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Kleiner Grundkurs Astrologie, Grundwissen
von Cornelia Wicht » Di 5. Apr 2005, 19:22
Mythologie
Die Griechen nahmen an, dass Hermes, der Seelenführer, die Geister der Verstorbenen bis zum Unterweltfluss Styx, dem Wasser des Grauens, begleitete. Von dort gelangten die Seelen in die asphodelischen Felder. Hier befand sich die Masse der Toten als Schatten. Ihre einzige Freude war ein Schluck Blut. Wenn sie Blut tranken, fühlten sie sich für kurze Zeit wie lebendige Menschen. Wenn diesen Seelen nun der Zugang zur nächsten Region der Unterwelt gestattet wurde, befanden sie sich im Erebos. Hier hatten sie die Wahl, aus dem Fluß des Vergessens oder aus dem Fluss der Erinnerung zu trinken. Von hier aus gelangten die tugendsamen und von den Göttern geliebten Seelen ins Elysium, der Insel der Seligen oder aber in den Tartatos, den finsteren Strafort der Unterwelt.
Hades, der nach seinem Befreiungskampf der Kyklopen eine Tarnkappe, die ihn auf der Erde unsichtbar macht, geschenkt bekommen hatte, wurde per Los zum Herrscher der Unterwelt ernannt. Im Reiche des Unsichtbaren, dem ins Dunkel gehüllten Reich unter der Erde, dem Reich der Toten befinden sich aber auch unzählbare Schätze und Edelsteine und diese Unterwelt ermöglicht gleichzeitig die Fruchtbarkeit der Erde. Hades selbst hatte keinen Besitz. Ihn kümmerte es nicht, was auf der Erde und im Himmel geschah. Er war der unversöhnliche und unerbitterliche Feind allen Lebens.
Hades hatte sich in Kore verliebt. Sie war die Tochter der Göttin der Fruchtbarkeit, Demeter. Kore war es untersagt, an Narzissen zu riechen. Kore brach jedoch dieses Tabu und roch an der Blume. Durch das Brechen mit diesem Tabu war es Hades nun möglich, Kore in das unterirdische Reich zu entführen und sie zu seiner Gemahlin zu machen. Später wurde Kore in Persehone umbenannt. Zwischen Demeter und Hades wurde ein Deal vereinbart. Im Frühling und Sommer war es Persephone vergönnt, an die Erdoberfläche zu treten und ihre Mutter zu besuchen. Im Herbst und Winter zieht sie sich in die Unterwelt zurück.
Persephone symbolisierte den dunklen Schoß der Erde. In ihr ruht der Samenkern, das im Frühling zu neuem Leben erwacht und im Sommer oder Herbst reichlich für die Ernte sorgt. Persephone hatte daher auch mit Auferstehung und Wiedergeburt zu tun.
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Cornelia Wicht
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von Cornelia Wicht » Di 5. Apr 2005, 19:28
Die vermeintliche Widersprüchlichkeit des Mythos lässt sich ebenso auf die Interpretation des skorpionischen Prinzipes übertragen. Hierbei geht es um tiefe emotionale Bindungen und damit auch Abhängigkeit von Etwas. Pluto gehört zu den gesellschaftlichen Planeten und enthält somit auch Wesenszüge der Zeitepoche oder einer bestimmten gesellschaftlichen Entwicklung. Wir tragen in diesem Feld also nicht nur persönliche Schatten mit uns herum, sondern auch Geheimnisse aus unserer Ur-Familie. Hier kommen wir mit unseren längst at acta gelegten Schatten und Tabu-Themen in Berührunge. Für ziemlich lange Zeit trinken wir, genau wie die Seelen im ersten Feld der Unterwelt, Blut, um uns lebendig zu fühlen. Hier kommt auch die Beschreibung des Verführers zum Zuge. Der Verführer (Pluto)gibt uns Bilder vor. Bilder, wie etwas zu sein hat. Wie etwas unseren Vorstellungen nach zu funktionieren hat. Wir rennen einer fixen Vorstellung hinterher, die sich mit einem Zwang und einer fast unausweichlichen Macht in uns festgesetzt hat, das wir nur noch leben, um diese Vorstellung wahr werden zu lassen, dieser Vortellung zu entsprechen und jede vermeintliche Belohnung, die wir auf diesem Weg erhalten, ist für uns wie eben dieser Schluck Blut, der uns kurz zum lebendigen Menschen werden lässt. Dieses Glück ist von kurzer Dauer, da wir hier nur unsere Vostellungen, unsere Bilder befriedigt haben. Da diese Bilder jedoch nicht aus unserer eigenen inneren Vorstellung entspringen, sondern gefärbt sind von Vorstellungen und Werten aus gesellschaftlicher und kollektiver Sicht, haben wir uns hier an den Masstäben der anderen gemessen und da die Umwelt dies natürlich auch tut, ist hier der Anfang vom Ende zum Teufelskereis. Kaum haben wir unseren Bildern genüge geleistet, taucht ein anderes Bild vor uns auf, welches noch besser, noch wertvoller, noch fantastischer ist.
Wie im Mythos haben auch wir die Wahl, aus dem Fluss des Vergessens oder des Erinnerns zu trinken. Entscheiden wir uns für Ersteres, wird uns der Verführer ziemlich lange an der Nase herumführen und unser Leben ist darauf gerichtet, den Erwartungen und Bildern der anderen zu entsprechen. Entscheiden wir uns jedoch für den Fluss des Erinnerns, werden wir uns dieses Mechanismus bewusst. Er wird ans Licht gebracht und gibt uns damit die Chance, sich von diesem Schatten zu trennen und in ein befreites Leben hinein wiedergeboren zu werden. Hinter dem Skorpion-Prinzp verbirgt sich also immer eine Transformation, eine Zerstörung der alten Bilder, ein Loslassen von alten Mustern und Masstäben.
Getreu dem Motto: Die im Dunkeln sieht man doch, wird es Hades, der Verführer schaffen, sich mit seiner Tarnkappe in den verschiedensten Bildern und mit der verführerischsten inneren Stimme in unser Leben einzubringen. Wir werden durch ihn immer und immer wieder in Versuchung gebracht, das Tabu zu brechen, um an der Narzisse zu riechen , um uns mit Hades zu verbinden. Plutonische Ereignisse in unserem Leben sollen uns dazu bringen einzusehen, dass diese Bilder und Vorstellungen uns in selbstsüchtige Ziele des wie in ein Kokon eingesponnenen Egos verstricken, und uns gleichzeitig darauf aufmerksam machen, inne zu halten und unsere Taten in Frage zu stellen. Zu erkennen, das diese Schatten gleichzeitig das Licht sind, die sie zerstören.
Bei plutonischen Einbrüchen haben wir oft die Vorstellung, dies alles habe etwas mit dem Teufel zu tun, dabei sind sie nur Auswirkungen unseres Handelns. Unser Handeln wird, wenn wir bei der Metapher bleiben wollen, von teuflischen Mächten begleitet. Indem wir einem materiellen und egoistischem Verhalten unserer Idealvorstellung hinterherrennen, haben wir doch eigentlich nur unsrer Schattenseite, das Böse nach Aussen verlagert und bekämpfen es genau mit den Mitteln, die uns den anderen als Böse erscheinen lässt. Die Projektion dient doch hier nur als Sündenbock für unser eigenens „schattenhaftes“ Verhalten. Und nach dem Gesetz der Wiederkehr, wird uns genau dieses Verhalten irgendwann wieder vor die Nase gestellt.
