8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu reden?

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8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu reden?

Beitragvon resta » Mo 28. Feb 2011, 21:20

-Wer von euch hat eine große Besetzung im 8. Haus?

-Wer von euch hat eine starke 8. Haus Thematik?

-Wer hat womöglich bereits sehr schlimme Erfahrungen mit Macht/Ohnmacht, Gewalt, Tod, Mord, Selbstmord etc. machen müssen?
Wie seid ihr dann damit umgegangen?

-Was war eure schlimmste Erfahrung, welche man dem 8. Haus zuordnen kann?

-Was macht euch evtl. am meisten Angst, wenn es um 8. Haus Themen geht?

usw. ...



Über diese Erlebnisse und Erfahrungen wird natürlich nicht gerne gesprochen! Vieles ist einfach auch tabu, was ich sehr gut verstehe!
Trotzdem würde ich mich gerne mit euch darüber austauschen.
Nur, wenn ihr das auch gerne möchtet und euch darauf einlasst - bitte keine Halbwahrheiten!

Wenn allerdings jemand ungerne in aller Öffentlichkeit dazu berichten möchte (innerhalb einer gewissen Privatsphäre aber nicht abgeneigt sein sollte), bin ich wirklich gerne dazu bereit mich via PN auszutauschen!
Dabei verspreche ich jedem absolute Diskretion!! Ohne Ausnahme!!


Ich wäre sehr froh, wenn ein öffentlicher oder auch ein privater Austausch zu dem Thema zustande kommen würde :)



Herzliche Grüße,
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon Merkuria » Di 1. Mär 2011, 10:42

Liebe resta,

würdest Du uns auch Deine Motivation verraten - ist das eine Recherche für ein Buch, so hört es sich für mich an?

LG Merkuria
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon resta » Di 1. Mär 2011, 17:10

Merkuria hat geschrieben:würdest Du uns auch Deine Motivation verraten - ist das eine Recherche für ein Buch, so hört es sich für mich an?
Hi Merkuria,

oh, daran habe ich garnicht gedacht, dass es sich auch wie für eine Recherche anhören könnte.

Nein, mein Beweggrund dafür ist rein das persönliche Bedürfnis, mich darüber mit anderen auszutauschen!

Ich habe im letzten Jahr einmal einen Versuch gewagt u. A. auch deshalb eine Therapie zu beginnen, weil ich voller Hoffnung gewesen bin, dass es mir gut tut wenn ich mich teilweise darüber auch einfach mal "auskotzen" kann. Entschuldigt bitte diese Wortwahl, doch genauso empfinde ich es.
Doch innerhalb 4 oder 5 Sitzungen war mir klar, dass diese eigentlich recht nette Dame sich darauf garnicht richtig einlassen konnte. Ich hatte sogar hin und wieder das Gefühl, dass sie manchmal auch ihre Zweifel hatte bzgl. dem was ich erzählte. Daraufhin konfrontierte ich sie gezielt mit meinem Eindruck - und sie reagierte deshalb regelrecht "beleidigt" und versuchte mir daraufhin, mit der Art wie sie reagierte, auszuweichen. Und das war's danach dann damals auch für mich gewesen!
Es ist halt kein Thema, über das genauso offen gesprochen werden kann, wie über die meisten anderen Dinge.
Und es ist auch innerhalb der eigenen Freundschaften kaum möglich (oberflächlich ja, - aber nicht tiefgreifender), wie ich recht früh gemerkt habe - es sei denn, man kennt jemanden, dem Derartiges auch vertraut ist und der selbst "weiss" wovon man spricht/oder auch mal nicht spricht.
Sehr viele andere Menschen gehen dem meistens lieber aus dem Weg.

Verstehst du was ich meine?

Lieben Gruß,
resta
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon Merkuria » Di 1. Mär 2011, 18:21

Liebe resta,
ja ich verstehe was Du meinst, finde aber ein Forum nicht den richtigen Ort dafür. Ich bin auch Plutonier ( :plut: am :ac: ) und weiß um die Tehmen von Mißbrauch etc., weil ich sie selber erlebt habe. Dank guter langjähriger Therapien habe ich es aber geschafft damit umzugehen. Ein solcher Austausch ist deshalb für mich nichts mehr, es würde bedeuten im Alten (Schmerz/Wut/Ohnmacht) wieder zu versinken - nein danke, ich möchte nach vorne schauen.

