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Kleiner Grundkurs Astrologie, Grundwissen
von Cornelia Wicht » Fr 20. Mai 2005, 22:08
Liebe Foris!
Irgendwie bin ich nun zwar von meiner Reihenfolge abgekommen, aber ich habe den Eindruck, dass einige von uns die "uranischen" Einbrüche im Moment ein wenig überrumpeln. Deshalb dachte ich, das Uranus-Forum wäre an der Zeit, seine Pforten zu öffnen.
Beitrag Ginia
Ansonsten könnte ich jetzt viele Seiten berichten, was so ein Uranustransit in Opposition zur Geburtssonne und dann noch genau auf dem nördlichen Mondknoten alles anrichten kann. Einfach unglaublich, und von jetzt auf dann, ohne Vorwarnung. Aber, und das ist das absolut gigantische, es fühlt sich einfach gut an. Und der Mann, den mir Uranus so plötzlich präsentiert hat, gefällt mir auch sehr gut ....
Ob neuer Mann, neuer Job oder neue Wohnung, irgendwie alles neu und hektisch!!!!!
In den ersten zwei Beiträgen habe ich versucht, das Wassermann-Prinzip anhand der Mythologie herzuleiten bzw. die wichtigsten Informationen zusammenzufassen. Der dritte Beitrag ist meinem eigenen "Gedankengut" entsprungen. Da hat der Juppi-Philosoph in mir zugeschlagen!
In der Hoffnung auf eine super Diskussionsrunde....
Liebe Grüße
Conny
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Cornelia Wicht
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von Cornelia Wicht » Fr 20. Mai 2005, 22:12
Gaia, die Erde, hatte Uranos aus sich selbst heraus geboren. Uranos beherrschte den unbegrenzten Raum und beschäftigte sich damit, die Natur zu gestalten. Uranos war der Gott des Himmels und die Personifikation der sich mit die Erde verbindenen, zeugenden Kraft. Durch seinen Intellekt teilte er die uns bekannten Naturgewalten ein. Wie in größeren Mythologien gleich überliefert, erklärte er die Frage, wer zuerst da war, Henne oder Ei, indem er Sohn und Gatte der Urmutter wurde. Seine Ära endete mit der Fertigstellung der Erschaffung der antiken Welt, als Phantasie und Intellekt von Krieg und Machtkampf abgelöst wurden.
Uranos hasste seine Kinder und verbarg sie gleich nach der Geburt im Schoße der Erde. Gaja wollte sich hierfür rächen. Sie fertigte eine große Sichel und befahl ihren Kindern, Uranos zu bekämpfen. Kronos übernahm diese Aufgabe und entmannte Uranos.
Wenn wir dieses Bild in der heutigen Zeit betrachten, könnte man die Entmannung oder auch Kastration fast als Ent-mannung sehen. Im tiefenpsychologischen Sinn gesehen, muss der Mann mit der Ent-mannung auf alles verzichten, was sein „Vermögen“ und seine Herrschaftsansprüche anbelangt. Und dies ist auch ein Merkmal des Wassermann- Prinzipes im Horoskop, letztlich in uns. Wir sollen verstehen, dass wir nur ein „Sandkorn“ in der grossen Wüste des Kosmos sind. Wir werden an eine Vision, eine höhere Idee gebunden, in der Werte wie Freiheit, Unabhängigkeit und Gleichberechtigung gelebt werden. Wir sollen aber auch verstehen, dass wir als „Sandkorn“ einzigartig und besonders sind und das genau diese Merkmale im Dienste der Ideale angewandt und zur Verfügung gestellt werden.
Als Sohn und Vater der Gaia und Ursprung und Zeuger der Natur- und Himmelsgewalten ist Uranos ein Symbol des sich immer neue Wege bahnenden Schöpfungsstromes. Er selbst ist aus dem Nichts entstanden und genauso ist sein Wirken in uns und unserem Leben. Er ist der Blitz aus heiterem Himmel, der die natürliche Ordnung stört, Veränderungen einleitet und zugunsten des Neuen generell das Alte stürzt. Er überfällt uns plötzlich um das, was wir vorher für unsere Wirklichkeit gehalten haben hinwegzufegen und zwar so, dass die Welt nachher nicht mehr so aufgebaut werden kann, wie vorher.
Somit ist das Wassermann-Prinzip auch mit Befreiung in Verbindung zu bringen. Befreiung von alten Strukturen, Befreiung aus den Fesseln der Materie, um uns so aus dem Schlaf unserer eigenen Bilder zu wecken und uns den Weg aus den Polaritäten des Denkens zu zeigen. Wir erhalten die Möglichkeit zu durchgreifenden Veränderungen unserer Sichtweisen und können somit die Welt um uns herum aus einer neuen, größeren Sichtweise erfahren.
Mit Uranus verlässen wir den Schutz und die Geborgenheit, um uns der Welt zu stellen, uns an ihr zu erfahren und unabhängig unseren eigenen Weg zu gehen. Auf diesem Weg treffen wir ab und an Gleichgesinnte, die uns ein wenig begleiten. Letztlich bleiben wir doch allein. Uranus fodert uns auf, die Nabelschnur endgültig zu durchtrennen und zu neuen Ufern aufzubrechen, zu lernen, über uns selbst zu lachen, an die Vision und uns selbst zu glauben.