Pluto setzt all seine Energien daran, das wir uns aus dem Jetzt, dem Leben entfernen, um unsere Energien auf etwas im Morgen, in der Zukunft, etwas Totes zu richten. Somit entzieht er uns die Lebenskraft nach und nach. Der tiefere Sinn dahinter ist jedoch, nachdem wir lange Zeit der Karotte vor unserer Nase nachgerannt sind , nur damit uns dann all das wieder genommen wird und wir sprichwörtlich vor den Trümmern unserer Vorstellungen stehen, zu erkennen, das wir uns an der Nase haben herumführen lassen, das wir als Marionette des Teufels agierten und somit unsere Lebendigkeit aufgegeben haben. Diese Erfahrung ist natürlich sehr schmerzhaft und droht uns in der ersten Instanz zu töten. Wir haben das Gefühl, wir müssen jetzt sterben. Aber genau hieraus ziehen wir unsere größte Kraftressouce. Erst wenn wir nichts mehr haben, können wir auch nichts mehr verlieren. Es ist nichts da, was uns bindet, was uns festhält, wir sind frei und genau aus dieser Kraftquelle heraus finden wir den Mut zum Neuanfang und auch erst dann ist dies möglich.
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von hsh » Do 7. Apr 2005, 17:30
Cornelia Wicht hat geschrieben:[...]Er war der unversöhnliche und unerbitterliche Feind allen Lebens.[....]
[....]Der Verführer (Pluto)[....]
[...]Pluto setzt all seine Energien daran, das wir uns aus dem Jetzt, dem Leben entfernen, um unsere Energien auf etwas im Morgen, in der Zukunft, etwas Totes zu richten. Somit entzieht er uns die Lebenskraft nach und nach.[...]
[...]das wir als Marionette des Teufels agierten und somit unsere Lebendigkeit aufgegeben haben.[...]
Liebe Conny
wie du hier Pluto beschreibst erinnert mich in schrecklicher Weise an das, was die Christen als "Satan" verteufeln
Ich meine nicht, dass man die Verkörperung des Schattens alleine Pluto unterschieben kann – meiner Meinung nach hat jeder Planet seinen Schattenbereich.
Und ich halte es für nicht haltbar Pluto als den Feind allen Lebens darzustellen. Gerade bei Pluto geht es auch um Leben (Überleben der Brut, Aufopferung für den Clan, die Sippe oder die Art).
Hades (Pluto) verliebt sich in Persephone – wäre er zu solchen Gefühlen fähig, wenn er alles Leben verachten würde bzw. Feind dessen wäre? Auch zeigt er sich bei den Verhandlungen um Persephones Aufenthalt großzügig und gibt sich schließlich damit zufrieden, dass sie nur 3 Monate des Jahres bei ihm zubringt. Er entlässt sie für 9 Monate, damit sie auf der Erde, unter den Lebenden, für Frucht und Wachstum sorgen kann.
Pluton = der Reiche; man glaubte, dass er u.a. auch Wohlstand bringen würde (möglicherweise durch Hinterlassenschaften, welcher Art auch immer  )
Liebe Grüße
Herma
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hsh
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von A. M. B. » Do 7. Apr 2005, 20:05
Liebe Conny,
beim Lesen Deiner Einführung zu Pluto hatte auch ich ein recht starkes "Störgefühl".
Herma hat ja schon viel dazu geschrieben.
Zu der Frage was eigentlich die Geschichte von Orpheus und Eurydike über Plutos zusätzliche evtl. vorhandenen "Eigenschaften" und seinen Stellenwert aussagt, hatte ich vor etwas längerer Zeit hier schonmal geschrieben.
Heute kommt mir vor allem auch etwas anderes in den Sinn:
die Brüder Jupiter, Neptun und Pluto losen aus wer über was herrschen wird. Pluto hat das Los : Hades - Unterwelt.
Ich denke es ist auch ein elementarer Teil der "Geschichte", dass es eben sein Los ist die Unterwelt zu regieren. Es ist zu seiner Aufgabe geworden. Und er stellt sich seinem Los. Erfüllt die an ihn gestellte Aufgabe. Trägt sein Los.
Lieben Gruß
Anja
P.S. Übrigens steht in einigen Büchern, dass Hades Kore mit Billigung des Zeus geraubt hat ( was ja nicht so ganz ausser acht zu lassen wäre...)
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A. M. B.
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von Cornelia Wicht » Do 7. Apr 2005, 20:05
Hallo Herma!
Zu meiner Verteidigung muss ich erstmal sagen, dass meine zwei Beiträge eher eine allgemeine Zusammenfassung sind. Auch der Mythos ist nicht unbedingt von mir erfunden.
Was ich eigentlich verdeutlichen wollte ist, das Pluto eben so extrem widersprüchlich ist und deshalb auch so gelebt bzw. erlebt werden kann. Gleichzeitig finde ich das sehr faszinierend!
Beitrag
[...]Er war der unversöhnliche und unerbitterliche Feind allen Lebens.[....] [....]Der Verführer (Pluto)[....] [...]Pluto setzt all seine Energien daran, das wir uns aus dem Jetzt, dem Leben entfernen, um unsere Energien auf etwas im Morgen, in der Zukunft, etwas Totes zu richten. Somit entzieht er uns die Lebenskraft nach und nach.[...] [...]das wir als Marionette des Teufels agierten und somit unsere Lebendigkeit aufgegeben haben.[...]
hier gehr es ja weiter: Der tiefere Sinn dahinter ist jedoch,...., zu erkennen, das wir......unsere Lebendigkeit aufgegeben haben.
Mit meinen Beiträgen wollte ich das Extrem zwischen Leben und Tod und gleichzeitig auch die gegenseitige Bedingung des einen für den anderen darstellen. Ich habe auch von Transfromation und Loslassen bzw. Wiedergeburt gesprochen, um eben zu verdeutlichen, dass die Zwanghaftigkeit oder Besessenheit, die man Pluto nachsagt, ihre guten, wie auch schlechten Seiten hat. Meiner Meinung nach ist an Pluto am besten zu erkennen, das es „Gutes“ braucht, um „Böses“ überhaupt definieren zu können und umgekehrt. Hier wird uns am ehesten verdeutlicht, das wir uns bewusst sein sollen, dass wir uns nicht für eine Seite entscheiden können indem wir die andere verleugnen, sondern eher, indem wir wissen, das es die andere geben muss und das so akzeptieren.
Und das Pluto nicht der einzige ist, der uns auf unsere Schatten aufmerksam macht, wollte ich so auch nicht ausdrücken. Allerdings ist er, gemessen an den Planeten, die wir hier bisher behandelt haben, der erste, der uns damit konfrontiert. Natürlich ist es allgemein ein Thema der überpersönlichen Planeten, weil ja hier auch noch Themen aus der Sippe und den gesellschaftlichen Bedingungen dazukommen.
Also, liebe Herma, ich wollte Pluto hier auf keinen Fall als „Todesplanet“ abstempeln, im Gegenteil, ich wollte eigentlich eine Faszination erwecken, weil eben hier das Thema Leben und Tod so nahe beieinandersteht!