Was für Dich natürlich ganz anders sein kann.
Sich alles noch mal anschauen, kann konstruktiv sein, aber auch sehr destruktiv, wenn Du damit "zwanghaft" (Pluto läßt grüssen) versuchst in der Opferrolle zu bleiben.
Während ich das schreibe merke ich wie schwer es ist, ein solches Thema zu behandeln, wie schnell etwas mißverstanden werden kann.
Ich wünsche Dir auf alle Fälle, dass Du einen Weg zu innerem Frieden und "Heilung" findest. :trost:

Liebe Grüße Merkuria
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon chanda » Di 1. Mär 2011, 18:50

Hallo Resta,

ich könnte zu diesem Thema einiges beisteuern, aber ich denke einerseits, dass dies gar nichts für ein öffentliches Forum ist, weil es da wirklich an's Eingemachte geht, an sehr intime Details, die niemand über sich öffentlich lesen möchte. Andererseits habe ich momentan leider soviel anderes um die Ohren, dass ich auch privat keine Kraft übrig habe, mich über das auszutauschen. Wie Merkuria schon sagte, ist das Thema anstrengend. Man muss gut im inneren Gleichgewicht sein, um sich damit zu beschäftigen.

Deine Erfahrung mit der Psychologin kann ich gut nachvollziehen. Ich habe Ähnliches erlebt bzw. noch Schlimmeres mit Psychologen und Psychiatern. Leider. Es ist ein großes Glück, das nicht jedem widerfährt, den passenden und wirklich verstehenden Therapeuten zu finden.

LG, Chanda
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon pluto » Di 1. Mär 2011, 19:44

Hallo rasta,

meine Pluto-Themen haben mit Macht - Ohnmacht und Opfer - Täter zu tun. Missbrauch wurde ein Thema, als der t-Pluto über meinen r-Mond lief. Dieser aber nicht bei mir, sondern bei meinem Enkel.

Nach meinen neuesten Recherchen gehen Opfer und Täter völlig verschieden vor. Weil irgendwann einmal haben bei mir Menschen behauptet, dass Opfer eigentlich auch Täter seien und umgekehrt. Das mag sein. Nur besteht zwischen beiden ein gravierender Unterschied: Täter lieben es die Macht zu haben und zu behalten. Die missbrauchen ihre Macht und brauchen dazu ihre Opfer und deren Ohnmacht. Damit bauen sie sich auf. Sie brauchen auch die Scham der Opfer. Denn sie beschämen gerne den anderen.

Selbst habe ich Pluto am Asz. (noch in Haus 12), und Jupiter in Haus 8. Mit Jup. in Widder in H 8 bin ich oft "naiv" in zig Fettnäppfchen getappt, weil ich dachte, die Menschen seien aufgeschlossen über Tabu-Themen zu reden. Weit gefehlt. Es besteht immer noch eine Scheu. Und wenn man über die themen des 8. Hauses oder Pluto reden möchte, muss man aufpassen (jedenfalls ich), dass ich nicht gleich weggeschlossen werde, oder sonstwie mundtot gemacht werde.

Viele Grüße Pluto
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon resta » Do 3. Mär 2011, 00:51

Merkuria hat geschrieben:Ich wünsche Dir auf alle Fälle, dass Du einen Weg zu innerem Frieden und "Heilung" findest. :trost:
Liebe Grüße Merkuria
:) Danke :knuddel:


chanda hat geschrieben:ich denke einerseits, dass dies gar nichts für ein öffentliches Forum ist, weil es da wirklich an's Eingemachte geht, an sehr intime Details, die niemand über sich öffentlich lesen möchte.
Ja, weiß ich eigentlich ... :rolleyes:

chanda hat geschrieben:Deine Erfahrung mit der Psychologin kann ich gut nachvollziehen. Ich habe Ähnliches erlebt bzw. noch Schlimmeres mit Psychologen und Psychiatern. Leider.
Hättest du evtl. einen Tipp, vor allem wie man einen wirklich gut passenden Psychologen findet?
Ich habe gerade heute wieder einen kleinen Versuch gewagt und hatte einen Termin bei jemanden der allerdings recht weit entfernt seine Praxis hat. Aber es passte nicht. Habe sofort gespürt, dass ich mit dem nicht kann, auch wenn seine Stimme erstmal noch recht sympathisch gewesen ist.

Vor einiger Zeit fand ich jemanden der war super! Macht auch gleichzeitig Hypnotherapie - was ich gerne mal testen würde. Er ist mit seinen etwa 40J noch ziemlich jung, aber extrem sympathisch. Leider hat er noch keine Kassenärztliche Zulassung und meine KK weigerte sich den Ausnahmeantrag zu bewilligen...

