ich nicht gern im Mittelpunkt stehe, eher in kleinem Kreis oder Zweierbeziehung mich geben kann wie ich mag. Ich mag bombastische Dinge überhaupt nicht, die dem typischen Löwemond so nachgesagt werden, laufe auch nicht mit Schmuck behängt durch die Gegend und liebe eher das einfache, allerdings darf es edel sein. Dumm nur, dass ich mir das in der entsprechenden Kategorie nicht leisten kann.
Pluto macht sich noch so bemerkbar, dass ich ein gewisses inneres Kraftwerk habe und über relativ viel Energie verfüge. Ich selber bemerke es gar nicht mal so, für mich ist das ja Alltag, aber wenn ich mich so vergleiche mit den Leuten um mich herum, dann bin ich schon etwas anders. Jedenfalls gibt es Leute, denen komme ich schon fast unheimlich vor. Aber hätte ich Pluto nicht, dann hätte ich in meinen oft verfahrenen Situationen nicht mehr herausgefunden. Das dumme ist, dass ich bei guten Freunden nicht jammern kann, denn da heisst es, du kommst doch sowieso wieder auf die Füsse, kennen wir doch.
Mein Mond mag Menschen, die Herzenswärme haben. Da auch mein Mars im Löwen steht, sucht er auch bei den Herren der Schöpfung eine gewisse Qualität. Ich habe das früher nicht beachtet, aber heute rieche ich einfach, ob der "Bewerber" auch eine gewisse Stärke in sich hat. Es gibt nicht viel von der Sorte, das ist das Dilemma, aber einfacher kann ich es eben auch nicht machen.
Die Schattenseiten meines Mondes ist sein Stolz. Er würde sich lieber die Zunge abbrechen, als z.B. zu betteln oder in die Knie zu gehen. Da kommt aber eben Plutos Einfluss dazu, so dass ich nicht genau sagen kann, wo der Einfluss anfängt oder aufhört. Ich habe jedenfalls immer lieber die Nachteile ausgestanden als mich zu demütigen, jedenfalls was ich darunter verstanden habe. Und Menschen, die mich lächerlich machen, die mich wirklich demütigen wollen, die haben es auf ewig und immer mit mir verdorben. Da kann ich dann die Zähne fletschen und der Löwe kann auch gewaltig brüllen.
Mein Mond braucht etwas Anerkennung, aber nicht in der Art, dass er für den Schönsten und Besten gehalten wird. Da ist Pluto schon dazwischen, der riecht, wenn es faul ist. Ich bin jetzt zwar schon einige Zeit alleine, aber mein Mond leidet sehr darunter. Löwen sind Rudeltiere und nicht dazu geboren, in der Einsamkeit zu leben. Pluto kann das gut, und deshalb wechseln sich bei mir Rückzugsphasen ab mit Zeiten, wo ich unbedingt unter Leute muss.
Die Mond-Pluto-Konjunktion ist eine Sache für sich. Pluto kommt bei mir aus dem vierten Haus, eingeschlossen. Ich weiss heute, was die Botschaft meiner Sippe war. Es ging darum, es sich immer schwer zu machen, je mehr Leid, desto besser. Ich habe überall Hier gerufen, wo es kompliziert und schwierig war. Heute bin ich sehr aufmerksam geworden, wenn sich eine Sache als kompliziert erweist. Ich habe für mich beschlossen, dass ich das jetzt nicht mehr brauche und entscheiden kann, ob ich es wähle oder nicht. Und das geht mittlerweile so weit, dass ich auch bei Männern nein sage, wo zwar Faszination und mehr da ist, aber irgendwelche Hürden dabei sind. Ich war ein Meister in solchen Dingen. Es reicht jetzt. Ich kenne mittlerweile die Familiengeschichte, habe meine Mutter dazu gebracht, sich zu erinnern. Und da lief genau dieses Schema ab. Ich kann hier nicht beschreiben, was alles in unserer Familie vorgefallen ist, ich sässe noch morgen früh da. Es hat mit Tod, mit Krankheit, mit Manipulation zu tun. Und genauso bin ich aufgewachsen, manipuliert ohne Ende.
Zum Schluss noch meine Erkenntnis, die für mich wirklich mein Leben ändert. Ich habe endlich kapiert, dass meine Entscheidungskraft in meinem Bauch sitzt. Ich habe eine sehr gute Intuition, aber ich habe sie immer übergangen. Jetzt übe ich und ich lerne, ihr zu vertrauen. Denn eines ist gewiss, sie ist die einzige Instanz, die mir sagen kann wie ich mich entscheiden soll. Darauf kann ich mich hundertprozentig verlassen. Es ist geradezu eine Erleichterung, das endlich erkannt zu haben, wenn auch noch nicht im Alltag so ohne weiteres lebbar. Diesen ständig tätigen Kopf auch abstellen zu können bedarf noch etwas Übung.