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von Cornelia Wicht » Fr 20. Mai 2005, 22:13
Die Hausposition von Uranus zeigt an, wo wir zu lebendigem und originellem Denken und Handeln fähig sind. In diesem Berech haben wir es nicht notwendig, traditionellen und konventionellen Verhaltensmustern zu entsprechen. Was wir uns theoretisch so sehr gewünscht haben, enttäuscht uns manchmal, wenn wir es in die Praxis umsetzen. Wie der Gott Uranus müssen wir unsere ursprüngliche Idee oft vergraben und noch mal von vorne beginnen. Die Unterdrückung (Saturn) in einem Haus, kann die Furien freisetzen, also Unversöhnlichkeit, Zorn und Rache. Unzufrieden mit dem, was in diesem Bereich zutage tritt, neigen wir oft dazu, andere verantwortlich zu machen, was uns verbittert und vergiften wird. Man muss alle Kraft aufwenden, um eine notwendige Veränderung zu unterdrücken und das kann uns krank oder wahnsinnig machen. Vielleicht aber auch werfen wir uns mutig in völlig neue Handlungsweisen und erforschen andere, provokative und unabhängige Wege in diesem Bereich. Auch dann kann es sein, dass wir die Furien wecken – diesmal werden sie von jenen auf uns gehetzt, die sich durch unser Verhalten herausgefordert, angegriffen oder bedroht fühlen. Ob auf der persönlichen oder der kollektiven Ebene, im Haus von Uranus müssen wir uns von der Konformität lösen, mit neuen Gedankenströmungen experimentieren und riskieren, uns selbst und alles um uns herum umzustürzen im Namen von Fortschritt und Evolution. Glücklicherweise wurde auch Aphrodite im Laufe dieser Auseinandersetzung geboren. Ihr Erscheinen ist ein Bild dafür, dass wir versuchen können, die harmonischste und schöpferischste Weise zur Hervorbringung neuen Lebens zu entdecken, während wir zugleich innerhalb der Grenzen Saturns handeln. Und sie respektieren. In manchen Fällen werden wir die alten Strukturen nicht völlig auflösen können, wir können uns dennoch daran machen, innerhalb dieser Grenzen Raum für neue Ideen und Interessen zu schaffen und auch so Veränderungen allmählich Ausdruck zu verleihen. Das ist die Herausforderung,, die Uranus uns in dem von ihm besetzen Lebensgebiet stellt. Uranus will, dass wir die Grenzen unserer Vergangenheit, unseren Hintergrund, unsere Herkunft, unsere biologischen Gesetze und vielleicht auch unser Schicksal überschreiten. Uranus kann aber auch auf vielerlei Weise verzerrt erscheinen: durch seine Hausstellung zeigt sich, wo wir das Bedürfnis nach Wahrheit und Freiheit haben, zugleich aber auch eine ungewöhnliche Angst davor, von unseren eigenen Erzeugungen gefangen zu werden. Wenn utopische Ideale die Realität der menschlichen Natur nicht in Betracht ziehen, fallen sie selbst in die Grube und reißen dabei fast alles mit.
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von Cornelia Wicht » Fr 20. Mai 2005, 22:13
Uranus / Wassermann steht für Freiheit, Reform, Evolution, Gleichheit und Grenzen sprengend, aber auch für Rebellion, Outsider, Visionär und etwas Besonderes sein zu wollen, sich von der Masse abzuheben, hervorzuheben.
Eine gute Überschrift für einen wassermann-betonten Menschen wäre wohl: Mache dasselbe wie die anderen, nur anders! Ich finde, irgendwie etwas altes neu gemacht! Wie z.B. Sängerin Nena. Sie startete mit denselben songs wie vor 20 Jahren, nur das sie die Musik etwas zeitgemäßer gestaltet hat und.... es war wieder der volle Erfolg! Über Nacht wurde sie wieder zu einem „Popstar“. Natürlich, das war nur der Anfang! Zwischenzeitlich hat sie sich doch auch an neue songs getraut und damit ihrer Lebensphilosophie Ausdruck verliehen, aber anfänglich hat sie dasselbe wie in den 80gern, nur eben anders, gemacht. Und so ist es doch in der Musikbranche im Allgemeinen. Die One-night-wonder sind doch meistens neu gemixte Versionen von guten alten songs, oder?
Ich finde, dass so ein „Evergreen im Technomantel“ auch irgendwie eine Erklärung ist, warum Saturn früher der Herrscher von Wassermann war. Frei übersetzt „alte Weisheiten (oder etwas, was schonmal funktioniert hat) neu verkauft“. Ich könnte nun auch noch mit der Modebranche anfangen. Irgendwie ist doch da nichts wirklich Neues zu sehen, finde ich. Die 70ger und 80ger Jahre waren wieder IN und wahrscheinlich werden es die farbigen Leggins auch wieder werden. (Wobei ich diese Modeerscheinung wahrscheinlich wiedereinmal nicht mitmachen werde). Hier kommt mein Uranus im ersten Haus zum Tragen: Schon aus Prinzip werde ich es nicht machen, weil es ja alle machen. (ist wohl eher die rebellische Seite des Uranus)
Die Outsiderfunktion des Uranus / Wassermann finde ich ganz interessant. Mit Uranus wollen wir ja immer etwas Besonderes sein, aber möglichst zur Befriedigung des Egos. Alles, was wir erfinden und erneuern wollen, muss irgendwie zum Erfolg werden. Schließlich dürfen wir uns ja nicht blamieren, oder? Und hier ist genau der Knackpunkt, in meinen Augen. Wenn wir sosehr darauf bedacht sind, unser Ego zu befriedigen, können wir doch eigentlich gar nichts sooooo großes Neuartiges erschaffen?! Neuartiges, noch nie da Gewesenes hat für mich immer etwas mit dem „ersteinmal auslachen-Effekt“ zu tun. Man wird als Spinner oder Einsiedler oder komischer Mensch bezeichnet. Und genau hier sehe ich die Chance. Eigenlich nimmt dich keiner ernst, während du mit deinen Ideen herumprobierst, also hast du ja auch irgendwie Narrenfreiheit. Du wirst belächelt. Und genau deshalb hast du eigentlich den Freiraum, den du brauchst, um dich zu entfalten. Das einzige, auf was du achten musst, sind die dir gegebenen gesellschaftlichen (Saturn) Grenzen. Innerhalb dieser Grenzen kannst Du eigentlich machen, was du willst. Um aber ein Ousider zu sein, mußt du dein Ego abgeben. Dir muss es letztlich egal sein, ob du belächelt wirst oder nicht. Solange du an das glaubst, was du tust, kann es doch eigentlich nur gut gehen, oder ?!
Und das ist letztlich die Aufgabe des Uranus im Horoskop. Er löst mich von der Abhängigkeit an mein Ego. Löst mich von dem Zwang, immer der größte, beste und wichtigste Mensch sein zu wollen!
Sehr interessant finde ich folgendes Zitat aus dem Buch von Peter Orban „Drehbuch des Lebens“:
Uranus tritt an der Stelle ans Werk, an der der Mensch seelisch an etwas gebunden ist. Es ist eine Bindung, aus der große Teile meines Egos leben und ihre Größe beziehen. In dem Moment, indem ich diese Größe als selbstverständlich nehme und sie nicht mehr problematisiere, an ihr nicht mehr zweifle, sie nicht mehr jeden Tag aufs neue als Geschenk sehe, macht sich unterirdisch Uranus ans Werk, die Größe des Egos auszuhöhlen. Das wird lange Zeit nicht gemerkt, aber irgendwann ist der Zahn so hohl, dass auch die Oberfläche zusammenfällt, und dann erst merke ich, was die ganze Zeit am Werk war.