Alles Liebe
Conny
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von Ginia » Fr 8. Apr 2005, 23:48
Hallo liebe Foris,
nun hat also Conny die Unterwelt eröffnet  . Als Plutonierin müsste ich viel dazu zu sagen haben, sitze aber schon einige Zeit da und überlege wie. Das Thema ist nicht einfach und für mich immer noch verwirrend, obwohl ich schon viel Zeit damit verbracht habe.
Ich habe Pluto 6 Grad entfernt von meinem AC Löwen im 1 Haus, gradgenau Kon mit dem Mond. Das allein reicht schon aus, dass diese Konstellation in manchen Büchern recht unheilvoll beschrieben ist und ich vor mir selber Angst kriegen könnte.
Pluto kommt bei mir aus dem 4. Haus, dort ist Skorpion eingeschlossen. Dementsprechend bin ich ein Langsamzünder, dieses Thema für mich zu entschlüsseln. Um die Sache erst mal einfacher zu machen, einfach ein paar Dinge, die so um mich waren und die mir erfahren sind. Tod, Krankheiten, Behinderungen usw., die gehörten schon seit Geburt zu meinem Leben. Nach Erzählungen wollte ich eigentlich auch gar nicht leben. Ich soll eine Kleinkinderkrankheit gehabt haben, wo sich der Arzt gewundert hat, dass ich die überlebte. Es gab nochmals drei sehr ernsthafte Situationen in meinem Leben, wo ich haarscharf dem Sensemann entkommen bin. Selbst die Geburt meiner Tochter war im Nachhinein noch eine Sache, die daneben hätte gehen können. Eine leichte Geburt, und dann durch Arztfehler hinterher fast verblutet. Noch Stunden nach der Geburt lag ich in der Nacht allein in einem Raum und war ohnmächtig und man bemerkte fast zu spät, was da passiert war. Leider habe ich auch eine Tochter geboren, die eine schwere chronische Krankheit mit ins Leben gebracht hat. Pluto hat gründliche Arbeit geleistet.
Ich will erst gar nicht anfangen, was in meiner Familie alles so vorgefallen ist. Da fängt man an irgendwann zu suchen und sagt sich, mit normalen Dingen geht das nicht zu. NAchforschungen haben ergeben, dass diese Themen wie ich sie erlebt, auch schon in früheren Generationen vorkamen.
Da aber Pluto auch eine ungeheure Energie mitgeben kann gehöre ich nicht zu denen, die so schnell klein beigeben. Früher gab es Leute die verwirrt zu mir sagten, sie könnten mir gar nicht zuschauen ... Wenn andere schon japsten, da konnte ich nochmals einen Zahn zulegen. Es hat sich gebesssert, ich gönne mir heute mehr Ruhezeiten, aber ich kenne diese Energieschübe, wo ich mich wie ein Tiger im Käfig fühle und schier zerbersten könnte, weil mir gerade ein Ventil fehlt.
Gemäss der Wiege des Pluto trage ich also die plutonischen Eigenschaften ins erste Haus und da kann ich das Thema versorgen und für andere dasein auch gewaltig übertreiben. Mir sind natürlich dann auch immer Situationen passiert, wo das extrem gefordert war. Ich will hier nicht allzuviel höchst persönliches preisgeben, aber ich hatte auch einen Partner, der sich von Zeit zu Zeit umbringen wollte, wo ich die Stütze, finanziell und emotional, sein musste und mich da ziemlich extrem hineinstürzte. Vor vielen Jahren schockierte mich mal eine Therapeutin mit dem Satz, ob ich nicht mal über Grössenwahnsinn nachdenken wolle. Erst im nachhinein habe ich verstanden, dass sie meinte, dass es nicht allein meine Aufgabe wäre, andere zu "retten" und dass ich hier wohl eine Besessenheit an den Tag legte für ein Thema, das ich nicht allein in der Hand hätte. Wenn der andere nicht will, dann hilft es auch nicht, wenn ich 200% bringe.
Es stimmt ja schon, dass wir dort unsere Besessenheit zeigen, wo wir Pluto stehen haben. Aber da dieser Kerl ja bekanntlich unter einer Tarnkappe arbeitet, ist es erstmal schwer, das überhaupt zu erkennen. Dafür braucht es eben diese harten Lektionen. Und die habe ich zuhauf bekommen.
Das Thema Männer, da brauche ich erst gar nicht anfangen zu beschreiben. Alle Welt sah, dass er nicht für mich passte, aber ich war besessen. Ich meinte immer, wenn ich mich nur genug anstrenge, dann schaffe ich das schon, egal wie heftige Marotten er hatte. Ich war wirklich besessen von der Idee, dass ich das hinbekommen würde, wo andere aufgrund der ersichtlichen Probleme davon gelaufen wären. Es war nicht Liebe, das muss ich beschämend zugeben, es war die Herausforderung mit den Schwierigkeiten, die mich dermassen anstachelten. Aufgeben, pah, ich doch nicht.
Dass ich dabei voll in die Manipulationsschiene lief, das sah ich noch nicht. Es waren immer "sanfte" Männer, nach üblichem Sinn als "schwach" ausgelegt, aber sie kannten sich aus, mich tanzen zu lassen. Verweigerung, Schweigen, Beleidigtsein, Sturheit, Hilfllosigkeit, Feigheit, Lügen, ihre Register waren nicht laut, aber sie wirkten bei mir besonders gut. Lautstarken Streit gab es erst immer dann, wenn ich mich endlch mal verweigerte und das Spiel nicht mehr mitmachen wollte. Dann wurde mit harten Bandagen gekämpft und ich musste hören, dass ich sie nun angeblich in Stich lassen würde. Es war immer so, als ob ich der bessere Mann hätte sein müssen. Empört wurde dann gekämpft, wenn ich endlich mal meine Krebsqualitäten aus dem 12. Haus präsentierte und auch Frau sein wollte. Ich habe also Pluto in früheren Zeiten eher passiv an mir arbeiten lassen und wenn der dann die Tarnkappe abnahm und die Zähne zeigte, dann ward ich als Unwesen gesehen.
Da kommt dann diese Mond-Pluto Verbindung ins Spiel. Wie ich durch meine Mutter, die im Alter nun endlich aufmachte, erzählt bekam, gab es wenigstens in zwei Generationen vor ihr ímmer genau das gleiche Thema. Pluto habe ich über beide Elternteile weitergegeben bekommen, leider habe ich ihre genauen Daten nicht, aber soweit schon ersichtlich. Beide Elternteile haben im Kleinkindalter die Mutter verloren. In beiden Familien gab es besonders viel Todes- und schwere Krankheitsfälle, das Thema Leid und in schwierigsten Situationen über sich selbst hinauswachsen, das war vorherrschend.