Jetzt bin ich gar nicht auf die Beiträge eingegangen, die hier schon stehen und schon einige interessante Ansätze haben. Das nächste mal, muss ins Bett. Mein Löwemond sendet Euch allen ein paar warme Strahlen
Ginia
-
Ginia
-
- Beiträge: 57
- Registriert: So 13. Jul 2003, 01:01
- Wohnort: Mainz
-
von Atma » Mo 21. Mär 2005, 10:13
Hallo zusammen,
ich fand Eure Schilderungen sehr interessant. Connys Einfürung über den Mond hat mir noch viele Denkanstöße gegeben.
Gut, dann versuche ich einmal den Mond in meinem Horoskop zu umschreiben. Bei mir steht er in Jungfrau, 2. Haus und kommt aus dem 12. Haus. Aspekte: Trigon zum Merkur.
Den Mond in Jungfrau empfinde ich als sehr kontrolliert. Gefühle werden all zu oft unterdrückt. Bei mir setzen sich unterdrückte Gefühle gleich aufs Körperliche nieder -> Verstopfung  Was die Mond-Mutter betrifft. So war meine Mutter noch recht jung als ich zur Welt kam. Sie war sehr behutsam und bedacht, alles richtig zu machen. Sie hat nie irgendwelche Wutausbrüche gehabt, sondern war immer sehr liebevoll
Den Mond im 2. Haus erlebe ich in Form von wechselnden Finanzeinkünften - Ebbe und Flut. Aber ich empfinde es nicht so, dass meine emotionale Sicherheit und Freude vom Besitz abhängig ist.
Die Kinderstube des Mondes ist das 12. Haus. Da weiss ich noch nicht so recht was ich daraus ersehen kann... Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben, damit mir ein :idea: auf geht
Mond Trigon Merkur... Das widerspricht etwas der Jungfrau, da sie ja etwas verschlossener mit ihren Gefühlen umgeht. Diesen Zwiespalt empfinde ich auch manchmal. Ich sehe Offenheit, Direktheit und Ehrlichkeit als ein paar Grundpfeiler meines Lebens. Das Trigon zum Merkur macht mich auch sehr empfänglich für die Gefühle anderer.
So genug zu mir. Jetzt bin ich gespannt auf Eure weiteren Beschreibungen
Liebe Grüße,
Sita
Wenn man den Frieden nicht in sich selbst findet, ist es vergeblich, ihn anderswo zu suchen.
-

Atma
-
- Beiträge: 16
- Registriert: Fr 25. Feb 2005, 13:32
- Wohnort: Berlin
-
von Cornelia Wicht » Mo 21. Mär 2005, 21:56
Hallo Silke!
Beitrag
Eine Frage habe ich zu Deinem "ritualisierten Alltag"... woher leitest Du dieses Bedürfnis astrologisch ab? Aus der Kinderstube 10. Haus?
Dieses Bedürfnis nach Ritualen habe ich mir aus meinem Studium gemerkt. Ich würde es so erklären, dass der Fisch ja dem Mystischen und dem Paradies zugewandt ist und im Jungfrauen-Haus, wo alles irgendwie strukturiert und langweilig alltäglich ist, findet der Fisch darin seinen Halt und seine Sicherheit, aus Alltäglichem ein Ritual zu machen. BeitragWenn jemand lernt seine Bedürfnisse hinten an zu stellen, dann leistet er sich doch kein Wellness? Mein Saturn steht in meinem Horoskop ziemlich stark und ich habe lange dazu gebraucht, ohne Schuldgefühle mir selbst etwas zu gönnen. Aber vielleicht habe ich Deine Ausführungen dazu nicht ganz verstanden.
Da nehme ich mein drittes Haus dazu und die Erklärung von Stephan von der Ganzheitlichkeit des Horoskopes. Meine Venus steht in 3 und kommt aus dem 2. Haus. Das bedeutet, ich definiere mich über meinen Körper und meine körperliche Darstellung. Mit Skorpion bin ich natürlich dem makellosen Model-Körper verfallen. Deshalb ist die Kosmetik z.B. ein unverzichtbarer Teil meines persönlichen Alltags. Mit viel Liebe und Zuneigung wird mein Körper „modeliert“, damit er den Ansprüchen der Umwelt genügt und das gibt mir dann das Wohlfühl-Gefühl und Sicherheit im Auftreten. Gefühle unterdrücken bezieht sich hier eher auf die Arbeitswelt. 24-Stunden-Jobs, ohne auf körperliche Müdigkeit zu achten. Diese wurde halt mit chemischen Mitteln aufgeputscht. Oder nach einer 2-stündigen Wurzelbehandlung beim Zahnarzt direkt zurück ins Büro. Schmerzen gibt es nicht! Private Termine oder Zeit mit Freunden verbringen wurde hinten angestellt, nur um dem Arbeitspensum oder den Anforderungen des Chefs zu entsprechen. Also alles, was mein Ansehen von der Gesellschaft anerkennen ließ. Und ein Zeugnis mit den Worten einsatzbereit, flexibel, verläßlich, pünktlich, engagiert...ist doch so schlecht nicht?! BeitragIch wundere mich ein bisschen darüber, dass Du die wechselnden Situationen als angenehm wahrnehmen kannst. Ich dachte ein Stiermond - auch noch im zweiten Haus - ist auch sehr sicherheitsbedürftig.
