Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Kleiner Grundkurs Astrologie, Grundwissen und Deutungsbeispiele

Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Astro26 » Sa 28. Aug 2010, 12:14

Hallo @all :)

Der entsprechende Beitrag:

http://www.astro-motion.de/2010/08/28/m ... r-gefuhle/

LG Astro18
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon milie » Di 31. Aug 2010, 14:38

Hallo Astro 18

Danke für dem Beitrag. :devil:
Ich selbst konnte mich nun - endlich einmal - sehr gut wiedererkennen (2x Mo/ PL) und manches ist nun verständlicher, das ich sonst gerne auf Sa/UR (obwohl ich diese Konstellation ja nicht in meinem Radix habe) geschoben habe.
Wunderbar auch die Möglichkeit eine Lösung anzubringen, ohne eine direkte Anleitung zu geben.

...Nimmt sein Kampf um die wahre Identität seiner Gefühle kein Ende, zerstört er unweigerlich seine Umwelt, bis er auch sich selbst zerstört. Was übrig bleibt, ist ein leergefegtes Schlachtfeld und nur die Überreste darauf lassen erahnen, welch gewaltige Kraft freigesetzt wurde.


Nun bekommen die Ereignisse -zumindest in meinem Leben- einen Sinn.
`türlich kann man (ich) nicht alles an dieser einen Konstellation fest machen, aber das ist nun eine Sichtweise die mir SO noch nicht bewusst war. (Pluto ist ja sowieso nicht bewusst und auch Mond läßt sich ja nicht wirklich rational erklären)

Noch einmal also danke dafür. :yes:

milie
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Astro26 » Mo 13. Sep 2010, 09:39

Hallo Milie :)

Ich habe deine Antwort hier erst jetzt gelesen, frag mich nicht wieso, muss ich einfach übersehen haben :crazy:

Über dein liebes Feedback freue ich mich sehr, denn ich bekomme kaum Rückmeldungen auf meine Blogbeiträge, daher weiß ich nicht, ob sie die Leute überhaupt ansprechen. Und selbst wenn, scheint es keiner zu schreiben :heul:

Danke nochmals für die Bestätigung, denn die ist für mich wichtig beim Weiterbeobachten.

LG Astro18
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Franz » Mo 13. Sep 2010, 10:32

Hallo Astro,

Über dein liebes Feedback freue ich mich sehr, denn ich bekomme kaum Rückmeldungen auf meine Blogbeiträge, daher weiß ich nicht, ob sie die Leute überhaupt ansprechen. Und selbst wenn, scheint es keiner zu schreiben


Das muss nicht negativ sein. Ich habe nicht alles von Dir gelesen, aber vielleicht formulierst Du in der Hauptsache so, dass Deine Beiträge nicht polarisieren.
Ohne Polarisation keine Konfrontation. Ohne Konfrontation keine Reaktion.

Ist nicht unbedingt das Schlechteste. :)

Lieber Gruß
Franz
http://www.youtube.com/watch?v=dHehAmbskFQ
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Astro26 » Mo 13. Sep 2010, 10:39

Hallo Antama :)

Das muss nicht negativ sein. Ich habe nicht alles von Dir gelesen, aber vielleicht formulierst Du in der Hauptsache so, dass Deine Beiträge nicht polarisieren.
Ohne Polarisation keine Konfrontation. Ohne Konfrontation keine Reaktion.


Stimmt, das könnte es natürlich sein. :yes: Ich bin einfach mega-diplomatisch :p

Aber die Zeiten, wo ich mich in den Foren um die richtige Ansicht gestritten habe, sind vorbei. Selten raffe ich mich mal auf, auf den "Tisch zu hauen". Ist mir irgendwie zu energieraubend geworden.

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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Franz » Mo 13. Sep 2010, 10:47

Hallo Astro,

Aber die Zeiten, wo ich mich in den Foren um die richtige Ansicht gestritten habe, sind vorbei.


Bei mir auch. :)
Zumal ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass es bei philosophischen Themen, wozu die Astrologie gehört, kein "richtig" und "falsch" gibt.

Ich bekomme nur einen Vogel, wenn die Persönlichkeit mit Füßen getreten wird, egal ob meine eigene oder die anderer. Da vergesse ich bisweilen meine Diplomatie, vor allem wenn es "unter die Gürtellinie" geht.

Lieber Gruß
Franz
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Lila » Mo 13. Sep 2010, 11:29

Ich bekomme nur einen Vogel, wenn die Persönlichkeit mit Füßen getreten wird, egal ob meine eigene oder die anderer. Da vergesse ich bisweilen meine Diplomatie, vor allem wenn es "unter die Gürtellinie" geht.

