Lektion 8: Saturn

Kleiner Grundkurs Astrologie, Grundwissen

Lektion 8: Saturn

Beitragvon Cornelia Wicht » Fr 17. Jun 2005, 19:19

Hallo liebe Foris!

Naja, nachdem ich nun einen Knochenbruch hatte und mit einem etwas gelähmten Fußgelenk ein eher in der Bewegung eingeschränktes Dasein fröhne, dachte ich, dass dies eine perfekte Zeit sei, mit dem Saturn im Horoskop weiter zu machen.

Passt ja auch irgendwie mit dem Uranus zusammen, da ja Saturn früher Herrscher über Steinbock und Wassermann war!

Und, getreu meiner saturnischen Ader, fange ich wieder mit meinen Gedanken aus der Analogie zum Mythos an. Danach habe ich noch einen Beitrag aus den wichtigsten „Eckdaten“ des Saturn im Hosokop zusammengetragen und letztlich meine eigene „Ode“ an Saturn. Ich hoffe, es ist für jeden etwas dabei! :D

Liebe Grüße
Conny

PS: Natürlich können in den Foren für Jupiter und Uranus weiterhin Beiträge und Fragen eingestellt werden!!
Cornelia Wicht
 
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Mythologie

Beitragvon Cornelia Wicht » Fr 17. Jun 2005, 19:23

Kronos war eine dunkle, unerfreuliche, gewalttätige Gottheit, der Urvater, der König der Götter. Er war sowohl Saat- und Erntegott als auch kinderfressender Totengott. Als Nachtsonne war er der allessehende Allgott. Kronos entmannte seinen Vater Uranos, der ihm wiederum prophezeite, dass er ebenfalls von einem seiner Söhne entmachtet werden würde.
Kronos verschluckte seine Kinder aus Angst, die Prohezeihung würde sich erfüllen. Allerdings überlebten Poseidon und Zeus diesen Gewaltakt. Rhea versteckte die beiden und gab Kronos an deren Stelle einen Stein, den Kronos, im Glauben es wären seine Kinder, verschlang.
Zeus entmachtete Kronos letztlich doch, versenkte ihn im Tartaros und verbannte ihn später auf eine öde Insel. Kronos machte aus dem unfruchtbaren Land mit seiner Energie, seinem Ehrgeiz und seinem Durchaltewillen eine blühende Insel, die Insel der Seligen, in der die Helden und Auserwählten in ewigem Frieden wohnten. Kronos wurde somit zum alten, milden, sinnenden und weisen König, Hüter und Bewahrer des uralten Wissens und der Weisheit. Kronos wurde zum Herrscher des goldenen Zeitalters.

Und genau wie hier im Mythos beschrieben, wirkt auch das Steinbock-Prinzip in uns. Die Metapher des kinderfressenden Gottes können wir hier leicht damit vergleichen, das wir, wenn wir nicht erwachsen werden wollen von Saturn „aufgefressen“ werden. Im Grunde „fressen“ wir uns dann selber auf, weil wir uns durch die Einengungen, Gebote, Verbote, Strukturen und Normen und die Masstäbe, die wir uns selber auferlegen, vom Leben wegsperren. Erst wenn wir diese Einengungen durchbrochen haben, was wiederum mit Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und einer Menge Geduld einhergeht, können wir aufatmen und wiederum frei leben. Wenn wir gelernt haben, Verantwortung für unser Tun zu übernehmen, was soviel heisst wie, die Konsequenzen unseres Handelns zu tragen bzw. gelernt haben, unsere inneren Gesetze mit den äußeren Gegebenheiten in Einklang zu bringen, kurzum akzeptieren, dass wir Grenzen ( die unseres Körpers) haben, werden wir an Saturn vorbei über die Schwelle zum goldenen Zeitalter treten können.

Dieser Durchbruch ist jedoch nicht so einfach. Dem Steinbock geht es sehr um Sicherheit, Ruhe und Anerkennung. Im Laufe der Zeit haben wir uns durch Arbeit und Anpassung an Gesetze und Ordnung, eine Struktur, ein Gerüst, eine Mauer aufgebaut, die uns in Sicherheit wägen lässt. (Eine Mauer wikt zu zwei Seiten. Sie sperrt ein und sperrt aus.) Diese Sicherheit wollen wir aber nicht aufgeben. Das Aufgeben meiner materiellen Sicherheiten würde mir Ungewissheit verschaffen und daher unterliege ich dem Zwang, diese Sicherheit aufrecht zu erhalten und erstarre oder verharre in meinen alten Strukturen. Im Steinbock ist die Dualität unserer Gesellschaft am deutlichsten sprürbar. Hier fangen wir an, Masstäbe zu setzen und Urteile zu fällen. Hier sind wir der Meister in der Trennung zwischen Gut und Böse und genau das ist wiederum der Haken, an dem wir uns später selber aufhängen werden. Erst wenn es uns gelingt zu erkennen, das wir in der Aussenwelt nur mit den Projektionen unserer eigenen Innenwelt kämpfen und erkennen, das wir uns mit dem Teil in uns beschäftigen, den wir als Böse in uns verdrängt haben, erkennen wir das Prinzip von Ursache und Wirkung und können somit die Verantwortung für unser Handeln und der daraus entstanden Wirkung übernehmen, weil wir erst dann in der Lage sind, zu erkennen, das alles im Aussen nur eine Widerspiegelung unseres Inneren, als letzlich die Wirkung unseres ureigenen Handelns ist.