Ich denke, so wie Stephan über den Mond schwärmt, hat er sich eigentlich damit abgefunden oder sagen wir, er hat akzeptiert, das erstens seitens der Polarität Stier-Skorpion immer ein Beitz mit Verlust und umgekhert einhergeht und zweitens dann noch zyklisch durch den Mond. Ich bwundere ja Menschen, die damit so einfach fertig werden. Ich bin da noch am üben! BeitragDass die Gesellschaft noch sehr am Bild der Rationalität hängt hat glaube ich damit zu tun, dass das Wissen vom IQ noch gar nicht so alt ist, und immer noch der naturwissenschaftlichen Seite bei der Forschung der Vorrang gegeben wird. Den (unsichtbaren, nicht messbaren oder quantifizierbaren) Emotionen mehr Gewicht zu geben, würde für viele Menschen bedeuten, sich nach innen wenden zu müssen - und damit können heutzutage nicht soviele Menschen umgehen.
Ich glaube, die Menschen interessieren sich schon dafür, aber sie sehen diese Dinge nicht in den kleinen alltäglichen Dingen, sondern brauchen immer irgendwie eine Art „PSI-Faktor“ oder „Akte X“ oder „X-Faktor“. Viele sehen die „Wunder“ ja auch erst nach einem Nahtod Erlebnis.
Kommt letztlich auch auf das von Dir genannte nach-innen-wenden hinaus.
Liebe Grüße
Conny
-
Cornelia Wicht
-
- Beiträge: 246
- Registriert: Fr 29. Okt 2004, 07:25
von Cornelia Wicht » Mo 21. Mär 2005, 21:58
Hallo Ginia
Beitrag
Es ist eher zyklisch, mal bin ich richtig strahlend drauf, begeistere meine Umwelt mit meiner guten Laune und meinen albernen Einfällen. lache und necke gern, kann gut fröhliche Laune reinbringen. Aber ich kann auch schwermütig sein und dann verziehe ich mich und die Leute bekommen mich erst wieder zu sehen, wenn ich wieder oben auf der Welle schwimme. Die dunklen Seiten lebe ich mit mir allein.
Das kenne ich zu gut. Mit Mond in 7 geht mir das ähnlich! Einmal Partyanimal und dann wieder Mauerblümchen und Rückzug! Allerdings lasse ich die dunklen Seiten auch ab und zu an der Umwelt aus! Wie gesagt, bin mit diesen Wandlungen noch etwas überfordert. BeitragDas dumme ist, dass ich bei guten Freunden nicht jammern kann, denn da heisst es, du kommst doch sowieso wieder auf die Füsse, kennen wir doch.
Ich kriege da immer diese verwunderten Blicke! „Wir kennen Dich gar nicht so!“ und keiner kann dann mit Conny in der schlechten Laune oder emotionalen Hängphase umgehen. BeitragUnd Menschen, die mich lächerlich machen, die mich wirklich demütigen wollen, die haben es auf ewig und immer mit mir verdorben. Da kann ich dann die Zähne fletschen und der Löwe kann auch gewaltig brüllen.
Na das ist ja ein super Bild für einen „gekränkten“ Löwen!! (grins)
Liebe Grüße
Conny
-
Cornelia Wicht
-
- Beiträge: 246
- Registriert: Fr 29. Okt 2004, 07:25
von Cornelia Wicht » Mo 21. Mär 2005, 21:58
Hallo Sita!
Beitrag
Die Kinderstube des Mondes ist das 12. Haus. Da weiss ich noch nicht so recht was ich daraus ersehen kann... Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben, damit mir ein auf geht
Mit Krebs im 12. Haus geht es ja irgendwie um das Wiederfinden des inneren Kindes, der eigenen Wahrheit, der eigenen Motivation. Und wenn Du schreibst, dass Du Deine Mutter immer fürsorglich, besonnen und auf Richtigkeit bedacht erlebt hast, kann ich mir denken, dass Du Deine Gefühlswelt und Motivation etwas verdeckt hast und diese mit jungfrauenart dann an der Umwelt aussteuerst oder anpasst. Also Gefühle je nach Bedarf oder der Situation angepasst zuläßt.