Ich bin dankbar, dass es heute gelingen kann, solche Themen zu erkennen und sie auch aufzulösen. Meine Tochter hat es schon leichter. Sie hat Pluto im 6. Haus, kommt immerhin noch aus Haus 7, aber da schon mit Uranus drin, keine weiteren schwierigen Aspekte mehr. Ich habe auch schon Wassermann in sieben und Uranus in 12, also die Zeit ist da, Pluto seine Tarnkappe wegziehen zu dürfen. Ich sehe es heute so, dass meine schwierigen Partner mir durchaus geholfen haben, mit ihren Eigenartigkeiten und mit ihren vielen manipulativen Versuchen, mich in dieses Thema zu zwingen. Ich bin heute sehr aufmerksam geworden, wenn sich schwierige Situationen abzeichnen und ich sage mir, ich muss es nicht mehr leben, ich darf durchaus wählen. Und dann geht das vielleicht erst mal etwas schmerzhaft, aber das ist immer noch weniger als das, was mich vielleicht später erwarten würde.
Soweit mal für heute und das Thema ist eigentlich unendlich. Ich bin auch lange noch nicht "geheilt, merke ich doch immer wieder, wie mich Leute mit gewissen skorpionischen Energien wie magisch anziehen. Ich weiss nicht wirklich, ob ich gegen diese Entwicklungen bewusst arbeiten kann. Mit der Mond-Pluto-Verbindung komme ich immer wieder in Gefühlszustände, die manchmal schwer kontrollierbar sind und meine ganze Disziplin erfordern. Dankbar bin ich jedenfalls für die Erkenntnis, dass ich immer mehr abwarten muss, bis ich durch dieses ganze Wellental der Emfindungen durch bin, um eine Entscheidung zu treffen. In mir brodelt es und ich muss mich ständig zurückpfeifen, nichts unbedachtes zu tun. Aber wenn ich "durch" bin weiss ich, wie es sich anfühlen muss, dass es gut für mich ist. Pluto Einflüsterungen setze ich ich also bewusst entgegen und das ist nicht immer einfach.
Dann mache ich mal lieber zwischendurch so harmlose Austobversuche wie morgen abend, mal wieder abrocken bis ich erschöpft bin. Und mittlerweile macht es sogar Spass, mit den Männern ein neues "Spiel" zu machen, nämlich ich warte heute ab. Fällt mir manchmal sehr schwer und Pluto läuft im Inneren Amok, aber ich will nun mal auch hier meine berühmte Zähigkeit ausleben ... Um mit mir zurecht zu kommen braucht es schliesslich auch eine gewisse Qualität, vor der auch ich mal den Hut ziehen kann. Wo ich manchmal wünschte, Pluto würde etwas weniger Power zeigen ist nachts. Ich brauche nicht so viel Schlaf wie andere, aber es wäre schön, wenn ich einfach mal um 23.00 Uhr so richtig müde würde ..
Plutonische Grüsse
Rosi
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von Ginia » Sa 9. Apr 2005, 00:32
Hallo Miteinander,
mir ist gerade noch etwas wichtiges zu Pluto eingefallen. Da hätte ich gern Eure Meinung dazu. Ich habe gesagt bekommen, dass Pluto erst dann wirklich mit seiner Kraft in Anspruch genommen werden kann, wenn Mars gelebt werden würde. Bei mir ist das ziemlich offensichtlich, da ich Mars im 12. Haus habe und da muss er bekanntlich erst "erlöst" werden.
Ich bin trotz dieses Plutos im 1. Haus und trotz Löwe-Mars nicht so besonders durchsetzungsfähig, was meine persönlichen Belange betrifft. Das hat dazu geführt, dass ich des öfteren ziemlich Federn lassen musste, noch dazu, da ja der Löwe-Mars einen gewissen Stolz besitzt, aber dann völlig falsch eingesetzt wurde. So nach dem Motto, werdet doch glücklich mit dem was ihr meint haben zu müssen, aber ich gebe mir nicht diese Blösse ... Lieber habe ich gelitten und die Zähne zusammengebissen.
Mars gehört ja auch zu Skorpion, jedenfalls als alter Herrscher. Also müssten diese beiden Typen dann doch einander zuarbeiten oder im anderen Fall, wo Mars nicht aktiv eingesetzt wurde, kann Pluto manipulativ von hinten kommen. Sehe ich das richtig? Wie sind Eure Erfahrungen?
Nun endlich gute Nacht
Ginia
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von Cornelia Wicht » Sa 9. Apr 2005, 23:20
Hallo Anja!
Das finde ich jetzt total faszinierend! Ein super Beispiel für die „subjektive Wahrnehmung“!
Ich gebe Dir vollkommen recht, dass mein Beitrag zur Mythologie nur auf einigen zusammengefassten „Eckdaten“ basiert. Für mich waren eben genau diese „Daten“ am besten verwendbar, um die extreme des Pluto aufzuzeigen. Wie gesagt, in meinen Augen!
Ich muss jetzt gerade lächeln, denn eigentlich war mein zweiter Beitrag für mich eine Art „Ode an Pluto“, eine Verehrung an seine Mächtigkeit und Kraft und bei Herma und Dir stößt das so gar nicht auf offene Ohren! Aber da sieht man es mal wieder.....
Ich finde es aber genau dewegen faszinierend, weil wir erstens so in eine Diskussion kommen und uns damit die verschiedensten Ein-sichten von Pluto vermittelt können! Also, ich finde das supi!
Alles Liebe
Conny
A. M. B. hat geschrieben:Liebe Conny,
beim Lesen Deiner Einführung zu Pluto hatte auch ich ein recht starkes "Störgefühl".
Herma hat ja schon viel dazu geschrieben.
Zu der Frage was eigentlich die Geschichte von Orpheus und Eurydike über Plutos zusätzliche evtl. vorhandenen "Eigenschaften" und seinen Stellenwert aussagt, hatte ich vor etwas längerer Zeit hier schonmal geschrieben.
Heute kommt mir vor allem auch etwas anderes in den Sinn: die Brüder Jupiter, Neptun und Pluto losen aus wer über was herrschen wird. Pluto hat das Los : Hades - Unterwelt.
Ich denke es ist auch ein elementarer Teil der "Geschichte", dass es eben sein Los ist die Unterwelt zu regieren. Es ist zu seiner Aufgabe geworden. Und er stellt sich seinem Los. Erfüllt die an ihn gestellte Aufgabe. Trägt sein Los.
Lieben Gruß Anja
P.S. Übrigens steht in einigen Büchern, dass Hades Kore mit Billigung des Zeus geraubt hat ( was ja nicht so ganz ausser acht zu lassen wäre...)
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von Cornelia Wicht » Sa 9. Apr 2005, 23:31
Hallo Ginia!
Da muss ich nochmal genauer nachchecken. Ich habe ja die Mars/Pluto Konjunktion auf dem AC und ich meine, den Mars gegen mich selber zu richten mit der Wucht des Pluto und daher würde ich Deiner Aussage vorerst zustimmen. Wenn ich lerne, mich durchzusetzen und meinen Platz oder meine Meinung zu vertreten und auch bereit bin, dies zu verteidigen, dann wird die Wucht von Pluto eher konstruktive Züge annehmen können? Aber während ich so schreibe, denke ich nun an das andere Extrem, das die gegen mich gerichteten Wutanfälle dann plötzlich meine Umwelt treffen würden und das ist ja auch nicht so nett? Und um dem zu entgehen, müßte ja mein Mars Pluto führen, um so die Energien in die gewünschte Richtung zu lenken, konstruktiv? Aber ist nicht Pluto der Stärkere, der eigentlich Mars als Instrument nutzt, um sich und seine Energien in Szene zu setzen? Hm......wie gesagt, sehr interessant und spannend! Ich muss da aber nochmal drüber nachdenken.