Lieber Gruß
Franz


Hallo Franz,
darf ich Dich mal fragen, ob das hier im Forum passiert ist?
Bislang habe ich fast alle Beiträge gelesen, da meine ich wohl,
dass es nicht hier im Forum sein kann, was du schreibst.
Würde mich ja schon interessieren, was genau du meinst und ob ich falsch liege.

Grüsse
Karin
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Franz » Mo 13. Sep 2010, 12:17

Hallo Karin,

nein, definitiv nicht hier im Forum. da war mal ein Ansatz da, den ich jedoch sofort und unmissverständlich geblockt habe, bevor es persönlich werden konnte.

Allerdings ist es in zwei anderen Foren und per Mail passiert. Das habe ich jedoch schnell und konsequent abgestellt. :)

Ich bin niemand, der sein Würde an der Forumsgarderobe abgibt. Ich muss auch nicht in Foren sein. Ich bin dort, wenn ich mich wohl fühle. Ist dies nicht der Fall, gehe ich. Ohne Groll, aber auch ohne Bedauern und ohne zurück zu blicken.
Ich habe "off" mehr soziale Kontakte als "on". Foren benutze ich als Austausch und um meine Gedanken auch anderen Menschen als meinem persönlichen Bekanntenkreis anzubieten. Ich erwarte nicht, dass diese akzeptiert werden, aber ich erwarte, dass sie respektiert werden. Dies ist hier auf astrologie.de der Fall (bis auf einen "Störfall" per Mail, den ich jedoch geklärt habe). Darum fühle ich mich hier "richtig" und wohl.

Lieber Gruß
Franz
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Lila » Mo 13. Sep 2010, 21:39

...danke für deine Antwort Antama, ich muss aufpassen, weil ich manchmal Amon und
Antama vom Namen her verwechsle.

Schön das du dich hier wohlfühlst, weil uns ja auch nichts unrund machen kann, wenn
wir in unserer Mitte stehen.
Ich mach mir öfters einen Kopf, wenn mich jemand kritisiert, habe mal gelesen, dass
der ärgste Feind auch ein Quentchen Warheit hat, die ich hinterfragen könnte.
Vielleicht sogar diese mehr, weil die, die mir nach meinem Munde reden, ich meist eher kritischer
hinterfrage.
Aber gut, jeder hat seine eigene Art, nett, dass du mir geantwortet hast.
Wir beide haben irgendwie nicht soviel Kontakt miteinander.
Jetzt ham wir beide auch mal miteinander etwas geplaudert, obwohl es ja kein Plauderforum
ist.

Bis dann
Karin
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Franz » Di 14. Sep 2010, 09:00

Liebe Karin,

...danke für deine Antwort Antama, ich muss aufpassen, weil ich manchmal Amon und
Antama vom Namen her verwechsle.


dann nenne mich doch Franz. :)

Ich habe mich nur unter Antama angemeldet, da Franz nicht mehr frei war und ich mich nicht "Franz123" nennen wollte. :D

Lieber Gruß
Franz
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Franz » Di 14. Sep 2010, 15:47

Hi, da bin ich wieder.

Nun als Franz. Rita hat das geregelt.

Vielen Dank, liebe Rita. :)
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Mensch » Fr 14. Apr 2017, 18:34

Hallo,

nix scheint unbeständiger als das World Wide Web. Gibt es den Seiteninhalt noch bzw. könntest Du ihn freundlicherweise hierher kopieren? Danke,

Mensch

Astro25 hat geschrieben:Hallo @all :)

Der entsprechende Beitrag:

http://www.astro-motion.de/2010/08/28/m ... r-gefuhle/

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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon GreenTara » Fr 14. Apr 2017, 18:45

Hallo Mensch :)

den Beitrag habe ich eben aus der Datenbank des Blogs gefischt, der sich leider nicht mehr herstellen lässt (Crash bei einem Update).

Pluto ist ein sehr mächtiger Planet im Horoskop, er lässt uns bis an unsere Grenzen gehen, treibt uns an das Limit unserer Kräfte und weckt dabei unsere "Überlebensinstinkte". Uns wird der Zugang zu unserer individuellen Macht möglich, der uns sonst verwehrt ist. Diese Macht kann uns die Chance geben, etwas radikal zu verändern und wie ein Phönix aus der Asche zu steigen, oder alles um uns herum einschließlich uns selbst zu vernichten.

Eine der schwierigsten Konstellationen ist Mond/Pluto. Der Mond ist unser individuellster Planet, Symbol unserer Gefühle und unseres inneren Kindes, eigentlich unser intimster Planet. Dementsprechend schwierig kann sich der Kontakt dieser Seite in uns mit Pluto gestalten, der kein Erbarmen kennt und uns mit Macht und Ohnmacht konfrontiert.