Kannst Du damit was anfangen?
Liebe Grüße
Conny
-
Cornelia Wicht
-
- Beiträge: 246
- Registriert: Fr 29. Okt 2004, 07:25
von Cornelia Wicht » Mo 21. Mär 2005, 22:00
Hallo Stephan!
Schön, wieder was von Dir zu hören!
Beitrag
Mich persönlich fasziniert der Mond sehr. Er selber wandert fix von einem Ort zum anderen (er durchläuft ja den gesamten Tierkreis binnen eines Monats) und dabei wechselt er auch noch seine Gestalt. Mal ist er voll und hell, dann wieder nimmt er in der Fülle ab. sieben Tage nach dem vollen Strahlen ist er nur noch zur hälfte beleuchtet. Dann nimmt er weiter ab, um nach ca. weiteren sieben Tagen komplett aus der Sichtbarkeit zu entschwinden. Und kurz darauf wird er wieder sichtbar, und kommt über die halbe Erscheinung wieder zu seiner Fülle. Und das alles in einem einzigen Monat!
Ich bewundere ja, wie Du so positiv über den Mond sprechen kannst. Die Dinge, die dich faszinieren, machen mich verrückt. Launenhaftigkeit, wechselnde Stimmungen.... BeitragIch finde persönlich der Mond bringt auch vieles von Arbeiten mit sich, die alltäglich sind. Er steht für Kochen, Putzen, Einkaufen, Kinder hüten... Ohne den Mond wäre der Alltag fad und er wäre auch gänzlich nicht zu bewältigen.
Und genau diese Sachen hier! Ein Graus für mich! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass es immer auf die Bilder, die mit einer Definition verbunden sind, ankommt und bei mir war der Mond halt immer Mutter, Gebären, Haushalt, Waschen, Kochen, Gefühle, Geborgenheit, Zuneigung......also in meinen Augen die perfekte Rollenbeschreibung der Frau in der Gesellschaft. Mein Bild: Heiraten-Kinder kriegen-Herdplatte-Sargdeckel zu! Und damit wollte und konnte ich mich nie identifizieren! Es hatte immer diesen bitteren Beigeschmack: Du bist ja nur eine Frau! Hm... mit plutonischem Eifer im Umhang des männerfressenden Vamp machte ich mich also rebellisch daran, der Männerwelt zu zeigen, dass ich nicht zu dem Typ Frau gehöre und von Haus aus das, was die können schon 5x besser kann. Ausgelebt in der Arbeitswelt und im Sex. Sex war Macht und hatte bei mir nichts mit Gefühl zu tun. Es war eine Rolle, die ich spielte. Und ich spielte sie verdammt gut. Und ich habe als Trophäe viele gbrochene Männerherzen im Schrank, auf die ich sehr stolz war. Nun gut, laut kosmischem Gesetz kommt ja alles zurück und so auch zu mir. Nun kenne ich das Gefühl des gebrochenen Herzens, welches nach einem EGO-Kampf auf dem Schlachtfeld zurück bleibt! Und trotzdem ist mir der Mond noch nicht ganz annehmbar. Irgendwie schiebe ich ihm immernoch die Schuld an dem ganzen Disaster zu. BeitragWas liegt also näher im den Bereich der Seele und Gefühle zuzuordnen. Hier symbolisiert der Mond auch die eigene Weiblichkeit. Auch Männer haben weibliche Züge und Eigenschaften, deren Qualität ebenfalls vom Mond bestimmt werden
Ja! Meine Männer hatten immer einen etwas weiblichen Touch. Also rein von den Gesichtszügen her, schmächtiger Körperbau, sensibel. Da konnte ich die starke und hilfreiche Mami spielen oder besser, die Frau, die den Tritt in den Hintern versetzt, damit der Bub’ was aus seinem Leben macht! Hatte aber nichts mit Mitgefühl zu tun. Es war eher so der drillhafte Ansporn! Mein Mond hat es aber auch nicht leicht. Opposition Pluto, Mars und AC, Quadrat MC und Spiegelpunkt Chiron! Und das bei einem Mond in den Fischen!!! Naja, aber vielleicht erkenne und schätze ich ja die guten Seiten des Mondes, wenn ich mich mit euch und euren Beiträgen hier im Kurs konfrontiere und auseinandersetze. Das ist zumindest mein Anliegen in dieser Runde! BeitragJedoch in Kleinigkeiten hört diese uranische Bereicherung auf. Wenn ich zum Beispiel - so lächerlich wie es klingt - mich auf ein Bingospiel beim NDR freue, dann aber unverhofft ungemochter Besuch kommt, so dass ich deswegen mein Bingo verschieben muss, dann senkt sich meine Laune rapide.