Bis dahin!
Liebe Grüße
Conny
Ginia hat geschrieben:Hallo Miteinander,
mir ist gerade noch etwas wichtiges zu Pluto eingefallen. Da hätte ich gern Eure Meinung dazu. Ich habe gesagt bekommen, dass Pluto erst dann wirklich mit seiner Kraft in Anspruch genommen werden kann, wenn Mars gelebt werden würde. Bei mir ist das ziemlich offensichtlich, da ich Mars im 12. Haus habe und da muss er bekanntlich erst "erlöst" werden.
Ich bin trotz dieses Plutos im 1. Haus und trotz Löwe-Mars nicht so besonders durchsetzungsfähig, was meine persönlichen Belange betrifft. Das hat dazu geführt, dass ich des öfteren ziemlich Federn lassen musste, noch dazu, da ja der Löwe-Mars einen gewissen Stolz besitzt, aber dann völlig falsch eingesetzt wurde. So nach dem Motto, werdet doch glücklich mit dem was ihr meint haben zu müssen, aber ich gebe mir nicht diese Blösse ... Lieber habe ich gelitten und die Zähne zusammengebissen.
Mars gehört ja auch zu Skorpion, jedenfalls als alter Herrscher. Also müssten diese beiden Typen dann doch einander zuarbeiten oder im anderen Fall, wo Mars nicht aktiv eingesetzt wurde, kann Pluto manipulativ von hinten kommen. Sehe ich das richtig? Wie sind Eure Erfahrungen?
Nun endlich gute Nacht
Ginia
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von Cornelia Wicht » Sa 9. Apr 2005, 23:33
Hallo Ginia, plutonische Schwester!
Beitrag
Ich soll eine Kleinkinderkrankheit gehabt haben, wo sich der Arzt gewundert hat, dass ich die überlebte. Es gab nochmals drei sehr ernsthafte Situationen in meinem Leben, wo ich haarscharf dem Sensemann entkommen bin.
Ich bin da auch noch am Rätseln. Aus Erzählungen weiss ich, dass ich wohl vor der oder bei der Geburt Fruchtwasser geschluckt haben soll und so mit einem blau angelaufenem Gesicht auf die Welt kam. Letztlich hat mir mein Vater die Geschichte aus seiner Sicht erzählt. Er meinte, als er mich zum ersten Mal gesehen hatte, war er ob eines Angesichts etwas beunruhigt und fragte die Schwester, ob das alles hier so normal sei. Die Reaktion der Schwester ließ in mir den Verdacht aufsteigen, das, wenn mein Vater nichts gesagt hätte, dies wahrscheinlich niemandem aufgefallen wäre und da ich nach der Geburt noch im Krankenhaus bleiben musste und in meinem Impfpass der Vermerk „Komplikationen Rö-Thorax“ (Arztdeutsch) verzeichnet ist (soviel wie: Komplikationen Luftröhre ) bin ich nun nichtmal sicher, ob das nicht hätte schief gehen können? Leider kann ich meine Mutter nun nicht mehr fragen, wie sich die Geschichte wirklich zugetragen hat. BeitragEs hat sich gebesssert, ich gönne mir heute mehr Ruhezeiten, aber ich kenne diese Energieschübe, wo ich mich wie ein Tiger im Käfig fühle und schier zerbersten könnte, weil mir gerade ein Ventil fehlt.
Das kenne ich zu gut! Ich trete dann immer lautstark gegen eine Tür oder schmeiß’ mal ein paar Sachen durch die Gegend oder zerschmeisse mal so nen Teller oder aber meine Stereoanlage muss ihr äußerstes geben, um die „beruhigende“ Lautstärke von Voices of Death (Hardrockmusic) in meine Richtung zu lenken. Hat sich aber auch schon gebessert! BeitragDas Thema Männer, da brauche ich erst gar nicht anfangen zu beschreiben. Alle Welt sah, dass er nicht für mich passte, aber ich war besessen.
Ja! Diese Besessenheit. Eigentlich ein geniales Potential, doch in dieser Sache vollkommen fehl am Platz! Ich behaupte ja immer von mir selber, das ich erst lerne, wenn ich den dicken slap in the face bekommen habe. Ich kann es aber auch stellenweise nicht lassen, selbst wenn ich selber weiß, das meine Unternehmungen mich zu nichts führen, aber ich muss immernoch einen drauf setzen, immernoch eine neue Möglichkeit finden, doch noch ans Ziel zu gelangen. Je mehr Widerstand ich bekomme, desto besessener werde ich! Diese inneren Aggressionen kenne ich zur genüge! Manchmal erschrecke ich selber vor meinen Gedanken in Situationen, wo ich kein Ventil habe. Letztens beim Autofahren: Ich biege links in eine zweispurige Einbahnstraße. Ich in der inneren Spur. Parkplatz auf der äußeren Spur. Mercedes!-Fahrer auf der äußeren Spur etwas hinter mir. Ich setzte den Blinker und verlangsame mein Tempo. Mercedes scheint zu stoppen. Ich will rüberziehen. Mercedes gibt Gas. Ich auf die Bremse. Er fährt neben mein Auto. Stoppt, deutet die Scheibenwischergeste vor seiner Stirn und fährt weiter. In mir brodelte die Hexenküche! Wut, Hass, Verwünschungen! Wenn es nicht soviel Ärger geben würde, wäre ich auf’s Gas gegangen und wäre diesem Mercedes so dermaßen in die Seite gefahren und wenn er gefragt hätte warum, dann gleich nochmal! Ich habe mich dann mit der gewissen Mittelfingergeste revangiert. Doch die Wut in meinem Bauch kochte noch etwas länger vor sich hin. Ja, so ist das mit diesen unterdrückten plutonischen Aggressionen! BeitragIch weiss nicht wirklich, ob ich gegen diese Entwicklungen bewusst arbeiten kann. Mit der Mond-Pluto-Verbindung komme ich immer wieder in Gefühlszustände, die manchmal schwer kontrollierbar sind und meine ganze Disziplin erfordern. Dankbar bin ich jedenfalls für die Erkenntnis, dass ich immer mehr abwarten muss, bis ich durch dieses ganze Wellental der Emfindungen durch bin, um eine Entscheidung zu treffen. In mir brodelt es und ich muss mich ständig zurückpfeifen, nichts unbedachtes zu tun. Aber wenn ich "durch" bin weiss ich, wie es sich anfühlen muss, dass es gut für mich ist.
Hast Du schön gesagt. Ich hätte jetzt auch Zulassen und Akzeptanz, mit einem Fragezeichen versehen, als Möglichkeit angesehen. BeitragWo ich manchmal wünschte, Pluto würde etwas weniger Power zeigen ist nachts
Na, dann wundert mich ja nichts mehr! Seit Monaten bin ich hier „Schlaflos in Seattle“!
Danke, Ginia, für Deinen Beitrag und Deine Offenheit beim Thema Pluto!
Alles Liebe
Conny
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Cornelia Wicht
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von hsh » So 10. Apr 2005, 17:20
Hallo zusammen
Liebe Conny
Cornelia Wicht hat geschrieben: Zu meiner Verteidigung muss ich erstmal sagen, dass meine zwei Beiträge eher eine allgemeine Zusammenfassung sind. Auch der Mythos ist nicht unbedingt von mir erfunden.