Doch da ich sowieso plane, noch in diesem Jahr weit von hier weg nach B umzuziehen, bin ich mir garnicht so sicher, ob ich da zuvor hier überhaupt noch etwas in der Richtung beginnen soll!? Außerdem bin ich derzeit sehr sehr launisch...


pluto hat geschrieben:Selbst habe ich Pluto am Asz. (noch in Haus 12), und Jupiter in Haus 8. Mit Jup. in Widder in H 8 bin ich oft "naiv" in zig Fettnäppfchen getappt, weil ich dachte, die Menschen seien aufgeschlossen über Tabu-Themen zu reden. Weit gefehlt. Es besteht immer noch eine Scheu. Und wenn man über die themen des 8. Hauses oder Pluto reden möchte, muss man aufpassen (jedenfalls ich), dass ich nicht gleich weggeschlossen werde, oder sonstwie mundtot gemacht werde.
Hi Pluto.
Ich kann mir ganz ehrlich garnicht vorstellen, dass es jemals keine Scheu mehr geben wird, über solche Themen zu sprechen.

Mit WidderJupiter in 8 bist du sicherlich ziemlich spontan was die 8. Haus Energien angeht.
Gibt es einen bestimmten Grund, weshalb du dabei auch von "Wegsperren" sprichst?
Gibt es Jupiter-Saturn Aspekte?
Hat Jupiter auch einen Aspekt zu deinem Merkur?
Bist du selbst aktiv auch oft plutonisch, oder eher nur dann, wenn zB Gründe bestehen derartig zu reagieren?

___________________________________________________________________________________________

Darf ich euch von meiner Radix mal ein paar Anhaltspunkte geben?
Vielleicht kommt ja jemandem spontan etwas dazu in den Sinn - was ihr mir dann natürlich gerne sagen düft. :yes:

Jeweils gerundet:
Spitze 8. Haus steht in 25,5° Widder
Lilith steht in 8 in 27,5° Widder
Lilith in 8 (27,5° Widder) steht im genauen Trigon zu Mars (gradgenau auf Spitze Haus 12 - 27° Löwe)
Lilith in 8 (27,5° Widder) steht im genauen Sextil zu Merkur (Haus 10 - 27,5° Zwillinge)
Lilith in 8 (27,5° Widder) hat einen Quinkunx Aspekt zu meinem Mond (Haus 12 - 25° Jungfrau)
Lilith in 8 steht (Anschauungssache) noch in Konjunktion zu Chiron (Haus 8 - 1,5° Stier)
Desweiteren stehen in Haus 8 der abst. Mondknoten und Jupiter - jeweils in Stier)
StierJupiter in 8 steht in Trigon zu meinem JungfrauMond in Haus 12 (Orbis 2°)
StierJupiter in 8 steht in schwachem Quadrat zu LöweMars in 12 (Orbis 5°)

Pluto ist Herrscher über mein 3. Haus
Pluto steht in Haus 1
Pluto in 1 bildet ein Quadrat zu meiner Sonne in Haus 10 (Orbis 2,5°)

Transit:
Derzeit spüre ich irgendwie schon den Plutotransit durch mein 4. Haus, der allerdings momentan noch keine starken Aspekte zur Radix zeigt.
Noch etwa 2° Grad weiter, und er wird in Opposition zu meiner Radix-Sonne in 10 stehen und gleichzeitig direkt in Quadrat zu meinem Radix-Pluto in 1.
Außerdem bildet er zeitgleich aus Haus 4 ein Trigon zum abst. MK in 8.



Ganz liebe Grüße,
resta
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon resta » Mo 7. Mär 2011, 01:05

Merkuria hat geschrieben:Liebe resta, ...
Mir ist aufgefallen, dass ich nun schon öfter für eine Frau gehalten wurde (warum auch immer).
Öffentlich im Forum, als auch beim Anschreiben via PN. Ich habe mich schließlich niemals als Frau ausgegeben, deshalb wundert es mich etwas.

Möchte das einfach nur mal nachreichen und "korrigieren". :D

Das jetzt extra in der Signatur zu erwähnen, wär mir dann aber doch etwas zuu blöd... :lol:


Gruß,
resta
:)
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon Merkuria » Mo 7. Mär 2011, 10:06

Lieber resta, :lol:

für mich war klar "Du must eine Frau sein" aber warum??
Bei "rester" , wärst Du sofort ein Mann gewesen, aber die Endung "-a" machte Dich für mich zu einer Frau. Meine Lateinkenntnisse sind nun schon eine Weile her, aber ich glaube mich zu entsinnen, das die Endung "a" für weiblich stand, und da unsere Sprache darauf zurück geht, ist es wohl instinktiv Dich für eine Frau zu halten.