Hier kann ich mich anschließen! Allerdings schiebe ich meine Reaktionen hier eher auf meinen AC Jungfrau mit der Konjunktion Pluto/Mars daran! BeitragFür mich ist ein Horoskop folgendes. Es ist eine Art Mobile in dem alle Elemente miteinander Verknüpft sind. Wir können durchaus uns in das Kunstwerk hineinzoomen und einen Aspekt herausgreifen. (Mond im Stier z.B.) Dann erkennen wir diverse Eigenschaften. Doch dabei dürfen wir nicht vergessen, dass dieses "herangezoomte" Objekt nicht für sich alleine steht. Es ist verbunden mit allen anderen Objekten im Raum "Horoskop".
Doch in meinem Verständnis vom Horoskop ist es so, dass sich der Mond in der Opposition zu Uranus neu definiert. Ich behaupte also, dass der Mond nun eine Chance hat, sich diese Qualitäten anzunehmen. So ergibt sich aus zwei Faktoren (Mond und Uranus) wieder EIN neues Gebilde
Ich behaupte, dass erst dieser ganzheitliche Ansatz die Möglichkeit gibt, ein Horoskop nicht nur zu interpretieren, sondern es auch zu verstehen. Erst das Verständnis auf ganzheitlicher Ebene ermöglicht es, einen tiefen Zugang zum Horoskop zu finden...
Vielen Dank für diese Beschreibung! Genauso sehe ich das auch!
Liebe Grüße
Conny
-
Cornelia Wicht
-
- Beiträge: 246
- Registriert: Fr 29. Okt 2004, 07:25
von barbaraspanien » Mo 21. Mär 2005, 23:24
[ b]Beitrag[/b] Ich finde persönlich der Mond bringt auch vieles von Arbeiten mit sich, die alltäglich sind. Er steht für Kochen, Putzen, Einkaufen, Kinder hüten... Ohne den Mond wäre der Alltag fad und er wäre auch gänzlich nicht zu bewältigen.
Und genau diese Sachen hier! Ein Graus für mich! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass es immer auf die Bilder, die mit einer Definition verbunden sind, ankommt und bei mir war der Mond halt immer Mutter, Gebären, Haushalt, Waschen, Kochen, Gefühle, Geborgenheit, Zuneigung......also in meinen Augen die perfekte Rollenbeschreibung der Frau in der Gesellschaft. Mein Bild: Heiraten-Kinder kriegen-Herdplatte-Sargdeckel zu! Und damit wollte und konnte ich mich nie identifizieren! Es hatte immer diesen bitteren Beigeschmack: Du bist ja nur eine Frau!
. Guten Abend liebe Conny... Bisher habe ich noch nicht meinen Mond hier vorgestellt...das braucht noch einwenig... doch wollte ich dir einfach mal eine Anregung geben....du schreibst ja, das dir die Annäherung an den Mond So einige Schwierigkeiten macht. Richard Idemon hat mich darauf gebracht...und ich erlaube mal kurz einen ausschnitt hereinzustellen....vielleicht ist das hilfreich für dich Der erste Arbeitschritt in dieser SItuation besteht darin, dass sie versuchen eine klare Vorstellung davon zu bekommen, was Ihr MOnd über ihr inneres kInd denkt und fühlt. Vergessen sie nicht, wenn sie daran arbeiten, dass auch kulturelle Mythen im Zusammenhang mit Mond wirksam sind.WIr beziehen uns auf ihn als einen weiblichen und auch kindlichen Planeten und da unsere Gesellschaft ZUr Abwertung des Weiblichen und KIndlichen neigt, unterdrücken viele von uns den Mond in sich. Wenn wir es nicht schaffen unseren Mond zu integrieren steigert das die Wahrscheinlichkeit von Projektionen in unseren Beziehungen und nährt die Tendenz zum EIngehen von symbotischen Beziehungen. So besteht einer der ersten grossen Schritte zur Integrierung unseres Mondes in der Idendifizierung und Benennung unseres inneren Kindes. Und wir müssen herausfinden, was es braucht um sich genährt und umhegt zu fühlen.
alles lIebe
Barbara 
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
Gurdjieff
-
barbaraspanien
-
- Beiträge: 2013
- Registriert: Mi 22. Dez 2004, 19:49
- Wohnort: castellar de la frontera
von stephanthefine » Di 22. Mär 2005, 14:18
Hallo Conny!
Danke für Dein Feedback...