Bei Uranus ist es wichtig zu begreifen, dass er einem ohnehin faulen Zahn den letzten Rest gibt. Ich will freilich nicht glauben, dass der Zahn bereits hohl war und so braucht es Jahre, bis ich das Auftreten von Uranus im Nachhinein verstehe.
Liebe Foris, in diesem Abschnitt sind freilich nur meine eigenen Gedanken und Interpretationen angeschnitten, also nichts ist hier definitiv.  Ich freue mich über jede Diskussion, die daraus entstehen könnte!!
Liebe Grüße
Conny
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Cornelia Wicht
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von barbaraspanien » Fr 20. Mai 2005, 23:42
Mit Uranus verlässen wir den Schutz und die Geborgenheit, um uns der Welt zu stellen, uns an ihr zu erfahren und unabhängig unseren eigenen Weg zu gehen. Auf diesem Weg treffen wir ab und an Gleichgesinnte, die uns ein wenig begleiten. Letztlich bleiben wir doch allein. Uranus fodert uns auf, die Nabelschnur endgültig zu durchtrennen und zu neuen Ufern aufzubrechen, zu lernen, über uns selbst zu lachen, an die Vision und uns selbst zu glauben.
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Hallo liebe Conny
Da magst du durchaus recht haben--scheint fast so als mache er sogar einige hier regelrecht sprachlos,
Und stimmt...nicht nur das der verstohlen daherkommende Mars in den Fischen im Tranist über meinen Tranisturaunus im achten Haus sich bemerkbar machte...nein..da läuft auch noch der Saturn im Transit zielstrebig auf meine Geburtsposition von Uranus im Löwen zu...da legst dich nieder.
Das soll ja die Konstellation sein, indem man seine sachen packen kann und plötzlich sich auf und davon machen...ich nenne sie auch die Zigarettenholenkonstellation...ich gehe mal kurz Zigaretten holen und er wart nicht mehr gesehen....Nun, mein Partner hatte dies letztes Jahr und er ist mir nicht abhanden gekommen.....hat sich aber seitdem ständig in seinen Jobs mit etwas überworfen und es plagt ihn die göttliche Unzufriedenheit.
Dein oben genanntes Zitat finde ich sehr zutreffend. Da sich bei mir Uranus im 12. Haus , 5 grad vor dem Azendenten, befindet fühle ich mich da sehr angesprochen. Da hat man einen heissen Draht zu kollektiven Themen und fürchtet aber zugleich sich davon vereinnahmen zu lassen oder gar vom Kollektiv verschluckt zu werden.....hier wirkt man eher aus dem Verborgenen....Geheimen--hat Interesse an übersinnlichen Themen und radikal-philosophischen Themen----
Hier sucht man keine Freundschaften auf oberflächlicher Ebene...und gleichzeitig gibt es eine Neigung die Beziehungen auf Distanz zu halten..
Ein amerikanischer Astrologe gab mir mal den Satz rüber
The Silent Rebelll
das macht durchaus Sinn....kenne ich gut die Bereiche, die dem Wahnsinn nicht sehr fern sind....und da gebe ich mich nach aussen schon mal rationaler als ich mich fühle und verberge diese Neigungen aus Angst als verrückt zu gelten....was aus meinen eigenen leidvollen Erfahrungen genau das manifestieren kann wovor ich mich so fürchte....
Nun, hoffe das sich mal einige wieder herauswagen hier...lach
Barbara 
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
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von Cornelia Wicht » Di 24. Mai 2005, 19:01
Hallo Barbara!
Hallo liebe Foris!
Na, irgendwie gab es wohl auch den „Urknall“ hier im Forum?! Und...schwups, weg waren sie! Ich hoffe, es liegt echt nur an all den plötzlichen Veränderungen, die gerade so am Gange sind und uns doch recht in Atem halten. Wie auch das letzte Beispiel unseres Herrn Schröder zeigt!
Beitrag
Hier sucht man keine Freundschaften auf oberflächlicher Ebene...und gleichzeitig gibt es eine Neigung die Beziehungen auf Distanz zu halten..
Da können wir uns ja die Hände reichen! Dieser Wechsel zwischen tiefgreifenden und gleichzeitig distanzierten Freundschaften kenne ich auch nur zu gut! Und nun habe ich auch noch das „Glück“, dieses Wechselspiel im männlichen Pendant urplötzlich in mein Leben geknallt zu bekommen! Soviel zum Überraschungseffekt unseres lieben Uranus!
Mein Uranus befindet sich ja im 1. Haus in Konjunktion mit Merkur! Eigentlich sollten die beiden sich ja zu spontanen Geistesblitzen oder auch spontanen Handlungsweisen vereinen, aber irgendwie klappt diese Zusammenarbeit nicht so recht.  Es gibt echt Zeiten, wo ich schneller denke, als rede und letztlich dann soviel Mist dabei herauskommt, das ich dann schon gar nicht mehr weiss, was ich eigentlich sagen wollte. Mein Uranus ist schon immer beim Endbild der Vision und mein Merkur möchte nun vom Ursprung anfangen, damit das Gegenüber nachvollziehen kann, woher meine Vision kommt, aber irgendwie geht die unterwegs verloren, vor lauter Detaildenken!
Noch dazu ist die Sonne auch noch mit von der Partie und das alles vor dem Hintergrund der Waage! Wahrscheinlich können sie deswegen nicht so richtig miteinander? Naja, es spielt ja auch noch mein Pluto auf dem AC mit der Jungfrau im Bunde eine wichtige Rolle. Wahrscheinlich ist da irgendwo ein Ausgleich zwischen Uranus und Merkur, waagenhaft gefördert, aber dann entscheidet sich der jungfräuliche Pluto doch etwas zu machtvoll für das vernünftigere Argument, welches halt gerade in den Rahmen passt, ohne als „verrückt“ bezeichnet zu werden.
Naja, jedenfalls kann ich mich nicht über rebellische Aktionen in jeder Lebenslage beklagen. Mein Uranus kommt aus dem 5. Haus und was eine unkonventionelle Lebensvision betrifft, wird diese von mir voll ausgelebt. Bisher allerdings mehr gesteuert vom Ego. Aus Prinzip schon anders als alle anderen, ohne auch nur den Argumenten zu lauschen und zu prüfen, ob vielleicht einige Sachen des stinknormalen Lebens gar nicht so schlecht sind. Ich bemerke das jetzt. Deshalb ist es für mich auch so schwierig, über meinen Schatten zu springen. Ich habe zwar das Recht, meine Meinung zu ändern, aber irgendwie ändere ich diese stellenweise in das, was ich vorher total verneint habe und das zuzugeben, ist nicht wirklich meine Stärke. Schließlich möchte ich ja nicht zu den „normal Dahinlebenden“ gehören?!  Gut, was ist denn eigentlich normal?! Wäre jetzt wieder ein Diskussionspunkt, bei dem ich wahrscheinlich mit einem Roman enden würde.