Der Meister in uns wird uns lehren, die Freiheit, sich innerhalb fester Grenzen entfalten zu können, zu erkennen. Anstelle des Zwanges, der das Handeln einzig und allein auf den Erhalt der Strukturen und festgefahrenen Sicherheiten aufbaut, wird nun durch einen anderen Zwang, nämlich dem Zwang, der Verantwortung für die eigene Begrenzung selbst übernehmen zu müssen. Wir sollen erkennen, das die echte Sicherheit nicht in den äußeren Verwandlungen der Welt zu finden ist, sondern nur in den Abläufen ihrer Gesetzmäßigkeiten. Dies setzt voraus, seinen Schatten im Aussen zu erkennen, sich ihm zu stellen und ihn anzunehmen.
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Eckdaten

Beitragvon Cornelia Wicht » Fr 17. Jun 2005, 19:24

Wir haben nicht unbedingt das Gefühl, das es das Leben in dem Bereich, wo Saturn steht, gut mit uns meint, sondern ahnen Schwierigkeiten, Enttäuschungen und Einschränkungen. Wir nähern uns diesen Dingen in diesem Lebensbereich mit Vorsicht und Angst. In diesem Haus haben wir das Gefühl von Einschränkung, Begrenztheit, Pflicht, Verantwortung und Muß. Aus einer konservativen Haltung oder Angst heraus lassen wir unseren schöpferischen Impulsen in diesem Lebensbereich keinen freien Lauf. Aus Furcht, vor dem, was unbekannt ist, halten wir unseren Status quo aufrecht, selbst wenn das Vorhandene ganz und gar nicht so glänzend ist. Gefangen in Selbstkritik und Selbstverleugnung beängstigt uns im Saturn-Bereich der Gedanke, etwas falsch zu machen so sehr, dass wir, nur um der Sicherheit willen, unsere Handlungsfähigkeit stark einschränken. Wie Kronos verschlingen wir die Früchte unserer eigenen schöpferischen Kraft durch selbstauferlegte Urteile und Beschränkungen. Im Horoskop fordert der Planet Saturn unbeugsame Gerechtigkeit. Wir leiden, wenn wir dem, was Saturn fordert, aus dem Weg gehen wollen oder es vernachlässigen; für jedes Mühsal jedoch, das wir auf uns nehmen, für Ausdauer und Geduld belohnt er uns. Vielleicht versuchen wir den Schmerz, den die mangelnde Erfüllung im Haus von Saturn hervorbringt, zu verbergen oder zu lindern, indem wir die Bedeutung dieses Lebensbereiches verleugnen. Früher oder später aber wird unser Ungenügen und unsere Unvollkommenheit in diesen Dingen und gerade an der empfindlichsten Stelle treffen und uns klar vor Augen stehen. Saturn ist gleichsam göttlicher Lehrer, der uns Schmerz sendet, um uns jene Aspekte unserer Persönlichkeit bewußtzumachen, auf die wir unsere Aufmerksamkeit lenken und die wir entwickeln müssen. Wenn wir uns den Herausforderungen Saturns stellen, werden wir stärker und gleichzeitig mit einem Zuwachs von Wissen und Erfüllung belohnt. Das kann dazu führen, dass wir gerade in dem Lebensbereich, der uns am schwersten zu meistern fiel, zum Lehrer werden. Positive Eigenschaften: sorgfältiges und vorsichtiges Denken, Taktgefühl, Ausdauer, gesundes Realitäts- Pflicht- und Verantwortungsgefühl.
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Ode

Beitragvon Cornelia Wicht » Fr 17. Jun 2005, 19:24

Saturn

„Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.“

Ein wunderbarer Satz, so finde ich, um das Wesen des Planeten Saturn im Horoskop zu beschreiben. Anliegen des saturnischen Prinzipes in der Dynamik des Horoskopes ist es, dass wir lernen, uns unserer Rolle in der Gesellschaft und in deren Entwicklung bewußt werden, (Eigen)-verantwortung für unser Denken und Handeln übernehmen, letztlich erwachsen werden.