Und genau diese Sachen hier! Ein Graus für mich! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass es immer auf die Bilder, die mit einer Definition verbunden sind, ankommt und bei mir war der Mond halt immer Mutter, Gebären, Haushalt, Waschen, Kochen, Gefühle, Geborgenheit, Zuneigung......also in meinen Augen die perfekte Rollenbeschreibung der Frau in der Gesellschaft. Mein Bild: Heiraten-Kinder kriegen-Herdplatte-Sargdeckel zu! Und damit wollte und konnte ich mich nie identifizieren! Es hatte immer diesen bitteren Beigeschmack: Du bist ja nur eine Frau!
Nun hier gilt es zu beachten. Alles an sich ist neutral! Lediglich die Betrachtungsweise macht es für einen Menschen subjektiv positiv oder negativ. Was ist am Haushalt, Waschen, Kochen, Gefühlen usw. so schlimm? Ich behaupte es ist Lebensnotwendig  Bis auf das Gebären (zugegeben Gott sei Dank!) kann ich hier mitreden. Ich selber lebe die Rolle eines Hausmannes. Doch das ist nur Mittel zum Zweck. Meinen Wert bestimmt niemand über das Putzen oder Kochen... Dein Bild "Heraten-Kinder kriegen-Herdplatte-Sargdeckel zu!" brachte mich gerade zum schmunzeln. Doch sollte das alles gewesen sein? Ist nicht vielmehr, was dahinter steckt? Mann bedienen...  Nein, mal im Ernst. Ich behaupte, dass dies lediglich subjektive Gedanken sind. Klar gibt es auch heute noch Männer die es so sehen. Doch es gibt auch Frauen, die sich in dieser Rolle wohlfühlen. Doch warum ich mich so entschieden dagegenstelle und diese Dinge verteidige liegt in meiner Zuneigung zum Mond. Dieser liefert lediglich die Möglichkeiten - was daraus gemacht wird liegt in unserer Hand. Er liefert lediglich neutrale Arbeiten, wie wir sie empfinden liegt in unseren Emotionen... Es ist wie mit dem Islam. Viele finden gerade wegen den Anschlägen heutzutage es sei eine verachtenswerte Religion. Dabei gibt gerade der Islam den Frauen mehr Rechte als "unser" Christentum. Auch Mohammed setzte sich für die Frauen stark ein. Doch das was heute oftmals öffentlich gelebt wird ist ein anderes Bild. "Was ist" und "was man draus macht" ist immer Zweierlei. Das gilt für die Gesellschaft wie auch für uns Individuen Hm... mit plutonischem Eifer im Umhang des männerfressenden Vamp machte ich mich also rebellisch daran, der Männerwelt zu zeigen, dass ich nicht zu dem Typ Frau gehöre und von Haus aus das, was die können schon 5x besser kann. Ausgelebt in der Arbeitswelt und im Sex. Sex war Macht und hatte bei mir nichts mit Gefühl zu tun. Es war eine Rolle, die ich spielte. Und ich spielte sie verdammt gut. Und ich habe als Trophäe viele gbrochene Männerherzen im Schrank, auf die ich sehr stolz war.
Nun gut, laut kosmischem Gesetz kommt ja alles zurück und so auch zu mir. Nun kenne ich das Gefühl des gebrochenen Herzens, welches nach einem EGO-Kampf auf dem Schlachtfeld zurück bleibt! Und trotzdem ist mir der Mond noch nicht ganz annehmbar. Irgendwie schiebe ich ihm immernoch die Schuld an dem ganzen Disaster zu.
So ein Männerkillender Vamp wäre für ein paar Stunden mit Sicherheit spannend.  Doch ich persönlich sehe es so. Alles was ein Mensch macht ist entweder ein Zeichen von Liebe oder ein Schrei nach Hilfe... Demzufolge hast Du heftigst geschrien damals. Wobei ich dies nicht dem Mond zuschreiben würde. Doch letztlich kommt es nicht darauf an, wer oder was Auslöser ist, sondern wie wir uns in Gänze annehmen können. Ja! Meine Männer hatten immer einen etwas weiblichen Touch. Also rein von den Gesichtszügen her, schmächtiger Körperbau, sensibel. Da konnte ich die starke und hilfreiche Mami spielen oder besser, die Frau, die den Tritt in den Hintern versetzt, damit der Bub’ was aus seinem Leben macht! Hatte aber nichts mit Mitgefühl zu tun. Es war eher so der drillhafte Ansporn!