Meine uranisch geprägte Persönlichkeit wird natürlich laut und schrill ausgelebt! Es fängt bei der Stimmlage an und endet mit „Cage-dancing“ auf der Lautsprecherbox in der Diskothek! Die Kleidung ist der neueste Schrei, die Fingernägel sind lang und dreifarbig und die Haare wild und feuerrot!  Gut, die Rebell-zeit ist etwas vorbei. Die Nägel sind noch lang, aber nur noch einfarbig, die Kleidung ist dem Anlass entsprechend, aber immernoch auffallend und die Stimmlage ist nun auch nichtmehr ganz so massenübertönend! Allerdings habe ich ab und an noch die Anwandlungen, in mein altes ICH zurückzukehren, aber damit kann ich leben. Das bin ich! Und das ist gut so!
Auch an spontanen Einfällen mangelt es nicht, nur an der Beachtung der Details hapert es! Ich habe halt so eine Blitzidee und die wird sofort, aber sofort, in die Tat umgesetzt! Sei es eine Nacht- und Nebelaktion, um nach München zu ziehen, sei es die Auswanderung nach Afrika oder meine letztlich doch so geniale Idee, einen Mann auf dem Systems-Gelände von über 10.000qm zu suchen und letztlich (natürlich) nicht zu finden! Aber irgendwie hatten alle meine Ideen nie schwerwiegende Folgen, wenn ich von der Geldwegwerferei mal absehe! Sonst kommt mir meine blitzartige Beobachtungsgabe für praktische Dinge recht entgegen. Ich gehöre zu den Menschen, die z.B. ein Buch nicht nur zum Lesen, sondern eben auch als Unterlage für einen wackelnden Tisch nutzen. Bis sich halt eine andere Lösung findet! Dadurch habe ich auch die Fähigkeit, stellenweise Lösungen zu erkennen, wo andere einen unbezwingbaren Berg sehen. Alles in allem bin ich aber recht zufrieden mit dem, was mir da vom Kosmos mitgegeben wurde. Und ich kann wahrlich zu guter Letzt über mich selber lachen! Ich habe mal angefangen, die Geschichten meines Lebens in Kurzgeschichten verpackt zu schreiben und habe natürlich mit einer übertriebenen Wortwahl alles so gestaltet, dass mir und dem Leser eigentlich gar nichts weiter übrig bleibt, als sich darüber köstlich zu amüsieren.
Mein 11. Haus ist im Löwen! Meine Freunde sind vom selben Schlag. Wenn wir unterwegs sind, dann wird eigentlich freiwillig Platz gemacht und sozusagen der „rote Teppich“ ausgelegt. Wie schon gesagt, jeder meiner Freunde hat ne kleine Macke, aber deswegen haben wir uns ja auch gesucht und gefunden! 8)
Wenn ich das hier so schreibe, entdecke ich doch tatsächlich, dass das alles zusammen ein recht gutes Potential ist, aus dem man doch echt was machen kann, oder?!
So, liebe Foris, dann hoffe ich, das euer innerer Uranus jetzt mal zum Sprung ansetzt und ihr einige Geschichten aus euren Konstellationen zum Besten geben könnt! Bei einem so sprengstoffreichen Thema müßte doch was zu berichten sein!!!
Liebe Grüße
Conny
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von barbaraspanien » Mi 25. Mai 2005, 01:03
Mein 11. Haus ist im Löwen! Meine Freunde sind vom selben Schlag. Wenn wir unterwegs sind, dann wird eigentlich freiwillig Platz gemacht und sozusagen der „rote Teppich“ ausgelegt. Wie schon gesagt, jeder meiner Freunde hat ne kleine Macke, aber deswegen haben wir uns ja auch gesucht und gefunden! 8)
Hallo gute Nacht liebe Conny
Hier melde ich mich mitten aus dem Leben...
übrigens mache dir keine Gedanken das es seit einiger Zeit etwas ruhig geworden ist.....es gibt immer wieder solche Phasen die mal mehr mal weniger lang dauern...zudem gehöre ich nicht zu den Menschen die Zustimmung anhand von Zahlen bemessen--manchmal ist eine wenige aber essentielle Antwort oder ein Verstehen mehr wert als gemessene Quantität
Zu deinem oben zitierten Text
Ja, mit Dc im Wassermann hat man ausgefallene Freunde,...unterschiedlichster Art....und in meinem Fall, manchmal bin ich von vielen solchen umgeben und dann gibt es Zeiten da sind sie wie vom Erdboden verschluckt um nach Jahren plötzlich wieder vor der Türe zu stehen....und dann knüpft man mühelos an das an wo zuletzt die connection war.
Und es trifft mich immer sehr wenn ich mich immer wieder mal von der Vorstellung einen Freund zu haben verabschieden muss...der empfundene Schmerz kann schon dem eines zu Ende gegangenen Liebesverhältniss ähneln
Und dann gibt es solche, die dich direkt in deine Seele katapultieren, sehr rar und kostbar ......sie kommen zu einer Zeit in der du bereit bist etwas annehmen oder anhören zu können...
Und so ging es mir heute...mit meinem Besuch aus den USA....
So kam etwas ans Licht, aus den Tiefen meiner Seele...ein früheres Erlebniss, ein Breakpoint meines Lebens....und es ist als hätte ich jetzt einen Schlüssel in die Hand bekommen...(.was jetzt aber nicht heisst das sei somit jetzt schon die Lösung..)
Und dies kann dir nur ein Mensch rübergeben, der ein Stück mit dir erlebt, und lebt --und der dich in deinen ANliegen wirklich ernst nimmt und genommen hat. Das war und ist mir noch nicht einmal bewusst gewesen, obwohl dies für mich schon immer besondere Freunde waren....aber jemand der um deinen Schmerz weiss, wo du selber glaubtest keine Erinnerung mehr zu haben---
Dabei hatte ich mich sooft auf uranische Weise von Situationen und Menschen abgekoppelt das mir ein Gefühl der Kontinuität mit Menschen abhanden gekommen war......und dann erkennst du , nein, da waren welche am Ball, haben gewacht...nur du hast es nicht wahrnehmen können.