Archtypisch ist Saturn der Herrscherplanet des Steinbock an der Spitze des 10. Hauses und somit am MC im Horoskop. Diesen Punkt heißt es, über die Entfaltung des Aszendenten durch die Sonne, zu erreichen. Die ersten Etappen auf dem Weg vom IC zum MC sind eher davon gekennzeichnet, dass hier das Nachdenken das Ergebnis der Praxis ist und das ist auch vollkommen stimmig so. Denn aus Erfahrung wird man klug und genau dann, wenn man diese Erfahrungen versteht, aus der Vergangenheit lernt, kann die Praxis zum Ergebnis des Nachdenkens werden.
Hier kommt die Symbolik des Saturn als „Hüter der Zeit“ zum Ausdruck. Der genannte Bewußtseinsprozeß braucht seine Zeit. Es ist kein leichter Weg und auch kein schneller. „In der Ruhe liegt die Kraft“ oder auch „Gut Ding will Weile haben“, passen als gebräuchliche Sprichworte hierzu. Und erst wenn die Zeit reif ist, wenn wir gelernt haben, das wir als Individuum Teil des Ganzen sind und unser Handeln und Denken nicht nur Auswirkungen auf unser eigenes Leben sondern auch auf die Entwicklung der Gesellschaft in der wir leben hat, sind wir in der Lage, unseren persönlichen Beitrag zu leisten, unser EGO an die zweite Stelle zu setzen.

Dann werden wir am „Hüter der Schwelle“, wie Saturn auch gern bezeichnet wird, vorbeigehen können. Wir begeben uns aus unserer eigenen Welt heraus und stellen unser Handeln in den Dienst von etwas höherem. Auch die Position des 10. Hauses im Horoskop verdeutlicht einen Übergang, nämlich den Übergang vom „persönlichen“ in den transpersonalen Bereich, vom III. zum IV. Quadranten, von der Dualität zur Gelich-gültig-keit, von der Verschmelzung zur Individualisierung. Dazu sind aber die Vorstufen Pluto und Jupiter nötig. Im 8. Haus, dem Skorpion-Haus kommt es zu einer emotionalen Bindung des ICH mit dem DU, man erkennt, seine eigenen Schwächen, wird mit seinen „Schattenseiten“ konfrontiert und steht letztlich vor den „Trümmern“ seiner Phantasien und Vorstellungen, die wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Aber genau an dem Punkt, wo man letztzlich befreit ist von den aufdoktrierten Prinzipien und Werten anderer, ist man in der Lage, die Zusammenhänge zu sehen, zu seiner eigenen Motaivation und Überzeugung zu finden und von diesem Fundament aus ist es erst machbar, die Auswirkungen seiner Taten in einem großeren Rahmen zu erkennen und zu verstehen. (9. Haus, Schütze)

Ich vergleiche Saturn gern mit einem Großvater, der seinen Enkeln jeden Abend eine „gute Nacht Geschichte“ erzählt. Er kennt viele Geschichten. In Erinnerung an seine Kindheit fangen die Augen des alten Mannes an zu leuchten, andere Erfahrungen lassen ihn in Trauer und Tränen zerfließen und bei der Erinnerung an seine erste Liebe nehmen die Erzählungen einen leichten melancholischen touch an. Der Großvater hat ein gutes Gedächtnis, erinnert sich an alles. Er gibt alle seine Gecshichten weiter, die angenehmen, wie auch die weniger angenehmen, aber nicht, um seinen Enkeln Angst zu machen oder sie zu verschüchtern, sondern, um sie aufzufordern, über die Geschichte nachzudenken, sie zu verstehen und aus den Erfahrungen etwas mitzunehmen, um die Gegenwart mit der Aussicht auf eine andere Zukunft, die letztlich wieder zur Geschichte wird, zu gestalten.
Und wieso symbolisiert Saturn aber auch Gerechtigkeit, Geduld, Gutmütigkeit, Respekt, Anerkennung? Sind es doch eher Eigenschaften wie Härte, Starre, Kälte, Struktur, Gesetze, Normen und Einengung, die ihm nachgesagt werden.
Nun, in dem Moment, wo wir unseren eigenen Standpunkt, unsere Überzeugung und unsere Motivation gefunden haben und dazu bereit sind, im Sinne dieser zu handeln, werden wir belohnt, mit dem, was wir verdient haben. Anders gesagt, wir werden ernten, was wir gesät haben und dieses Resultat ist dann aber nicht das Werk des Saturn, Dieses Resultat sind letztlich die Auswirkungen der Entscheidungen, die wir gefällt haben, sie sind Reaktion auf unsere Aktion und somit von uns selbst bewirkt.
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Beitragvon barbaraspanien » Fr 17. Jun 2005, 19:28

hallo conny

hipp hipp hurra.....ich wusste garnicht was ein toller Kamerad der Saturn sein kann....

und gut dieses Bremsmanöver....noch mehr uranus hätte mich wieder in schwindelnde Höhen gebeamt..... :wink:

Perfekt...geht es doch gerade bei mir um die INtegration der beiden....uranus kann es kaum erwarten wenn in baldigster Kürze saturn hin in meiner radix besuchen kommt

eine Herausforderung der neuen Art...und das ist dann schon wieder fast uranisch. lach


und mein pluto zur Zeit gibt gerade noch einen drauf......sprengt mal wieder so einige Konventionen....und ich bin nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden oder ausgestossen....