Aber nichts für ungut..Jetzt bist Du ein Mann :lol:

LG Meruri"a"
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon resta » Mo 7. Mär 2011, 11:15

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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon Franz » Mi 9. Mär 2011, 12:44

Lieber Rasta,

zunächst mal zum Punkt "männlich-weiblich". Ich finde es nicht schlecht, wenn jemand mit einem zweideutigen Pseudonym klar herausstellt, welchem Geschlecht er angehört. Natürlich muss er/sie das nicht tun, das ist jederfrau/mann selbst überlassen, aber es erleichtert die Kommunikation. Es ist nun mal so, auch wenn heutzutage das viele nicht hören möchten, dass Mann und Frau nun mal verschieden sind. Verschieden, nicht im Sinne von "besser" oder "schlechter", nicht einmal im Sinne von "anders". Nur eben verschieden im jeweiligen Sein als kosmische Wesen. :)

Zum Thema Astrologie: Bist Du ganz sicher, dass Deine Probleme, was immer sie auch sein mögen, alleine und ursächlich an der Besetzung der achten Häuser liegt? Oft ist das Augenscheinlichste nicht automatisch die tatsächliche Ursache. Ich weiß es in Deinem Fall natürlich nicht, ob es hier so ist, aber nur mal so zum Nachdenken.

Was ich Dir mit (fast) absoluter Sicherheit sagen kann ist, dass Du durch die Astrologie alleine Deine Probleme nicht lösen kannst, genau so wie alleine mit einem Psychologen nicht.

Heute erhebt fast jeder Vertreter einer Richtung, sei es der Astrologe, der Mediziner, der Religionsvertreter, der Psychologe usw., einen absolutistischen Anspruch seiner Methode auf die allein selig machende Methodik.

Dies ist jedoch überheblich und nicht zutreffend. Die Welt, die geistige und die materielle, besteht nicht nur aus einem einzigen Fragment, sondern sie ist immer ein geschlossener Kreis, der in sich stimmig sein muss um harmonisch zu sein.

Die Astrologie ist Teil eines geschlossenen Systems das helfen kann, das "große Ganze" zu erkennen, aber sie ist eben nur ein Teil davon. Sie ist nicht die "Meisterin der Erkenntnis", sondern ein Instrument in deren Hand.
Wer sie in den Mittelpunkt seines Lebens, seines Denkens stellt, der wird niemals die wirklichen Mechanismen und Muster erkennen die ihm die wahren Gegebenheiten zeigen kann.
Wer sie jedoch ablehnt und verneint, dem fehlt ein wichtiges Glied in der Kette um zu verstehen, wie die wahren Abläufe des Kosmos sind.
Wer sie dazu noch missbraucht um sein eigenes Ego damit zu erheben, wer sie als Gesellschaftsspiel betrachtet, mit der man einen Schnupfen diagnostizieren und die Nachbarn beeindrucken kann, das man missbrauchen kann um damit eine goldene Nase zu verdienen oder als Guru und Allwissender aufzutreten, der hat ihr wahres Wesen nicht verstanden.
Der Versuch mit Hilfe der Astrologie triviale Fragen wie einen Nachbarschaftsstreit zu ergründen. gleicht dem Versuch mit einem Düsenjet eine Obstfliege zu erledigen.
(Dies war ein Auszug aus meinen zusammengetragenen Erkenntnissen)

Statt die offenen Ursachen eines Nachbarschaftsstreites mit Hilfe der Astrologie zu erkennen wäre es besser, die Ursachen des Streites im Allgemeinen und die Motivation der Beteiligten im Besonderen, dahinter zu verstehen.

Warum schreibe ich Dir das?
Weil ich hinter Deinem Posting glaube zu erkennen (ich kann mich hier aber auch irren), dass Du verzweifelt versuchst, ein "Instrument", eine Art "seelische Richt-Maschine" zu finden, die Deine Probleme durch das Verstellen einiger Regler wieder "normalisiert". Die wird nicht gelingen, weder durch Astrologie, noch Religion in einer institutionellen Form, noch durch psychologische Hilfe. Alle diese Dinge können nur helfen, nicht heilen. Ich habe noch keinen Fall erlebt, in dem jemand durch die Psychologie geheilt wurde. Entweder er war "unter psychischer Kontrolle", also angepasst, oder durch Medikamente lobotomiert.