Das werden noch fünf spannende Tage werden.....
alles Liebe
Barbara........und ich bin sicher die Teilnehmer werden sich wieder hier zeigen, jeder in seiner eigenen zeitlichen Stimmigkeit....
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von Ginia » Do 26. Mai 2005, 13:21
Hi Conny und Barbara,
huhu, ich bin noch nicht weg, nur zeitweise nicht da ... Will damit sagen, im Moment, bzw, noch bis Ende Juni, habe ich unter der Woche keine Zeit und meist auch nicht zuhause. Heute ist der erste Tag, wo ich überhaupt mal wieder zu mir komme, nach drei intensiven Wochen mit vielen Leuten um mich herum. Hatte doch Besuch aus Australien, das ging alles gleichzeitig mit neuem Job und neuem Mann. Ob ich heute noch zum Schreiben komme weiss ich noch nicht, da stapelt sich Wäsche und frau will auch mal in die Sonne. Aber es wir haben ja ein langes Wochenende noch vor uns und wie schön, diese Ruhe rundherum.
Ich schicke also vorab einfach ganz liebe Grüsse und ich vermisse schon den Austausch hier, wird mit der Zeit schon wieder besser werden.
Liebe Grüsse
Ginia
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von Ginia » So 29. Mai 2005, 15:52
Hallo Conny, hallo Barbara,
eigentlich muss ich jetzt gar nicht mehr so viel Kommentare zu Uranus und Wassermann abgeben, Ihr habt schon so die Quintessenz dessen geschrieben, bei dem ich mich auch angesprochen fühle. Gut, manches nicht so extrem, hat sich doch mein Uranus im Krebs auf der Eingangstür des 12. Hauses positioniert. Damit er da aber nicht so unerkannt sein Leben fristen muss, hat er sich Kontakte gesucht, Sextile mit der Sonne, Merkur und Venus, und damit er mich mich immer wieder überraschen kann, ein Quadrat mit meinem Widder-Jupiter. Dazu kommt er auch wie bei Barbara aus dem 7. Haus.
Es sind noch nicht so viele Jahre, dass ich mir meine Orginalität zugestehe, mein Anderssein. Ich wollte immer so gern irgendwo dazu gehören und habe auch dafür "bezahlt" um letztendlich zu erkennen, dass es zu teuer war und den Preis nicht wert. Die Einzelgänger waren meine Partner, die mir in überzogener Weise Originalität vorlebten. Aber es ist schon so, ich mag besonders Leute, die irgendwie ein bisschen "ver-rückt" sind. Von ihnen kann ich auch lernen, mehr zu meiner ureigenen Art zu stehen und es auszuhalten, von gewissen Leuten auch abgelehnt zu werden. Ist letztendlich auch sehr praktisch gewesen, denn so hat sich der Freundeskreis auf die Leute beschränkt, die es auch wirklich wert sind.
Transit-Saturn über Uranus hatte ich schon, da ist eigentlich nichts passiert, vielleicht habe ich mich innerlich einfach vorbereitet auf die Veränderungen, die Transit Uranus in Opposition zu meinem Sonne-Merkur-Venus Stellium mit sich bringen wird. Ich habe ja genug davon gelesen, grosse Veränderungen kämen auf mich zu usw., aber erst mal war es still und nur das kribbelnde Gefühl in mir, dass etwas ansteht. Dann ging alles sehr schnell, eben wir Uranus so ist. Die neuen Chefs in der Firma zogen die Daumenschrauben an und es wurde immer unerträglicher und schwupp, da war er schon, der Anruf, der die Neuigkeiten parat hatte und eine neue Chance. Dabei hat sich herausgestellt, dass auch Altbewährtes dabei ist und so hat das Neue auch viel Vertrautes wieder.
Das gleiche mit meinem Schatz. Seit Monaten versuchte er, mich auf sich aufmerksam zu machen, aber jetzt erst war es so weit, und dann ging auch alles wieder sehr schnell.
Die andere Sache war auch der Besuch meiner Schwester aus Australien, der sich erst vier Wochen vorher ergab und das waren nun wirklich drei uranische verrückte und aufregende Wochen. Meine Schwester hat übrigens als Krebs-AC und Sonne Schützin den Uranus und Mond am AC. Auch bei ihr gab es schlagartig ganz wichtige Neuigkeiten in ihrem Leben.
Und es scheint tatsächlich so zu sein, als ob alles auf diesen Uranustransit gewartet hätte. Muss allerdings noch dazu sagen, dass der Transit-Uranus auch gerade auf meinem nördlichen MK steht. Vielleicht bringen so lebenswichtige Uranustransite einmalige Chancen mit, die wir annehmen können oder verwerfen, aber auf jeden Fall wird sich etwas ändern. Was ich nämlich immer so über Uranustransite gelesen hatte hörte sich eher warnend an. Uranus würde uns zu oft Luftschlösser vorgaukeln und verführen, unüberlegte Schritte zu machen. Wie schätzt Du das ein, liebe Conny? Deine Erzählungen sagen mir eigentlich, dass Uranus nicht gerade nur Unglück bringt und es eher so ist, dass "Schnellzüge" auch mal mitgenommen werden sollten. In dem Sinn könnte Uranus dann auch zum Helfer von Pluto werden, denn er erleichtert ja dann auch transformatorische Änderungen.
Ansonsten muss ich mit diesem Quadrat zu Jupiter natürlich immer aufpassen, mich nicht zu überschätzen. Das ist nicht ganz so einfach zu lösen, denn wann ist es Überschätzung und wann ist es zu übergrosse Vorsicht. Lösungen nur über den Verstand sind auch eine Falle, in die ich nicht mehr gehen will, also bleibe ich immer wieder an dem Thema Vertrauen hängen. Risiken kann mir keiner abnehmen und insgesamt ist Leben ja eines der grössten ...
Allerdings muss ich schon sagen, dass mir Uranus in 12 auch noch ein bisschen ein Rätsel ist, vor allem wenn es um die Verbindung mit dem 7. Haus geht. Vielleicht hat Conny ein paar hilfreiche Gedanken für mich? Ich muss ja immer auch das Jupiter-Quadrat mit einbeziehen und da guckt es erst mal so aus, als ob ich in Sachen Beziehung sehr sprunghaft wäre. Ist es aber gar nicht, ich bin nur gemäss meinem starken Pluto dann nicht mehr kompromissbereit, wenn ich keine Chancen mehr sehe. Ich habe früher allerdings Probleme nicht sehen wollen und sie einfach hinweggewischt mit dem Gedanken, das kriegen wir schon hin. Vielleicht waren das meine utopischen Ideale, wo ich die Realität nicht sehen wollte, nicht akzeptieren, dass zwei Menschen doch gewisse Gemeinsamkeiten brauchen und Wille allein nicht hilft.