morgen geht erstmal zu einem festival der universellen Liebe...freue mich schon drauf.....

alles Gute..hast genug bücher zum Lesen....sonst schicke ich dir was über unseren Buchservice....?

alles Liebe.....bist schon ne Wucht

barbara 8)
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Beitragvon hsh » Fr 17. Jun 2005, 23:22

Hallo ihr Zwei :)

Da muss ich doch glatt ein Zitat, das ich anderenorts schon mal brachte mit hierher tragen.

hsh hat geschrieben:aus dem Buch "Dimensionen des Unbewussten" von Liz Greene und Howard Sasportas:

Wenn wir einen Teil von uns, der Abwechselung und Vielfalt will (Uranus), unterdrücken (Saturn), werden Furien in uns geboren. Diese drei Rachegöttinnen [der Mythos berichtet, dass Saturn Uranos entmannte und dessen abgetrennte Genitalien ins Meer warf. Aus dem dabei geflossenen Blut, das auf die Erde (Gaias Mutterleib) fiel, entstanden die Furien] haben Namen, die wir als neidische Wut, Vergeltung und Unablässigkeit übersetzen können.
Wenn es notwendig ist, dass wir etwas verändern oder eine bestimmte klare Handlungsweise beginnen und wir halten uns zurück, dann wendet sich die Energie, die in diese Tat geflossen wäre, nach innen zurück und nagt in der Psyche; dort lässt sie tiefinnere Frustration und Krankheit entstehen. Es wird soviel Energie darauf verwendet zurückzuhalten, dass wir müde und deprimiert werden. Es bleibt keine Energie mehr übrig etwas anderes zu tun. Oder wir werden zornig und neidisch auf andere Menschen, die das tun, was wir uns nicht erlauben.
Wenn wir nicht unsere wahre Identität sichern, setzen wir Furien in die Welt.


Nehmen wir uns aber zuviele Freiheiten, dann stürzen die Furien von außen auf uns herein.


Ich denke, dass es zum Erwachsenwerden gehört, die Balance zwischen Uranus und Saturn zu finden. In der Kindheit würde ich meinen, erleben wir Saturn überwiegend von außen, durch äußere Vorgesetzte und Autoritäten. Je mehr wir selbst die Aufgaben Saturns für uns übernehmen, um so mehr entwickeln wir uns zu Autoritäten auf diesem Gebiet im Außenverhältnis.
Oder, wer zu stark den Uranus raushängen lässt, bekommt kompensatorisch den Saturn auf die Mütze.
Wer zu saturnal auftritt, wird durch Uranus daran erinnert, dass nichts für die Ewigkeit ist und Sicherheit sich leicht als Illusion entpuppen kann.

Liebe Grüße
Herma
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Re: Eckdaten

Beitragvon barbaraspanien » Sa 18. Jun 2005, 00:11

hallo conny, hallo hsh
Herma , ich glaubs ja nicht....taucht wieder auf hier beim saturn...schön dich hier zu treffen.....

.
Wir leiden, wenn wir dem, was Saturn fordert, aus dem Weg gehen wollen oder es vernachlässigen;


Da kann saturn recht ausdauernd sein was den Zeitraum eines solchen Leidens angeht.....oder ist er einfach nur geduldig`?

Vielleicht
versuchen wir den Schmerz, den die mangelnde Erfüllung im Haus von Saturn hervorbringt, zu verbergen oder zu lindern, indem wir die Bedeutung dieses Lebensbereiches verleugnen. Früher oder später aber wird unser Ungenügen und unsere Unvollkommenheit in diesen Dingen und gerade an der empfindlichsten Stelle treffen und uns klar vor Augen stehen. Saturn ist gleichsam göttlicher Lehrer, der uns Schmerz sendet,
.

lLiebe conny, da hätte ich gleich eine mehr praxisorientierte Frage...wie den Wunsch der Seele mit Uranus im 12. Haus nach Ent..bindung-familärer Pflichten und vorahnlicher aufgedrückter Lasten zu ver--binden mit einer gleichzeitig tiefen Sehnsucht nach den Wurzeln, einem Hafen und Zugehörigkeit.......Verstärkt wird diese Fragestellung das der progressive Mond zur Zeit durch mein viertes Haus im Skorpion sich bewegt...noch dazu dieser vor kurzer Zeit in direkter Konjunktion mit dem dortigen Saturn kam....( die angekündigte Depression nach klassischen Deutungen kam nicht auf)....aber schon eine schwer vermittelbare Trauigkeit,,,wenn auch bespickt mit einer gewissen Süsse.
Auch habe ich eh so den eindruck das saturnische Transite, Perioden mich garnicht mal so tangieren....wie dies immer andererorts zu hören kriege...oder das er gar zu einer bewegungsunfähigkeit zwinge..im symbolischen wie direkten Sinne....für mich hatte das immer den Charakter von hausputz, aufräumen.....den weg bereiten

allerdings der saturntranist durch mein 11. Haus war sehr hart....da kamen mir so ziemlich alle Freunde abhanden....nicht immer gewollt...aber auch Umzug u.sw.....ich hörte schlagartig auf irgendwelche workshops oder gruppenaktivitäten nachzugehen.....mein verstand lief dem immer noch hinterher...aber etwas in mir suchte und brauchte diese erfahrung....Trotzdem. bin froh das es vorbei ist....denn ohne Freunde gehts nicht...nur die jetzt kommen sind die echten....