Klar, weiß ich doch, dass du den Mythos nicht erfunden hast. Ich wollte dich überhaupt nicht in eine Verteidigungsposition bringen – hatte vielmehr den Eindruck, dass mein gern mitfühlender Krebs-Mars mal für den armen Pluto in die Bresche springen musste  . Deine Pluto-Schilderung entspricht halt deiner Sicht und deinem Erleben – ich sehe und erlebe eben anders; ich denke, dass beides okay ist. Sind sowieso alles nur Momentaufnahmen. Cornelia Wicht hat geschrieben: ...hier gehr es ja weiter: Der tiefere Sinn dahinter ist jedoch,...., zu erkennen, das wir......unsere Lebendigkeit aufgegeben haben.
Das z.B. erkenne ich bei Pluto so nicht. Cornelia Wicht hat geschrieben: Mit meinen Beiträgen wollte ich das Extrem zwischen Leben und Tod und gleichzeitig auch die gegenseitige Bedingung des einen für den anderen darstellen. Ich habe auch von Transfromation und Loslassen bzw. Wiedergeburt gesprochen, um eben zu verdeutlichen, dass die Zwanghaftigkeit oder Besessenheit, die man Pluto nachsagt, ihre guten, wie auch schlechten Seiten hat.
Extrem zwischen Leben und Tod? Hängt das nicht davon ab, wie wir uns als Individuum definieren? Täglich sterben Tausende von Zellen in uns ab ohne dass wir ihren Tod beklagen. Sind sie nicht wir? Pluto ist für mich das Werden, Wachsen und Vergehen – ein ewiger Kreis, kein Pendel zwischen zwei Extremen.
Als ich erstmalig von Pluto hörte bzw. las und es dabei um Gewalt und Machtgier ging, war´s mir total befremdlich, dass auch ich irgendwo so einen Burschen im Radix stehen haben sollte – mit dem wollte ich nichts zu tun haben  .
Erst allmählich dämmerte es mir, dass mit dem Pluto-Prinzip bisher wohl vor allem in der passiven Form konfrontiert worden war. Heute erscheint mir Pluto in beiden Richtungen vertraut und ich meine, dass er häufig zu Unrecht verteufelt wird.
Den 2. Schock in Bezug auf Pluto versetzte mir die ihm bzw. plutonisch betonten Menschen vorgeworfenen Vorstellungsbezogenheit.
Kann gut sein, dass mit Pluto eine gewissen Vorstellungsbezogenheit verbunden ist; doch ist das unbedingt negativ zu werten? Besser schon mal ´ne Vorstellung, als gar keinen Plan.
Pluto wird doch auch als die höhere Oktave von Mars (der in der Mythologie ja auch nicht so gut wegkommt) gesehen. Mars prescht planlos vor. Schon in der Bibel heißt es; "Am Anfang war das Wort". Ich würde das Wort mit die Idee, die Vorstellung dessen, was abgehen könnte/sollte übersetzen. Also sehe ich auch hier Pluto am Anfang nicht minder stark vertreten als am Ende – Werden, Wachsen und Vergehen.
Während Neptun das Diffuse Alleinsein verkörpert, ist Pluto daran gelegen, dem Ganzen Form zu verleihen. Im Grunde ist er meiner Meinung nach nicht minder Egoverneinend als Neptun, denn auch bei ihm geht es um unsere Anerkennung des Eingebundenseins in einen ewigen Kreislauf. Das Ego wird der Begünstigung anderen Wachstums geopfert. Die Frucht vergeht, damit der Same frei wird und bietet diesem Humus – was beinhaltet dieser Prozess, den Tod oder das Leben?
Liebe Grüße
Herma
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hsh
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von Atma » Mo 11. Apr 2005, 21:52
Hallo zusammen,
hier hat sich ja einiges getan  Ich hatte die letzten Tage leider nicht viel Zeit es weiter zu verfolgen.
Ich muss gestehen, dass ich kaum eine Ahnung von Pluto habe . Ich habe zwar schon vieles verschiedenes gelesen und etwas in Eure Texte reingelesen. Aber es ist doch schon recht viel auf einmal am Computer zu lesen
Pluto steht bei mir im 3. Haus, 29 ° Waage. Damit kann ich aber bis jetzt nicht so viel anfangen... Daher würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr für mich die Hauptmerkmale Plutos zusammen fassen könntet, damit ich daraus meine Schlüsse ziehen kann
Liebe Grüße!
Sita
Wenn man den Frieden nicht in sich selbst findet, ist es vergeblich, ihn anderswo zu suchen.
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Atma
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von Ginia » Mo 11. Apr 2005, 23:14
Liebe Conny und alle miteinander,
nun habe ich mal in meinem Bücherregal das Buch von Donna Cunnignham "Erkennen und Heilen von Pluto-Problemen" herausgesucht und einen Abschnitt gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten wollte. Habe mich gerade auch köstlich amüsiert:
Teilweise abgekürzt, da sonst zu lang:
Wie erkennt man einen Plutonier
Aspekte zur Sonne, zum Mond, Aszendenten oder MC. Meistens mehr als einer und meist dissonanter Natur wie z.B. Konjunktion, Quadrat, Opposition, auch mehrere Planeten im 8. Haus.
Der negative Plutonier ist oft reserviert und wachsam und lässt andere Menschen nicht an sich heran. Über sich spricht er kaum, er weiss jedoch genug über Sie Bescheid, denn unter dem Vorwand, ihnen helfen zu wollen, werden Sie genauestens ausgefragt. Plutomenschen haben oft einen intensiven Blick und etwas Düsteres an sich (das muss ich bestreiten) das andere abschreckt. Viele sind verbittert und ablehnend, von ihrer Vergangenheit verfolgt und verbreiten eine Atmosphäre des "Schau was hat man mir angetan". Oft sind sie misstrauisch - sie sind genau die Menschen, für die man T-Shirts mit der Schrift entwarf: "Die Irren sind hinter mir her" oder "Ich dreh nicht durch, ich schlag züruck". Oder auch die schwarzen T-Shirts ohne jeden Schriftzug, denn Plutomenschen tragen häufig scharze Kleidung (kann ich nicht bestätigen). Sogar ihr Humor ist schwarzer Humor: Wie viele Skorpione sind nötig, um eine Glühbirne zu wechseln? Keiner, sie sitzen lieber im Dunklen.
Also da muss ich schon heftig widersprechen, was man uns so andichten möchte. Es kann vorkommen, da muss ich zustimmen, wenn andere Faktoren zusammenkommen. Ich kannte mal eine Sonne und AC Skorpion, noch dazu Venus und Merkur in Skorpion, der hatte wirklich etwas Düsteres an sich und obwohl wir uns sehr gut verstanden und er mich irgendwie magisch anzog, habe ich ganz bewusst den Kontakt abgebrochen. Es hat mich irgendwie auch runtergezogen.
Was ich so von den mir bekannten Plutonieren weiss ist, dass sie fast alle eine ziemlich schwierige Kindheit hatten, wo sie sich mühsam durchboxen mussten. Und jedenfalls im fortgeschrittenem Alter (huch, dazu muss ich mich ja jetzt auch zählen, irgendwie unangenehm ...) zeigt sich die grosse Energie, die ihnen allen eigen ist.