So lange Du treten kannst zum Fortbewegen und mehr Kraft besitzt, brauchstest Du Dich nicht mit Deiner eigenen Rolle auseinandersetzen. Da denke ich wäre durchaus ein Ansatz zu finden. Was nützt uns all unsere Möglichkeiten, wenn wir sie selber nicht annehmen. Ich kann nur sagen, dass ich selber oft unter meinen Macken litt. Sei es dass ich zu klein sei (172cm) oder zu groß (mein Bauch  ) Seien es meine vielen Macken (noch teilweise unerlöstes Mars Quadrat Pluto) oder auch mein mickrige Männlichkeit. Doch letztlich ist all das ein subjektiver Eindruck. Wenn Du in einem Seminar vor einer Gruppe sprichst und es aufgezeichnet wird - hatte gestern mit einem Freund drüber gesprochen - fühlst Du Dich anfangs elend. Ich sah nur meine krumme Körperhaltung, den Pickel auf der Nase, meine zu kräftigen Schritte, die Haare, die über den Ohren standen... Schrecklich. Doch das ist nur deswegen so, weil ich mich kritischer ansehe als es andere machen. Wir selber wollen immer jeden Fehler an uns entdecken um uns vor angriffen im Vorfeld zu verteitigen... Heute ist es anders. Ich lebe. Ich liebe. Ich bin wie ich bin. Da genau liegt das Geheimnis des Lebens meiner Meinung nach: in der Akzeptanz. Wenn wir so wie wir sind glücklich sein können sind wir frei. Können wir jetzt nicht glücklich sein, werden wir es nie! Ich denke in diesem Zusammenhang an den Teenager: "Wenn ich zu Hause weg bin, dann..." Nach der Ausbildung denkt sich die junge Mutter: "Wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann..." Und sind die Kinder "endlich" weg, dann: "Jetzt noch ein paar Jahre hart arbeiten, aber in der Rente dann..." Und am Sterbebett stellen sie teilweise fest, dieses "aber dann..." kam nie zu stande. Glücklichsein hat wenig mit den Umständen oder vermeintlichen Möglichkeiten zu tun. Das wäre eine Illusion. Doch Glücklichsein ist - so behaupte ich - Akzeptanz. Huch ich übertreibe wieder mit meinen Ausführungen - sorry. Mein Mond hat es aber auch nicht leicht. Opposition Pluto, Mars und AC, Quadrat MC und Spiegelpunkt Chiron! Und das bei einem Mond in den Fischen!!!
Spannende Kombinationen kannst Du aufweisen. Chiron lasse ich mal aussen vor, den mag ich nicht sonderlich... Des wird mir allmählich zu viel am Himmel: bald deuten sie auch Sateliten  Doch ich denke in Deinem Mond steckt viel Potential. Ich kenne Dich nicht. Kenne auch Dein Leben nicht. Nur kleine Fragmente. Doch bisher lebtest Du die Seite des Mondes, die arg rational plutonisch orientiert war. Das ist nicht falsch! Denn so sollte es sein. Doch dein Fischemond ist ein sensibler gerade auch am DC in Hinsicht auf Beziehungen, Partnerschaften, Freundschaften etc. Mein Gedankengang richtet sich in die Richtung aus, dass Dein Mond eine Beschützerrolle einnahm. Er wollte und will Dich unterstützen. Nimmt seine Bedürfnisse zurück und erlaubt Dir, berechnend und teilweise emotionslos Dein Leben zu gestalten, bis Du ihn annehmen kannst. Hin und wieder macht er sich bemerkbar. Und sobald Du daran zu zerbrechen drohst tritt er wieder einen Schritt zurück. Aus dieser Sicht doch ein sehr lieber Mond  Doch was will ich Dir damit sagen? Irgendwie weis ich das selber nicht so recht in Worte zu fassen. Was den Mond anbelangt lebst Du (noch?) die einzelnen Faktoren hier und dar. Doch wenn Du es schaffst alle Faktoren des Mondes in Einklang zu bringen, wirst Du eine echte Powerfrau sein, mit einem Mann, der dem auch entsprechen kann - ich wünsche es Dir sehr!
Nun ich hatte nicht vor als ich anfing so eindringlich zu schreiben. Sollte ich zu tief vorgedrungen sein bitte ich um Entschuldigung! Doch ich mag jetzt beim durchlesen auch nicht alles wieder löschen...
Ich finde es sehr mutig, wie Du Dich Preis gibst!
Alles Liebe
Stephan
-
stephanthefine
-
- Beiträge: 66
- Registriert: Mo 2. Jun 2003, 01:01
- Wohnort: Melle
-
von barbaraspanien » Di 22. Mär 2005, 16:38
Hallo liebe Conny
Deine Schilderungen über deinen Umgang mit deinem Mond haben mich insofern aktiviert mal näher zu schauen wie es um unsere Sichtweisen zu den Planeten steht.
ICh sehe in der Symbolik von Sonne und Mond nicht zwingenderweise dies dem einen oder anderen ELternteil zuzuschreiben. Die Sonne, dem Vater, den Mond der Mutter zuzuordnen kann zwar die Bilder vereinfachen, aber unser Verständniss des ganzen Menschen verzerren-.