Menschen mit Mond/Pluto im Horoskop kennen es, mit den eigenen Gefühlen am Rande des Wahnsinns zu dümpeln. Dazu kommt es nämlich, wenn sie jahrelang ihre Gefühle unterdrücken, sich fremden Vorstellungen unterwerfen und sich ihrer eigenen unterdrückten Triebe nicht bewusst sind. Meist sind es die Eltern oder die familiären Umstände, die dazu beitragen, dass das eigene Gefühlsleben nicht erkannt wird. Es wird stattdessen mit fremden Vorstellungen und Ballast angereichert, u.a. mit ungelösten familiären Verstrickungen. Diese können unfrei machen, belagern die eigene Seele.

Wenn jedoch die familiären Verstrickungen und ungelösten Probleme überhand nehmen und dem Menschen hindern, er selbst zu werden, spätestens dann erlangt er Zugriff zu seiner wahren Macht. Die Unterwerfung seiner Seele durch äußere Mächte ist nur der andere Pol zu der Macht, die in seinem Inneren schlummert - die Macht, die es ihm ermöglicht, seine Seele zu befreien und wahrhaftig zu leben, ohne fremde Unterdrückung.

Ist der Mensch mit Mond/Pluto an diesem Punkt angelangt, kennt er mit seinem Umfeld keine Gnade mehr. Ungeahnte Kräfte werden frei, es kommt zu einem vulkanartigen Ausbruch der Gefühle. In diesem Zustand kann ihn nichts mehr aufhalten, denn er weiß, dass seine Wahrhaftigkeit auf dem Spiel steht, die Wahrheit seiner Gefühle. Er will nicht mehr von anderen in Muster gedrängt werden, die ihm nicht entsprechen, mit denen er nicht leben kann und nicht leben will.

Nimmt sein Kampf um die wahre Identität seiner Gefühle kein Ende, zerstört er unweigerlich seine Umwelt, bis er auch sich selbst zerstört. Was übrig bleibt, ist ein leergefegtes Schlachtfeld und nur die Überreste darauf lassen erahnen, welch gewaltige Kraft freigesetzt wurde. Mond/Pluto tendiert dazu, seine Grenzen falsch einzuschätzen. Da er aus jeder emotionalen Krise und jedem Loch wieder gestärkt hervorgehen kann, glaubt er vielleicht, unbesiegbar zu sein. Doch auch Pluto hat Grenzen, und alles, was Pluto macht, macht er radikal - daher gibt es nach dem Überschreiten der Grenze kein Zurück mehr, was durch Pluto einmal vernichtet wurde, ist für immer vernichtet.

Besonders heftig kann sich dieser Konflikt gestalten, wenn er die Familie und die Beziehung betrifft. Symbolisch lässt sich das am fixen Kreuz Löwe/Wassermann - Stier/Skorpion erklären. Der Löwe-AC ist ein Paradebeispielt dafür. In fast allen Breiten steht bei einem Löwe-AC auch der IC im Skorpion. Der IC im Skorpion steht dafür, dass der Betreffende tief in seine Familien eingewoben ist, verwurzelt in ihre Vorstellungen und Traditionen. Der Löwe-AC hat jedoch das Bedürfnis, er selbst zu werden, aus seinem Herzen zu leben. Dazu hat er als Gegenpol den Wassermann-DC, und hier zeigt sich dann deutlich der Konflikt. Der Wassermann-DC liefert Partnerschaften, die ex-zentrisch sind, sie liefern neuen und unbekannten Stoff, welche die eigene Persönlichkeit herausfordern und ergänzen sollen (Löwe-AC). Dieses Wechselspiel der Individualisierung auf der AC/DC-Achse steht im Konflikt zum IC im Skorpion, indirekt auch Mond/Pluto. Die familiäre Situation, der Hintergrund, verträgt sich schwer mit den Vorgängen auf der AC/DC-Achse und somit in der Partnerschaft.

Autor: Astro25


Schöne Grüße
Rita

»Die Zukunft muss man nicht voraus sehen, man muss sie möglich machen.«
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Re: Mond/Pluto - Macht und Ohnmacht der Gefühle

Beitragvon Mensch » Sa 15. Apr 2017, 00:02

Hi Rita,

danke für's Suchen und Finden des Beitrags.

Bei Saturntransiten komme ich auf'm Zahnfleisch daher. Plutotransite sind zwar (sehr) unangenehm, doch danach wurde es bislang besser. Denke ich wenigstens. Allerdings unter Plutotransiten verstarben bei mir Familienmitglieder und in der Zeit erhielt ich jeweils von unterschiedlichen Behandlern als Homöopathikum Lycopodium. Seither fühle ich mich etwas ängstlich, wenn ich Lyc nehmen soll, was allerdings auch schon lange nicht mehr der Fall war.

Salve,
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