Das vierte Haus , dort wo mein saturn steht....wo saturn steht geht es um Meisterschaft, schrieb mir mal Tara......

einwenig ist langsam angekommen....z.b die fähigkeit anderen eine Bleibe zu geben---für eine kurze Zeit...so bekam ich eine Mail von meinen Freunden aus den staaten....diese waren lange nicht mehr in Europa gewesen....so machten sie eine tour von germany ausgehend über frankreich nach spanien....und erlebten nicht immer Willkomenes....

sie schrieben....wir sind froh , das wir euch nicht auf den wecker gefallen sind und ihr uns so herzlich aufgenommen hat....( wie kommen die nur drauf so was zu denken, staun) aber nachdem was wir so erlebt haben weiss man garnicht mehr wie die Welt tickt...Hier bei euch hat es uns am besten gefallen....ist noch eine der befriedesten Ecken in Europa.....

ja andalusien hat eh eine hohe Kultur der Gastfreundschaft....vor einiger Zeit wäre ich zu solchen garnicht in der Lage gewesen was zu geben...da hatte ich kein Dach über den Kopf....

Doch ich spüre in der tat viel unsicherheit in dem lebensbereich. wo saturn steht....









Das kann dazu führen, dass wir gerade in dem Lebensbereich, der uns am schwersten zu meistern fiel, zum Lehrer werden. Positive


Kann ich mir vorstellen , das es so ist...nur in der Praxisdurchaus mühsam.....da bedarf es eines Tieftauchganges um an die Quelle zu kommen....doch da unten muessen viele schätze sein, habe ich mir sagen lassen.. so kleine einblicke durfte ich schon mal haben.....



so einen schönen abend....und morgen mache ich mal ferien von astrologie....

Barbara
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Re: Eckdaten

Beitragvon hsh » Sa 18. Jun 2005, 21:27

barbaraspanien hat geschrieben:Herma , ich glaubs ja nicht....taucht wieder auf hier beim saturn...schön dich hier zu treffen.....



Hallo Barbara :)

freut mich, dass du dich freust. Tja, Jupiter und Uranus sind immer noch 2 Themen, die mir nicht so liegen. Zwar sehe ich da dringenden Nachholbedarf, aber stimmungsmäßig scheints mir doch grad nicht so angesagt. Mit Saturn fällt es mir da schon leichter und ich sag ja immer: "Gelobt sein, was leicht fällt." ;)


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Herma
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Re: Eckdaten

Beitragvon barbaraspanien » So 19. Jun 2005, 17:59

[
. Tja, Jupiter und Uranus sind immer noch 2 Themen, die mir nicht so liegen. Zwar sehe ich da dringenden Nachholbedarf, aber stimmungsmäßig scheints mir doch grad nicht so angesagt. Mit Saturn fällt es mir da schon leichter und ich sag ja immer: "Gelobt sein, was leicht fällt." ;)



schönen tag liebe herma über den gartenzaun



ich sage mir und zu dir

gelobt sei was nicht immer leicht fällt....und gelobt seien alle jene die einen da einwenig unter die arme greifen können....

so hofft die barbara das die liebe herma ab und zu sich hier zeigt um einen wertvollen anstoss geben zu können...natürlich nur wenn sie das so möchte, ganz freiwillig.

ich vermisse dich manchmal....ach wäre es schön wenn du einfach mal so auf eine tasse kaffee vorbeikommen könntest...denn ich verzehre mich geradzu nach der kombination tiefgang und freude am schlagabtausch.

also, meine liebe...ich bin ganz Ohr

barbara....( und neuigkeiten habe ich auch immer für dich, neu..gierig. wie ich nun mal bin, lach) :lol: :lol:
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Beitragvon hsh » Mo 20. Jun 2005, 21:01

OT

Liebe Barbara :)

ja, so ein Schwätzchen über den Gartenzaun oder das eine oder andere Plauderstündchen mit dir auf der Terrasse, könnt ich mir schon auch recht gut vorstellen. Ech schade, dass unsere Hütten so weit auseinander liegen. Hier haben wir halt das Handicap der anonymen Kommunikation, was vielleicht noch dadurch erschwert wird, dass ich langsam lese und noch langsamer tippe - aber schnell denke ;). So bleibt vermutlich vieles unausgesprochen bzw. komme ich vielleicht manchmal etwas harsch rüber. So etwas in Wallung tippt´s sich halt rascher. Wie auch immer, ich mag dich schon recht gern Bild

Liebe Grüße
Herma
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Re: Herma

Beitragvon Cornelia Wicht » Do 23. Jun 2005, 23:20

Hallo Herma!