Vielleicht noch ein Punkt, der mir bei mir und auch anderen Plutonieren aufgefallen ist, sie sind irgendwie auch ein Stück einsam. Allerdings nicht grundsätzlich unglücklich, es kommt darauf an. Ich z.B. bin zuhause selten einsam, da habe ich genug zu tun und in meinem Reich fühle ich mich wohl. Aber ich kann unter grösseren Menschengruppen mich dermassen einsam fühlen, dass ich sie lieber meide und auch nicht gern allein etwas unternehme. Vielleicht empfinden es andere Menschen als "einsam", wenn ich mich zurückziehe, was ich dringend häufig brauche, aber ich bin dabei nicht unglücklich. Ich muss viel allein "verdauen".
Irgendwo ist mir die letzten Tage auch ein recht interessantes Kapitel über Mars und Pluto untergekommen, weiss nur mal wieder nicht in welchem Buch. Werde ich die nächsten Tage suchen und da war genau das beschrieben, was ich angesprochen hatte, Mars muss erst "erlöst" werden, um Plutos Energie anzapfen zu können.
Hallo Atma,
Pluto im 3. Haus, das hatte mein Ex. Ich kann ihn nur so beschreiben, dass er fast zwanghaft im Reden war. Wenn er etwas erklärt hat, bin ich dabei fast eingeschlafen, weil er es in allen Schattierungen und allen möglichen Eventualitäten erklären musste. Mir war immer peinlich, wenn ich mit ihm in einer Runde war und merkte, dass die Leute irgendwann nicht mehr wussten, wie sie sich seinem Redefluss entziehen könnten. Aber bitte, setzte das nicht Eins zu Eins für Dich um, noch dazu steht Dein Pluto ja schon fast im 4. Haus und hat da auch noch was ganz anderes zu tun. Dein Elternhaus könnte da schon auch ein Ort der Machtkämpfe gewesen sein. Vielleicht kannst Du ja dazu etwas sagen.
Mein Pluto muss nun zur späten Stunde noch eine Abrechnung machen, weil meine Venus mal wieder zu lange mit einem Mann telefoniert hat. Pluto am AC als Jungfrau und AC Jungfrau, ich lerne schon Leute kennen sag ich Euch. Eines ist mir klar, dieser Pluto ist irgendwie magisch und der hat Röntgenaugen, und da ist ihm egal, ob das Internet ist oder reales Leben, der erkennt anscheinend alles. Naja, Magie gehört ja auch zu Pluto. Ich akzeptiere es ja und habe auch nichts dagegen, wenn ich eine Hexe wäre, aber den fliegenden Besen, liebe Leute, den hätte ich wirklich gern. Wenn man Nähe Frankfurt wohnt und täglich in dieses Chaos eintauchen muss, dann sollten diese magischen Fähigkeiten doch wenigstens etwas praktische Konsequenzen haben, meint ihr nicht auch ..
Also an alle recht magische Grüsse und jeder darf sich was wünschen, und wenn ich im nächsten Leben weiss wie das mit dem hexen geht, dann kümmere ich mich drum,
Rosi
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von barbaraspanien » Di 12. Apr 2005, 11:29
Hallo LIebe Ginia und alle anderen
Hier stelle ich mal einen AUsschnitt von Peter Hardy rein, welcher in einem alten Merkur Heft einen Artikel reinstellte..ungewöhnliche Begegnungen mit Mars-Pluto.
ausgehend von der SIgnatur der WOlfsspinne untersucht er mehrere Symbolebenen und findet erstaunliches.
Ist als Anregung und Diskussionsstoff gedacht...für einige vielleicht durchaus streitbar....beachte das damit auch die symbolebene angesprochen wird..
Die KOnstellation Mars-Pluto stellt einen genetischen Schutz für
das existentielle Leben des Kindes dar, da es in einem falschen Familienverband geboren wurde.
Mars Pluto ist die Unterdrückung(Pluto) der eigenen Durchsetzungsfähigkeit(Mars) also die Tarnung der Eigenart.
Ohne diesen Selbstschutz würd ein tödlicher ANgriff durch die eigenen Eltern oder der Sippe erfolgen...die Sippe (Pluto) würde den EIndringling(Mars) ausmerzen.
Genau deshalb entscheidet es sich dafür seine instinktive, körperliche Eigenart, seine eigene natürliche WIldheit und Agressivität zu unterdrücken und versteckt zu halten. Damit kann aber der Mars nicht gelebt werden. DIe Energie ( mars ) staut sich, der Druck(Pluto) steigt.
Um eine Explosion zu vermeiden, wird die ENergie zu einem permanenten Handlungszwang abgeleitet(QUasi als Ventil).
DIe Unterdrückung der instinktiven EIgenart hat zur Folge, das die Agression (mars) in dIe Vorstellung(PLuto) übernommen wird.
Es entsteht ein VOrstellungsfanatismus, ein agressives Grundmuster, das der Selbstverteidigung dient.
Es ist dazu unerheblich ob Angriff und Gefahr real vorhanden oder lediglich in der VOrstellung existieren. Es ist lediglich eine [b]Re-Aktion[/b
auf die EInbildung ständig einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt zu sein.
Mars Pluto verkörpert als Person in seinem Ego (Mars) das Verdrängte.(Pluto. Bei anderen Menschen löst er deshalb als Repräsentant und Austreiber des Verdrängten zwangsläufig agressive (mars) reaktionen aus. Das damit viele Menschen mit deren Schatten konfrontiert, macht natürlich nicht eben beliebt. Das Verdrängte, soll ja bitte schön, im Verborgenen bleiben. Diesen Agressionen seitens seiner Mitmenschen, kann er nur entgehen, in dem er die Herdenzugehörigkeit aufgibt.
So entsteht in ihm ein Fluchtimpuls u.a mit dem Drang sich nirgendwo festzusetzen und nichts aufzubauen.
Bleibt er dagegen Teil des Herdenkollketivs wird er immer bei Auslösung der Konstellation Mars Pluto angegriffen werden. Man wird Versuchen ihn in die FLucht zu schlagen oder gar zu vernichten.
EIne weitere FOlge der falschen Herdenzugehörigkeit...und das ist das grösste psychologische problem dieser Konstellation..ist die Übertragung der Feindschaft des Kollektivs..der Herde, in die eigene VOrstellung.
Der Mars pluto mensch übernimmt die VOrstellung der Feindschaft gegen sich selbst.
Wenn dieses Stadium erreicht ist, ist es nicht mehr notwendig das er von anderen verhindert wird, er verhindert und verneint sich selbst.
Wie rigoros ein System (Pluto) reagiert, das durch Störenfriede gestört wird, zeigt auch ein Blick in das Rechtssystem der alten Germanen.
Dort wurden schlimme Vergehen mit dem Urteil der sogenannnten Friedlosigkeit berstraft. Das bedeutete. wer ein schweres Verbrechen begangen hatte, wurde ausserhalb des Rechts und des Rechtsfriedens gestellt, und jederman hatte das Recht, ihn ohne Strafe zu töten. DIese Verurteilten mussten, um eine Überlebenschance zu haben, ausser Landes gehen oder sich in die WÄlder flüchten.Dort rotteten sie sich zu Räbuberbanden zusammen, die man Wargus nannte..Wargus bedeutete Wolf und Räuber zugleich, die Tatsache, dass der Wald den wargus Sicherheit und Zuflucht bot, mag mitbegründen, das Mars-Plutoniker sehr gerne im Wald spazieren gehen .