Nachdem ich Dir nun ausführlich beschrieben habe, was und wie es nicht funktionieren kann, sage ich Dir auch, wie es funktionieren kann:

Versuche nicht die Sache, was immer es auch ist, als Problem zu sehen oder als getrennter Vorgang. Akzeptiere es als Geschehen, das ein Teil des Wesens ist, das Du im kosmischen Sinne bist. Blicke darauf ohne Bewertung, ohne Wut, ohne Groll und ohne Schuldzuweisung, auch nicht Dir selbst gegenüber. Versuche es aus einer losgelösten Warte zu verstehen, dies kann lange dauern bis Dir das gelingt, aber Deine Chance dazu ist groß. Grüble nicht darüber nach, was Du oder sonst jemand hätte "anders" machen können, sondern akzeptiere, dass es genau so war, wie es eben war. Wenn Dir das mit der Zeit gelingt und Du nicht in Schemata denkst, die Dir durch die Gesellschaft indoktriniert wurden, sondern mit dem Verständnis des Geistes, der Dein ureigener ist und der der einzige Geist ist, der Deine Umstände wirklich verstehen kann, wirst Du mit der Zeit erkennen, wer und was und vor allem, warum alles was Dich betrifft so ist wie es ist und nicht anders. Dann wirst Du es auch verstehen und akzeptieren können.

Vielleicht verstehst Du meine Worte nicht in ihrer ganzen Tiefe, denn es ist mein Geist, der sie hervorbrachte und mein Geist ist nicht Deiner. Er arbeitet nach einem anderen Schema als Deiner, und er ist nicht perfekt. Es kann mir nicht gelingen, mich mit Worten so auszudrücken, dass ich Deinen Geist vollständig erreichen kann, da dies niemals zwei Geistern vollständig gelingen wird. Aber vielleicht wirst Du mich trotzdem so weit verstehen, dass es Dir einen Fingerzeig gibt, wie Du Dir selbst helfen kannst.

Lieber Gruß
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon dayna » Mo 21. Mär 2011, 10:44

Hey Franz,
du bist absolute spitze...hast es erkannt. Genau meine Gedanken, die ich nur noch nicht so toll verbalisieren konnte...cool!!!
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon Franz » Mo 21. Mär 2011, 11:16

Hallo Dayna,

vielen Dank für Deine Anerkennung. :)
Ich habe aber auch lange geübt. :D

Dann muss ich mich noch bei Resta entschuldigen. Ich habe gerade gesehen, dass ich seinen Namen falsch geschrieben habe. Das war kein freudscher Vertipper oder so, sondern einfach nur ein dummer Vertipper. Sorry.

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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon Christoph K. » Di 22. Mär 2011, 00:31

@ Resta


Ich habe Sonne, Merkur und Venus im 8. Haus in Widder stehen, dazu noch ein Pluto (3. H.) Mond (5. H) Quadrat. Ich habe zwar immer irgendeine Last zu bewältigen gehabt, aber auch immer etwas dazu gelernt, weil das 8. Haus und Pluto generell nicht nur Verderben bringt, sondern Prozesse und Thematiken intensiviert. Man hat es mit den krassen Seiten des Lebens zu tun, mit einem Stirb und Werde, man kann den Dingen nicht aus dem Weg gehen und muss hinter jeden Vorhang blicken. Ich bin sehr ungeduldig mit Menschen, die sich nicht aufraffen können, sich ihren Schatten zu stellen, weil ich es jeden Tag versuche. Und es von Tag zu Tag auch immer wieder schaffe. Es geht möglicherweise um Mißbrauch und Vergewaltigung, es geht hier aber auch um Dinge wie Tantra, SM-Sex und zutiefst spirituell/okkulte Fragen, denn es geht um extreme und damit letzte Werte.

Ich kann Franz im Großen und Ganzen nur zustimmen, man kann keine Konstellationen für Lebensumstände verantwortlichen machen. Denn so nimmt man nur sich selbst aus der Verantwortung zu handeln und die Dinge zum Besseren zu führen. Das ist kein Vorwurf und ich denke, du bist auf keinem schlechten Weg. Aber bleib dran!


Gruß,

Christoph
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Re: 8. Haus/heftige Erfahrungen-wer ist bereit darüber zu re

Beitragvon Mystica » Di 22. Mär 2011, 02:38

ich weiß nicht ob du damit was anfangen kannst, bin nur laie aber ich habe den pluto im skorpion 8.haus und habe furchtbare angst vor dem tod. allein schon beerdigungen und alles was mit dem thema tod zu tun hat löst in mir übelkeit aus. das thema gruselt mich richtig. dass ich einmal sterben muss - daran darf ich gar nicht denken da werd ich sonst richtig depressiv.
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