Also, dem Jubelschrei von Barbara möchte ich mich ja sofort anschließen! Welcome back, liebe Herma! Welch uranischer Auftritt im saturnalen Bereich! Womit die Bedingtheit der beiden Planeten wiedermal bewießen wäre! :D

Liebe Herma, an Dein Zitat aus dem Buch „Dimensionen des Unbewußten“ konnte ich mich erinnern und ich fand es halt wieder total treffend. Als ich den Artikel erstmals las, identifizierte ich mich als diese Furie und nun habe ich sie im Außen. Der Mann, der mit einem uranischen Knall in mein Leben kam und der dieses wirklich ins Chaos verwandelt hat, spielt nun diese Rolle und ich darf mich damit auseinandersetzen! :shock: Stellenweise erschreckend, seinen eigenen Monolog aus einem anderen Mund zu hören, andererseits beruhigend zu wissen, dass man da schon war und nun mit guter Gewissheit sagen kann: Nein, danke! Bauche ich so nicht mehr! Bei meiner letzten Begegnung habe ich meine Opposition Neptun / Saturn als Neptun ausgelebt und bekam Mr. Saturn kanllhart von außen und nun spielen wir Uranus / Saturn. Conny in der Rolle der Saturianerin! Anstrengend, aber irgendwie lustig und, was noch dazu kommt, meine (doch so geliebte) Opposition von Mond / Pluto steht mir jetzt auch in männlichem Fleisch und Blut gegenüber! Und das nenne ich mal richtig Arbeit, bei der man Ausdauer und Geduld braucht! Und da wären wir mal wieder beim Saturn, der, Gott sei Dank, bei mir wieder zum Leben erweckt wurde!!!!

Beitrag Herma
Wer zu saturnal auftritt, wird durch Uranus daran erinnert, dass nichts für die Ewigkeit ist und Sicherheit sich leicht als Illusion entpuppen kann.


Und natürlich zeigt Saturn unserem Uranus auch gerne, das es doch Grenzen gibt und wenn es letztlich nur die Grenzen unseres eigenen Körpers sind! :wink:

Sei lieb gegrüßt
Conny
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Re: Barbara

Beitragvon Cornelia Wicht » Do 23. Jun 2005, 23:23

Liebe Barbara!

Beitrag Barbara
Da kann saturn recht ausdauernd sein was den Zeitraum eines solchen Leidens angeht.....oder ist er einfach nur geduldig`?


Und da wäre sie wieder, die Frage der Fragen: Wer war zuerst da, das Ei oder die Henne? :? Dem ersten Anschein nach könnte man glauben, es sei dasselbe, aber wenn ich dann jupiterhaft ins philosophieren komme, verbinde ich Ausdauer so mit einem 3 km Lauf. Man hat ein Ziel vor Augen, geht geradewegs darauf zu und hört erst auf, wenn man es erreicht hat. Hingegen sehe ich in der Geduld auch die Fähigkeit, mal loszulassen und zu warten. Geduld ist, wenn man sich in der Zwischenzeit mit etwas anderem beschäftigt. Aber, wie gesagt, da beißt sich wahrscheinlich die Katze in den eigenen Schwanz! :shock:

Beitrag
hast genug bücher zum Lesen....sonst schicke ich dir was über unseren Buchservice....?


Mit dem neuen Mann in meinem Leben brauche ich erstmal keine Bücher! Der ist ein Psychothriller der besten Klasse. Keiner weiß, was als nächstes passiert, aber andererseits ist ein gewisses (Verhaltens-) schema zu erkennen und somit der nächste Schritt fast voraussehbar.

Aber, liebe Barbara, Deine Bibliothek hat mich schon immer interessiert! Hast Du eine Web-site, auf der man mal so checken kann, was ihr so im Angebot habt?? Ich hätte da auch noch eine ganz andere Idee, die ich aber zu gegebener Zeit dann mit Dir im privaten Chat gern mal austüfteln würde!

Beitrag
morgen geht erstmal zu einem festival der universellen Liebe...freue mich schon drauf.....


Wie war`s! Von einem solchen Festival habe ich ja noch gar nichts gehört! Hat es vielleicht so ein 70er Jahre-Flair gehabt?

Beitrag
wie den Wunsch der Seele mit Uranus im 12. Haus nach Ent..bindung-familärer Pflichten und vorahnlicher aufgedrückter Lasten zu ver--binden mit einer gleichzeitig tiefen Sehnsucht nach den Wurzeln, einem Hafen und Zugehörigkeit......


