In einem wässrigen Zeichen bekommt die Selbstbehauptung eine gewöhnungsbedürftige Färbung, denn sie muss mit einer geringeren Geschwindigkeit und einer introvertierten Grundhaltung klarkommen. Sich durchzusetzen und dies mit den Qualitäten von Reflexion, starkem Gefühl und einer risikoscheuen Haltung zu vereinen, erfordert einige Übung, zumal dieser Mensch mit verdecktem Visier kämpft. Wie eine Katze, die die Pfoten vor’s Gesicht hält, will er nicht gesehen werden. Kämpfen und sich dabei optimal schützen erschwert den Kampf psychisch und physisch. Die Kampf-Qualitäten des Wassers, letztlich alles unterspülen zu können, lernt er meist erst später kennen.
Der Einsiedlerkrebs bewegt sich im Hohlraum eines erworbenen Gehäuses und er läuft seitwärts. Unser Körper hat Hohlräume und Beutel und die bekanntesten sind die Nasennebenhöhlen und Schleimbeutel des Knies. Den Willen zur aggressiven Abwehr kann der Körper im Krankheitsfall als Entzündung ausdruecken. Es kommt zu Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder der Schleimbeutel. Doch im 4. Haus und im Krebs ist diese Wut oft verkapselt; sie dringt nicht direkt nach außen (Gegensatz Widder), sondern wird erst einmal im Gehäuse gestaut und innerlich in einer nicht sichtbaren Weise verarbeitet; so lange rumort sie; wahrnehmbar ist sie durch Betroffene meist als passive Aggression („er schmollt“). Hieraus folgen zwei Szenarien: entweder er stellt sich doch noch dem Kampf, nachdem er zuerst die Faust in der Tasche gemacht hat oder er hält seine Aggression zurück, kurz: er hält still, er ist nicht aus der Reserve zu locken.
Hier wird es wichtig sein, die eigene Scheu zu überwinden, damit die Wut über die Beleidigungen des Gegners nicht dauerhaft innerlich gärt. Jemand klopft an sein Gehäuse und mahnt: „Mensch tu’ doch was!“. Dann rafft er sich auf, sieht aber, was da auf ihn zukäme und zieht meist lieber wieder ins Gehäuse zurück.