Wünsche Euch eine gute Woche und mir auch und bis bald wieder, liebe Grüsse
Ginia
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von barbaraspanien » So 29. Mai 2005, 23:13
Hallo guten Abend liebe Ginia
Da schliesse ich mich mal gleich an bezüglich deiner Frage der Bedeutung von Uranus aus 7 im 12. Haus an Conny.
Dazu ist er noch ein Einzelgänger, der allein in der oberen Horoskophälfte steht ....in Opposition zu Chiron, kurz vor dem Dc. Mit Merkur bildet er einen Goodwillaspekt.
Diese Woche stand ganz im Zeichen von Uranus...mein alter Freund hat eine sonneuranuskonjunktion in seinem elften Haus...und der witz, sein mond steht gradgenau in Konjunktion mit meiner Sonne....das wird es wohl sein, das dieser Freundschaft auch lange Auszeiten nichts anhaben können ..und diese eben nicht nur uranisch..explosiv geprägt ist , sondern einen Treuefaktor enthält, der damit zu tun hat das diese Verbindung schon etwas Besonderes für mich ist. Dazu läuft jetzt Sonne und Merkur im Transit durch mein elftes Haus.
Und ich erhielt eine interessante Lektion über Freundschaft....so erzählte mir seine Frau sehr viel über ihren Bruder, der wassermann ac löwe ist--mit diesem konnte ich nie warmwerden, weil er recht distanziert um nicht zu sagen einwenig arrogant rüberkommt---ihre Gedanken dazu, weil sie auch noch einen Wassermannvater hatte, ...wassermann hat mehr das Ideal einer Freundschaft... als das er diese wirklich lebt.
Und ich kenne das sehr gut, was du schreibst über dieses Longing dazuzugehören , bei mir noch verstärkt durch neptun im vierten Haus in der Waage....so musste ich erleben wie viele meiner sogenannten uranischen Freunde just in den Zeiten von der Bildfläche verschwanden wo ich mich emotional geoutet habe.
Jetzt wo Chiron durch mein 7. Haus transitiert werden die dadurch geschlagenen Wunden ans lIcht geholt....diese Erkenntniss, das nicht alles Freund ist und sein kann, der gleichgesinnt daherkommt...und die Verabschiedung eines Traumes vom Leben in der community, empfinde ich als regelrechte Befreiung.
WIr können auch durch die Ideen anderer Menschen versklavt werden und uns damit in unserer Entwicklung behindern--deshalb klönnen wir auch zu Phasen der Trennung und Isolation gezwungen werden um dies zu erkennen---interessant das ich einige sehr enge Beziehungen zu Menschen in heilenden Tätigkeiten hatte, wo ich wiederholenden muster folgend, gerade von jenen mir meine Verletzungen abgeholt habe.
das führte mich bis an jenen Punkt, wo ich glaubte das vermeiden zu müssen und in eine innere Verteidigungshaltung ging, was mich erst recht in die Isolation getrieben hat...bis heute glaube ich immer noch wenn ich mich öffne könnte ich wieder einen Verrat erfahren.
Doch die Wunde wird durch das Schwert geheilt, das sie schlug... diesen Satz finde ich sehr zutreffend und kann dies für mich so bestätigen...
Gefühle, die nicht leben dürfen, können uns noch mehr verletzten....
einen solchen Cut, der ein sehr auschlaggebende Erfahrung war, hatte ich so ins Unterbewusstsein geschoben, das mir gewisse Erinnerungen völlig abhanden kamen....das hatte zur Folge das ich jenes abgeschwächt in der WIederholung einige Male so wieder erlebte ohne den Zusammenhang mit diesem Erlebniss herstellen zu können....( und somit in der unerlösten Form)---jetzt war es wohl an der Zeit dem ins Gesicht zu sehen....
Das WOrt Freund hat für mich immer noch eine grosse Wertigkeit, so das ich dieses Wort nicht so gerne inflationär einsetze sondern sage, ich habe einige wenige von solchen, treffe aber immer wieder auf meiner Reise Gleichgesinnte...doch für mich macht dies eben doch noch einen Unterschied.
In diesem Sinne, liebe Ginia . liebe Conny
Grüsse von der uranischen front
Barbara 
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von Cornelia Wicht » Di 7. Jun 2005, 20:31
Hallöchen!
Mich hat Uranus total überrumpelt! Jahrelang ging alles schleppend voran und nun plötzlich, aus heiterem Himmel, gleich alles auf einmal. Eine neue Chance nach der anderen! Ich habe nun auch einen neuen Job, zurück zur Verwaltung! Ist zwar im Moment nur Mittel zur Zahlung der Fixkosten, aber wenigstens ein monatlicher Festbetrag! Umsatzbeteiligung in der Gastro ist halt immer zweifelhaft. Und dann kommen viele Angebote, damit ich astrologisch weiter machen kann! Und da sitze ich nun, um Konzepte zu schreiben und ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich schneller denken und reden kann, als ich schreibe und nun könnt ihr euch vorstellen, was das für ein Durcheinander ist. Und zusätzlich auch noch ein neuer Mann! Aber nicht etwa etwas gewöhnliches, solides! Nein! Genauso extrem wie ich. Opposition von Mond und Pluto, wie ich und auch in denselben Zeichen. Der einzige Unterschied: die Häuser, aber es nimmt sich nicht viel. Ob nun Pluto in eins oder in 5 und Mond in 7 oder 11, die Auswirkungen sind dieselben, noch dazu, wo Uranus jeweils an unserem Pluto steht und sein Unwesen treibt! Bildlich gesprochen mache ich gerade Spiegelboxen! Naja, ich sollte mich hier mal nicht beschweren! Habe mich am Wochenende mit Saturn an einen Tisch gesetzt und mal Prioritätenliste gemacht und jetzt geht es ums Abarbeiten und mit einem Jungfrauen AC dürfte das ja nicht so schwierig sein!
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Cornelia Wicht
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von Cornelia Wicht » Di 7. Jun 2005, 20:33
Hallo Ginia!
Beitrag Ginia
Allerdings muss ich schon sagen, dass mir Uranus in 12 auch noch ein bisschen ein Rätsel ist, vor allem wenn es um die Verbindung mit dem 7. Haus geht.