Hier würde ich sagen, dass Du Dich ja nicht wirklich von den familiären Pflichten usw....ent-binden sollst. Vielleicht ist es einfach nur die Ent-bindung von der Vorstellung (der Gesellschaft) diese Werte betreffend. Ein Familienleben, welches zu Deinen Wurzeln passt und welches dann wahrscheinlich vollkommen andersartig ist, als das, was „normal“ bezeichnet wird. :wink: Hauptsache, Du fühlst Dich wohl. Und da kommen wir wieder zum Uranus in 12, der eigentlich genau weiß, dass, wenn er mit seinen Fähigkeiten in die Gesellschaft tritt, auffallen wird und der seine Freiheit somit lieber im Rückzug lebt. Hier heißt es aber, sei ein Outsider und lebe Dein Familienleben nach Deinen „Wurzeln“ (Regeln),, weil es Dir gut tut, weil es Dich frei macht!

Wenn ich sehe, dass Deine Wurzeln im Skorpion sind, dann hast Du ja sogar das Glück, Deine Freiheit ständig hinterfragen zu können und neu zu entwickeln, zu transformieren. Mit Deiner Vielfalt an Emotionen und Intuition bist Du ja in der Lage, die Situation, in welcher Du Dich befindest zu erfassen, zu hinterfragen und wenn Du Dich nicht wohl fühlst, entsprechend zu reagieren!

Hör, wie sie redet! Klingt jetzt gut, oder, ist aber definitiv nicht einfach! Wie empfindest Du das? Kannst Du damit was anfangen? :oops:

Liebe Grüße
Conny
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Beitragvon Ginia » Mo 27. Jun 2005, 00:04

Hallo Ihr Lieben,

einen kurzen nächtlichen Gruss zu Euch, bevor ich etwas geschafft in die Heia verschwinde. Ich habe noch eine Woche Aussentour vor mir, hurra, nur noch eine Woche. Ich komme z.Zt. zu fast nichts Privatem, höchstens abends mal in ein Astrologiebuch schauen, aber Internet ist leider nix. Kein Anschluss in der Ferienwohnung, in der ich mich unter der Woche aufhalte. Kurz mal ins Internetcafe zum Mailchecken, aber das wars auch schon. Der Austausch fehlt mir !!

Ansonsten kann ich während der Fahrerei denken und habe mal Eure Beiträge in meinem Hirn etwas "zwischengespeichert". Zu Saturn fällt mir ja immer wenig ein, der sitzt bei mir im 3. Haus und kommt aus dem 6. So einiges gäbe es dazu zu sagen, Unterforderung und zu wenig Ausbildungsmöglichkeiten gehabt, schreibe leichter als dass ich mich sprachlich klar und deutlich bzw. schnell genug ausdrücken kann (Neptun auch in 3) usw. Ich komme noch darauf zurück und werde mir Eure Beiträge noch genauer durchlesen. Bis dahin gute Woche und liebe Grüsse,

Ginia
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Re: Herma

Beitragvon hsh » Fr 1. Jul 2005, 10:08

Cornelia Wicht hat geschrieben:Welcome back, liebe Herma!


Danke für den freudigen Empfang, liebe Conny :)

da hätte ich gleich nochmal eine Frage. Wie hattest du das am Anfang des Minikurses noch erklärt, mit der Herkunft (Kinderstube) eines Planeten? Dort wo die Wurzeln liegen kann man auch ansetzen was grade biegen - oder wie war das noch?
Gerade in Bezug auf Saturn schiene mir das interessant.
Mein Saturn steht in [1] direkt auf dem AC und kommt aus [3]. Könntest du mir da mal bitte behilflich sein, das zu verbinden?

Liebe Grüße
Herma
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Beitragvon barbaraspanien » Di 5. Jul 2005, 14:39

hallo conny, hallo herma

Nun, jetzt geht es mal saturnisch etwas langsamer voran.....hat auch was.

und das familientrefffen saturn uranus tràgt schon so einige fruechte bei mir...wobei sich beide abzuwechseln scheinen in aktion von aussen kommend und reaktion von mir oder auch von aussen kommend.

Hab ich da darauf gewartet das es irgendwie chrasht in meiner arbeit...das soll auch eine erlebnissebene sein bei dieser Konjunktion im transit

nun ja , bin stolz, wie ich das heute wieder hingekriegt habe und auch fuer mich eine lektion daraus gestalte....

naemlich ich fange an klartext zu reden mit meinem Broetchengeber.....und wie er damit spielt das ich an dieser arbeit haenge, weil sie so viel freude macht und mir einen bescheidenen lebensunterhalt gewaehrt.
dann scheint es einige monate recht nettt, dazu eine verwirrende kommunikation, sich jovial und freundschaftlich gebend...und wenn es hart auf hart kommt ....da is er sein pluto am ac, und sein wissen und koennen im umgang mit macht.....dann die ambivalenz, das er im grunde unterwuerfiges verhalten garnicht mag und doch ein Gefaelle entstehen làsst.......