Genauso verhält es sich mit männlich...weiblich...ihre erscheinungsform funktioniert durchaus unabhänig vom Geschlecht.
Stephen hat das ja wunderbar formuliert, das wir dies aufgrund unserer Einstellungund der daraus folgenden Wahrnehmung leben und erfahren können. auch unsere ererbten Reaktonen werden von uns auf einmalige Art gelebt, erfahren und gezeigt.
Wenn wir weiter in die Mythen zurückschauen, in vielen vorgriechischen und anderen Mythen kommen Himmelsgöttinen und Sonnenheldinen , wir auch Mondgötter und männliche Mondbilder vor.
in ihrem Buch Eclipse of the sun, schriebt Janet McCrickhard über viele verschiedene solare und lunare Ursprungsmythen. Sie macht klar, das unser gegenwärtiges Verständniss von Sonnen und Mondenergiern von gesellschaftlichen WErtvorstellungen geformt wurde. dieses Phänomen, ..der Verlust der Urquelle von Informationen im verlauf der Zeit...ist ein perfektes Beispiel wie Stereotypen an die Stelle von Archetypen treten. Eine Menge Information ging verloren während wir heute Neue den aktuellen gesellschaftlichen Trends entsprechende MYthen schufen und deshalb halten wir das LUnare für weiblich und das SOlare für männlich.dies ist ganz einfach falsch, hat aber im heutigen Denken einen gewissen Stellenwert. Wir muessen also dieses Sonne.Mond thema aus vielen Perspektiven betrachten, die das Arachische wie das Moderne einbeziehen.
Keines der beiden Planeten also sind auf das eine oder andere Elternteil beschränkt. Mal kann uns die Mutter, mal der Vater mondhaft erscheinen und dies kann sich auch in verschiedenen Phasen ändern....sowohl in unserem Erleben wie in der Wahrnehmung dessen.
Letzendlich sind sie Symbole für unseren eigenen weiblichen und männlichen Anteil und die Aufgabe besteht nun mal in der INtegration und versöhnung, um uns in unserer Ganzheit erleben und sehen zu können.
Die Planeten veranlassen uns ja nicht zu bestimmmten Taten und sie haben kein Geschlecht----jeder Mensch wird dies auf seine eigene Weise für sich nutzen oder auch nicht.
wenn ich meine Mondstellung benenne, im steinbock, dazu im sechsten Haus, im sextil zu skorpion im vierten, aus dem 12. Haus im krebs kommend, erlebe ich immer wieder eine stereotype Reaktion....hier spricht man ja auch von einer Stellung im Exil und weist auf eine emotionale karge bis harte Kindheit hin....Dies ist durchaus nicht zu bestreiten...doch immer kommt es auch auf die eigene Wahrnehmung an, wie elterliche Fürsorge erfahren wird....dann muessten ja alle die eine mondsaturnverbindung haben zwangslauefig emotionale defizite erleben....und das ist ja nicht immer der Fall....Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen dem was wir projizieren und was auf uns zurückscheint....also durchaus kann ein Kind mit diesem Thema auf die Weltt kommen, kann die liebevollste Mutter haben....und doch auf ganz spezifische Weise dies in seiner Wahrnehmung erleben...
Diese Mondstellung beinhaltet ja auch die AUfforderung verantwortung für seine eigenen Gefühle zu übernehmen...und da kann durchaus eine Frustration in dieser Erlebnisswelt die notwendige Voraussetzung sein zu erkennen das man sich selbst emotional nähren kann...seine eigene innere Mutter zu entwickeln....das gilt besonders für Männer, die durchaus damit schwierigkeiten haben können dies in sich zu entwickeln und eher dazu neigen die emtionale BÜrde dem Partner zb aufzubürden...
so kann ich gerade eine solche, im allgemeinen nicht g´ünstig beschreibene Mondstellung aktivieren die erlebten Defizite zu einer besonderen Fähigkeit umzuwandlen andere zu nähren und umsorgen und auch zur Einsicht beitragen, das wir nicht versucht sind unsere erlebte Enttaueschung bei den Eltern einzuklagen....sondern erkennen, sie haben nur das auf ihre Weise getan, wie es ihnen möglich war.
Deswegen ist das Erlernen was man emotionale INtelligenz nennt, eine sehr gute mÖglichkeit damit umzugehen....
so, das wäre es fürs erste...
barbara 
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
Gurdjieff
-
barbaraspanien
-
- Beiträge: 2013
- Registriert: Mi 22. Dez 2004, 19:49
- Wohnort: castellar de la frontera
Zurück zu Astro Wissen
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste
|