Zusammenfassend können wir sagen...die übergeordnete Leitsymbolik der Mars-Pluto konstellation ist die zwangsläufige Vorstellung ständig einem tödlichen ANgriff ausgesetzt zu werden. die Folge ist das beschriebenen, als überlebensnotwendig erachtete Verlangen , sich zu verstecken, das LIcht zu meiden und die VErstohlenheit. Zugleich muss der Mars Pluto sich ständig bewegen, sich stets neue Zufluchtsorte suchen, damit er nicht angegriffen wird.
wir verstehen nun seine Agressivität, die oft unkontrollierte, angriffslust, ebenso die Überempfindlichkeit der Sinne, die er in den TIefen der Wälder braucht, um zu überleben.
Und worin besteht die Lösung.???
darin, Pluto durch Neptun zu ersetzen oder die Einbildung und die falsche VOrstellung , in der man lebt, für die Wahrheit einzutauschen, möge diese auch noch so schrecklich sein.
Astrologisch müssen wir dazu in das Haus 12 zurück, Nur von dort können wir wieder zum eigentlichen Ursprung unseres Lebens kommen..und zwar indem wir uns im Uhrzeigersinn durch den TIerkreis bewegen.....
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Wissen haengt vom Dasein ab.
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von Cornelia Wicht » Di 12. Apr 2005, 16:28
Hallo Herma!
Beitrag
hier gehr es ja weiter: Der tiefere Sinn dahinter ist jedoch,...., zu erkennen, das wir......unsere Lebendigkeit aufgegeben haben. BeitragDas z.B. erkenne ich bei Pluto so nicht.
Ich sehe diesen Zug von Pluto in der Verbindung der Polarität Stier/Skorpi oder 2/8-Achse. Der ständige Vergleich mit den materiellen Beitztümern meines Nachbarn (z.B.) lässt mich alle meine Energien dazu aufbringen, um entweder dasselbe zu besitzen oder sogar noch besser zu sein. Und jedesmal, wenn ich denke, ich habe meinen Nachbarn übertrumpft, kommt der mit einem neuen Vorzeigemodel, welches ich mir nun wieder zum Vorbild für meine nächsten Taten mache. Somit renne ich doch immer irgendwelchen Vorstellungen nach und verpasse den Moment und somit das Leben. Mit Pluto, und da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, hängt man häufig entweder in der Vergangenheit fest oder sieht ein „Ziel“ in der Zukunft. Doch beides ist nicht „lebendig“. Das eine war und das andere wird erst sein. Das Leben ist der Moment und den übersehe ich, solange ich mich in der einen oder anderen Vorstellung aufhalte. Und durch die Eigenschaft des Hinterfragens und der Tiefgründigkeit von Pluto ist er gleichzeitig derjenige, der mich zu diesem Schluss kommen lässt. Also ist, in meinen Augen, Pluto derjenige, der mir die „Karotte vor die Nase“ hängt, sie aber auch gleichzeitig wieder wegnimmt. Naja, so jedenfalls habe ich mir diesen Satz erklärt und deswegen auch in meinen Beitrag gesetzt. Aber, wie Du schon sagst, liebe Herma, irgendwie sieht das jeder mit seinen Augen und auch ich denke, das alles irgendwie ok ist. Die Hauptsache ist, das man mit seiner Definition oder Anschauung von Etwas leben kann bzw. sich damit identifizieren kann. Hm... das sehe ich nun so. BeitragExtrem zwischen Leben und Tod? Hängt das nicht davon ab, wie wir uns als Individuum definieren? Täglich sterben Tausende von Zellen in uns ab ohne dass wir ihren Tod beklagen. Sind sie nicht wir? Pluto ist für mich das Werden, Wachsen und Vergehen – ein ewiger Kreis, kein Pendel zwischen zwei Extremen.
Tja, da könnte man jetzt fragen, ob der Tod nicht das Ende und somit gleichzeitig der Anfang des Lebens ist? Ich sehe hier auch nicht unbedingt ein Pendeln zwischen zwei Extremen. Und ich stimme total mit Dir überein, dieses als Kreislauf anzusehen. Es muss etwas sterben, damit etwas Neues geboren werden kann und mit der Geburt ist gleichzeitig der Tod wieder mit eingeschlossen, der wiederum für neues Leben sorgt usw. Vielleicht ist die Formulierung des Stirb- und Werdeprozesses in diesem Zusammenhang besser gewählt. Zumindest war das mein Hintergedanke bei dieser Formulierung. Beitragich meine, dass er häufig zu Unrecht verteufelt wird.
Wie Du ja schon gesagt hast, Du hattest meine Worte etwas harsch empfunden, obwohl ich eigentlich ein „Ode an Pluto“ verfassen wollte! Ich finde Pluto keinesfalls zum Verteufeln! Im Gegenteil! Nachdem ich nun eine Geburtszeitkorrektur gemacht habe, bin ich so richtig stolz, dass sich Pluto nun wirklich direkt auf meinem AC befindet und nicht, wie vorher, 1° abweicht. Klingt jetzt bestimmt komisch, aber ich bin da so richtig stolz drauf! BeitragKann gut sein, dass mit Pluto eine gewissen Vorstellungsbezogenheit verbunden ist; doch ist das unbedingt negativ zu werten? Besser schon mal ´ne Vorstellung, als gar keinen Plan.
Auch hier pflichte ich Dir bei. Ich finde eine gewisse Vorstellungskraft und das Festhalten daran gewiß nicht schlecht. Ich denke, das man dadurch auch ein gewisses Durchhaltevermögen an den Tag legt und irgendwie noch an eine Sache glauben kann, wenn andere schon längst aufgegeben haben! Und das finde ich sehr positiv. Ab und an ist es etwas hinderlich. Ich habe da so meine Schwierigkeiten wenn es darum geht, einzusehen, das bei gewissen Sachen einfach mal ein Punkt gesetzt werden muss und das Leben weitergeht. Ich bin ein schwerer Loslassser, vor allem wenn es um Begebenheiten aus der Vergangeheit geht. Ich kann mich recht schwer damit abfinden, das die guten Zeiten auch irgendwann mal vorbei sind. Manchmal möchte ich, das alles so bleibt, wie es mal war!“ Und da ist natürlich die Macht Plutos nicht zu unterschätzen. BeitragIm Grunde ist er meiner Meinung nach nicht minder Egoverneinend als Neptun, denn auch bei ihm geht es um unsere Anerkennung des Eingebundenseins in einen ewigen Kreislauf. Das Ego wird der Begünstigung anderen Wachstums geopfert. Die Frucht vergeht, damit der Same frei wird und bietet diesem Humus – was beinhaltet dieser Prozess, den Tod oder das Leben?
Und das wollte ich eigentlich ausdrücken, das dieses zwanghafte Festhalten an Vorstellungen in den meisten Fällen Egobedingt ist und uns Pluto somit zu einer Transformation aufruft, die eben die Opferung des Egos mit sich zieht. Finde ich übrigens sehr gut formuliert von Dir.
Alles Liebe
Conny
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Cornelia Wicht
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