so war ja ein vorwurf die haerte....ich bin der chef und wenn du meinst hier chef spielen zu muessen.....dabei ging es nur um einen vorwurf das er einen fehler den er beim buchversenden fabriziert hatte mir geschickt in die schuhe schieben wollte.....und er fuehlte sich blossgestellt das ich recht energisch meinte..bevor wir hier gericht abhalten schauen wir doch erstmal wo der fehler wirklich liegt.....die tatsache das eine kundin das mitbekam war ihm so unangenehm und er fuehlte sich in seiner autoritaet angegrifffen. das er umgekehrt keine hemmungen hat mich vor kunden in solchen faellen zurechtzuweisen das sieht er natuerlich nicht.

jedenfalls hinterher wutschnaubend,,,mach das bitte nicht noch mal mit mir.....und da reichte es mir.....ich verliess den laden auf der stelle, weil ich den streit nicht eskalieren lassen wollte....und meinte das ich so eine art der kommunikation nicht produktiv finde.....etwas kleinlaut rief er mir hinterher, bitte komme doch naechste woche wieder.

ja so ein saturnplutoniker ist alles andere als leichtlebig oder wuerde nieetwas zugeben...meistens lasse i ich es ja auch mich zu erklaeren, weil ich ja weiss das er nie was zugeben wuerde......die groesse sich mal zu entschuldigen hat er ja auch nicht......solange es mir nicht zu nahe geht verzichte ich ja auch auf ein rechthaben....

und heute habe ich es ihm gesagt...weisst du gibst dich freundschaftlich und grosszuegig und dann kommst du mit irgendwelchen allueren wenn es dir an die waesche geht...du weisst ich stehe zu meinen fehlern, nehme verantwortung auf mich....da ist keine gleichberechtigte ebene.

nun, welcher normale arbeitnehmer kann heute noch bei der allumfassenden existenzangst die umherschleicht, sich noch leisten seine meinung kundzutun, es sei denn er hat einen sicheren oder hoeheren posten....somit empfinde ich es fast als prvileg das ich mir das hier leisten kann...wohlwissend das dies ein mensch ist der aus einer generation kommt wo der chef eher autokratische zuege hat und die vielleicht wenn es gutlaueft die rolle des fuersorgenden fuer seine angestellten.

jedenfalls weiss ich eines....die alten strukturen funktionieren nicht mehr so gut....auch das darueber schweigen oder hinweggehen....das leben scheint von mir zur zeit einen standpunkt zu erwarten...da wo es unklarheiten gibt kann ich nicht mehr hinwegschauen....ist nicht immer angenehm mit all den konfrontationen und das sich so manches gònnerhafte verhalten mir gegenueber ( eben weil ich ja auch so nett sein kann grosszuegig ueber schwaechen hinwegzusehn) als maske entpuppt.....es geht darum noch mehr auf die eigene fuesse zu kommen und sich das anzugucken wo es um abhaenigkeiten geht....dinge wo man glaubt ohne sie nicht zurechtkommen zu koennen...was waere wenn all diese auesseren sicherheiten nicht mehr waeren...wer bin ich dann noch?

Frueher in meinen wilden zeiten pflegte ich solchen druck shcon mal auszuweichen indem ich alles hinwarf....selbst wenn ich dannach im nichts erstmal stand...ich ging eher impulsiv als planend vor ...und dann war es muehsam sich wieder etwas aufzubauen um hinterher festzustellen das ich den teufel mit dem beelzebub ausgetrieben habe...ich bekam den gleichen konflikt in neuauflage....halt eine andere maske des spieles.

mir ist bewusst das dies meinem inneren programm entspricht und ich dies in mir loesen muss statt mit der aussenwelt immer kaempfen zu muessen...auch kompromissfaehig zu sein ohne mich verbiegen zu muessen....ich denke habe da einen ganz guten ansatz....zudem ist die arbeit mein saturnisches geruest...gibt mir auch halt , zwingt mich zur konzentration.....und ist ein ort des austausches mit menschen.

es ist der alltag, die umgebung, die sozialen strukturen drumherum....eine gewisse kontinuitaet und doch jeden tag auch was interessantes, neues.....gute mischung eben......

vielleicht ist das nur eine leiter auf meinem weg...vielleicht kommt was ganz neues....vielleicht werde ich auf das gestossen was das leben wirklich von mir will.....aber es ist sinnvoller solche eventuellen planungen von einem sicheren boden aus zu machen....als dazustehen und aus dem Nichts heraus was aus dem Hut zaubern zu muessen....

also das alte und neue versòehnen....das gute aus dem alten extrahieren, mitnehmen.....dann hat man schon mal kapital fuer das neue.

so das war ein praktischer erfahrungsbericht aus der mittagspause zu diesem thema

astrologisch versiertes kommt dann hinterher.

alles liebe
barbara..
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