Also mit Uranus im Krebs könnte ich mir eine freie Entfaltung der Seele vorstellen, aber auch eine Art Rebellion gegen alles, was familiäre Banden und Strukturen angeht. Nehmen wir noch das 12. Haus dazu, könntest Du mit überraschenden Eingebungen und einem klaren erkennen zukünftiger Entwicklung gesegnet sein. Sehr empfänglich für spirituelle Strömungen. Die Kunst mit Uranus in 12 besteht darin, die plötzlichen, aus dem Unterbewußten auftauchenden Bilder zu deuten und den Sinn zu erfassen. Gut, mit Uranus in 12 kann man auch zum Rebell gegen jegliche Beschränkung werden, man will bildlich jeden aus seiner Isolation und seinem eigenen Gefängnis befreien. Vielleicht so eine Art: Rettet die Welt oder Robin Hood-like! Es kann aber auch sein, dass Du Dir mit Uranus nur heimlich Deine Freiheiten gönnst! In Zusammenhang mit dem 7. Haus sehe ich die Entfaltung der Seele bzw. die überraschenden Eingebungen. Du benötigst die Begegnung oder Partnerschaft, um z.B. spirituelle Strömungen zu erkennen oder Visionen für die zukünfige Entwicklung zu bekommen. Ich denke, im Haus der Begegnungen holst Du Dir den Stoff, aus dem letztlich Deine Träume sind. (um es mal poetisch auszudrücken). Vielleicht lernst Du auch erst durch die Begegnung, Deine Freiheiten öffentlich auszuleben oder besser, Dir Deine Freiheiten zu nehmen. Mit Deinem Quadrat zu Widder-Jupiter wäre vielleicht ratsam, nicht jedem Instinkt zu folgen. Erstmal die Distanz wahren und dann im richtigen Moment urplötzlich zuschlagen und Jupiter ist auf Deiner Seite! Hmm....das fällt mir dazu ein. Kannst Du das irgendwie nachvollziehen? Beitrag GiniaDie Einzelgänger waren meine Partner, die mir in überzogener Weise Originalität vorlebten. Aber es ist schon so, ich mag besonders Leute, die irgendwie ein bisschen "ver-rückt" sind.
Diese Formulierung lässt mein Herz ja gleich höher schlagen! Wo ich doch so einen Faible für Wortspielereien habe! Super! Beitrag GiniaUranus würde uns zu oft Luftschlösser vorgaukeln und verführen, unüberlegte Schritte zu machen. Wie schätzt Du das ein, liebe Conny? Deine Erzählungen sagen mir eigentlich, dass Uranus nicht gerade nur Unglück bringt und es eher so ist, dass "Schnellzüge" auch mal mitgenommen werden sollten. In dem Sinn könnte Uranus dann auch zum Helfer von Pluto werden, denn er erleichtert ja dann auch transformatorische Änderungen.
Uranus und Luftschlösser sehe ich nur in Verbindung mit Pluto oder Neptun. Ich persönlich verbinde mit Uranus eher den Gedankengang, dass er nicht wirklich weiss, was er eigentlich will. Ihm geht es nur darum, es anders zu machen als andere und daher, denke ich, begutachtet er seine Umgebung aus der Distanz (von oben herab) um danach einfach nur das Gegenteil zu machen, was nicht immer von Vorteil ist.
Als Helfer von Pluto kann ich mir Uranus schon vorstellen, bloss sehe ich ihn hier als jemanden, der noch einen oben drauf setzt. Pluto zieht einen ja eh’ schon in die Tiefe. Da kommt mir eher das Bild eines Soges und wenn Uranus mitspielt, dann öffnet sich einfach die Erde und du bist wörtlich vom Erdboden verschluckt!
Die Sache mit den Schnellzügen kenne ich. Es ist lustig und abechslungsreich. Mein Problem dabei ist jedoch immer gewesen, dass ich auf der einen Seite des Zuges aufspringe, nur um auf der anderen wieder hinauszufallen und dann fühle ich mich kurzzeitig wie der Kojote, der dem Roadrunner mal wieder hinterher gerannt ist, von der Klippe fällt, einen Stein auf den Kopf bekopmmt und dann mit rollenden Augen, hängender Zunge und den Sternlein vor den Augen in die Kamera guckt und gar nicht versteht, was eigentlich passiert ist.  Aber, Ginia, so wie der Kojote immer wieder aufsteht und immer wieder versucht, den Roadrunner zu fangen, geht es auch mir!
Aber, wie schon erwähnt, mir gefallen die kleinen Stipvisiten des Uranus in meinem Leben! Ohne die wäre mir ganz schön fad!
Sei ganz lieb gegrüßt!
Conny
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von Cornelia Wicht » Di 7. Jun 2005, 20:34
Hallo Barbara!
Beitrag Barbara
...wassermann hat mehr das Ideal einer Freundschaft...als das er diese wirklich lebt.
Und damit trifft sie wieder den Nagel auf den Kopf! Ich würde sogar dazu neigen, diesen Satz auf fast alles, den Wassermann betreffend, umzuformulieren! Beitrag BarbaraDoch die Wunde wird durch das Schwert geheilt, das sie schlug... diesen Satz finde ich sehr zutreffend und kann dies für mich so bestätigen... Gefühle, die nicht leben dürfen, können uns noch mehr verletzten....
Klingt nach Chiron! Und auch ich kann dies bestätigen! Ich merke es allerdings erst jetzt, nachdem ich mich darauf einlasse! Und das hat ziemlich lange gedauert! Beitrag BarbaraJa, mit Dc im Wassermann hat man ausgefallene Freunde,...unterschiedlichster Art....und in meinem Fall, manchmal bin ich von vielen solchen umgeben und dann gibt es Zeiten da sind sie wie vom Erdboden verschluckt um nach Jahren plötzlich wieder vor der Türe zu stehen....und dann knüpft man mühelos an das an wo zuletzt die connection war.
Tja! Da habe ich auch so einen. Mein Brad! Sonnenzeichen Wassermann! Aus Afrika! Nach meinem Weggang habe ich nie wieder mit Brad gesprochen. Ich hatte zwar versucht, ihn telefonisch zu erreichen, aber irgendwie war immer irgendwas! Nun gut, nach 3 Jahren beschloß ich, mal wieder in meine Heimat zu fliegen und rief Brad an, und...erreichte ihn. Ich erzählte ihm von meinem Vorhaben und ohne das ich irgendetwas sagen musste, war seinerseits bestimmt, das er mich vom Flughafen abholt und ich bei ihm wohne. Und, so war es dann auch und unser Wiedersehen ging genau da weiter, wo es vor 3 Jahren aufgehört hat! Einfach genial!!! Beitrag BarbaraDabei hatte ich mich sooft auf uranische Weise von Situationen und Menschen abgekoppelt das mir ein Gefühl der Kontinuität mit Menschen abhanden gekommen war......und dann erkennst du , nein, da waren welche am Ball, haben gewacht...nur du hast es nicht wahrnehmen können.
Ich bemerke das gerade an meinem Bekanntenkreis. Nachdem ich mich in den letzten 3 Jahren etwas zurückgezogen hatte und mich mit mir selber beschäftigen musste (!), wurde mir erstmals bewusst, was die wirklich guten Freunde überhaupt wert sind! Wie dankbar ich sein kann, dass sie mir bis heute die Stange gehalten haben und mir wurde auch bewusst, wie wenig ich das an mich herangelassen habe! Diese Erkenntnis tat mir irgendwie weh, aber es war ein schöner Schmerz, wenn man das mal so formulieren darf. Ich glaube, Du weißt, was ich meine!
In diesem Sinne!
Alles Liebe!
Conny
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von barbaraspanien » Di 7. Jun 2005, 23:34
Hallo Conny
Ich habe fast keine Worte....deine Antworten sind Balsam für meine Seele...überhaupt diese klare, schonungslose Art, besser gehts nicht.
Klingt nach Chiron! Und auch ich kann dies bestätigen! Ich merke es allerdings erst jetzt, nachdem ich mich darauf einlasse! Und das hat ziemlich lange gedauert!
Da darf ich mal Liz greene zitieren, aus ihrem Buch Uranus im Horoskop Der wichtige Punkt ist sich dem Konflikt zu stellen. Der Versuch den Konflikt zu vermeiden, ist ein Hauptmerkmal dessen was die Griechen Hybris -nennen . Das bedeutet eigentlich Selbstüberhebung den Göttern gegenüber. Wenn wir uns darüber erheben, erkennen wir, das die Weigerung sich einem Konflikt zu stellen, den uns das Leben bringt, gleichbedeutend mit dem versuch ist, das Leben kontrollieren zu wollen, zu glauben, das wir uns davon ausnehmen könnten etwas durchzustehen. Wir denken vielleicht, dass wir die Vermeidungstaktik aus Feigheit anwenden, aber tatsächlich enthält sie auch ein starkes Element von Überheblichkeit. Es mag mir vielleicht nicht bewusst gewesen zu sein, doch es hatte tatsächlich auch dieses Element von Überheblichkeit.....what goes up, has to come down. , bewusst, wie wenig ich das an mich herangelassen habe
! Da sehe ich auch Saturn im Skorpion...saturn ist sehr stolz und bittet um nichts. Bevor du mich ausschliesst, schliesse ich dich aus. aber Für saturn im skorpion liegt sehr viel heilsames Potential in der Entdeckung, das die emotionale Isolation die sie sich auferlegt haben, nicht das ist , wofür sie sie halten. Sie ist kein emotionales Versagen und auch keine Gefühllosigkeit, sondern eine Abwehr zum Schutz gegen die Neigung zu tief zu lieben.
Da schliesst sich auch ein Kreis....denn mit Uranus im 12. Haus aus 7 kommend wird man ja durch die Begegung mit dem anderen in eben jene Bereiche katapultiert, welche uns zu dem bringen was unser wirkliches Anliegen ist....Nur sieht es auf der Alltagsebene oft garnicht danach aus...und kann uns deshalb auch frustrieren. Oft vermeiden wir dann gerade dies....weil der Anspruch eben auch auf die erde geholt werden muss....und das erfordert sich Einlassen und in eine Form bringen.
Liebe Cony, soweit erstmal.....bin nicht nurauch wie du überrumpelt worden, sondern manchmal out of order.
bis bald, schwestern im Geiste
barbara
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von barbaraspanien » Fr 10. Jun 2005, 00:21
In der Beziehung ist der Uranus..Einfluss ein schwindelerregendes Gefühl und nichts für Zaghafte.. Dem von uranus berührten Planeten wird der Teppich unter den Füssen weggezogen. Alles wird in Frage gestellt, Götzen vom Sockel gestürzt. Beruhigende Gewissheiten lösen sich in Luft auf. Eine stimme ermahnt uns
Lauf nicht den Anführern hinterher..
Wenn sie einen anderen Menschen uranushaft berühren, dann denken sie daran, das konventioen nicht nur eine zerstörerische Kraft ist. Sie haben auch eine stabilisierende, sogar vertiefende Funktion. Nur sehr wenige Menschen sind von anfang an so stark und so weise, das es für sie besser gewesen ware, wenn sie schon in jungen Jahren im Ürwald allein hätten für sich sein können. das Leben ist voller Morast und Rätsel. Sie millionen von jahren versuchen Männer und Frauen sie zu erfassen und geben die von ihnen gewonnene Weisheiten an die nächste Generation weiter.
Diese Weisheit ist alles andere als vollkommen, doch die meisten von uns profitieren von ihr, bis wir bessere, individuellere Antworten entwickeln.
Durch den Uranuseinfluss könnten sie ihren Partner zu sehr antreiben, ihn in Aufregung versetzrn, ihn drängen, freiheiten in Anspruch zu nehmen, mit der er noch garnicht verantwortlich umgehen kann.
wenn Uranus sprechen könnte, dann würde seine Botschaft lauten
warum benutzt ihr alle nicht euren eigenen Kopf. den eigenen Kopf benutzen? Was hat das zu bedeuten?
Wir alle sind von überwältigenden sozialen Druck unterworfen, werden in vorgefertigten Rollen,mit vorgefertigten meinungen, Geschmäckern, Lebenstilen sogar Gedanken gezwängt. Männern wird beíspielsweise beigebracht dass sie nicht weinen dürfen. Frauen lernen vielleicht viel zu schnell in tränen auszubrechen. Wir alle werden dazu aufgefordert Glück mit erfolg und Erfolg mit Geld gleichzusetzen. Jede gesellschaft ist anders, aber letzten Endes doch gleich. Nur die Bräuche unterscheiden sich. der zentrale Prozess der Sozialisation ist universell. Das ist der grund warum Uranus erschaffen wurde.
Die uranusenergie versieht unsere Sinne mit schneidender Schärfe, beschleunigt die mentalen Prozesse., er ist der Planet der die Individuation fördert, das Bemühen wirklich man selbst zu sein.
nach steven forrest...
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